Michel Houellebecq

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Taschenbücher: Unterwerfung: Roman - Michel HouellebecqTaschenbücher: Unterwerfung: Roman
Michel Houellebecq

Taschenbuch, 8. Mai 2018
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Taschenbücher: Elementarteilchen: Roman - Michel HouellebecqTaschenbücher: Elementarteilchen: Roman
Michel Houellebecq

Taschenbuch, 20. Juni 2017
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Preis: € 9,99 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, weitere Versandbedingungen s.u.)



Houellebecq der Skandalautor. Bejubelt, bewispert: 68er-Killer, Aussprecher politisch unkorrekter Unsagbarkeiten. Düsterer Untergangsschreiber aus der naturwissenschaftlichen Ecke (hat als Informatiker gearbeitet). Jetzt also light? Einfach zuhören und schon mitreden können?
Nun, wenn ich die Wahl hätte, zwischen Druck und Hörbuch, würde ich Houellebecq lieber hören als lesen. Das ist kein Kompliment für den Autor: Seine dürre Sprache allein vermag nämlich bei mir kein Interesse zu wecken an den Gestalten des Romans. Es muss etwas hinzukommen: Der akustische Reiz menschlicher Stimmen, eine Atmosphäre oder wie hier Musik, komponiert von Blixa Bargeld (er spricht auch den Hauptpart) und Tilman Schade.
Die Produktion des Westdeutschen Rundfunks zeigt, dass eine gut gemachte Hörfassung tatsächlich ein schwaches Buch zu retten vermag. Obwohl einschränkend gesagt sein soll: Wieder einmal hat sich die Regie - Leonhard Koppelmann, er hat auch das gute Textbuch geschrieben - nicht genügend getraut, allen Sprechenden wirkliches Spiel abzuverlangen, zu vieles hört sich abgelesen oder aufgesagt an. Wirklich herausragend ist dafür Lena Stolze als Annabelle.
Houllebecqs zweiter Roman erzählt das elende Leben zweier Halbbrüder zwischen 1958 und 98. Thema ist der Zusammenbruch der Menschlichkeit durch die sexuelle Liberalisierung, für den Autor die seelische Verarmung von Millionen. Am Schluss wird einer der beiden Helden, Biologe von Beruf, von Stimmen aus dem Jahr 2079 gepriesen: Dank seiner Forschungen sei es gelungen, ein neues Wesen zu züchten, die Menschheit aber aussterben zu lassen. Geschlechtslos verläuft nun das Leben auf der Erde!
Fazit: Besser nicht im Bett oder in den Ferien anhören. Stattdessen Empfehlung für schnelle I C E- oder Autofahrten durch trostlose Industrielandschaften. < I>-Michael Winteroll



Unterwerfung: Roman - Michel HouellebecqUnterwerfung: Roman
Michel Houellebecq

Gebundene Ausgabe, 2. Februar 2015
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Unterwerfung: Roman * 4. Auflage, 2015 * Schutzumschlag: fehlt * Seiten: sehr sauber, wie ungelesen * Versand innerhalb 24h, Rechnung mit ausgewiesener Mw St, zuverlässiger Service



Taschenbücher: Karte und Gebiet: Roman - Michel HouellebecqTaschenbücher: Karte und Gebiet: Roman
Michel Houellebecq

Taschenbuch, 17. November 2016
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Taschenbücher: Plattform: Roman - Michel HouellebecqTaschenbücher: Plattform: Roman
Michel Houellebecq

