Alessandro Baricco

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Seide - Alessandro BariccoSeide
Alessandro Baricco

Taschenbuch, 17. März 2017
     Verkaufsrang: 28669      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Preis: € 10,00 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, weitere Versandbedingungen s.u.)



Hervé Joncour arbeitet nur für wenige Wochen im Jahr. In diesen Wochen kauft er die Larven von Seidenraupen ein - den Rest des Jahres verbringt er genügsam mit seiner Frau zu Hause. Doch seit einiger Zeit ist eine Epidemie unter den Seidenraupen aufgetaucht, die auch durch den Nachkauf von Larven aus Afrika nicht mehr einzudämmen ist. Nur in Japan sind die Raupen noch völlig gesund; niemand konnte sie hier eingeschleppt haben, denn Japan ist für Ausländer nicht geöffnet. Doch Hervé wagt es, reist um die halbe Welt, um die Larven zu kaufen. Am Hofe Hara Keis trifft er eine Frau mit dem Gesicht eines sehr jungen Mädchens, deren Augen nicht orientalisch geschnitten sind. Er wechselt kein Wort mit ihr, blickt sie kaum an.
Im nächsten Jahr bricht er wieder auf nach Japan, um Larven von Seidenraupen zu kaufen. Wieder trifft er die geheimnisvolle Fremde am Hof Hara Keis - und diesmal gibt sie ihm einen Brief mit. Lange Zeit unternimmt Hervé nichts, doch dann lässt er den Brief übersetzen. Vor seiner nächsten Reise nach Japan bricht dort Krieg aus. Ein gefährliches Unterfangen, jetzt nochmals hinzufahren, zumal man glaubt, die Ursache der Epidemie entdeckt zu haben, und aus Italien Nachschub verfügbar ist. Doch Hervé wagt es trotzdem. In Japan trifft er nicht mehr auf den Hof Hara Keis; dort ist nur noch Schutt und Asche vorzufinden. Und ein kleiner Junge, der ihn ins Lager führt - ein letzter Blick auf jene geheimnisvolle Frau, und die Gewissheit, nie wiederkommen zu dürfen. Die Larven, die er kauft, bringt er nicht bis nach Hause. Zu lange dauert die Reise diesmal, zu warm ist es, und schon viel zu früh brechen die Larven auf. Hervé hat sich verändert seit dieser Rückkehr; er ist noch viel ruhiger und melancholischer geworden. Auch seine Frau bemerkt es, wenn er ihr auch die Ursache verschweigt. Eines Tages erreicht ihn wieder ein Brief mit diesen vogelfußähnlichen Schriftzeichen.
Was für ein Buch! Ich bin - auch nach mehrmaligem Lesen - immer noch restlos begeistert von diesem Buch, dieser Sprache, dieser Sinnlichkeit. Der Vorhang zu einer fremden Welt wird kurzfristig geöffnet; die Sitten in Japan, die so ganz anders sind als in Europa. Ein absoluter Hochgenuss! -Daniela Ecker



Mr Gwyn - Alessandro BariccoMr Gwyn
Alessandro Baricco

Taschenbuch, 17. März 2017
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Novecento - Alessandro BariccoNovecento
Alessandro Baricco

Gebundene Ausgabe, 12. Oktober 2015
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Novecento: Un monologo. Italienischer Text mit deutschen Worterklärungen. B2 (GER) (Reclams Universal-Bibliothek) - Alessandro BariccoNovecento: Un monologo. Italienischer Text mit deutschen Worterklärungen. B2 (GER) (Reclams Universal-Bibliothek)
Alessandro Baricco

Taschenbuch, 1. August 2012
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Seide - Alessandro BariccoSeide
Alessandro Baricco

