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| Stephen W. Hawking | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Raum und Zeit Stephen W. Hawking, Roger Penrose Gebundene Ausgabe, 1998 Verkaufsrang: 391731 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Wissenschaft wird von Menschen gemacht. Und wie im richtigen Leben gibt es unter Wissenschaftlern Häuptlinge und normale Indianer. Stephen Hawking und Roger Penrose gehören sicherlich zu den Häuptlingen - obendrein zu solchen, deren Meinungen sich in wichtigen "Glaubensfragen", in diesem Falle in Kosmologie und Quantenphysik, in wesentlichen Details deutlich unterscheiden. Wenn diese beiden aufeinandertreffen, um sich im offenen Wettstreit zu messen, muß das zwangsläufig eine vielversprechende Begegnung werden. Eine solche hat im Rahmen einer Vorlesungsreihe am Isaac Newton Institute for Mathematical Sciences der Universität Cambridge tatsächlich stattgefunden: Hier prallten beide Physik-Titanen mit offenem Visier aufeinander. Der "Wettstreit der Theoretiker" wurde daraufhin in Buchform gegossen und liegt jetzt auch auf Deutsch vor. In jeweils drei Vorlesungen und einer abschließenden Debatte gewährten Hawking und Penrose abwechselnd Einblick in das Ideengebäude der modernen Physik, das auch hartgesottene Philosophen ins Grübeln bringen kann; sie ließen ihre Vorträge kreisen um die Quantentheorie schwarzer und weißer Löcher (und darum, ob sie vielleicht dasselbe sind), um Aspekte von Weyl-Krümmung und Urknalltheorie, Probleme mit dem Zusammenbruch der Wellenfunktion bei der Beobachtung eines Elementarteilchens und - natürlich - die eigenartigen Eigenschaften der Schwerkraft und der Quantengravitation. Sieger nach Punkten, so mein rein subjektives Urteil: Stephen Hawking. Zwar erweist sich Penrose mit seiner Forderung nach einer erweiterten Quantentheorie, die seine Probleme mit Schrödingers halbtoter Katze lösen soll, als überzeugender Visionär - er glaubt nicht, daß die Natur im Innersten so willkürlich funktioniert, wie das heute gemeinhin anerkannte Modell uns das glauben machen will. Aber der Positivist und "schamlose Reduktionist" Hawking scheint mir, zufrieden mit dem, was die Quantentheorie heute schon zum Meßproblem zu sagen hat, die klareren Argumente auf den Tisch zu legen. Die Zukunft wird zeigen, wer Recht hat; Einstein würde vermutlich Penrose die Daumen drücken. Sicher ist Raum und Zeit kein Buch, das man in der Straßenbahn lesen kann; ohne Grundkenntnisse in Quantenphysik und allgemeiner Relativitätstheorie wird die Leküre leicht zur Hölle. Dennoch: Das Buch ist ein sehr dichtes Destillat, das die beiden Top-Wissenschaftler aus ihren Vorstellungen zu brennenden Problemen der modernen Quantenmechanik und der Kosmologie gewonnen haben. Wer auf der Suche ist nach einer kompakten, aber dennoch fundierten Einführung in das, was die Physik heute zum Verständnis des Universums beitragen kann und wie sie im 21. Jahrhundert aussehen könnte, dem kann dieses Buch getrost neben den Rechenschieber gelegt werden. Und durch Hawkings und Penroses Talent, schwierigste physikalische Zusammenhänge lebendig darzustellen, kann er sich sogar auf eine spannende Lektüre freuen - wenn er im Physik-Kurs gut aufgepaßt hat. -Stefan Albus | |
