Stephen W. Hawking

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Die illustrierte Kurze Geschichte der Zeit - Stephen W. HawkingDie illustrierte Kurze Geschichte der Zeit
Stephen W. Hawking

Taschenbuch, 1. November 2004
     Verkaufsrang: 5869      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Eine kurze Geschichte der Zeit erschien 1988 und entwickelte sich schnell zu einem beispiellosen Bestseller. Jeder 750. Mensch auf der Welt ? so Stephen Hawking in seinem Vorwort zur Ausgabe von 1997 ? besitzt mittlerweile ein Exemplar davon. Doch dieses Buch ist viel mehr als nur eine illustrierte Ausgabe des wohl erfolgreichsten wissenschaftlichen Werkes aller Zeiten. Obwohl bereits die Illustrationen eine wichtige Neuerung sind, denn manches war bislang für Nicht-Experten nur schwer nachzuvollziehen. Die vielen neuen farbigen Abbildungen tragen nun erheblich zur Verständlichkeit bei.
Außerdem sind in den Jahren bis zum Erscheinen der "illustrierten kurzen Geschichte der Zeit? viele neue Erkenntnisse und Beobachtungen hinzugekommen, weshalb Hawking sein Buch gründlich überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht hat. So gibt es abgesehen von einem neuen Vorwort und den Illustrationen ein ganz neues Kapitel: "Wurmlöcher und Zeitreisen?. Auch auf dem Weg zu einer vereinheitlichenden Theorie der Physik ist die Wissenschaft inzwischen einige Schritte vorangekommen. Und so wagt Hawking diesen Ausblick: "Jedenfalls sollten wir in ein paar Jahren wissen, ob wir daran glauben können, dass wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist.?
Schwarze Löcher, Raum und Zeit, Ursprung und Schicksal unseres Universums: In diesem Buch geht es um die zentralen Themen der modernen Physik und der Kosmologie. Und die führen im Endeffekt immer auch zu der Frage unserer Existenz: Woher kommen wir, wohin gehen wir? Wer sich all das von einem der bedeutendsten Wissenschaftler der Gegenwart unterhaltsam und nun auch besonders anschaulich erklären lassen möchte, sollte sich dieses wunderbare Buch unbedingt gönnen. - Gabi Neumayer


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)

Kurzweilige Informationen für den Hobbyforscher      5 von 5 Punkten
Popularwissenschaftlich ist das Buch nicht unbedingt zu nennen, denn es enthält recht viel Informationen. Diese sind aber sehr schön aufbereitet in Text und Bildern, so das man such nicht scheuen muss sich der Materie zu nähern. Ein tolles Geschenk für jugendliche die sich in diesen Bereich interessieren.


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Eine kurze Geschichte der Zeit - Stephen W. HawkingEine kurze Geschichte der Zeit
Stephen W. Hawking

Taschenbuch, 1. Juli 1998
     Verkaufsrang: 9903      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Odyssee durch den Kosmos
In der Schule war er nur mittelmäßig. Weit mehr Vergnügen bereitete es ihm, komplizierte Brettspiele auszuknobeln, die er dann auf Kartonpappen aufmalte. Abendelang mussten sich seine genervten Mitschüler durch labyrinthische Königreiche quälen. Er aber genoss es, dass er die Gesetze ersonnen hatte, die in diesen Phantasiewelten herrschten.
Später wandte sich Stephen Hawking (der während seines Studiums angeblich höchstens eine Stunde täglich büffeln musste) jenen Regeln zu, nach denen das seit Jahrmilliarden dauernde Spiel auf der Himmelsbühne abläuft. Ohne falsche Bescheidenheit verkündete der als Meisterdenker gerühmte Physikprofessor aus Cambridge sein Lebensziel: äIch möchte herausfinden, woher das Universum kommt. Wie und warum es begonnen hat. Wie es enden wird, und wenn, wie dieses Ende aussehen wird."
Mit diesen ultimativen Schicksalsfragen beschäftigt sich Hawking auch in seinem 1988 erschienenen Bestseller äEine kurze Geschichte der Zeit": Eine so rasante und unterhaltsame Odyssee durch den Irrgarten kosmologischer Denkmodelle hat vor ihm noch kein Wissenschaftler zu Papier gebracht.
Das populärwissenschaftliche Buch, bislang weltweit rund zehn Millionen Mal verkauft, machte Hawking zum berühmtesten lebenden Forscher unserer Zeit. Auf 750 Männer, Frauen und Kinder des Planeten, hat er einmal selber ausgerechnet, komme ein Exemplar. Wer sonst schon könne sich rühmen, scherzt Hawking, ämehr Bücher über Physik verkauft zu haben als Madonna über Sex"?
Doch wirklich gelesen oder gar verstanden haben vermutlich die wenigsten die streckenweise schwere Kost, die der Kosmologe ihnen in seinem Bändchen vorsetzt. Spötter lästern deshalb, die äKurze Geschichte der Zeit" sei das meistverkaufte ungelesene Buch seit der Bibel.
Dass kaum ein Leser bis zur letzten Seite durchgehalten hat, bezweifelt nicht einmal der Autor: äAuch ich verstehe keineswegs alle Ideen in meinem Buch; wäre dem so, würde ich den Plan Gottes kennen." Und ebenso ehrlich gibt Hawking zu: äWahrscheinlich hat meine Behinderung zum Verkaufserfolg des Buches beigetragen. Wenn dem so ist, finde ich das bedauerlich."
Noch eindrucksvoller als seine wissenschaftliche Leistung, sagen Freunde und Kollegen, sei aber ohnehin die Bravour, mit der er sein Schicksal meistert. Seit Jahren ist der Geistesheroe an den Rollstuhl gefesselt. Reden kann der Gelähmte nicht mehr. Was er sagen will, teilt er per Augenbewegung einem Infrarotsensor mit. Ein Sprachcomputer sagt dann mit näselnder Stimme, was der Professor ihm aufgetragen hat.
Mit 20, als junger Physikstudent, erkrankte Hawking an unheilbarem Muskelschwund (äamyotrophische Lateralsklerose"). Normalerweise führt dieses Leiden rasch zum Tode. Als die ersten Symptome der Krankheit auftraten, gaben ihm Ärzte nur wenige Jahre. Die niederschmetternde Diagnose warf den jungen Wissenschaftler beinahe aus der Bahn. Dass die Krankheit, die Hawking für zwei Jahre in tiefe Depressionen stürzte, ihn nicht niederrang, verdankte er der Begegnung mit seiner späteren Ehefrau, der Sprachstudentin Jane Wilde: äVon da an war ich entschlossen zu leben."
Doch auch die Ehe eines Genies hält nicht ewig. Jahre nach der Trennung schilderte seine Ex-Frau, wie sich Hawking als harscher Haustyrann gebärdet habe. Während ihr Mann kosmische Schwarze Löcher ergründete, fühlte Jane sich eher von einem menschlichen Schwarzen Loch verschlungen. Frauen von Astrophysikern, klagt sie, seien Witwen, egal wie lange ihre Männer leben.
Immerhin verhinderte der Mega-Erfolg der äKurzen Geschichte der Zeit", dass die persönliche Katastrophe auch zur finanziellen wurde. Als es zur Scheidung kam, war Hawking bereits so berühmt, dass die Klatschblätter Anteil an seinem Privatleben nahmen. äDer klügste Mann der Welt lässt sich scheiden", alberte äBild", äweil seine Frau an Gott glaubt."
Ohne sein ungewöhnliches Schicksal wäre Hawking sicher kaum zum Popstar der Physik geworden. Sein Werdegang enthält eben alle Zutaten für einen modernen Mythos: Ausgerechnet jener Mann, der sprach- und bewegungslos zurückgeworfen wurde auf den reinen Geist, sucht mit unbändiger Willenskraft nach der Schöpfungswahrheit - die der ungläubige Denker selbst bloß für eine mathematische Formel hält.
Für seine Fans ist es dabei auch unerheblich, dass er in der heutigen Kosmologie nur eine Nebenrolle spielt. Hawking weiß selber sehr genau, dass er nicht in einer Reihe mit Newton und Einstein steht. Er hoffe, sagt er bescheiden, einen kleinen Baustein zur Pyramide des Wissens hinzugefügt zu haben: äAber er ist sicher nicht so groß wie die Bausteine dieser Männer."
Seine wichtigste Erkenntnis stammt aus den frühen siebziger Jahren. Als junger Forscher widmete er sich dem (theoretischen) Studium der Schwarzen Löcher - jener Sternenkadaver, die so massereich sind, dass nicht einmal Lichtstrahlen aus ihrem Schwerefeld entkommen können. Hawkings Berechnungen ergaben, dass die düsteren Gebilde keineswegs auf ewig unveränderliche Grabmäler sind. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie sehr wohl energiereiche Strahlung aussenden, dabei schrumpfen und irgendwann sogar verdampfen.
Hawkings Kalkulationen ließen die Hoffnung keimen, dass die Himmelsforscher schon bald sogar in der Lage wären, andere kosmische Extremzustände mathematisch zu entzaubern - vor allem den Urknall selbst, also die explosionsartige Geburt des Universums.
Genau dieser Ehrgeiz treibt ihn seit frühester Jugend an: nachzuweisen, dass der Kosmos auch ohne einen Gott entstanden sein kann. Am elegantesten wäre der Schöpfer aus der Welt zu schaffen, so erkannte Hawking, äwenn wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist".
Tatsächlich gelang es ihm, ein solches Weltmodell auszutüfteln; um dieses kosmologische Konzept geht es letztlich in den Schlusskapiteln seines Buches. Leider ist das von ihm erdachte Universum, in dem sogar die Zeit ihren Sinn verliert, bis heute reine Theorie geblieben. Im Gegenteil passen die jüngsten Beobachtungen der Astronomen nur schlecht zu den Vorhersagen des Hawking-Kosmos.
Spätestens seit Erscheinen seines Weltbestsellers hat der Professor aus Cambridge ohnehin keine wissenschaftlichen Leistungen zuwege gebracht, die in der Fachwelt für Aufsehen sorgten - was nicht wirklich überraschen kann, grenzt es doch an ein medizinisches Wunder, dass der 64-Jährige überhaupt noch am Leben ist. Zwar rühmen seine Kollegen bis heute seine Geistesschärfe; aber zunehmend sehen sie ihn auch als Orakel vom Dienst. äIn den letzten Jahren ist er sehr viel spekulativer geworden", formuliert diplomatisch sein Freund, der US-Physiker Kip Thorne.
Das Laienvolk indes lauscht immer wieder aufs Neue seinen phantasievollen Gedanken, die er in Büchern oder öffentlichen Vorträgen präsentiert. Gebannt hören seine Fans ihm zu, wenn er über Außerirdische, die Besiedlung ferner Planeten oder die genetische Verbesserung des Menschen fabuliert. Wie kaum ein anderer trägt er so zur Popularisierung von Wissenschaft bei - einen besseren Botschafter und Entertainer hat die Physik seit Albert Einstein nicht gehabt.
Speziell Hawkings britischer Humor hat einen hohen Unterhaltungswert. Mit Ironie berichtet er etwa in der äKurzen Geschichte der Zeit" von einer Audienz bei Papst Johannes Paul II. in Rom, wo Jesuitenpater ein Kosmologen-Symposium organisiert hatten. Der Heilige Vater bat die Gelehrten, den Urknall selber, Gottes Schöpfungsakt, von wissenschaftlicher Neugier zu verschonen.
Dass er, Hawking, soeben im Vatikan die Idee ausgebreitet habe, es gebe womöglich keinen Anfang des Universums und somit auch keinen Schöpfungsakt, sei dem Papst wohl entgangen - Gott sei Dank: äIch hatte keine Lust, das Schicksal Galileis zu teilen, mit dem ich mich sehr verbunden fühle - zum Teil wohl, weil ich genau 300 Jahre nach seinem Tod geboren wurde."
Nachwort von Olaf Stampf zu Eine kurze Geschichte der Zeit. SPIEGEL-Edition Band 16