Gebundene Ausgabe, 27. Februar 2016
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Hervé Joncour arbeitet nur für wenige Wochen im Jahr. In diesen Wochen kauft er die Larven von Seidenraupen ein - den Rest des Jahres verbringt er genügsam mit seiner Frau zu Hause. Doch seit einiger Zeit ist eine Epidemie unter den Seidenraupen aufgetaucht, die auch durch den Nachkauf von Larven aus Afrika nicht mehr einzudämmen ist. Nur in Japan sind die Raupen noch völlig gesund; niemand konnte sie hier eingeschleppt haben, denn Japan ist für Ausländer nicht geöffnet. Doch Hervé wagt es, reist um die halbe Welt, um die Larven zu kaufen. Am Hofe Hara Keis trifft er eine Frau mit dem Gesicht eines sehr jungen Mädchens, deren Augen nicht orientalisch geschnitten sind. Er wechselt kein Wort mit ihr, blickt sie kaum an.
Im nächsten Jahr bricht er wieder auf nach Japan, um Larven von Seidenraupen zu kaufen. Wieder trifft er die geheimnisvolle Fremde am Hof Hara Keis - und diesmal gibt sie ihm einen Brief mit. Lange Zeit unternimmt Hervé nichts, doch dann lässt er den Brief übersetzen. Vor seiner nächsten Reise nach Japan bricht dort Krieg aus. Ein gefährliches Unterfangen, jetzt nochmals hinzufahren, zumal man glaubt, die Ursache der Epidemie entdeckt zu haben, und aus Italien Nachschub verfügbar ist. Doch Hervé wagt es trotzdem. In Japan trifft er nicht mehr auf den Hof Hara Keis; dort ist nur noch Schutt und Asche vorzufinden. Und ein kleiner Junge, der ihn ins Lager führt - ein letzter Blick auf jene geheimnisvolle Frau, und die Gewissheit, nie wiederkommen zu dürfen. Die Larven, die er kauft, bringt er nicht bis nach Hause. Zu lange dauert die Reise diesmal, zu warm ist es, und schon viel zu früh brechen die Larven auf. Hervé hat sich verändert seit dieser Rückkehr; er ist noch viel ruhiger und melancholischer geworden. Auch seine Frau bemerkt es, wenn er ihr auch die Ursache verschweigt. Eines Tages erreicht ihn wieder ein Brief mit diesen vogelfußähnlichen Schriftzeichen.
Was für ein Buch! Ich bin - auch nach mehrmaligem Lesen - immer noch restlos begeistert von diesem Buch, dieser Sprache, dieser Sinnlichkeit. Der Vorhang zu einer fremden Welt wird kurzfristig geöffnet; die Sitten in Japan, die so ganz anders sind als in Europa. Ein absoluter Hochgenuss! -Daniela Ecker



Oceano Mare - Alessandro BariccoOceano Mare
Alessandro Baricco

Taschenbuch, 14. Mai 2016
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In Alessandro Bariccos gefeiertem Debütroman war es Seide, die eine tödliche Anziehungskraft ausübte. Diesmal ist es das Meer, dessen feuchte Reize eine ganze Reihe von Charakteren dazu bringt, im abgelegenen Gasthaus Almayer Inn zusammenzukommen. Unter den Gästen befinden sich eine Ehebrecherin, ein exzentrischer Professor und ein Maler mit einer ausgesprochenen Vorliebe für Metaphysik. Bald gesellt sich auch noch die schöne junge Tochter eines örtlichen Aristokraten dazu, die an einer geheimnisvollen Krankheit leidet. Aber im Grunde leiden all diese Charaktere an irgendeiner Form von Krankheit - psychologischer, existenzieller oder erotischer Natur - so dass das Almayer Inn zu einer Art Zauberberg mit Meeresblick wird.
In seiner italienischen Heimat ist Baricco ein bekannter Opernkritiker. Vielleicht ist das der Grund für seine Liebe zu sprachlichen Arien, die die Handlung von < I> Oceano Mare manchmal überdecken. Wenn Baricco allerdings richtig in Schwung kommt, ist sein kompliziert gearbeiteter Erzählstil ein wahrer Genuss. Sogar das Gasthaus selbst, einsam auf einer Klippe gelegen, bekommt den roten Teppich ausgerollt: " So alleine stand es da, wie vergessen. Es war fast so, als hätte eine ganze Prozession von Gasthäusern, jeglichen Baustils und Alters, irgendwann einmal diesen Ort passiert, auf ihrem Weg die Küste entlang, als eines davon, aus Müdigkeit, sich vom Rest absetzte und, während seine Reisegenossen vorbeimarschierten, sich entschloss, sich auf dieser leichten Erhebung niederzulassen, sich seiner eigenen Schwäche beugend, sich verneigend und sich auf das Ende vorbereitend". In den besten Passagen erinnert Baricco an Italo Calvino - er demonstriert die gleiche Freude an eleganten Rätseln und rokokohaftem Erzählstil. Hier und da verschwindet < I> Oceano Mare in einer Sackgasse, und die Schwäche des Autors für typographische Tricks hilft dabei wenig. Trotzdem, Bariccos Roman ist ein erfrischender Sprung in "das Meer der Erzählung", wie Christina Stead es nannte - sowie eine intelligente Entdeckungsreise in die litorale Wahrheit. < I>-Bob Brandeis