Das Universum in der Nussschale Stephen W. Hawking Taschenbuch, April 2003 Verkaufsrang: 390414 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Jeder 750. Erdenbürger, so die Statistik, kaufte sich Eine kurze Geschichte der Zeit, den legendären Bestseller von Stephen Hawking. Mehr als zehn Jahre hat der Autor den Bitten standgehalten, ein weiteres populärwissenschaftliches Buch zu schreiben, in dem er den neuesten Stand der Forschung auch dem Laien verständlich macht. Jetzt ist es da, und anders als sein Vorgänger erscheint es gleich in einer großformatigen illustrierten Ausgabe, was sowohl Verständnis als auch Lesevergnügen fördert. Das Universum in der Nußschale ist kein Nachfolgewerk, kein zweiter Teil, und es orientiert sich nicht einmal am logischen Aufbau des erfolgreichen Erstlingswerks. Hawking beginnt in den ersten beiden Kapiteln mit den Grundlagen, und in seiner Forschungsdisziplin heißt das: Relativitätstheorie und Quantentheorie. Die folgenden vier Kapitel bauen nicht logisch aufeinander auf, sondern behandeln jeweils eigene Aspekte: Wie haben wir uns unser Universum in Größe, Ausdehnung und Geschichte vorzustellen? (Danach werden Sie auch die gern zitierte Quintessenz verstehen, dass die Geschichte unseres Universums einer kleinen, abgeflachten runden Nuss entspricht). Sind Zeitreisen möglich? Wird unser Leben in der Zukunft so aussehen wie in einer Star-Trek-Folge? Und das (zugegeben sehr anspruchsvolle) Schlusskapitel: Was ist eine "Branwelt"? Bei aller Fundiertheit und Glaubwürdigkeit schafft es Hawking, einen eigenen Stil zu bewahren. Und einen ganz eigenen Witz. Da plaudert er von seinem Poker-Spiel mit Newton, Einstein und Data an Bord der Enterprise (belegt mit einem Foto!). Oder er erlaubt sich als abschließenden Satz zum Thema "Sind Zeitreisen physikalisch möglich?" einen Hinweis auf gängige Verschwörungstheorien: "Womöglich fragen Sie sich, ob dieses Kapitel nicht zum großen staatlichen Vertuschungsmanöver in Sachen Zeitreisen gehört. Vielleicht haben Sie recht." Neben dem sprachlichen Stil lebt das Buch von der opulenten Illustrierung, die von einfachen Diagrammen bis zur gewagten freien Interpretation des Textes reicht: Mir persönlich helfen kleine grüne Männchen am Seitenrand nicht beim Verständnis, aber lustig sind sie doch. Zur soliden Aufmachung gehört ein Anhang mit einem umfangreichen Glossar (von "Absoluter Nullpunkt" über "Spins" und "Strings" bis zur "Zeitschleife"), Empfehlungen zum Weiterlesen und einem Register. Was das nun alles mit einer Nuss-Schale zu tun hat? Vielleicht ist das auch ein Hinweis darauf, dass sich das Verständnis dieses Buches nicht ganz ohne ein wenig Arbeit erschließt. Aber es lohnt sich. Benutzen Sie Ihren Geist als Nussknacker! -Heike Reher | |
Giganten des Wissens. Eine bebilderte Reise in die Welt der Physik Stephen W. Hawking Gebundene Ausgabe, 7. September 2005 Verkaufsrang: 412652 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
"Wenn ich weiter gesehen habe", wird in der Einleitung zu diesem lehrreichen Band aus einem Brief Isaac Newtons an Robert Hooke zitiert, "dann weil ich auf den Schultern von Riesen stand". Ein in Wissenschaftler-Autobiografien mittlerweile gern benutztes Wort, das die Bescheidenheit des jeweiligen Autors ins rechte Licht rücken soll, der sich selbst insgeheim tatsächlich zu den Großen seines Fachs zählt. Manchmal indes steht auf den Schultern der sprichwörtlichen Riesen tatsächlich selbst wieder ein Riese. Ohne mit großer Widerrede rechnen zu müssen wird man Stephen Hawking einen solchen heißen dürfen. Und wer sollte deshalb berufener sein, uns in knappen Porträts und ausgewählten Texten diejenigen Geister der Wissenschaftsgeschichte