Meinhard Miegel

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Exit: Wohlstand ohne Wachstum - Meinhard MiegelExit: Wohlstand ohne Wachstum
Meinhard Miegel

Taschenbuch, 10. Juni 2011
     Verkaufsrang: 329396     


Die Wirtschaft muss nicht wachsen. Diese allen bisherigen Glaubenssätzen entgegengesetzte Position vertritt Meinhard Miegel. Nicht weniger als eine Zeitenwende im Denken wie Wirtschaften will der Sozialwissenschaftler damit einleiten. Denn seiner Überzeugung nach ist ? das Glücksversprechen immerwährender Wohlstandvermehrung? angesichts sozialer wie ökologischer Probleme uneinlösbar geworden. Vielmehr müsse sich der Verbraucher wandeln zum Ressourcen schonenden ? Gebraucher? .
Miegel zufolge soll Deutschland keinen Wert mehr darauf legen, Exportweltmeister zu werden. Vernünftig sei künftig, Verantwortung im Rahmen einer maßvollen Bürgergesellschaft zu übernehmen. ? Der Wohlstand des 21. Jahrhunderts ist ein anderer und wird in höherem Maße immateriell sein? , lautet seine Prognose. Der Sozialstaat könne aufrecht erhalten werden, müsse jedoch abspecken. Für die Arbeitswelt gelte, Erwerbs- und Nichterwerbsarbeitszeit miteinander zu verschränken.
Miegel gibt zu bedenken: Nach dem Krieg wuchs die Zufriedenheit der Deutschen mit steigendem Wohlstand, bis sich 1970 etwa 60 Prozent der Menschen zufrieden nannten. Seitdem stieg der Wohlstand weiter an, aber nicht mehr die Zahl der Zufriedenen. Daran zeige sich, dass unsere Gesellschaft ? ein gestörtes Verhältnis zu den materiellen und immateriellen Grundlagen ihrer Existenz? entwickelt habe. Das wohltuende Feuer des Wachstums sei längst zu einem verzehrenden Brand geworden.
In Exit spricht Meinhard Miegel Klartext und profiliert sich einmal mehr als mutiger Querdenker in den konservativen Reihen. Offen bleibt, wie viele Deutsche begeistert Miegel folgen und den Gürtel verantwortungsbewusst enger schnallen wollen. Denn seine Ansichten schrecken auf wie einst die Forderung der Grünen nach einem Benzinpreis von 5 Mark pro Liter. Damals wie heute bleibt ebenso zu klären, inwieweit Deutschland den geforderten Kurswechsel im Alleingang schaffen kann.
? Denen, die über den Tellerrand hinausschauen? , lautet die ungewöhnliche Widmung in Miegels Sachbuch. Dass der Sozialwissenschaftler zu denen gehört, die weit blicken, steht außer Frage. Ausgiebig diskutiert werden sollte, inwieweit sein ? Plan B? in die richtige Richtung weist ? am besten in den Feuilletons, Wirtschaftsteilen und an den Stammtischen zugleich.
? Herwig Slezak



Epochenwende: Gewinnt der Westen die Zukunft? - Meinhard MiegelEpochenwende: Gewinnt der Westen die Zukunft?
Meinhard Miegel

Gebundene Ausgabe, 24. August 2005
     Verkaufsrang: 723365     


Propyläen, Bln. , 2005. 312 S. , Pbd. U. ( Na V. )



Hybris: Die überforderte Gesellschaft - Meinhard MiegelHybris: Die überforderte Gesellschaft
Meinhard Miegel

Gebundene Ausgabe, 10. März 2014
     Verkaufsrang: 243059     


Die überforderte Gesellschaft 10. 03. 2014 320 S. gebunden !! Stempelaufdruck auf dem Schnitt - Belegexemplar !! Sofortversand! Gutes Exemplar, geringe Gebrauchsspuren, Cover/ S U berieben/bestoßen, innen alles in Ordnung; good ? fine Immediate delivery in bubble wrap envelope! Good copy, light signs of previous use, cover/dust jacket has some rubbing/wear (along the edges), interior in good condition



Die deformierte Gesellschaft: Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen - Meinhard MiegelDie deformierte Gesellschaft: Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen
Meinhard Miegel