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 82 Bewertungen)

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Eine kurze Geschichte der Zeit - Stephen W. HawkingEine kurze Geschichte der Zeit
Stephen W. Hawking

Gebundene Ausgabe, 1988
     Verkaufsrang: 19704      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,90 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Odyssee durch den Kosmos
In der Schule war er nur mittelmäßig. Weit mehr Vergnügen bereitete es ihm, komplizierte Brettspiele auszuknobeln, die er dann auf Kartonpappen aufmalte. Abendelang mussten sich seine genervten Mitschüler durch labyrinthische Königreiche quälen. Er aber genoss es, dass er die Gesetze ersonnen hatte, die in diesen Phantasiewelten herrschten.
Später wandte sich Stephen Hawking (der während seines Studiums angeblich höchstens eine Stunde täglich büffeln musste) jenen Regeln zu, nach denen das seit Jahrmilliarden dauernde Spiel auf der Himmelsbühne abläuft. Ohne falsche Bescheidenheit verkündete der als Meisterdenker gerühmte Physikprofessor aus Cambridge sein Lebensziel: äIch möchte herausfinden, woher das Universum kommt. Wie und warum es begonnen hat. Wie es enden wird, und wenn, wie dieses Ende aussehen wird."
Mit diesen ultimativen Schicksalsfragen beschäftigt sich Hawking auch in seinem 1988 erschienenen Bestseller äEine kurze Geschichte der Zeit": Eine so rasante und unterhaltsame Odyssee durch den Irrgarten kosmologischer Denkmodelle hat vor ihm noch kein Wissenschaftler zu Papier gebracht.
Das populärwissenschaftliche Buch, bislang weltweit rund zehn Millionen Mal verkauft, machte Hawking zum berühmtesten lebenden Forscher unserer Zeit. Auf 750 Männer, Frauen und Kinder des Planeten, hat er einmal selber ausgerechnet, komme ein Exemplar. Wer sonst schon könne sich rühmen, scherzt Hawking, ämehr Bücher über Physik verkauft zu haben als Madonna über Sex"?
Doch wirklich gelesen oder gar verstanden haben vermutlich die wenigsten die streckenweise schwere Kost, die der Kosmologe ihnen in seinem Bändchen vorsetzt. Spötter lästern deshalb, die äKurze Geschichte der Zeit" sei das meistverkaufte ungelesene Buch seit der Bibel.
Dass kaum ein Leser bis zur letzten Seite durchgehalten hat, bezweifelt nicht einmal der Autor: äAuch ich verstehe keineswegs alle Ideen in meinem Buch; wäre dem so, würde ich den Plan Gottes kennen." Und ebenso ehrlich gibt Hawking zu: äWahrscheinlich hat meine Behinderung zum Verkaufserfolg des Buches beigetragen. Wenn dem so ist, finde ich das bedauerlich."
Noch eindrucksvoller als seine wissenschaftliche Leistung, sagen Freunde und Kollegen, sei aber ohnehin die Bravour, mit der er sein Schicksal meistert. Seit Jahren ist der Geistesheroe an den Rollstuhl gefesselt. Reden kann der Gelähmte nicht mehr. Was er sagen will, teilt er per Augenbewegung einem Infrarotsensor mit. Ein Sprachcomputer sagt dann mit näselnder Stimme, was der Professor ihm aufgetragen hat.
Mit 20, als junger Physikstudent, erkrankte Hawking an unheilbarem Muskelschwund (äamyotrophische Lateralsklerose"). Normalerweise führt dieses Leiden rasch zum Tode. Als die ersten Symptome der Krankheit auftraten, gaben ihm Ärzte nur wenige Jahre. Die niederschmetternde Diagnose warf den jungen Wissenschaftler beinahe aus der Bahn. Dass die Krankheit, die Hawking für zwei Jahre in tiefe Depressionen stürzte, ihn nicht niederrang, verdankte er der Begegnung mit seiner späteren Ehefrau, der Sprachstudentin Jane Wilde: äVon da an war ich entschlossen zu leben."
Doch auch die Ehe eines Genies hält nicht ewig. Jahre nach der Trennung schilderte seine Ex-Frau, wie sich Hawking als harscher Haustyrann gebärdet habe. Während ihr Mann kosmische Schwarze Löcher ergründete, fühlte Jane sich eher von einem menschlichen Schwarzen Loch verschlungen. Frauen von Astrophysikern, klagt sie, seien Witwen, egal wie lange ihre Männer leben.
Immerhin verhinderte der Mega-Erfolg der äKurzen Geschichte der Zeit", dass die persönliche Katastrophe auch zur finanziellen wurde. Als es zur Scheidung kam, war Hawking bereits so berühmt, dass die Klatschblätter Anteil an seinem Privatleben nahmen. äDer klügste Mann der Welt lässt sich scheiden", alberte äBild", äweil seine Frau an Gott glaubt."
Ohne sein ungewöhnliches Schicksal wäre Hawking sicher kaum zum Popstar der Physik geworden. Sein Werdegang enthält eben alle Zutaten für einen modernen Mythos: Ausgerechnet jener Mann, der sprach- und bewegungslos zurückgeworfen wurde auf den reinen Geist, sucht mit unbändiger Willenskraft nach der Schöpfungswahrheit - die der ungläubige Denker selbst bloß für eine mathematische Formel hält.
Für seine Fans ist es dabei auch unerheblich, dass er in der heutigen Kosmologie nur eine Nebenrolle spielt. Hawking weiß selber sehr genau, dass er nicht in einer Reihe mit Newton und Einstein steht. Er hoffe, sagt er bescheiden, einen kleinen Baustein zur Pyramide des Wissens hinzugefügt zu haben: äAber er ist sicher nicht so groß wie die Bausteine dieser Männer."
Seine wichtigste Erkenntnis stammt aus den frühen siebziger Jahren. Als junger Forscher widmete er sich dem (theoretischen) Studium der Schwarzen Löcher - jener Sternenkadaver, die so massereich sind, dass nicht einmal Lichtstrahlen aus ihrem Schwerefeld entkommen können. Hawkings Berechnungen ergaben, dass die düsteren Gebilde keineswegs auf ewig unveränderliche Grabmäler sind. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie sehr wohl energiereiche Strahlung aussenden, dabei schrumpfen und irgendwann sogar verdampfen.
Hawkings Kalkulationen ließen die Hoffnung keimen, dass die Himmelsforscher schon bald sogar in der Lage wären, andere kosmische Extremzustände mathematisch zu entzaubern - vor allem den Urknall selbst, also die explosionsartige Geburt des Universums.
Genau dieser Ehrgeiz treibt ihn seit frühester Jugend an: nachzuweisen, dass der Kosmos auch ohne einen Gott entstanden sein kann. Am elegantesten wäre der Schöpfer aus der Welt zu schaffen, so erkannte Hawking, äwenn wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist".
Tatsächlich gelang es ihm, ein solches Weltmodell auszutüfteln; um dieses kosmologische Konzept geht es letztlich in den Schlusskapiteln seines Buches. Leider ist das von ihm erdachte Universum, in dem sogar die Zeit ihren Sinn verliert, bis heute reine Theorie geblieben. Im Gegenteil passen die jüngsten Beobachtungen der Astronomen nur schlecht zu den Vorhersagen des Hawking-Kosmos.
Spätestens seit Erscheinen seines Weltbestsellers hat der Professor aus Cambridge ohnehin keine wissenschaftlichen Leistungen zuwege gebracht, die in der Fachwelt für Aufsehen sorgten - was nicht wirklich überraschen kann, grenzt es doch an ein medizinisches Wunder, dass der 64-Jährige überhaupt noch am Leben ist. Zwar rühmen seine Kollegen bis heute seine Geistesschärfe; aber zunehmend sehen sie ihn auch als Orakel vom Dienst. äIn den letzten Jahren ist er sehr viel spekulativer geworden", formuliert diplomatisch sein Freund, der US-Physiker Kip Thorne.
Das Laienvolk indes lauscht immer wieder aufs Neue seinen phantasievollen Gedanken, die er in Büchern oder öffentlichen Vorträgen präsentiert. Gebannt hören seine Fans ihm zu, wenn er über Außerirdische, die Besiedlung ferner Planeten oder die genetische Verbesserung des Menschen fabuliert. Wie kaum ein anderer trägt er so zur Popularisierung von Wissenschaft bei - einen besseren Botschafter und Entertainer hat die Physik seit Albert Einstein nicht gehabt.
Speziell Hawkings britischer Humor hat einen hohen Unterhaltungswert. Mit Ironie berichtet er etwa in der äKurzen Geschichte der Zeit" von einer Audienz bei Papst Johannes Paul II. in Rom, wo Jesuitenpater ein Kosmologen-Symposium organisiert hatten. Der Heilige Vater bat die Gelehrten, den Urknall selber, Gottes Schöpfungsakt, von wissenschaftlicher Neugier zu verschonen.
Dass er, Hawking, soeben im Vatikan die Idee ausgebreitet habe, es gebe womöglich keinen Anfang des Universums und somit auch keinen Schöpfungsakt, sei dem Papst wohl entgangen - Gott sei Dank: äIch hatte keine Lust, das Schicksal Galileis zu teilen, mit dem ich mich sehr verbunden fühle - zum Teil wohl, weil ich genau 300 Jahre nach seinem Tod geboren wurde."
Nachwort von Olaf Stampf zu Eine kurze Geschichte der Zeit. SPIEGEL-Edition Band 16


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Das Universum in der Nußschale - Stephen W. HawkingDas Universum in der Nußschale
Stephen W. Hawking