vorzustellen, die aus ihr als "Giganten" herausragen: Nikolaus Kopernikus, Galileo Galilei, Johannes Kepler, Isaac Newton und Albert Einstein. Die einzelnen Kapitel des Bandes beginnen mit pointierten Lebens- und Werkbeschreibungen, die die wichtigsten Erkenntnisse des jeweils behandelten Denkers und deren Wirkung herausstellen. Im Anschluss werden in klug ausgewählten Texten die zentralen, zu ihrer Zeit durchweg revolutionären und die nachfolgende Wissenschaftsgeschichte nachhaltig prägenden Forschungsergebnisse zur Darstellung gebracht. Ein Buch, das bei jugendlichen Lesern mit naturwissenschaftlichen Neigungen vertieftes Interesse zu wecken vermag. - Alexander Dohnberg | |
Die illustrierte kurze Geschichte der Zeit. Sonderausgabe Stephen W. Hawking Taschenbuch, 2001 Verkaufsrang: 505987 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Eine kurze Geschichte der Zeit erschien 1988 und entwickelte sich schnell zu einem beispiellosen Bestseller. Jeder 750. Mensch auf der Welt ? so Stephen Hawking in seinem Vorwort zur Ausgabe von 1997 ? besitzt mittlerweile ein Exemplar davon. Doch dieses Buch ist viel mehr als nur eine illustrierte Ausgabe des wohl erfolgreichsten wissenschaftlichen Werkes aller Zeiten. Obwohl bereits die Illustrationen eine wichtige Neuerung sind, denn manches war bislang für Nicht-Experten nur schwer nachzuvollziehen. Die vielen neuen farbigen Abbildungen tragen nun erheblich zur Verständlichkeit bei. Außerdem sind in den Jahren bis zum Erscheinen der "illustrierten kurzen Geschichte der Zeit? viele neue Erkenntnisse und Beobachtungen hinzugekommen, weshalb Hawking sein Buch gründlich überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht hat. So gibt es abgesehen von einem neuen Vorwort und den Illustrationen ein ganz neues Kapitel: "Wurmlöcher und Zeitreisen?. Auch auf dem Weg zu einer vereinheitlichenden Theorie der Physik ist die Wissenschaft inzwischen einige Schritte vorangekommen. Und so wagt Hawking diesen Ausblick: "Jedenfalls sollten wir in ein paar Jahren wissen, ob wir daran glauben können, dass wir in einem Universum leben, das vollkommen in sich geschlossen und ohne Anfang und Ende ist.? Schwarze Löcher, Raum und Zeit, Ursprung und Schicksal unseres Universums: In diesem Buch geht es um die zentralen Themen der modernen Physik und der Kosmologie. Und die führen im Endeffekt immer auch zu der Frage unserer Existenz: Woher kommen wir, wohin gehen wir? Wer sich all das von einem der bedeutendsten Wissenschaftler der Gegenwart unterhaltsam und nun auch besonders anschaulich erklären lassen möchte, sollte sich dieses wunderbare Buch unbedingt gönnen. - Gabi Neumayer | |
Das Große, das Kleine und der menschliche Geist Roger Penrose, Abner Shimony, Nancy Cartwright, Stephen W. Hawking Taschenbuch, März 2002 Verkaufsrang: 594754 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
"Das kann doch noch nicht alles sein!" meint man Roger Penrose rufen zu hören, wenn man sich durch die ersten Kapitel seines neuesten Buches gelesen hat. Was treibt diesen Mathematiker um? Er weigert sich lediglich - ganz im Sinne von Einstein ("Gott würfelt nicht!") -, einige Konsequenzen der Quantenmechanik anzuerkennen, die auch vielen "Quanten-Laien" widersinnig erscheinen. Eins seiner Lieblingsbeispiele ist Schrödingers Katze: Wie kann sie in dem berühmten Gedankenexperiment in einem Zustand zwischen lebendig und tot schweben? Wieso "entscheiden" sich die Wellenfunktionen von Elementarteilchen