Die junge Braut - Alessandro BariccoDie junge Braut
Alessandro Baricco

Gebundene Ausgabe, 16. August 2017
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Smith & Wesson - Alessandro BariccoSmith & Wesson
Alessandro Baricco

Gebundene Ausgabe, 17. September 2016
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Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten. Das Taschenhörbuch - Alessandro BariccoNovecento: Die Legende vom Ozeanpianisten. Das Taschenhörbuch
Alessandro Baricco

Audio CD, 7. März 2013
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Preis: € 9,99 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, weitere Versandbedingungen s.u.)






Ohne Blut - Alessandro BariccoOhne Blut
Alessandro Baricco

Taschenbuch, 17. Februar 2017
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Preis: € 10,00 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, weitere Versandbedingungen s.u.)



Anders als der Titel vermuten lässt, geht es in Ohne Blut ohne Blut nicht ab. Im Gegenteil: davon fließt reichlich. Der neue Roman von Alessandro Baricco handelt von Rache und Vergeltung. Von der grausamen Rache, die vier Männer nach irgendeinem Krieg an dem Mann üben, der während dieses Krieges sich selbst mit dem Blut der Feindesfrauen und -kinder besudelt hatte. Auch der Sohn des Gerichteten wird bei der Strafaktion auf einem entlegenen Bauernhof getötet. Nur die kleine Tochter überlebt in einem Erdloch, das der Vater ihr als Versteck angewiesen hatte, als er seine Henker kommen sah. Zwar wird sie von einem der Blutrichter entdeckt, doch der schweigt und schenkt ihr damit das Leben.
Ein Leben freilich, das für die Gerettete vor allem eines ist: qualvolle Buße für etwas, das sie selbst nicht zu verantworten hat. Und ein Leben, dem abermals die Rache zu seinem bestimmenden Inhalt wird. Fast schon am Ende dieses Lebens - und nachdem alle anderen an der Hinrichtung Beteiligten schon selbst Opfer ihrer Tat geworden sind - taucht das Mädchen vor der kleinen Losbude auf, in der ihr damaliger Retter seinen Lebensunterhalt verdient.
Ohne Blut ist der fünfte Roman aus der Feder Alessandro Bariccos und ein kleines Meisterwerk. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass sich schon bald der eine oder andere Drehbuchautor über dieses Buch beugen wird, um es mit großer Lust zu durchpflügen. Ein noch größeres Vergnügen nämlich als die bloße Lektüre dürfte es machen, die Fäden der Geschichte versuchsweise einmal hier und dort aufzunehmen, um sie mal aus dieser, mal aus jener Perspektive, mal mit diesem Anfang und jenem Ende, mal chronologisch dem Roman folgend, mal die Mitte an den Anfang oder ans Ende setzend zu erzählen. Baricco schreibt, so hat es den Anschein, nicht weniger als für den Leser für das Kino. Das war bereits bei Seide so und bei Novecento war es nicht anders. Ohne Blut aber ist in dieser Hinsicht vollkommen. -Andreas Vierecke


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