Gebundene Ausgabe, Oktober 2002
     Verkaufsrang: 91103     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Jeder 750. Erdenbürger, so die Statistik, kaufte sich Eine kurze Geschichte der Zeit, den legendären Bestseller von Stephen Hawking. Mehr als zehn Jahre hat der Autor den Bitten standgehalten, ein weiteres populärwissenschaftliches Buch zu schreiben, in dem er den neuesten Stand der Forschung auch dem Laien verständlich macht. Jetzt ist es da, und anders als sein Vorgänger erscheint es gleich in einer großformatigen illustrierten Ausgabe, was sowohl Verständnis als auch Lesevergnügen fördert.
Das Universum in der Nußschale ist kein Nachfolgewerk, kein zweiter Teil, und es orientiert sich nicht einmal am logischen Aufbau des erfolgreichen Erstlingswerks. Hawking beginnt in den ersten beiden Kapiteln mit den Grundlagen, und in seiner Forschungsdisziplin heißt das: Relativitätstheorie und Quantentheorie. Die folgenden vier Kapitel bauen nicht logisch aufeinander auf, sondern behandeln jeweils eigene Aspekte: Wie haben wir uns unser Universum in Größe, Ausdehnung und Geschichte vorzustellen? (Danach werden Sie auch die gern zitierte Quintessenz verstehen, dass die Geschichte unseres Universums einer kleinen, abgeflachten runden Nuss entspricht). Sind Zeitreisen möglich? Wird unser Leben in der Zukunft so aussehen wie in einer Star-Trek-Folge? Und das (zugegeben sehr anspruchsvolle) Schlusskapitel: Was ist eine "Branwelt"?
Bei aller Fundiertheit und Glaubwürdigkeit schafft es Hawking, einen eigenen Stil zu bewahren. Und einen ganz eigenen Witz. Da plaudert er von seinem Poker-Spiel mit Newton, Einstein und Data an Bord der Enterprise (belegt mit einem Foto!). Oder er erlaubt sich als abschließenden Satz zum Thema "Sind Zeitreisen physikalisch möglich?" einen Hinweis auf gängige Verschwörungstheorien: "Womöglich fragen Sie sich, ob dieses Kapitel nicht zum großen staatlichen Vertuschungsmanöver in Sachen Zeitreisen gehört. Vielleicht haben Sie recht."
Neben dem sprachlichen Stil lebt das Buch von der opulenten Illustrierung, die von einfachen Diagrammen bis zur gewagten freien Interpretation des Textes reicht: Mir persönlich helfen kleine grüne Männchen am Seitenrand nicht beim Verständnis, aber lustig sind sie doch. Zur soliden Aufmachung gehört ein Anhang mit einem umfangreichen Glossar (von "Absoluter Nullpunkt" über "Spins" und "Strings" bis zur "Zeitschleife"), Empfehlungen zum Weiterlesen und einem Register.
Was das nun alles mit einer Nuss-Schale zu tun hat? Vielleicht ist das auch ein Hinweis darauf, dass sich das Verständnis dieses Buches nicht ganz ohne ein wenig Arbeit erschließt. Aber es lohnt sich. Benutzen Sie Ihren Geist als Nussknacker! -Heike Reher


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 102 Bewertungen)

Das Universum in der Nußschale      5 von 5 Punkten
Eine allgemein Wissenschaftliche Publikation über die kausalen Zusammenhänge im Universum mit einem gewissen Anspruch an seinen Leser.


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Das Universum in der Nußschale. 2 CDs - Stephen W. HawkingDas Universum in der Nußschale. 2 CDs
Stephen W. Hawking

Audio CD, September 2001
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Jeder 750. Erdenbürger, so die Statistik, kaufte sich Eine kurze Geschichte der Zeit, den legendären Bestseller von Stephen Hawking. Mehr als zehn Jahre hat der Autor den Bitten standgehalten, ein weiteres populärwissenschaftliches Buch zu schreiben, in dem er den neuesten Stand der Forschung auch dem Laien verständlich macht. Jetzt ist es da, und anders als sein Vorgänger erscheint es gleich in einer großformatigen illustrierten Ausgabe, was sowohl Verständnis als auch Lesevergnügen fördert.
Das Universum in der Nußschale ist kein Nachfolgewerk, kein zweiter Teil, und es orientiert sich nicht einmal am logischen Aufbau des erfolgreichen Erstlingswerks. Hawking beginnt in den ersten beiden Kapiteln mit den Grundlagen, und in seiner Forschungsdisziplin heißt das: Relativitätstheorie und Quantentheorie. Die folgenden vier Kapitel bauen nicht logisch aufeinander auf, sondern behandeln jeweils eigene Aspekte: Wie haben wir uns unser Universum in Größe, Ausdehnung und Geschichte vorzustellen? (Danach werden Sie auch die gern zitierte Quintessenz verstehen, dass die Geschichte unseres Universums einer kleinen, abgeflachten runden Nuss entspricht). Sind Zeitreisen möglich? Wird unser Leben in der Zukunft so aussehen wie in einer Star-Trek-Folge? Und das (zugegeben sehr anspruchsvolle) Schlusskapitel: Was ist eine "Branwelt"?
Bei aller Fundiertheit und Glaubwürdigkeit schafft es Hawking, einen eigenen Stil zu bewahren. Und einen ganz eigenen Witz. Da plaudert er von seinem Poker-Spiel mit Newton, Einstein und Data an Bord der Enterprise (belegt mit einem Foto!). Oder er erlaubt sich als abschließenden Satz zum Thema "Sind Zeitreisen physikalisch möglich?" einen Hinweis auf gängige Verschwörungstheorien: "Womöglich fragen Sie sich, ob dieses Kapitel nicht zum großen staatlichen Vertuschungsmanöver in Sachen Zeitreisen gehört. Vielleicht haben Sie recht."
Neben dem sprachlichen Stil lebt das Buch von der opulenten Illustrierung, die von einfachen Diagrammen bis zur gewagten freien Interpretation des Textes reicht: Mir persönlich helfen kleine grüne Männchen am Seitenrand nicht beim Verständnis, aber lustig sind sie doch. Zur soliden Aufmachung gehört ein Anhang mit einem umfangreichen Glossar (von "Absoluter Nullpunkt" über "Spins" und "Strings" bis zur "Zeitschleife"), Empfehlungen zum Weiterlesen und einem Register.
Was das nun alles mit einer Nuss-Schale zu tun hat? Vielleicht ist das auch ein Hinweis darauf, dass sich das Verständnis dieses Buches nicht ganz ohne ein wenig Arbeit erschließt. Aber es lohnt sich. Benutzen Sie Ihren Geist als Nussknacker! -Heike Reher


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 102 Bewertungen)

Das Universum in der Nußschale      5 von 5 Punkten
Eine allgemein Wissenschaftliche Publikation über die kausalen Zusammenhänge im Universum mit einem gewissen Anspruch an seinen Leser.


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Die illustrierte Kurze Geschichte der Zeit - Stephen W. HawkingDie illustrierte Kurze Geschichte der Zeit
Stephen W. Hawking

Gebundene Ausgabe, 2000
     Verkaufsrang: 264085     

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Eine kurze Geschichte der Zeit erschien 1988 und entwickelte sich schnell zu einem beispiellosen Bestseller. Jeder 750. Mensch auf der Welt ? so Stephen Hawking in seinem Vorwort zur Ausgabe von 1997 ? besitzt mittlerweile ein Exemplar davon. Doch dieses Buch ist viel mehr als nur eine illustrierte Ausgabe des wohl erfolgreichsten wissenschaftlichen Werkes aller Zeiten. Obwohl bereits die Illustrationen eine wichtige Neuerung sind, denn manches war bislang für Nicht-Experten nur schwer nachzuvollziehen. Die vielen neuen farbigen Abbildungen tragen nun erheblich zur Verständlichkeit bei.
Außerdem sind in den Jahren bis zum Erscheinen der "illustrierten kurzen Geschichte der Zeit? viele neue Erkenntnisse und Beobachtungen hinzugekommen, weshalb Hawking sein Buch gründlich überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht hat. So gibt es abgesehen von einem neuen Vorwort und den Illustrationen ein ganz neues Kapitel: "Wurmlöcher und Zeitreisen?. Auch auf dem Weg zu einer vereinheitlichenden Theorie der Physik ist die Wissenschaft inzwischen einige Schritte vorangekommen. Und so wagt Hawking diesen Ausblick: "Jedenfalls sollten wir in ein paar Jahren wissen, ob wir daran glauben können, dass wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist.?
Schwarze Löcher, Raum und Zeit, Ursprung und Schicksal unseres Universums: In diesem Buch geht es um die zentralen Themen der modernen Physik und der Kosmologie. Und die führen im Endeffekt immer auch zu der Frage unserer Existenz: Woher kommen wir, wohin gehen wir? Wer sich all das von einem der bedeutendsten Wissenschaftler der Gegenwart unterhaltsam und nun auch besonders anschaulich erklären lassen möchte, sollte sich dieses wunderbare Buch unbedingt gönnen. - Gabi Neumayer


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)

Kurzweilige Informationen für den Hobbyforscher      5 von 5 Punkten
Popularwissenschaftlich ist das Buch nicht unbedingt zu nennen, denn es enthält recht viel Informationen. Diese sind aber sehr schön aufbereitet in Text und Bildern, so das man such nicht scheuen muss sich der Materie zu nähern. Ein tolles Geschenk für jugendliche die sich in diesen Bereich interessieren.


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Einsteins Traum: Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit - Stephen W. HawkingEinsteins Traum: Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit
Stephen W. Hawking

Taschenbuch, 1. Oktober 1996
     Verkaufsrang: 66275      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Es ist schon merkwürdig, daß dieser Mann, der sich Zeit seines Lebens für die abstrakteste Form der Physik interessiert, so viele Menschen in seinen Bann zieht. Liegt es daran, daß er alle Attribute eines Genies besitzt, daß er mit seinem Lehrstuhl in Oxford in direkter Nachfolge zu Isaac Newton und Paul Dirac steht, oder trägt seine eigene ungewöhnliche Biographie, in dessen Mittelpunkt die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) steht, dazu bei? Auf jeden Fall gelingt es ihm immer wieder, seine Arbeit einem weiten Kreis von Interessierten in einer Art zu vermitteln, die von englischem Humor durchsetzt und von Ironie und Respektlosigkeit sich selbst und seiner Wissenschaft gegenüber geprägt ist.
Sein wohl bekanntestes Werk, daß er eigenen Angaben zufolge geschrieben hat, um ein wenig Geld zu verdienen, ist der langjährige Bestseller Eine kurze Geschichte der Zeit. Mit Einsteins Traum liegt nun ein Buch vor, das vielleicht am ehesten einem "Making Of" entspricht. Hawking ist sich nämlich sehr wohl bewußt, daß auch flapsige Worte nicht ausreichen, um die komplizierten Denkweisen einem breiten Publikum verständlich zu machen und so empfiehlt sich Einsteins Traum gerade auch als Ergänzung zu Eine kurze Geschichte der Zeit.
Hawking schreibt von sich, daß es ihm Freude mache, wissenschaftliche Sachverhalte zu erklären und Fragen zu beantworten. Um sich den Fragen nach Schwarzen Löchern und Baby-Universen zu nähern, beschreitet Hawking daher hier einen überaus sympathischen Weg. Er beschreibt, wie er selbst auf diese Fragen gestoßen ist und wie es dazu kam, daß er sich mit Fragen von Ereignishorizonten oder der Vorbestimmtheit unseres Seins beschäftigte. Neben den wissenschaftlich sensationellen Ergebnissen seiner Arbeit ist das eigentlich spannende aber der Mensch Stephen Hawking, der sich in seinem Leben immer wieder zwischen größter Verzweiflung und höchster Lebensfreude bewegt hat. -J. Schüring


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Ein typischer Hawking - aber etwas trocken geschrieben      4 von 5 Punkten
S. Hawking ist sicherlich nicht immer und für jeden eine Lektüre. Leider sind Wissenschaftler
oftmals schlechte Autoren und die Niederschriften wirken staubtrocken. Auch S. Hawking hat leider
oftmals die Anwandlungen, seine Theorien und Fakten auf eine Weise niederzuschreiben, die man
etwas aufpeppen und etwas frischer niederschreiben hätte können. Fachlich aber interessantes Buch,
kann man auf jeden Fall empfehlen.


