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| Stephen W. Hawking | Inhaltsangaben Kurzbeschreibungen Zusammenfassungen | |
Raum und Zeit Stephen W. Hawking, Roger Penrose Taschenbuch, 2000 Verkaufsrang: 901050 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Wissenschaft wird von Menschen gemacht. Und wie im richtigen Leben gibt es unter Wissenschaftlern Häuptlinge und normale Indianer. Stephen Hawking und Roger Penrose gehören sicherlich zu den Häuptlingen - obendrein zu solchen, deren Meinungen sich in wichtigen "Glaubensfragen", in diesem Falle in Kosmologie und Quantenphysik, in wesentlichen Details deutlich unterscheiden. Wenn diese beiden aufeinandertreffen, um sich im offenen Wettstreit zu messen, muß das zwangsläufig eine vielversprechende Begegnung werden. Eine solche hat im Rahmen einer Vorlesungsreihe am Isaac Newton Institute for Mathematical Sciences der Universität Cambridge tatsächlich stattgefunden: Hier prallten beide Physik-Titanen mit offenem Visier aufeinander. Der "Wettstreit der Theoretiker" wurde daraufhin in Buchform gegossen und liegt jetzt auch auf Deutsch vor. In jeweils drei Vorlesungen und einer abschließenden Debatte gewährten Hawking und Penrose abwechselnd Einblick in das Ideengebäude der modernen Physik, das auch hartgesottene Philosophen ins Grübeln bringen kann; sie ließen ihre Vorträge kreisen um die Quantentheorie schwarzer und weißer Löcher (und darum, ob sie vielleicht dasselbe sind), um Aspekte von Weyl-Krümmung und Urknalltheorie, Probleme mit dem Zusammenbruch der Wellenfunktion bei der Beobachtung eines Elementarteilchens und - natürlich - die eigenartigen Eigenschaften der Schwerkraft und der Quantengravitation. Sieger nach Punkten, so mein rein subjektives Urteil: Stephen Hawking. Zwar erweist sich Penrose mit seiner Forderung nach einer erweiterten Quantentheorie, die seine Probleme mit Schrödingers halbtoter Katze lösen soll, als überzeugender Visionär - er glaubt nicht, daß die Natur im Innersten so willkürlich funktioniert, wie das heute gemeinhin anerkannte Modell uns das glauben machen will. Aber der Positivist und "schamlose Reduktionist" Hawking scheint mir, zufrieden mit dem, was die Quantentheorie heute schon zum Meßproblem zu sagen hat, die klareren Argumente auf den Tisch zu legen. Die Zukunft wird zeigen, wer Recht hat; Einstein würde vermutlich Penrose die Daumen drücken. Sicher ist Raum und Zeit kein Buch, das man in der Straßenbahn lesen kann; ohne Grundkenntnisse in Quantenphysik und allgemeiner Relativitätstheorie wird die Leküre leicht zur Hölle. Dennoch: Das Buch ist ein sehr dichtes Destillat, das die beiden Top-Wissenschaftler aus ihren Vorstellungen zu brennenden Problemen der modernen Quantenmechanik und der Kosmologie gewonnen haben. Wer auf der Suche ist nach einer kompakten, aber dennoch fundierten Einführung in das, was die Physik heute zum Verständnis des Universums beitragen kann und wie sie im 21. Jahrhundert aussehen könnte, dem kann dieses Buch getrost neben den Rechenschieber gelegt werden. Und durch Hawkings und Penroses Talent, schwierigste physikalische Zusammenhänge lebendig darzustellen, kann er sich sogar auf eine spannende Lektüre freuen - wenn er im Physik-Kurs gut aufgepaßt hat. -Stefan Albus | |
Das All!: Mit einem Vorwort von Stephen Hawking Mary K. Baumann, Will Hopkins, Loralee Nolletti, Stephen W. Hawking Gebundene Ausgabe, September 2005 Verkaufsrang: 1032325 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