Taschenbuch, 20. Oktober 2016
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" Männer wollen vor allem vögeln. Die Verführung interessiert nur ein paar Typen, die kein wirklich aufregendes Berufsleben und auch sonst keine Interessen im Leben haben. " Noch immer gibt Michel Houellebecq den Zyniker vom Dienst. Auch in der Hörspiel-Adaption seines Skandal-Romans Plattform kommt Michel, unschwer als Alter Ego des Autors zu erkennen, schnell zum Punkt: Munter purzeln ihm zynische Spruchweisheiten aus dem Mund, alle kriegen ihr Fett weg: Grüne und Ökos, Chinesen und Taliban, Lesben und Gutmenschen, die S/ M-Szene und Bestsellerautoren wie Grisham oder Forsythe.
Zusammen mit seiner Freundin Valérie, die er bei einem seiner Sex-Urlaube in Thailand kennen und später lieben lernt, gibt der Dauerfrustrierte Michel der Touristikbranche neue Impulse: ungenierte Sexreisen, nur notdürftig als " Aphrodite"-Projekt verschlüsselt. Das Geschäft boomt, doch bevor sich das Paar selbst in einem der Ferienparadiese niederlassen kann, fällt der ganze Betrieb, einschließlich Thaihostessen und Westtouristen, einem islamistischen Anschlag zum Opfer - auch Valérie ist unter den Toten. Michel versinkt wieder in seine Depressionen. Der letzte Satz nach 110 Minuten: " Man wird mich schnell vergessen. "
Für die Hörspielbearbeitung von Martin Zylka, preisgekrönter Regisseur der Audio-Fassung von Houellebecqs Ausweitung der Kampfzone, gilt dies keineswegs. Mit kühnen Strichen entschlackt Zylka den 370-Seiten-Wälzer des Franzosen, der leider nur allzu oft in Reiseführerprosa, dumpfe Pornografie und schlichte Banalität abrutscht, und präpariert - besonders im zweiten Teil - einen gänzlich neuen Houellebecq-Sound heraus: eine von tiefer Melancholie erfüllte Sprache der Liebe.
Sylvester Groth lotet Michels Gefühlsfassetten meisterhaft aus und auch sonst ist die W D R-Produktion mit Stars wie Jürgen Tarrach, Ulrich Noethen oder Christian Redl bis in die Nebenrollen brilliant besetzt. Der Electronica-Teppich des französischen Easy-listening-Papstes Betrand Burgalat und minimalistisch eingestreute O-Ton-Tupfer sind Kontrapunkte einer meisterhaften Produktion. Leider auch einer beklemmend aktuellen: Ein Foto des Booklets zeigt das von einem Terroranschlag verwüstete Hotel Paradise in Mombasa. Inzwischen zielt die Gewalt deutlicher ins Herz unserer Freizeit-Paradise. Bali, Riad und Casablanca scheinen Houellebecqs düstere Prophezeihungen blutig zu bestätigen - die Weltkarte des reiselustigen und erholungsbedürftigen Westens schrumpft rasant. < I>-Niklas Feldtkamp
Michel Houellebecq: Plattform. Hörspielbearbeitung und Regie: Martin Zylka. Musik: Bertrand Burgalat. Mit Sylvester Groth, Jürgen Tarrach, Nele Müller-Stöfen, Ulrich Noethen u. a. Spieldauer: 111 Minuten (16 Tracks). 2 C Ds mit Booklet (12 Seiten).



Taschenbücher: Die Möglichkeit einer Insel - Michel HouellebecqTaschenbücher: Die Möglichkeit einer Insel
Michel Houellebecq

Taschenbuch, 17. November 2016
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Lanzarote ist die ideale Kulisse für Die Möglichkeit einer Insel des französischen Skandal-Autors Michel Houellebecq. Nicht nur, dass sie wegen ihres schwarzen Vulkangesteins so unwirklich erscheint wie der rein fiktive Seinszustand des Titel gebenden Eilands - der reinen ? Möglichkeit? der Insel - es verlangt. Sie wirkt auch so, als habe sie eine unendlich alte Vergangenheit. Und doch scheint sie direkt aus einem Science-Fiction-Film entsprungen. Die ideale Kulisse. Denn Houellebecq erzählt von ewigen Dingen wie dem Glück der Liebe und dem Schmerz des Alterns. Aber er projiziert das Ganze in eine ferne Zukunftszeit.
Die Möglichkeit einer Insel spielt in einer Welt, wie sie der Autor, Interviews gemäß, in zweitausend Jahren tatsächlich erwartet. Menschen sind beinahe ausgestorben und vagabundieren in versprengten Häuflein durch die zerstörten Großstädte. Längst sind sie ersetzt von durchnummerierten Klonen, die allenfalls noch durch die schriftlich fixierten Biografien des humanen Ausgangsmaterials mit ihren Gen-Gebern verbunden sind. So sieht sich auch Daniel, der Hauptheld des Buchs, mit den Kommentaren seiner unzähligen Doppelgänger konfrontiert: Immer wieder werden seine Ausführungen von den Echos der ? Neo-Menschen? Daniel24 oder Daniel25 unterbrochen.
Daniel ist auf der Suche nach dem Glück - der eigentlichen ? Möglichkeit einer Insel? inmitten der genetischen Indifferenz der schönen neuen Welt. Er findet sie in Isabelle, die ein Magazin namens ? Lolita? herausgibt - und in diesem Titel liegt bereits die ganze Tragik festgeschrieben. Denn Isabelle kann nicht für immer Kindfrau bleiben, und Daniel muss weiter, zu Esther, 22 Jahre alt. Aber auch der mehrfach gespiegelte Held des Romans wird älter und fällt, ? hoch in den Vierzigern? , inmitten einer Welt aus lauter Körperkult durchs Raster. Die ? Möglichkeit der Insel? ist bloße Illusion.
Auch wenn im Buch alle Motive früherer Bücher Houellebecqs wiederkehren, so hat er sie in diesem doch am besten, großartigsten miteinander verknüpft. Die vormals überwiegende Lust am Untergang ist einer nüchternen Resignation gewichen - auch der Autor, der seinem Daniel stark autobiographische Züge verliehen hat, ist älter geworden. Und er hat gelernt, noch etwas besser zu erzählen. -Isa Gerck