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Die kürzeste Geschichte der Zeit - Stephen W. HawkingDie kürzeste Geschichte der Zeit
Stephen W. Hawking, Leonard Mlodinow

Gebundene Ausgabe, 2005
     Verkaufsrang: 227908     

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Kaum ein Buch hat sich jemals so gut verkauft wie Hawkings Eine kurze Geschichte der Zeit -? und kaum ein Buch dürfte wohl jemals von so wenigen verstanden worden sein. Deshalb erschien vor einiger Zeit Die Illustrierte Kurze Geschichte der Zeit, aktualisiert und mit zahlreichen hervorragenden Illustrationen, die vieles verständlicher machen. Nun gibt es "Die kürzeste Geschichte der Zeit?: kürzer, noch einmal aktualisiert ? und eine kleine Meisterleistung in puncto Verständlichkeit.
Hawking hat nicht nur einige besonders komplizierte Aspekte weggelassen (von Formeln ganz zu schweigen), sondern erklärt manches in seinem neuen Buch sogar ausführlicher ? und vieles einfacher und mit anschaulicheren Beispielen. 38 hervorragende Illustrationen helfen zudem, noch besser zu verstehen, was es beispielsweise mit der Gravitation oder der Stringtheorie auf sich hat. Dass sich dieses Buch so gut liest, liegt aber sicher auch an Hawkings Koautor Leonard Mlodinow. Er ist es gewohnt, Kompliziertes verständlich zu machen, was seine bisherigen Bücher belegen ? zum Beispiel Feynmans Regenbogen.
Wer wissen will, was einer der größten Wissenschaftler unserer Zeit zu Urknall und Quantentheorie, schwarzen Löchern und zur Evolution unseres Universums und nicht zuletzt zu einer vereinheitlichten Theorie der Naturkräfte zu sagen hat, bekommt mit diesem Buch die Chance, mehr als je zuvor davon zu verstehen. Und damit lohnt sich "Die kürzeste Geschichte der Zeit? auch für diejenigen, die die Vorgängerversionen bereits besitzen. - Gabi Neumayer


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)

Gut verständlich.      4 von 5 Punkten
Zu Anfang muss ich zugeben das ich schon vorher physikbewandert war, und nur durch Zufall auf die Neuauflage gestoßen bin.
Generell muss sich jeder Mensch eingestehen, dass es teilweise schier unmöglich ist, abstrackte Denkvorgänge in einem Buch zu erklären, so dass es jeder versteht.
Wobei man ehrlich sagen muss, dass die original Fassung noch deutlich "unverständlicher" für den Laien ist als diese hier.
Ich persönlich finde die Bilder, an den Stellen wo sie gesetzt wurden, zum großen Teil nicht hilfreich, da der Text es schon besser erklärt hat als das Bild.(Hier auch der Stern Abzug)
Wiederum an anderen Stellen hätte man sich etwas ausgereiftere Bilder oder überhaupt eines gewünscht.
Diese Neuauflage ist in ihrer Varietät des Inhaltes, gegenüber dem Original, merklich beschnitten.
Nichts desto trotz wurden hier die Grundpfeiler der historischen und modernen Physik, für den Laien, ausreichend erklärt.
Wer sich dennoch ärgert einiges nicht verstanden zu haben, sollte zu dem nicht verstandendem Thema vielleicht noch mehr Literatur heranziehen als diese.
Fazit: Gegenüber dem Original auf die Kernelemente gekürzt, dadurch interessant für Laien. Für Menschen die bereits gute physikalische Vorkenntnisse haben, denen empfehle ich das Original oder andere Fachliteratur und keine populärwissentschaftlichen Schriften.


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Das Universum in der Nussschale - Stephen W. HawkingDas Universum in der Nussschale
Stephen W. Hawking

Taschenbuch, April 2003
     Verkaufsrang: 37920     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Jeder 750. Erdenbürger, so die Statistik, kaufte sich Eine kurze Geschichte der Zeit, den legendären Bestseller von Stephen Hawking. Mehr als zehn Jahre hat der Autor den Bitten standgehalten, ein weiteres populärwissenschaftliches Buch zu schreiben, in dem er den neuesten Stand der Forschung auch dem Laien verständlich macht. Jetzt ist es da, und anders als sein Vorgänger erscheint es gleich in einer großformatigen illustrierten Ausgabe, was sowohl Verständnis als auch Lesevergnügen fördert.
Das Universum in der Nußschale ist kein Nachfolgewerk, kein zweiter Teil, und es orientiert sich nicht einmal am logischen Aufbau des erfolgreichen Erstlingswerks. Hawking beginnt in den ersten beiden Kapiteln mit den Grundlagen, und in seiner Forschungsdisziplin heißt das: Relativitätstheorie und Quantentheorie. Die folgenden vier Kapitel bauen nicht logisch aufeinander auf, sondern behandeln jeweils eigene Aspekte: Wie haben wir uns unser Universum in Größe, Ausdehnung und Geschichte vorzustellen? (Danach werden Sie auch die gern zitierte Quintessenz verstehen, dass die Geschichte unseres Universums einer kleinen, abgeflachten runden Nuss entspricht). Sind Zeitreisen möglich? Wird unser Leben in der Zukunft so aussehen wie in einer Star-Trek-Folge? Und das (zugegeben sehr anspruchsvolle) Schlusskapitel: Was ist eine "Branwelt"?
Bei aller Fundiertheit und Glaubwürdigkeit schafft es Hawking, einen eigenen Stil zu bewahren. Und einen ganz eigenen Witz. Da plaudert er von seinem Poker-Spiel mit Newton, Einstein und Data an Bord der Enterprise (belegt mit einem Foto!). Oder er erlaubt sich als abschließenden Satz zum Thema "Sind Zeitreisen physikalisch möglich?" einen Hinweis auf gängige Verschwörungstheorien: "Womöglich fragen Sie sich, ob dieses Kapitel nicht zum großen staatlichen Vertuschungsmanöver in Sachen Zeitreisen gehört. Vielleicht haben Sie recht."
Neben dem sprachlichen Stil lebt das Buch von der opulenten Illustrierung, die von einfachen Diagrammen bis zur gewagten freien Interpretation des Textes reicht: Mir persönlich helfen kleine grüne Männchen am Seitenrand nicht beim Verständnis, aber lustig sind sie doch. Zur soliden Aufmachung gehört ein Anhang mit einem umfangreichen Glossar (von "Absoluter Nullpunkt" über "Spins" und "Strings" bis zur "Zeitschleife"), Empfehlungen zum Weiterlesen und einem Register.
Was das nun alles mit einer Nuss-Schale zu tun hat? Vielleicht ist das auch ein Hinweis darauf, dass sich das Verständnis dieses Buches nicht ganz ohne ein wenig Arbeit erschließt. Aber es lohnt sich. Benutzen Sie Ihren Geist als Nussknacker! -Heike Reher


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 102 Bewertungen)

Das Universum in der Nußschale      5 von 5 Punkten
Eine allgemein Wissenschaftliche Publikation über die kausalen Zusammenhänge im Universum mit einem gewissen Anspruch an seinen Leser.


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Das Universum in der Nußschale. Erweiterte Neuausgabe - Stephen W. HawkingDas Universum in der Nußschale. Erweiterte Neuausgabe
Stephen W. Hawking, Markus Pössel

Gebundene Ausgabe, Oktober 2002
     Verkaufsrang: 235749     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Jeder 750. Erdenbürger, so die Statistik, kaufte sich Eine kurze Geschichte der Zeit, den legendären Bestseller von Stephen Hawking. Mehr als zehn Jahre hat der Autor den Bitten standgehalten, ein weiteres populärwissenschaftliches Buch zu schreiben, in dem er den neuesten Stand der Forschung auch dem Laien verständlich macht. Jetzt ist es da, und anders als sein Vorgänger erscheint es gleich in einer großformatigen illustrierten Ausgabe, was sowohl Verständnis als auch Lesevergnügen fördert.
Das Universum in der Nußschale ist kein Nachfolgewerk, kein zweiter Teil, und es orientiert sich nicht einmal am logischen Aufbau des erfolgreichen Erstlingswerks. Hawking beginnt in den ersten beiden Kapiteln mit den Grundlagen, und in seiner Forschungsdisziplin heißt das: Relativitätstheorie und Quantentheorie. Die folgenden vier Kapitel bauen nicht logisch aufeinander auf, sondern behandeln jeweils eigene Aspekte: Wie haben wir uns unser Universum in Größe, Ausdehnung und Geschichte vorzustellen? (Danach werden Sie auch die gern zitierte Quintessenz verstehen, dass die Geschichte unseres Universums einer kleinen, abgeflachten runden Nuss entspricht). Sind Zeitreisen möglich? Wird unser Leben in der Zukunft so aussehen wie in einer Star-Trek-Folge? Und das (zugegeben sehr anspruchsvolle) Schlusskapitel: Was ist eine "Branwelt"?
Bei aller Fundiertheit und Glaubwürdigkeit schafft es Hawking, einen eigenen Stil zu bewahren. Und einen ganz eigenen Witz. Da plaudert er von seinem Poker-Spiel mit Newton, Einstein und Data an Bord der Enterprise (belegt mit einem Foto!). Oder er erlaubt sich als abschließenden Satz zum Thema "Sind Zeitreisen physikalisch möglich?" einen Hinweis auf gängige Verschwörungstheorien: "Womöglich fragen Sie sich, ob dieses Kapitel nicht zum großen staatlichen Vertuschungsmanöver in Sachen Zeitreisen gehört. Vielleicht haben Sie recht."
Neben dem sprachlichen Stil lebt das Buch von der opulenten Illustrierung, die von einfachen Diagrammen bis zur gewagten freien Interpretation des Textes reicht: Mir persönlich helfen kleine grüne Männchen am Seitenrand nicht beim Verständnis, aber lustig sind sie doch. Zur soliden Aufmachung gehört ein Anhang mit einem umfangreichen Glossar (von "Absoluter Nullpunkt" über "Spins" und "Strings" bis zur "Zeitschleife"), Empfehlungen zum Weiterlesen und einem Register.
Was das nun alles mit einer Nuss-Schale zu tun hat? Vielleicht ist das auch ein Hinweis darauf, dass sich das Verständnis dieses Buches nicht ganz ohne ein wenig Arbeit erschließt. Aber es lohnt sich. Benutzen Sie Ihren Geist als Nussknacker! -Heike Reher


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 102 Bewertungen)

Das Universum in der Nußschale      5 von 5 Punkten
Eine allgemein Wissenschaftliche Publikation über die kausalen Zusammenhänge im Universum mit einem gewissen Anspruch an seinen Leser.