"Die Menschheit braucht intellektuelle Herausforderungen. Es wäre mehr als langweilig, gäbe es nichts Neues zu entdecken." schreibt Stephen Hawking im Vorwort. Und so wird der Bildband mit seiner faszinierenden Reise ins All zum Sinnbild: unerforschte Unendlichkeit steht modernster Forschung und Technik gegenüber. Spannend und atemraubend! So ist das mit den Dimensionen: wenn im ersten Kapitel von "unserer Heimat" die Rede ist, meinen die Autoren, allesamt fachliche und journalistische Profis, nicht irgendeine Landschaft auf diesem Globus, sondern die Milchstraße, unsere "himmlische Heimat" eben. Ein guter Start für die Reise ins Milliarden Jahre alte All. Egal, ob ein paar Millionen oder gleich Milliarden Kilometer und Lichtjahre von der Erde entfernt, diese Aufnahmen sind für Laien und Kenner gleichermaßen überwältigend schön und spannend. Schade, dass ihnen ein dominantes und platzgreifendes Layout für Texte und Überschriften etwas die Show stiehlt, so wie die Lichter der Großstadt dem Abendhimmel die Tiefe nehmen. Dennoch: die Texte sind eine fundierte, qualifizierte und verständliche Ergänzung zu den Bildern und nachdem in den Kapiteln "Nebel", "Sterne", "Sonne", "Planeten", "Monde" und "Galaxien" Grundwissen, Überblick und Zusammenhänge vermittelt sind, geht es "in die Weiten des Alls", zurück in die Geschichte. Ein guter Aufbau also, eine klare Gliederung, eine gekonnte Kombination aus Vermittlung von Grundlagenwissen und der Präsentation aktueller und neuester Forschungen. Kleine Symbole lassen die Quelle der Fotos erkennen: so zeigt der Bildband Aufnahmen der Cassini-Huygens-Sonde, die "2004 in eine Umlaufbahn um den Saturn" einschwenkte und die Huygens-Sonde allein soll den Mond Titan "unter die Lupe nehmen". Zehnmal größer ist der Durchmesser des Saturn als der der Erde und ?gäbe es einen Ozean, in den der Planet passte, würde er oben schwimmen und nicht untergehen?. Details, Infos, Fakten und Daten. Weder langweilig noch trocken, alles andere als uninteressant und erst recht alles andere als farblos. Apropos: das letzte Kapitel widmet sich der Entstehung der Bilder, erläutert verständlich, dass das All voller schillernder Farben und variationsreicher Buntheit steckt und dass modernste Technik, sei es beispielsweise die Gammastrahlen-, Röntgenstrahlen-, Infrarot-, Mikrowellen- oder Radiostrahlen-Aufnahme hier visuelle Tore und Türen öffnet. Aber bei aller Technik sollte man eines nicht vergessen: "Die Bilder sprechen zu uns nicht nur auf einer wissenschaftlichen, intellektuellen Ebene, sie appellieren an unser Gefühl, lassen uns staunen über die Herrlichkeit des Alls."-Barbara Wegmann | |
Einsteins Traum. Sonderausgabe. Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit Stephen W. Hawking Taschenbuch, 2005 Verkaufsrang: 1031338 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Es ist schon merkwürdig, daß dieser Mann, der sich Zeit seines Lebens für die abstrakteste Form der Physik interessiert, so viele Menschen in seinen Bann zieht. Liegt es daran, daß er alle Attribute eines Genies besitzt, daß er mit seinem Lehrstuhl in Oxford in direkter Nachfolge zu Isaac Newton und Paul Dirac steht, oder trägt seine eigene ungewöhnliche Biographie, in dessen Mittelpunkt die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) steht, dazu bei? Auf jeden Fall gelingt es ihm immer wieder, seine Arbeit einem weiten Kreis von Interessierten in einer Art zu vermitteln, die von englischem Humor durchsetzt und von Ironie und Respektlosigkeit sich selbst und seiner Wissenschaft gegenüber geprägt ist. Sein wohl bekanntestes Werk, daß er eigenen Angaben zufolge geschrieben hat, um ein wenig Geld zu verdienen, ist der langjährige Bestseller Eine kurze Geschichte der Zeit. Mit Einsteins Traum liegt nun ein Buch vor, das vielleicht am ehesten einem "Making Of" entspricht. Hawking ist sich nämlich sehr wohl bewußt, daß auch flapsige Worte nicht ausreichen, um die komplizierten Denkweisen einem breiten Publikum verständlich zu machen und so empfiehlt sich Einsteins Traum gerade auch als Ergänzung zu Eine kurze Geschichte der Zeit. Hawking schreibt von sich, daß es ihm Freude mache, wissenschaftliche Sachverhalte zu erklären und Fragen zu beantworten. Um sich den Fragen nach Schwarzen Löchern und Baby-Universen zu nähern, beschreitet Hawking daher hier einen überaus sympathischen Weg. Er beschreibt, wie er selbst auf diese Fragen gestoßen ist und wie es dazu kam, daß er sich mit Fragen von Ereignishorizonten oder der Vorbestimmtheit unseres Seins beschäftigte. Neben den wissenschaftlich sensationellen Ergebnissen seiner Arbeit ist das eigentlich spannende aber der Mensch Stephen Hawking, der sich in seinem Leben immer wieder zwischen größter Verzweiflung und höchster Lebensfreude bewegt hat. -J. Schüring | |