erst in dem Moment, in dem sie beobachtet werden, welchen Zustand sie einnehmen? Das sei nicht zu verstehen und wird (Beispiel Katze) in der makroskopischen Welt auch nicht beobachtet, sagt Penrose, daher vermutet er eine Art "missing link" zwischen der Quantenmechanik und der Physik der großen Dinge: Ein Naturgesetz, das bis heute noch nicht entdeckt worden ist und diese verrückten Befunde zumindest verständlich macht. Damit eckt er bei den meisten seiner Kollegen an, die sich längst an die paradoxe Situation gewöhnt haben: "Was soll's, wenn wir nicht wirklich verstehen, was da vor sich geht, Hauptsache, wir können es berechnen", ist ihr Credo. Dieser Standpunkt reicht Penrose nicht: Er erklärt inspiriert und mit einleuchtenden Argumenten, wie die bislang fehlende Theorie aussehen könnte, leider noch ohne die dazugehörigen Formeln schon aus dem Hut zaubern zu können. Letzten Endes hofft er sogar, das menschliche Bewußtsein, das sich dem Verständnis der Forscher bisher weitgehend entzieht, mit Hilfe dieser neuen Theorie erklären zu können. Dazu zeigt er auf die ausgedehnten Tubulinproteine der Nervenzellen: Darin sieht er eine Art "Antenne" für die neue Quantenmechanik: Hier sollen sich Vorgänge abspielen, von denen die Physiker heute noch nichts ahnen (wollen) - und die letztlich unser Denken erklären. Auch wenn Penrose in den vorausgegangenen Kapiteln durchaus überzeugen konnte - hier flüchtet er sich leider allzusehr in Spekulationen. Das ist sehr schade, denn dieser Aspekt ist der vielleicht spannendste seiner Arbeit. Penrose hat die meisten seiner Ideen - sogar ausführlicher - bereits in seinem Buch Schatten des Geistes vorgestellt; Das Große, das Kleine und der menschliche Geist ist eher eine Kompaktfassung für Interessierte, die sein Gedankengebäude "auf die Schnelle" kennenlernen möchten. Eine Besonderheit ist jedoch das letzte Kapitel, in dem Penrose dreien seiner Gegner die Möglichkeit gibt, sich zu seinen Ideen zu äußern. Dadurch erhält man einen guten Einblick in die laufende Diskussion. Natürlich sind seine Thesen angreifbar, aber das Buch zeigt auch, daß die heutige Physik noch lange nicht am Ziel ist. Auch wenn man als Nicht-Physiker nicht alle Argumente versteht, die Penrose und seine Kollegen ins Feld führen: Viele Begriffe werden doch klar, und der Leser erhält eine Ahnung von den kontroversen Ideen, die derzeit in Cambridge, Harvard, Oxford und anderswo die Gehirne der Physiker erhitzen - ob mit oder ohne neue Quantenphysik, wird da fast zur Nebensache. -Stefan Albus | |
Eine kurze Geschichte der Zeit: Die Suche nach der Urkraft des Universums Stephen W. Hawking Gebundene Ausgabe, 1989 Verkaufsrang: 420272
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Eine kurze Geschichte der Zeit. SPIEGEL-Edition Band 16 Stephen W. Hawking Gebundene Ausgabe, 6. November 2006 Verkaufsrang: 366269
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Die Klassiker der Physik Stephen W. Hawking Gebundene Ausgabe, Oktober 2004 Verkaufsrang: 455576
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Stephen Hawking's Universum. CD: Vom Big Bang bis zur "Theorie für Alles" Stephen W. Hawking Audio CD, Juli 2004 Verkaufsrang: 692348 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Preis: € 39,95 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die kürzeste Geschichte der Zeit Stephen W. Hawking Unbekannter Einband, 2006 Verkaufsrang: 795259
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