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Das All!: Mit einem Vorwort von Stephen Hawking - Mary K. BaumannDas All!: Mit einem Vorwort von Stephen Hawking
Mary K. Baumann, Will Hopkins, Loralee Nolletti, Stephen W. Hawking

Gebundene Ausgabe, September 2005
     Verkaufsrang: 208219      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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"Die Menschheit braucht intellektuelle Herausforderungen. Es wäre mehr als langweilig, gäbe es nichts Neues zu entdecken." schreibt Stephen Hawking im Vorwort. Und so wird der Bildband mit seiner faszinierenden Reise ins All zum Sinnbild: unerforschte Unendlichkeit steht modernster Forschung und Technik gegenüber. Spannend und atemraubend!
So ist das mit den Dimensionen: wenn im ersten Kapitel von "unserer Heimat" die Rede ist, meinen die Autoren, allesamt fachliche und journalistische Profis, nicht irgendeine Landschaft auf diesem Globus, sondern die Milchstraße, unsere "himmlische Heimat" eben. Ein guter Start für die Reise ins Milliarden Jahre alte All.
Egal, ob ein paar Millionen oder gleich Milliarden Kilometer und Lichtjahre von der Erde entfernt, diese Aufnahmen sind für Laien und Kenner gleichermaßen überwältigend schön und spannend. Schade, dass ihnen ein dominantes und platzgreifendes Layout für Texte und Überschriften etwas die Show stiehlt, so wie die Lichter der Großstadt dem Abendhimmel die Tiefe nehmen. Dennoch: die Texte sind eine fundierte, qualifizierte und verständliche Ergänzung zu den Bildern und nachdem in den Kapiteln "Nebel", "Sterne", "Sonne", "Planeten", "Monde" und "Galaxien" Grundwissen, Überblick und Zusammenhänge vermittelt sind, geht es "in die Weiten des Alls", zurück in die Geschichte. Ein guter Aufbau also, eine klare Gliederung, eine gekonnte Kombination aus Vermittlung von Grundlagenwissen und der Präsentation aktueller und neuester Forschungen.
Kleine Symbole lassen die Quelle der Fotos erkennen: so zeigt der Bildband Aufnahmen der Cassini-Huygens-Sonde, die "2004 in eine Umlaufbahn um den Saturn" einschwenkte und die Huygens-Sonde allein soll den Mond Titan "unter die Lupe nehmen". Zehnmal größer ist der Durchmesser des Saturn als der der Erde und ?gäbe es einen Ozean, in den der Planet passte, würde er oben schwimmen und nicht untergehen?. Details, Infos, Fakten und Daten. Weder langweilig noch trocken, alles andere als uninteressant und erst recht alles andere als farblos. Apropos: das letzte Kapitel widmet sich der Entstehung der Bilder, erläutert verständlich, dass das All voller schillernder Farben und variationsreicher Buntheit steckt und dass modernste Technik, sei es beispielsweise die Gammastrahlen-, Röntgenstrahlen-, Infrarot-, Mikrowellen- oder Radiostrahlen-Aufnahme hier visuelle Tore und Türen öffnet. Aber bei aller Technik sollte man eines nicht vergessen: "Die Bilder sprechen zu uns nicht nur auf einer wissenschaftlichen, intellektuellen Ebene, sie appellieren an unser Gefühl, lassen uns staunen über die Herrlichkeit des Alls."-Barbara Wegmann




Eine kurze Geschichte der Zeit. Die Suche nach der Urkraft des Universums. ( sachbuch) - Stephen W. HawkingEine kurze Geschichte der Zeit. Die Suche nach der Urkraft des Universums. ( sachbuch)
Stephen W. Hawking

Broschiert, 1991
     Verkaufsrang: 239654     

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Odyssee durch den Kosmos
In der Schule war er nur mittelmäßig. Weit mehr Vergnügen bereitete es ihm, komplizierte Brettspiele auszuknobeln, die er dann auf Kartonpappen aufmalte. Abendelang mussten sich seine genervten Mitschüler durch labyrinthische Königreiche quälen. Er aber genoss es, dass er die Gesetze ersonnen hatte, die in diesen Phantasiewelten herrschten.
Später wandte sich Stephen Hawking (der während seines Studiums angeblich höchstens eine Stunde täglich büffeln musste) jenen Regeln zu, nach denen das seit Jahrmilliarden dauernde Spiel auf der Himmelsbühne abläuft. Ohne falsche Bescheidenheit verkündete der als Meisterdenker gerühmte Physikprofessor aus Cambridge sein Lebensziel: äIch möchte herausfinden, woher das Universum kommt. Wie und warum es begonnen hat. Wie es enden wird, und wenn, wie dieses Ende aussehen wird."
Mit diesen ultimativen Schicksalsfragen beschäftigt sich Hawking auch in seinem 1988 erschienenen Bestseller äEine kurze Geschichte der Zeit": Eine so rasante und unterhaltsame Odyssee durch den Irrgarten kosmologischer Denkmodelle hat vor ihm noch kein Wissenschaftler zu Papier gebracht.
Das populärwissenschaftliche Buch, bislang weltweit rund zehn Millionen Mal verkauft, machte Hawking zum berühmtesten lebenden Forscher unserer Zeit. Auf 750 Männer, Frauen und Kinder des Planeten, hat er einmal selber ausgerechnet, komme ein Exemplar. Wer sonst schon könne sich rühmen, scherzt Hawking, ämehr Bücher über Physik verkauft zu haben als Madonna über Sex"?
Doch wirklich gelesen oder gar verstanden haben vermutlich die wenigsten die streckenweise schwere Kost, die der Kosmologe ihnen in seinem Bändchen vorsetzt. Spötter lästern deshalb, die äKurze Geschichte der Zeit" sei das meistverkaufte ungelesene Buch seit der Bibel.
Dass kaum ein Leser bis zur letzten Seite durchgehalten hat, bezweifelt nicht einmal der Autor: äAuch ich verstehe keineswegs alle Ideen in meinem Buch; wäre dem so, würde ich den Plan Gottes kennen." Und ebenso ehrlich gibt Hawking zu: äWahrscheinlich hat meine Behinderung zum Verkaufserfolg des Buches beigetragen. Wenn dem so ist, finde ich das bedauerlich."
Noch eindrucksvoller als seine wissenschaftliche Leistung, sagen Freunde und Kollegen, sei aber ohnehin die Bravour, mit der er sein Schicksal meistert. Seit Jahren ist der Geistesheroe an den Rollstuhl gefesselt. Reden kann der Gelähmte nicht mehr. Was er sagen will, teilt er per Augenbewegung einem Infrarotsensor mit. Ein Sprachcomputer sagt dann mit näselnder Stimme, was der Professor ihm aufgetragen hat.
Mit 20, als junger Physikstudent, erkrankte Hawking an unheilbarem Muskelschwund (äamyotrophische Lateralsklerose"). Normalerweise führt dieses Leiden rasch zum Tode. Als die ersten Symptome der Krankheit auftraten, gaben ihm Ärzte nur wenige Jahre. Die niederschmetternde Diagnose warf den jungen Wissenschaftler beinahe aus der Bahn. Dass die Krankheit, die Hawking für zwei Jahre in tiefe Depressionen stürzte, ihn nicht niederrang, verdankte er der Begegnung mit seiner späteren Ehefrau, der Sprachstudentin Jane Wilde: äVon da an war ich entschlossen zu leben."
Doch auch die Ehe eines Genies hält nicht ewig. Jahre nach der Trennung schilderte seine Ex-Frau, wie sich Hawking als harscher Haustyrann gebärdet habe. Während ihr Mann kosmische Schwarze Löcher ergründete, fühlte Jane sich eher von einem menschlichen Schwarzen Loch verschlungen. Frauen von Astrophysikern, klagt sie, seien Witwen, egal wie lange ihre Männer leben.
Immerhin verhinderte der Mega-Erfolg der äKurzen Geschichte der Zeit", dass die persönliche Katastrophe auch zur finanziellen wurde. Als es zur Scheidung kam, war Hawking bereits so berühmt, dass die Klatschblätter Anteil an seinem Privatleben nahmen. äDer klügste Mann der Welt lässt sich scheiden", alberte äBild", äweil seine Frau an Gott glaubt."
Ohne sein ungewöhnliches Schicksal wäre Hawking sicher kaum zum Popstar der Physik geworden. Sein Werdegang enthält eben alle Zutaten für einen modernen Mythos: Ausgerechnet jener Mann, der sprach- und bewegungslos zurückgeworfen wurde auf den reinen Geist, sucht mit unbändiger Willenskraft nach der Schöpfungswahrheit - die der ungläubige Denker selbst bloß für eine mathematische Formel hält.
Für seine Fans ist es dabei auch unerheblich, dass er in der heutigen Kosmologie nur eine Nebenrolle spielt. Hawking weiß selber sehr genau, dass er nicht in einer Reihe mit Newton und Einstein steht. Er hoffe, sagt er bescheiden, einen kleinen Baustein zur Pyramide des Wissens hinzugefügt zu haben: äAber er ist sicher nicht so groß wie die Bausteine dieser Männer."
Seine wichtigste Erkenntnis stammt aus den frühen siebziger Jahren. Als junger Forscher widmete er sich dem (theoretischen) Studium der Schwarzen Löcher - jener Sternenkadaver, die so massereich sind, dass nicht einmal Lichtstrahlen aus ihrem Schwerefeld entkommen können. Hawkings Berechnungen ergaben, dass die düsteren Gebilde keineswegs auf ewig unveränderliche Grabmäler sind. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie sehr wohl energiereiche Strahlung aussenden, dabei schrumpfen und irgendwann sogar verdampfen.
Hawkings Kalkulationen ließen die Hoffnung keimen, dass die Himmelsforscher schon bald sogar in der Lage wären, andere kosmische Extremzustände mathematisch zu entzaubern - vor allem den Urknall selbst, also die explosionsartige Geburt des Universums.
Genau dieser Ehrgeiz treibt ihn seit frühester Jugend an: nachzuweisen, dass der Kosmos auch ohne einen Gott entstanden sein kann. Am elegantesten wäre der Schöpfer aus der Welt zu schaffen, so erkannte Hawking, äwenn wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist".
Tatsächlich gelang es ihm, ein solches Weltmodell auszutüfteln; um dieses kosmologische Konzept geht es letztlich in den Schlusskapiteln seines Buches. Leider ist das von ihm erdachte Universum, in dem sogar die Zeit ihren Sinn verliert, bis heute reine Theorie geblieben. Im Gegenteil passen die jüngsten Beobachtungen der Astronomen nur schlecht zu den Vorhersagen des Hawking-Kosmos.
Spätestens seit Erscheinen seines Weltbestsellers hat der Professor aus Cambridge ohnehin keine wissenschaftlichen Leistungen zuwege gebracht, die in der Fachwelt für Aufsehen sorgten - was nicht wirklich überraschen kann, grenzt es doch an ein medizinisches Wunder, dass der 64-Jährige überhaupt noch am Leben ist. Zwar rühmen seine Kollegen bis heute seine Geistesschärfe; aber zunehmend sehen sie ihn auch als Orakel vom Dienst. äIn den letzten Jahren ist er sehr viel spekulativer geworden", formuliert diplomatisch sein Freund, der US-Physiker Kip Thorne.
Das Laienvolk indes lauscht immer wieder aufs Neue seinen phantasievollen Gedanken, die er in Büchern oder öffentlichen Vorträgen präsentiert. Gebannt hören seine Fans ihm zu, wenn er über Außerirdische, die Besiedlung ferner Planeten oder die genetische Verbesserung des Menschen fabuliert. Wie kaum ein anderer trägt er so zur Popularisierung von Wissenschaft bei - einen besseren Botschafter und Entertainer hat die Physik seit Albert Einstein nicht gehabt.
Speziell Hawkings britischer Humor hat einen hohen Unterhaltungswert. Mit Ironie berichtet er etwa in der äKurzen Geschichte der Zeit" von einer Audienz bei Papst Johannes Paul II. in Rom, wo Jesuitenpater ein Kosmologen-Symposium organisiert hatten. Der Heilige Vater bat die Gelehrten, den Urknall selber, Gottes Schöpfungsakt, von wissenschaftlicher Neugier zu verschonen.
Dass er, Hawking, soeben im Vatikan die Idee ausgebreitet habe, es gebe womöglich keinen Anfang des Universums und somit auch keinen Schöpfungsakt, sei dem Papst wohl entgangen - Gott sei Dank: äIch hatte keine Lust, das Schicksal Galileis zu teilen, mit dem ich mich sehr verbunden fühle - zum Teil wohl, weil ich genau 300 Jahre nach seinem Tod geboren wurde."
Nachwort von Olaf Stampf zu Eine kurze Geschichte der Zeit. SPIEGEL-Edition Band 16