Einsteins Traum. 4 Cassetten. Expeditionen an die Grenzen der Raumzeit Stephen W. Hawking Hörkassette, Februar 2001 Verkaufsrang: 1926712 Über Amazon bestellen (Bücher direkt bei Amazon.de versandkostenfrei, alles andere lt. Angabe)
Es ist schon merkwürdig, daß dieser Mann, der sich Zeit seines Lebens für die abstrakteste Form der Physik interessiert, so viele Menschen in seinen Bann zieht. Liegt es daran, daß er alle Attribute eines Genies besitzt, daß er mit seinem Lehrstuhl in Oxford in direkter Nachfolge zu Isaac Newton und Paul Dirac steht, oder trägt seine eigene ungewöhnliche Biographie, in dessen Mittelpunkt die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) steht, dazu bei? Auf jeden Fall gelingt es ihm immer wieder, seine Arbeit einem weiten Kreis von Interessierten in einer Art zu vermitteln, die von englischem Humor durchsetzt und von Ironie und Respektlosigkeit sich selbst und seiner Wissenschaft gegenüber geprägt ist. Sein wohl bekanntestes Werk, daß er eigenen Angaben zufolge geschrieben hat, um ein wenig Geld zu verdienen, ist der langjährige Bestseller Eine kurze Geschichte der Zeit. Mit Einsteins Traum liegt nun ein Buch vor, das vielleicht am ehesten einem "Making Of" entspricht. Hawking ist sich nämlich sehr wohl bewußt, daß auch flapsige Worte nicht ausreichen, um die komplizierten Denkweisen einem breiten Publikum verständlich zu machen und so empfiehlt sich Einsteins Traum gerade auch als Ergänzung zu Eine kurze Geschichte der Zeit. Hawking schreibt von sich, daß es ihm Freude mache, wissenschaftliche Sachverhalte zu erklären und Fragen zu beantworten. Um sich den Fragen nach Schwarzen Löchern und Baby-Universen zu nähern, beschreitet Hawking daher hier einen überaus sympathischen Weg. Er beschreibt, wie er selbst auf diese Fragen gestoßen ist und wie es dazu kam, daß er sich mit Fragen von Ereignishorizonten oder der Vorbestimmtheit unseres Seins beschäftigte. Neben den wissenschaftlich sensationellen Ergebnissen seiner Arbeit ist das eigentlich spannende aber der Mensch Stephen Hawking, der sich in seinem Leben immer wieder zwischen größter Verzweiflung und höchster Lebensfreude bewegt hat. -J. Schüring | |
Leben im All. Positionen aus Naturwissenschaft, Philosophie u. Theologie Jostein Gaarder, Stephen W. Hawking Gebundene Ausgabe, 2005 Verkaufsrang: 730690
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Stephen Hawking's Universum, Cassetten, Tl.2, Schwarze Löcher und die 'Theorie für alles', 2 Cassetten Stephen W. Hawking Hörkassette, Mai 2002 Verkaufsrang: 1042349
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Stephen Hawkings kurze Geschichte der Zeit. Ein Wissenschaftler und sein Werk Stephen W. Hawking, Gene Stone Gebundene Ausgabe, 1992 Verkaufsrang: 941412
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Eine kurze Geschichte der Zeit : die Suche nach der Urkraft des Universums Stephen W. Hawking Gebundene Ausgabe, 1988 Verkaufsrang: 1195669
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Eine kurze Geschichte der Zeit : die Suche nach der Urkraft des Universums Stephen W. Hawking Broschiert, 1993 Verkaufsrang: 1307483
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Anfang oder Ende? Stephen W. Hawking Broschiert, 1994 Verkaufsrang: 1848081
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