Taschenbuch, 1. Oktober 2003
     Verkaufsrang: 284055     


Wo er Recht hat, hat er Recht! Es ruhig angehen lassen oder ein Weilchen abseits stehen ist hier zu Lande tatsächlich keine Schande; nur das Notwendige tun, sich bloß kein Bein ausreißen und die Drecksarbeit den Türken überlassen: eine weit verbreitete Haltung. Lieber mit dem neuen Wagen in den Urlaub, als das Geld auf die hohe Kante - man gönnt sich ja sonst nichts. Und seine Zustimmung zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung auf dem Lohnzettel oder der Rentenbescheinigung honoriert sehen zu wollen, ist doch legitim. Unbarmherzig hält uns Meinhard Miegel in seinem Buch < I> Die deformierte Gesellschaft den Spiegel vor und beschreibt, < I> Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen.
Aufgegliedert in die zusammenhängenden Themenfelder " Demographie", " Sozialstaat", " Wirtschaft und Beschäftigung" entwirft der Leiter des Instituts Wirtschaft und Gesellschaft in Bonn - als provokanter Querdenker gern gesehener Gast in Talkshows - zunächst das Zukunftsszenario einer infolge von Geburtenausfällen hoffnungslos überalterten Rumpfgesellschaft: atomisierte Egoisten, die sich menschliche Zuwendung und soziale Einbindung allenfalls noch erkaufen und ihr Dasein in existenzieller Abhängigkeit von kinderreichem Humankapital fristen, das in neokolonialistischer Manier aus Entwicklungsländern abgeworben wurde.
Er widerlegt empirisch die allgemein unterstellte Kausalität von Wachstum und mehr Beschäftigung, räumt mit dem Märchen von der neuen Armut auf und entlarvt die Deutschen als untüchtige, elitenfeindliche Arbeitnehmergesellschaft, deren materieller Wohlstand auf einem Wissens- und Kapitalstock fußt, zu dem die Wenigsten beigetragen haben. Schließlich nimmt er dem tendenziell totalitären Sozialstaat den Offenbarungseid ab und stellt der in Unmündigkeit gehaltenen " Staatsgesellschaft" eine "dynamische Bürgergesellschaft" entgegen, in der die Einzelnen und die sie umgebenden Gemeinschaften so viel Verantwortung wie möglich selbst schultern.
Der C D U-Mann, der die seltene Gabe besitzt, scheinbar komplexe Sachverhalte von verbalem Zierrat zu befreien und auf das Wesentliche zu reduzieren, nimmt kein Blatt vor den Mund. Mit einem gehörigen Schuss Populismus geißelt er die Perspektiv- und Initiativlosigkeit einer mehrheitlich aus Beamtentum und Öffentlichem Dienst rekrutierten Klasse politischer ( Re-) Akteure, die sich in einem engen Korsett von Sachzwängen wähnend immer nur das Nächstliegende ansteuere. Die politisch fehlgeleitete und desinformierte Gesellschaft sieht er in der Falle und fordert zur Lösung mentaler Blockaden die unverzügliche Konfrontation mit den Realitäten - und zwar "je schonungsloser, desto besser". Dazu müsste man eigentlich nur sein Buch zur staatsbürgerlichen Pflichtlektüre machen. < I>-Roland Detsch



Die deformierte Gesellschaft - Meinhard MiegelDie deformierte Gesellschaft
Meinhard Miegel

Gebundene Ausgabe, 1. Februar 2002
     Verkaufsrang: 591306     


Propyläen Verlag 2002 303 S. geb. S U



Exit: Wohlstand ohne Wachstum - Meinhard MiegelExit: Wohlstand ohne Wachstum
Meinhard Miegel

Gebundene Ausgabe, 2. März 2010
     Verkaufsrang: 546868     


' Das Wachstum der Wirtschaft ist zur Ersatzreligion unserer Gesellschaft geworden. Vielen gilt es als Voraussetzung für Wohlstand, persönliches Glück und ein funktionierendes Gemeinwesen. Doch was ist, wenn es kein Wachstum mehr gibt? Was kann, was sollte an seine Stelle treten, um uns ein erfülltes Leben zu ermöglichen? Auf diese drängenden Fragen gibt Meinhard Miegel, einer der renommiertesten Sozialwissenschaftler Deutschlands, profunde Antworten. ' Das Wachstum der Wirtschaft ist zur Ersatzreligion unserer Gesellschaft geworden. Vielen gilt es als Voraussetzung für Wohlstand, persönliches Glück und ein funktionierendes Gemeinwesen. Doch was ist, wenn es kein Wachstum mehr gibt? Was kann, was sollte an seine Stelle treten, um uns ein erfülltes Leben zu ermöglichen? Auf diese drängenden Fragen gibt Meinhard Miegel, einer der renommiertesten Sozialwissenschaftler Deutschlands, profunde Antworten. Dass die beispiellose Wachstumsepoche, die die westliche Welt seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat, zu Ende geht, sieht Miegel als Herausforderung und Chance zugleich. Denn längst mehrt dieses Wachstum nicht mehr unseren Wohlstand, sondern verzehrt ihn. Es überlastet die natürlichen Ressourcen, die Umwelt und nicht zuletzt die Menschen. Dringend geboten ist ein intelligenterer Umgang mit den Gütern der Erde, die Achtung von Umwelt und Natur, vor allem aber ein grundlegend verändertes Verständnis unserer Möglichkeiten und Bedürfnisse. Es geht um nichts Geringeres als ein zukunftsfähiges Lebenskonzept. iegel bietet eine bestechende Zeitdiagnose und einen überzeugenden Entwurf dessen, was zu tun ist. Ein wegweisendes Buch.



Marion Dönhoff: Ein Manifest - Weil das Land sich ändern muss - Marion, Meinhard Miegel, Wilhelm Noelling, Helmut Schmidt, Richard Schroeder, Wolfgang Thierse DoenhoffMarion Dönhoff: Ein Manifest - Weil das Land sich ändern muss
Marion, Meinhard Miegel, Wilhelm Noelling, Helmut Schmidt, Richard Schroeder, Wolfgang Thierse Doenhoff

Taschenbuch, 1992
     Verkaufsrang: 147757     


Rowohlt Verlag, Hamburg, 1992. 121 S. , T B




Hybris: Die überforderte Gesellschaft - Meinhard MiegelHybris: Die überforderte Gesellschaft
Meinhard Miegel

Taschenbuch, 10. Juli 2015

Verkaufsrang: 116560



Qualitätssicherung in der Frühförderung: Planungs- und Gestaltungshilfen zum Prozess der Qualitätsentwicklung - Susanne KorstenQualitätssicherung in der Frühförderung: Planungs- und Gestaltungshilfen zum Prozess der Qualitätsentwicklung
Susanne Korsten, Gudrun Wansing, Meinhard Miegel

Taschenbuch, 2000

Verkaufsrang: 1247736






Das Ende des Individualismus - Meinhard MiegelDas Ende des Individualismus
Meinhard Miegel, Stefanie Wahl

Gebundene Ausgabe, Oktober 2005

Verkaufsrang: 856031



 


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