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 82 Bewertungen)

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Eine kurze Geschichte der Zeit. SPIEGEL-Edition Band 16 - Stephen W. HawkingEine kurze Geschichte der Zeit. SPIEGEL-Edition Band 16
Stephen W. Hawking

Gebundene Ausgabe, 6. November 2006
     Verkaufsrang: 226986     

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Odyssee durch den Kosmos
In der Schule war er nur mittelmäßig. Weit mehr Vergnügen bereitete es ihm, komplizierte Brettspiele auszuknobeln, die er dann auf Kartonpappen aufmalte. Abendelang mussten sich seine genervten Mitschüler durch labyrinthische Königreiche quälen. Er aber genoss es, dass er die Gesetze ersonnen hatte, die in diesen Phantasiewelten herrschten.
Später wandte sich Stephen Hawking (der während seines Studiums angeblich höchstens eine Stunde täglich büffeln musste) jenen Regeln zu, nach denen das seit Jahrmilliarden dauernde Spiel auf der Himmelsbühne abläuft. Ohne falsche Bescheidenheit verkündete der als Meisterdenker gerühmte Physikprofessor aus Cambridge sein Lebensziel: äIch möchte herausfinden, woher das Universum kommt. Wie und warum es begonnen hat. Wie es enden wird, und wenn, wie dieses Ende aussehen wird."
Mit diesen ultimativen Schicksalsfragen beschäftigt sich Hawking auch in seinem 1988 erschienenen Bestseller äEine kurze Geschichte der Zeit": Eine so rasante und unterhaltsame Odyssee durch den Irrgarten kosmologischer Denkmodelle hat vor ihm noch kein Wissenschaftler zu Papier gebracht.
Das populärwissenschaftliche Buch, bislang weltweit rund zehn Millionen Mal verkauft, machte Hawking zum berühmtesten lebenden Forscher unserer Zeit. Auf 750 Männer, Frauen und Kinder des Planeten, hat er einmal selber ausgerechnet, komme ein Exemplar. Wer sonst schon könne sich rühmen, scherzt Hawking, ämehr Bücher über Physik verkauft zu haben als Madonna über Sex"?
Doch wirklich gelesen oder gar verstanden haben vermutlich die wenigsten die streckenweise schwere Kost, die der Kosmologe ihnen in seinem Bändchen vorsetzt. Spötter lästern deshalb, die äKurze Geschichte der Zeit" sei das meistverkaufte ungelesene Buch seit der Bibel.
Dass kaum ein Leser bis zur letzten Seite durchgehalten hat, bezweifelt nicht einmal der Autor: äAuch ich verstehe keineswegs alle Ideen in meinem Buch; wäre dem so, würde ich den Plan Gottes kennen." Und ebenso ehrlich gibt Hawking zu: äWahrscheinlich hat meine Behinderung zum Verkaufserfolg des Buches beigetragen. Wenn dem so ist, finde ich das bedauerlich."
Noch eindrucksvoller als seine wissenschaftliche Leistung, sagen Freunde und Kollegen, sei aber ohnehin die Bravour, mit der er sein Schicksal meistert. Seit Jahren ist der Geistesheroe an den Rollstuhl gefesselt. Reden kann der Gelähmte nicht mehr. Was er sagen will, teilt er per Augenbewegung einem Infrarotsensor mit. Ein Sprachcomputer sagt dann mit näselnder Stimme, was der Professor ihm aufgetragen hat.
Mit 20, als junger Physikstudent, erkrankte Hawking an unheilbarem Muskelschwund (äamyotrophische Lateralsklerose"). Normalerweise führt dieses Leiden rasch zum Tode. Als die ersten Symptome der Krankheit auftraten, gaben ihm Ärzte nur wenige Jahre. Die niederschmetternde Diagnose warf den jungen Wissenschaftler beinahe aus der Bahn. Dass die Krankheit, die Hawking für zwei Jahre in tiefe Depressionen stürzte, ihn nicht niederrang, verdankte er der Begegnung mit seiner späteren Ehefrau, der Sprachstudentin Jane Wilde: äVon da an war ich entschlossen zu leben."
Doch auch die Ehe eines Genies hält nicht ewig. Jahre nach der Trennung schilderte seine Ex-Frau, wie sich Hawking als harscher Haustyrann gebärdet habe. Während ihr Mann kosmische Schwarze Löcher ergründete, fühlte Jane sich eher von einem menschlichen Schwarzen Loch verschlungen. Frauen von Astrophysikern, klagt sie, seien Witwen, egal wie lange ihre Männer leben.
Immerhin verhinderte der Mega-Erfolg der äKurzen Geschichte der Zeit", dass die persönliche Katastrophe auch zur finanziellen wurde. Als es zur Scheidung kam, war Hawking bereits so berühmt, dass die Klatschblätter Anteil an seinem Privatleben nahmen. äDer klügste Mann der Welt lässt sich scheiden", alberte äBild", äweil seine Frau an Gott glaubt."
Ohne sein ungewöhnliches Schicksal wäre Hawking sicher kaum zum Popstar der Physik geworden. Sein Werdegang enthält eben alle Zutaten für einen modernen Mythos: Ausgerechnet jener Mann, der sprach- und bewegungslos zurückgeworfen wurde auf den reinen Geist, sucht mit unbändiger Willenskraft nach der Schöpfungswahrheit - die der ungläubige Denker selbst bloß für eine mathematische Formel hält.
Für seine Fans ist es dabei auch unerheblich, dass er in der heutigen Kosmologie nur eine Nebenrolle spielt. Hawking weiß selber sehr genau, dass er nicht in einer Reihe mit Newton und Einstein steht. Er hoffe, sagt er bescheiden, einen kleinen Baustein zur Pyramide des Wissens hinzugefügt zu haben: äAber er ist sicher nicht so groß wie die Bausteine dieser Männer."
Seine wichtigste Erkenntnis stammt aus den frühen siebziger Jahren. Als junger Forscher widmete er sich dem (theoretischen) Studium der Schwarzen Löcher - jener Sternenkadaver, die so massereich sind, dass nicht einmal Lichtstrahlen aus ihrem Schwerefeld entkommen können. Hawkings Berechnungen ergaben, dass die düsteren Gebilde keineswegs auf ewig unveränderliche Grabmäler sind. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie sehr wohl energiereiche Strahlung aussenden, dabei schrumpfen und irgendwann sogar verdampfen.
Hawkings Kalkulationen ließen die Hoffnung keimen, dass die Himmelsforscher schon bald sogar in der Lage wären, andere kosmische Extremzustände mathematisch zu entzaubern - vor allem den Urknall selbst, also die explosionsartige Geburt des Universums.
Genau dieser Ehrgeiz treibt ihn seit frühester Jugend an: nachzuweisen, dass der Kosmos auch ohne einen Gott entstanden sein kann. Am elegantesten wäre der Schöpfer aus der Welt zu schaffen, so erkannte Hawking, äwenn wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist".
Tatsächlich gelang es ihm, ein solches Weltmodell auszutüfteln; um dieses kosmologische Konzept geht es letztlich in den Schlusskapiteln seines Buches. Leider ist das von ihm erdachte Universum, in dem sogar die Zeit ihren Sinn verliert, bis heute reine Theorie geblieben. Im Gegenteil passen die jüngsten Beobachtungen der Astronomen nur schlecht zu den Vorhersagen des Hawking-Kosmos.
Spätestens seit Erscheinen seines Weltbestsellers hat der Professor aus Cambridge ohnehin keine wissenschaftlichen Leistungen zuwege gebracht, die in der Fachwelt für Aufsehen sorgten - was nicht wirklich überraschen kann, grenzt es doch an ein medizinisches Wunder, dass der 64-Jährige überhaupt noch am Leben ist. Zwar rühmen seine Kollegen bis heute seine Geistesschärfe; aber zunehmend sehen sie ihn auch als Orakel vom Dienst. äIn den letzten Jahren ist er sehr viel spekulativer geworden", formuliert diplomatisch sein Freund, der US-Physiker Kip Thorne.
Das Laienvolk indes lauscht immer wieder aufs Neue seinen phantasievollen Gedanken, die er in Büchern oder öffentlichen Vorträgen präsentiert. Gebannt hören seine Fans ihm zu, wenn er über Außerirdische, die Besiedlung ferner Planeten oder die genetische Verbesserung des Menschen fabuliert. Wie kaum ein anderer trägt er so zur Popularisierung von Wissenschaft bei - einen besseren Botschafter und Entertainer hat die Physik seit Albert Einstein nicht gehabt.
Speziell Hawkings britischer Humor hat einen hohen Unterhaltungswert. Mit Ironie berichtet er etwa in der äKurzen Geschichte der Zeit" von einer Audienz bei Papst Johannes Paul II. in Rom, wo Jesuitenpater ein Kosmologen-Symposium organisiert hatten. Der Heilige Vater bat die Gelehrten, den Urknall selber, Gottes Schöpfungsakt, von wissenschaftlicher Neugier zu verschonen.
Dass er, Hawking, soeben im Vatikan die Idee ausgebreitet habe, es gebe womöglich keinen Anfang des Universums und somit auch keinen Schöpfungsakt, sei dem Papst wohl entgangen - Gott sei Dank: äIch hatte keine Lust, das Schicksal Galileis zu teilen, mit dem ich mich sehr verbunden fühle - zum Teil wohl, weil ich genau 300 Jahre nach seinem Tod geboren wurde."
Nachwort von Olaf Stampf zu Eine kurze Geschichte der Zeit. SPIEGEL-Edition Band 16


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Die illustrierte kurze Geschichte der Zeit. Sonderausgabe - Stephen W. HawkingDie illustrierte kurze Geschichte der Zeit. Sonderausgabe
Stephen W. Hawking

Taschenbuch, 2001
     Verkaufsrang: 391247     

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Eine kurze Geschichte der Zeit erschien 1988 und entwickelte sich schnell zu einem beispiellosen Bestseller. Jeder 750. Mensch auf der Welt ? so Stephen Hawking in seinem Vorwort zur Ausgabe von 1997 ? besitzt mittlerweile ein Exemplar davon. Doch dieses Buch ist viel mehr als nur eine illustrierte Ausgabe des wohl erfolgreichsten wissenschaftlichen Werkes aller Zeiten. Obwohl bereits die Illustrationen eine wichtige Neuerung sind, denn manches war bislang für Nicht-Experten nur schwer nachzuvollziehen. Die vielen neuen farbigen Abbildungen tragen nun erheblich zur Verständlichkeit bei.
Außerdem sind in den Jahren bis zum Erscheinen der "illustrierten kurzen Geschichte der Zeit? viele neue Erkenntnisse und Beobachtungen hinzugekommen, weshalb Hawking sein Buch gründlich überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht hat. So gibt es abgesehen von einem neuen Vorwort und den Illustrationen ein ganz neues Kapitel: "Wurmlöcher und Zeitreisen?. Auch auf dem Weg zu einer vereinheitlichenden Theorie der Physik ist die Wissenschaft inzwischen einige Schritte vorangekommen. Und so wagt Hawking diesen Ausblick: "Jedenfalls sollten wir in ein paar Jahren wissen, ob wir daran glauben können, dass wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist.?
Schwarze Löcher, Raum und Zeit, Ursprung und Schicksal unseres Universums: In diesem Buch geht es um die zentralen Themen der modernen Physik und der Kosmologie. Und die führen im Endeffekt immer auch zu der Frage unserer Existenz: Woher kommen wir, wohin gehen wir? Wer sich all das von einem der bedeutendsten Wissenschaftler der Gegenwart unterhaltsam und nun auch besonders anschaulich erklären lassen möchte, sollte sich dieses wunderbare Buch unbedingt gönnen. - Gabi Neumayer


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)

Kurzweilige Informationen für den Hobbyforscher      5 von 5 Punkten
Popularwissenschaftlich ist das Buch nicht unbedingt zu nennen, denn es enthält recht viel Informationen. Diese sind aber sehr schön aufbereitet in Text und Bildern, so das man such nicht scheuen muss sich der Materie zu nähern. Ein tolles Geschenk für jugendliche die sich in diesen Bereich interessieren.