Taschenbücher: Gegen die Welt, gegen das Leben - Michel HouellebecqTaschenbücher: Gegen die Welt, gegen das Leben
Michel Houellebecq

Taschenbuch, 25. September 2017
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Taschenbücher: Interventionen: Essays - Michel HouellebecqTaschenbücher: Interventionen: Essays
Michel Houellebecq

Taschenbuch, 2. März 2016
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In Schopenhauers Gegenwart - Michel HouellebecqIn Schopenhauers Gegenwart
Michel Houellebecq

Gebundene Ausgabe, 14. September 2017
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Houellebecq, Michel: In Schopenhauers Gegenwart, Aus dem Französischen von Stephan Kleiner, Köln, Du Mont 2017, 76 S. , O Pbd. m. O U. , D E A, vom Autor signiert



Ausweitung der Kampfzone (WAT, Band 689) - Michel HouellebecqAusweitung der Kampfzone (WAT, Band 689)
Michel Houellebecq

Taschenbuch, 26. September 2012
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< I> Jeder gegen jeden< B R> " Wir sagen ja zur modernen Welt", konnte die Münchner Band Freiwillige Selbstkontrolle Anfang der 80er Jahre noch selbstironisch singen. " Ich liebe diese Welt nicht", wütet der namenlose Ich-Erzähler im Erstlings-Roman des Franzosen Michel Houellebecq, "ich liebe sie ganz entschieden nicht. "
Die Stationen seiner Odyssee durch die Vorhölle der modernen Angestellten-Welt am Ende der 90er sind allerdings auch kaum geeignet, von dieser Haltung nur ein Quentchen abzurücken. Keine Hoffnung, nirgends: Der E D V-Spezialist einer Pariser Softwarefirma, jung, beruflich erfolgreich, zugleich bindungslos und depressiv, protokolliert mit bösem Röntgenblick eine Gesellschaft, die pausenlos plappernd leerläuft. Ein Jahrmarkt der Eitelkeiten, der sich mehr und mehr in einen Kriegsschauplatz verwandelt. Sex stellt für Houellebecq in diesem Kampf jeder gegen jeden nur ein "zweites Differenzierungssystem" dar, das zwar vom ökonomischen abgekoppelt, aber "mindestens ebenso erbarmungslos" funktioniert: " Die Unternehmen kämpfen um einige wenige Jungakademiker; die Frauen kämpfen um einige wenige junge Männer; die Männer kämpfen um einige wenige Frauen. Das Maß an Verwirrung und Aufregung ist beträchtlich. "
Der Frontberichterstatter Houellebecq weiß nur zu gut, daß die herkömmliche Form des Romans nicht geeignet ist, die Indifferenz oder das Nichts zu beschreiben, und folglich geht es ihm auch nicht darum, sein Talent mit "sublimen Beschreibungen verschiedenartiger Seelenzustände" zu vergeuden. Film noir statt Eric Rohmer: Wenige Episoden, skizzenhaft hingeworfen, reichen aus, um am Ende der Versuchsanordnung ein vernichtendes Urteil zu sprechen: " Das Lebensziel ist verfehlt. " Mit diesem Wissen, ahnt man, geht es jetzt noch 20, 30, 40 Jahre weiter, bis zum Ende. Die Hoffnung, jemals rettendes Ufer zu erreichen, ist dahin.
Zugegeben, manchmal verwechselt der angry young man vor lauter Böse-Sein-Wollen auch die Provokation mit deren Attitüde. Dennoch: Mit sparsamsten Mitteln, auf wenig mehr als 150 Seiten, gelingt Houellebecq ein eindrucksvolles, wiewohl reichlich desillusionierendes Psychogramm unserer Verlorenheit, unseres Selbstbetrugs und unserer unstillbaren Manie, glücklich sein zu wollen. Literatur, schrieb Kafka, sei die Axt für das gefrorene Meer in uns. Houellebecq, am Ende des Jahrhunderts, hantiert mit Sprengsätzen. < I>-Niklas Feldtkamp


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