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Die illustrierte Kurze Geschichte der Zeit - Stephen W. HawkingDie illustrierte Kurze Geschichte der Zeit
Stephen W. Hawking

Taschenbuch, November 2002
     Verkaufsrang: 392897     

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Eine kurze Geschichte der Zeit erschien 1988 und entwickelte sich schnell zu einem beispiellosen Bestseller. Jeder 750. Mensch auf der Welt ? so Stephen Hawking in seinem Vorwort zur Ausgabe von 1997 ? besitzt mittlerweile ein Exemplar davon. Doch dieses Buch ist viel mehr als nur eine illustrierte Ausgabe des wohl erfolgreichsten wissenschaftlichen Werkes aller Zeiten. Obwohl bereits die Illustrationen eine wichtige Neuerung sind, denn manches war bislang für Nicht-Experten nur schwer nachzuvollziehen. Die vielen neuen farbigen Abbildungen tragen nun erheblich zur Verständlichkeit bei.
Außerdem sind in den Jahren bis zum Erscheinen der "illustrierten kurzen Geschichte der Zeit? viele neue Erkenntnisse und Beobachtungen hinzugekommen, weshalb Hawking sein Buch gründlich überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht hat. So gibt es abgesehen von einem neuen Vorwort und den Illustrationen ein ganz neues Kapitel: "Wurmlöcher und Zeitreisen?. Auch auf dem Weg zu einer vereinheitlichenden Theorie der Physik ist die Wissenschaft inzwischen einige Schritte vorangekommen. Und so wagt Hawking diesen Ausblick: "Jedenfalls sollten wir in ein paar Jahren wissen, ob wir daran glauben können, dass wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist.?
Schwarze Löcher, Raum und Zeit, Ursprung und Schicksal unseres Universums: In diesem Buch geht es um die zentralen Themen der modernen Physik und der Kosmologie. Und die führen im Endeffekt immer auch zu der Frage unserer Existenz: Woher kommen wir, wohin gehen wir? Wer sich all das von einem der bedeutendsten Wissenschaftler der Gegenwart unterhaltsam und nun auch besonders anschaulich erklären lassen möchte, sollte sich dieses wunderbare Buch unbedingt gönnen. - Gabi Neumayer


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)

Kurzweilige Informationen für den Hobbyforscher      5 von 5 Punkten
Popularwissenschaftlich ist das Buch nicht unbedingt zu nennen, denn es enthält recht viel Informationen. Diese sind aber sehr schön aufbereitet in Text und Bildern, so das man such nicht scheuen muss sich der Materie zu nähern. Ein tolles Geschenk für jugendliche die sich in diesen Bereich interessieren.


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Anfang oder Ende? - Stephen W. HawkingAnfang oder Ende?
Stephen W. Hawking

Broschiert, 1994
     Verkaufsrang: 600822     

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Stephen Hawking, 1946 geboren, ist seit 1979 Lukasischer Professor im Fachbereich Angewandte Mathematik und Theoretische Physik in Cambridge/Großbritannien, ein Lehrstuhl, den Mitte des 17. Jahrhunderts Isaac Newton innehatte. Für seine Beiträge zur modernen Kosmologie hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Hawking ist Mitglied der Royal Society und der US National Academy of Sciences. 1988 veröffentlichte er den Weltbestseller "Eine kurze Geschichte der Zeit".

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Interessantes Buch von Hawking      4 von 5 Punkten
Das 108 Seiten umfassende Buch ist in vier Teile geteilt. Der erste Teil ist ein Vorwort von Stephen Hawking, der, elf Jahre nachdem er die Rede hielt (die im zweiten Teil des Buches abgedruckt ist), eine Erklärung über den Zweck und über den Inhalt dieser Rede gibt. Außerdem gibt Hawking seine aktuelle Meinung wieder, welche Theorie für ihn momentan am besten geeignet scheint, das Universum zu erklären. Der zweite Teil gibt, wie bereits oben erwähnt, Hawkings Rede wieder, die er anlässlich der Übernahme des Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge (eine Professur, die auch Isaac Newton innehatte) gehalten hat. Der dritte Teil gibt einen Rückblick auf die Geschichte der Physik, der die bahnbrechenden Erkenntnisse sowohl der klassischen als auch der modernen Physik kurz erläutert, die unser jetziges Weltbild prägen. Der vierte Teil ist eine kurze Biographie von Hawking, deren Schwerpunkt auf seiner wissenschaftlichen Arbeit liegt. Die Rede selbst gibt einen Überblick über die Fortschritte in der physikalischen Forschung, die es einem ermöglichen soll, die Naturgesetze zu verstehen. Außerdem äußert Hawking die These, daß in naher Zukunft die theoretische Physik in der Lage ist, alle Rätsel des Universums zu lösen, oder daß die theoretischen Physiker von Supercomputern abgelöst werden. Das Buch liefert einen interessanten Einblick in die Welt der theoretischen Physik, der ihre Probleme und Zukunftmöglickeiten recht gut aufzeigt. Für den Leser, der sich mit diesem Gebiet schon intensiver beschäftigt hat, wird das Werk vermutlich nur Bekanntes bieten, oder es gibt ihm den Anreiz, sich mit einem bestimmten Thema näher zu beschäftigen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Einsteins Traum. Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit - Stephen W. HawkingEinsteins Traum. Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit
Stephen W. Hawking

Gebundene Ausgabe, 1994
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Es ist schon merkwürdig, daß dieser Mann, der sich Zeit seines Lebens für die abstrakteste Form der Physik interessiert, so viele Menschen in seinen Bann zieht. Liegt es daran, daß er alle Attribute eines Genies besitzt, daß er mit seinem Lehrstuhl in Oxford in direkter Nachfolge zu Isaac Newton und Paul Dirac steht, oder trägt seine eigene ungewöhnliche Biographie, in dessen Mittelpunkt die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) steht, dazu bei? Auf jeden Fall gelingt es ihm immer wieder, seine Arbeit einem weiten Kreis von Interessierten in einer Art zu vermitteln, die von englischem Humor durchsetzt und von Ironie und Respektlosigkeit sich selbst und seiner Wissenschaft gegenüber geprägt ist.
Sein wohl bekanntestes Werk, daß er eigenen Angaben zufolge geschrieben hat, um ein wenig Geld zu verdienen, ist der langjährige Bestseller Eine kurze Geschichte der Zeit. Mit Einsteins Traum liegt nun ein Buch vor, das vielleicht am ehesten einem "Making Of" entspricht. Hawking ist sich nämlich sehr wohl bewußt, daß auch flapsige Worte nicht ausreichen, um die komplizierten Denkweisen einem breiten Publikum verständlich zu machen und so empfiehlt sich Einsteins Traum gerade auch als Ergänzung zu Eine kurze Geschichte der Zeit.
Hawking schreibt von sich, daß es ihm Freude mache, wissenschaftliche Sachverhalte zu erklären und Fragen zu beantworten. Um sich den Fragen nach Schwarzen Löchern und Baby-Universen zu nähern, beschreitet Hawking daher hier einen überaus sympathischen Weg. Er beschreibt, wie er selbst auf diese Fragen gestoßen ist und wie es dazu kam, daß er sich mit Fragen von Ereignishorizonten oder der Vorbestimmtheit unseres Seins beschäftigte. Neben den wissenschaftlich sensationellen Ergebnissen seiner Arbeit ist das eigentlich spannende aber der Mensch Stephen Hawking, der sich in seinem Leben immer wieder zwischen größter Verzweiflung und höchster Lebensfreude bewegt hat. -J. Schüring


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Ein typischer Hawking - aber etwas trocken geschrieben      4 von 5 Punkten
S. Hawking ist sicherlich nicht immer und für jeden eine Lektüre. Leider sind Wissenschaftler
oftmals schlechte Autoren und die Niederschriften wirken staubtrocken. Auch S. Hawking hat leider
oftmals die Anwandlungen, seine Theorien und Fakten auf eine Weise niederzuschreiben, die man
etwas aufpeppen und etwas frischer niederschreiben hätte können. Fachlich aber interessantes Buch,
kann man auf jeden Fall empfehlen.


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Eine kurze Geschichte der Zeit - Stephen W. HawkingEine kurze Geschichte der Zeit
Stephen W. Hawking

Taschenbuch, 2001
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Odyssee durch den Kosmos
In der Schule war er nur mittelmäßig. Weit mehr Vergnügen bereitete es ihm, komplizierte Brettspiele auszuknobeln, die er dann auf Kartonpappen aufmalte. Abendelang mussten sich seine genervten Mitschüler durch labyrinthische Königreiche quälen. Er aber genoss es, dass er die Gesetze ersonnen hatte, die in diesen Phantasiewelten herrschten.
Später wandte sich Stephen Hawking (der während seines Studiums angeblich höchstens eine Stunde täglich büffeln musste) jenen Regeln zu, nach denen das seit Jahrmilliarden dauernde Spiel auf der Himmelsbühne abläuft. Ohne falsche Bescheidenheit verkündete der als Meisterdenker gerühmte Physikprofessor aus Cambridge sein Lebensziel: äIch möchte herausfinden, woher das Universum kommt. Wie und warum es begonnen hat. Wie es enden wird, und wenn, wie dieses Ende aussehen wird."
Mit diesen ultimativen Schicksalsfragen beschäftigt sich Hawking auch in seinem 1988 erschienenen Bestseller äEine kurze Geschichte der Zeit": Eine so rasante und unterhaltsame Odyssee durch den Irrgarten kosmologischer Denkmodelle hat vor ihm noch kein Wissenschaftler zu Papier gebracht.
Das populärwissenschaftliche Buch, bislang weltweit rund zehn Millionen Mal verkauft, machte Hawking zum berühmtesten lebenden Forscher unserer Zeit. Auf 750 Männer, Frauen und Kinder des Planeten, hat er einmal selber ausgerechnet, komme ein Exemplar. Wer sonst schon könne sich rühmen, scherzt Hawking, ämehr Bücher über Physik verkauft zu haben als Madonna über Sex"?
Doch wirklich gelesen oder gar verstanden haben vermutlich die wenigsten die streckenweise schwere Kost, die der Kosmologe ihnen in seinem Bändchen vorsetzt. Spötter lästern deshalb, die äKurze Geschichte der Zeit" sei das meistverkaufte ungelesene Buch seit der Bibel.
Dass kaum ein Leser bis zur letzten Seite durchgehalten hat, bezweifelt nicht einmal der Autor: äAuch ich verstehe keineswegs alle Ideen in meinem Buch; wäre dem so, würde ich den Plan Gottes kennen." Und ebenso ehrlich gibt Hawking zu: äWahrscheinlich hat meine Behinderung zum Verkaufserfolg des Buches beigetragen. Wenn dem so ist, finde ich das bedauerlich."
Noch eindrucksvoller als seine wissenschaftliche Leistung, sagen Freunde und Kollegen, sei aber ohnehin die Bravour, mit der er sein Schicksal meistert. Seit Jahren ist der Geistesheroe an den Rollstuhl gefesselt. Reden kann der Gelähmte nicht mehr. Was er sagen will, teilt er per Augenbewegung einem Infrarotsensor mit. Ein Sprachcomputer sagt dann mit näselnder Stimme, was der Professor ihm aufgetragen hat.
Mit 20, als junger Physikstudent, erkrankte Hawking an unheilbarem Muskelschwund (äamyotrophische Lateralsklerose"). Normalerweise führt dieses Leiden rasch zum Tode. Als die ersten Symptome der Krankheit auftraten, gaben ihm Ärzte nur wenige Jahre. Die niederschmetternde Diagnose warf den jungen Wissenschaftler beinahe aus der Bahn. Dass die Krankheit, die Hawking für zwei Jahre in tiefe Depressionen stürzte, ihn nicht niederrang, verdankte er der Begegnung mit seiner späteren Ehefrau, der Sprachstudentin Jane Wilde: äVon da an war ich entschlossen zu leben."
Doch auch die Ehe eines Genies hält nicht ewig. Jahre nach der Trennung schilderte seine Ex-Frau, wie sich Hawking als harscher Haustyrann gebärdet habe. Während ihr Mann kosmische Schwarze Löcher ergründete, fühlte Jane sich eher von einem menschlichen Schwarzen Loch verschlungen. Frauen von Astrophysikern, klagt sie, seien Witwen, egal wie lange ihre Männer leben.
Immerhin verhinderte der Mega-Erfolg der äKurzen Geschichte der Zeit", dass die persönliche Katastrophe auch zur finanziellen wurde. Als es zur Scheidung kam, war Hawking bereits so berühmt, dass die Klatschblätter Anteil an seinem Privatleben nahmen. äDer klügste Mann der Welt lässt sich scheiden", alberte äBild", äweil seine Frau an Gott glaubt."
Ohne sein ungewöhnliches Schicksal wäre Hawking sicher kaum zum Popstar der Physik geworden. Sein Werdegang enthält eben alle Zutaten für einen modernen Mythos: Ausgerechnet jener Mann, der sprach- und bewegungslos zurückgeworfen wurde auf den reinen Geist, sucht mit unbändiger Willenskraft nach der Schöpfungswahrheit - die der ungläubige Denker selbst bloß für eine mathematische Formel hält.
Für seine Fans ist es dabei auch unerheblich, dass er in der heutigen Kosmologie nur eine Nebenrolle spielt. Hawking weiß selber sehr genau, dass er nicht in einer Reihe mit Newton und Einstein steht. Er hoffe, sagt er bescheiden, einen kleinen Baustein zur Pyramide des Wissens hinzugefügt zu haben: äAber er ist sicher nicht so groß wie die Bausteine dieser Männer."
Seine wichtigste Erkenntnis stammt aus den frühen siebziger Jahren. Als junger Forscher widmete er sich dem (theoretischen) Studium der Schwarzen Löcher - jener Sternenkadaver, die so massereich sind, dass nicht einmal Lichtstrahlen aus ihrem Schwerefeld entkommen können. Hawkings Berechnungen ergaben, dass die düsteren Gebilde keineswegs auf ewig unveränderliche Grabmäler sind. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie sehr wohl energiereiche Strahlung aussenden, dabei schrumpfen und irgendwann sogar verdampfen.
Hawkings Kalkulationen ließen die Hoffnung keimen, dass die Himmelsforscher schon bald sogar in der Lage wären, andere kosmische Extremzustände mathematisch zu entzaubern - vor allem den Urknall selbst, also die explosionsartige Geburt des Universums.
Genau dieser Ehrgeiz treibt ihn seit frühester Jugend an: nachzuweisen, dass der Kosmos auch ohne einen Gott entstanden sein kann. Am elegantesten wäre der Schöpfer aus der Welt zu schaffen, so erkannte Hawking, äwenn wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist".
Tatsächlich gelang es ihm, ein solches Weltmodell auszutüfteln; um dieses kosmologische Konzept geht es letztlich in den Schlusskapiteln seines Buches. Leider ist das von ihm erdachte Universum, in dem sogar die Zeit ihren Sinn verliert, bis heute reine Theorie geblieben. Im Gegenteil passen die jüngsten Beobachtungen der Astronomen nur schlecht zu den Vorhersagen des Hawking-Kosmos.
Spätestens seit Erscheinen seines Weltbestsellers hat der Professor aus Cambridge ohnehin keine wissenschaftlichen Leistungen zuwege gebracht, die in der Fachwelt für Aufsehen sorgten - was nicht wirklich überraschen kann, grenzt es doch an ein medizinisches Wunder, dass der 64-Jährige überhaupt noch am Leben ist. Zwar rühmen seine Kollegen bis heute seine Geistesschärfe; aber zunehmend sehen sie ihn auch als Orakel vom Dienst. äIn den letzten Jahren ist er sehr viel spekulativer geworden", formuliert diplomatisch sein Freund, der US-Physiker Kip Thorne.
Das Laienvolk indes lauscht immer wieder aufs Neue seinen phantasievollen Gedanken, die er in Büchern oder öffentlichen Vorträgen präsentiert. Gebannt hören seine Fans ihm zu, wenn er über Außerirdische, die Besiedlung ferner Planeten oder die genetische Verbesserung des Menschen fabuliert. Wie kaum ein anderer trägt er so zur Popularisierung von Wissenschaft bei - einen besseren Botschafter und Entertainer hat die Physik seit Albert Einstein nicht gehabt.
Speziell Hawkings britischer Humor hat einen hohen Unterhaltungswert. Mit Ironie berichtet er etwa in der äKurzen Geschichte der Zeit" von einer Audienz bei Papst Johannes Paul II. in Rom, wo Jesuitenpater ein Kosmologen-Symposium organisiert hatten. Der Heilige Vater bat die Gelehrten, den Urknall selber, Gottes Schöpfungsakt, von wissenschaftlicher Neugier zu verschonen.
Dass er, Hawking, soeben im Vatikan die Idee ausgebreitet habe, es gebe womöglich keinen Anfang des Universums und somit auch keinen Schöpfungsakt, sei dem Papst wohl entgangen - Gott sei Dank: äIch hatte keine Lust, das Schicksal Galileis zu teilen, mit dem ich mich sehr verbunden fühle - zum Teil wohl, weil ich genau 300 Jahre nach seinem Tod geboren wurde."
Nachwort von Olaf Stampf zu Eine kurze Geschichte der Zeit. SPIEGEL-Edition Band 16


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 82 Bewertungen)

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Die Klassiker der Physik - Stephen W. HawkingDie Klassiker der Physik
Stephen W. Hawking

Gebundene Ausgabe, Oktober 2004
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Fünf Genies der klassischen Physik und Kosmologie, ausgewählt und vorgestellt von Stephen Hawking. Fünf revolutionäre Werke der Naturwissenschaft, zum ersten Mal in einem Band versammelt. Das Wissensfundament für jeden an der Erforschung des Universums interessierten Leser.
Welche Naturgesetze liegen der Entwicklung des Weltalls und dem Geschehen in ihm zugrunde? Hat der Kosmos ein Zentrum, und wenn ja, wo befindet sich die Erde im Verhältnis zu ihm? Welche Kräfte sorgen dafür, dass sich Planeten bewegen, und was hält sie auf ihren Umlaufbahnen? Das sind einige der Fragen zur Natur des Universums, mit denen sich Menschen seit Jahrtausenden befassen. Fünf der grundlegenden und berühmtesten Versuche, sie zu beantworten, stellt Stephen Hawking in diesem Band vor: äÜber die Umläufe der Himmelskörper" von Nikolaus Kopernikus (1473-1543), äÜber zwei neue Wissenszweige, die Mechanik und die Fallgesetze betreffend" von Galileo Galilei (1564-1642), äWeltharmonik" von Johannes Kepler (1571-1630), äMathematische Prinzipien der Naturlehre" von Isaac Newton (1643-1727) und äDas Relativitätsprinzip" von Albert Einstein (1879-1955). Hawking erläutert, wie diese Werke die Naturwissenschaft beeinflussten und Physik und Astronomie aus dem Mittelalter heraus zu dem Weltbild führten, über das wir heute verfügen. Allen fünf Arbeiten sind biografische Einführungen vorangestellt, die das Leben dieser Männer schildern und zeigen, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert waren.
Eine Grundlagensammlung der besonderen Art.


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Absolutes Sammlerstück & 1A Fachlektüre!      5 von 5 Punkten
Fünf Genies der klassischen Physik und Kosmologie, ausgewählt und vorgestellt von Stephen Hawking. Fünf revolutionäre Werke der Naturwissenschaft, zum ersten Mal in einem Band versammelt. Das Wissensfundament für jeden an der Erforschung des Universums interessierten Leser.
Welche Naturgesetze liegen der Entwicklung des Weltalls und dem Geschehen in ihm zugrunde? Hat der Kosmos ein Zentrum, und wenn ja, wo befindet sich die Erde im Verhältnis zu ihm? Welche Kräfte sorgen dafür, dass sich Planeten bewegen, und was hält sie auf ihren Umlaufbahnen? Das sind einige der Fragen zur Natur des Universums, mit denen sich Menschen seit Jahrtausenden befassen. Fünf der grundlegenden und berühmtesten Versuche, sie zu beantworten, stellt Stephen Hawking in diesem Band vor: Über die Umläufe der Himmelskörper von Nikolaus Kopernikus (1473-1543), Über zwei neue Wissenszweige, die Mechanik und die Fallgesetze betreffend von Galileo Galilei (1564-1642), Weltharmonik von Johannes Kepler (1571-1630), Mathematische Prinzipien der Naturlehre von Isaac Newton (1643-1727) und Das Relativitätsprinzip von Albert Einstein (1879-1955). Hawking erläutert, wie diese Werke die Naturwissenschaft beeinflussten und Physik und Astronomie aus dem Mittelalter heraus zu dem Weltbild führten, über das wir heute verfügen. Allen fünf Arbeiten sind biografische Einführungen vorangestellt, die das Leben dieser Männer schildern und zeigen, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert waren.
Leider ist der Titel restlos vergriffen und eine Neuauflage nicht geplant. Absolute Kaufempfehlung!


Das Universum in der Nußschale mit Hörbuch auf 2 CD s - Stephen W. HawkingDas Universum in der Nußschale mit Hörbuch auf 2 CD s
Stephen W. Hawking

Gebundene Ausgabe, 1. Januar 2004

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