Alexander Solschenizyn

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Der Archipel GULAG: Vom Verfasser autorisierte überarbeitete und gekürzte Ausgabe in einem Band - Alexander SolschenizynDer Archipel GULAG: Vom Verfasser autorisierte überarbeitete und gekürzte Ausgabe in einem Band
Alexander Solschenizyn

Taschenbuch, 20. August 2008
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Alexander Solschenizyn verbrachte viele Jahre seines Lebens in den Straflagern Sibiriens und in der Verbannung. Gestützt auf seine eigenen Erfahrungen und die Berichte von über 200 Überlebenden hat er zwischen 1958 und 1967 ein aufrüttelndes Epos geschaffen, das die "unmenschliche Macht von Menschen über Menschen" bezeugt: < I> Der Archipel Gulag.
Das Buch besteht aus drei Bänden. Im ersten Band steht die geschichtliche Entwicklung des Systems im Mittelpunkt. Band 2 schildert die Lagerwelt aus der Sicht der verschiedenen Gruppen, die sie bevölkerten und beschreibt den Weg der Häftlinge von der Einlieferung bis zum Tode durch Erschöpfung, Krankheiten oder den Sadismus der Bewacher. Mit dem dritten Band ist das Werk abgeschlossen. Er handelt von der Bestrafung politischer Häftlinge unter dem zaristischen und dem bolschewistischen System, schildert die Massenvertreibung ganzer Klassen, die Zwangsumsiedlung ganzer Völker und gibt einen Ausblick auf die Zeit nach Stalin.
Solschenizyn nennt < I> Der Archipel Gulag den " Versuch einer künstlerischen Bewältigung", "all jenen gewidmet, die nicht genug Leben hatten, um dies zu erzählen". Das Buch ist ein Aufschrei, eine Anklage gegen die Unmenschlichkeit, gegen die Unfreiheit und gegen den Terror. Solschenizyn hat das sowjetische Lagersystem weltweit bekanntgemacht, er hat die Öffentlichkeit aufgerüttelt und er hat das Sowjetunionbild des Westens maßgeblich geprägt. Es mag inzwischen wissenschaftlich fundiertere Arbeiten über den Gulag geben, an der herausragenden Bedeutung von Solschenizyns Werk ändert das nichts.
Mögen die Lager auch verschwunden sein, Solschenizyns Botschaft ist heute noch so aktuell wie vor dreißig Jahren: " Es wurde mir nach und nach klar, daß die Grenze zwischen Gut und Böse nicht zwischen Staaten, Klassen oder Parteien verläuft, sondern quer durch das Herz des Menschen. Es ist unmöglich, das Böse ganz aus der Welt zu schaffen, aber es ist möglich, es aus dem Innern des einzelnen Menschen zu vertreiben. " < I>-Stephan Fingerle



Der Archipel GULAG I - Alexander SolschenizynDer Archipel GULAG I
Alexander Solschenizyn

Taschenbuch, 20. August 2008
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Der Archipel GULAG II: Folgeband Arbeit und Ausrottung Seele und Stacheldraht - Alexander SolschenizynDer Archipel GULAG II: Folgeband Arbeit und Ausrottung Seele und Stacheldraht
Alexander Solschenizyn

Taschenbuch, 20. August 2008
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Der Archipel GULAG III: Schlußband. Die Katorga kommt wieder. In der Verbannung. Nach Stalin - Alexander SolschenizynDer Archipel GULAG III: Schlußband. Die Katorga kommt wieder. In der Verbannung. Nach Stalin
Alexander Solschenizyn

Taschenbuch, 20. August 2008
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Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch. Roman - Alexander SolschenizynEin Tag im Leben des Iwan Denissowitsch. Roman
Alexander Solschenizyn

Taschenbuch, 21. Juni 1999
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Im Mittelpunkt der Handlung steht der Häftling Nr. S 854 - Iwan Denissowitsch Schuchow, ein Zimmermann, der nach einer absurden Anklage wegen Hochverratszu zehn Jahren Lager verurteilt wurde, von denen er acht bereits abgesessenhat. Das Geschehen beschränkt sich auf einen einzigen Tag im Januar 1951, dessen monotoner Verlauf stellvertretend für die 3653 Tage steht, die Schuchowinsgesamt abzusitzen hat. Der Tagesablauf ist von der Lagerverwaltung strengvorgegeben Wecken, Essen fassen, morgendlicher Zählappell, Filzen aufverbotene Gegenstände, harte körperliche Arbeit in der Brigade Nr. 105, die auf die Baustelle eines Kraftwerks abkommandiert ist, Mittagessen, wieder Arbeit, usw. Diesen Ablauf kennt Schuchow mittlerweile in- und auswendig;er hinterfragt weder die Rituale der Lagerbürokratie noch die Willkür der Bewacher. Schuchow lebt ausschließlich in der Gegenwart, sein Handeln und Denken ist darauf abgestellt, listig und klug sein Überleben zu sichernund innerhalb der Tagesroutine kleine Vorteile für sich herauszuschlagenetwa für einen Tag ins Krankenrevier eingewiesen zu werden, wo man sicheinmal richtig ausruhen kann, oder ein Paar echte Lederstiefel zugeteiltzu bekommen. Insbesondere das Essen besitzt für den ständig hungrigen Häftlingeine geradezu obsessive Bedeutung. Über die Welt außerhalb des Lagers erfährt Schuchow so gut wie nichts, und das Wenige, was er in den ein, zwei Briefenerfährt, die ihm seine Frau pro Jahr schreibt, interessiert ihn nicht mehr. Nur indem Schuchow seine sinnlose, entmenschlichte Existenz als Normalzustandakzeptiert, kann er die Kraft zum Überleben finden. Am deutlichsten wirddies in seiner Einstellung zur Arbeit. Die Mitglieder der Brigade kontrollierensich gegenseitig, da bei schlechter Leistung eines Einzelnen alle bestraftwerden, doch nicht nur deshalb packt Schuchow fleißig . . .



Zweihundert Jahre zusammen: Die Juden in der Sowjetunion - Alexander SolschenizynZweihundert Jahre zusammen: Die Juden in der Sowjetunion
Alexander Solschenizyn

Gebundene Ausgabe, September 2003
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Im ersten Kreis - Alexander SolschenizynIm ersten Kreis
Alexander Solschenizyn

Taschenbuch, 1. April 1985
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Im ersten Kreis



Ostpreußische Nächte : Eine Dichtung in Versen ; [russ.-dt.] - Alexander SolschenizynOstpreußische Nächte : Eine Dichtung in Versen ; [russ.-dt.]
Alexander Solschenizyn

Gebundene Ausgabe
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Der Archipel GULAG - Band 1 + 2 im Set! - Alexander SolschenizynDer Archipel GULAG - Band 1 + 2 im Set!
Alexander Solschenizyn

Taschenbuch, 1974
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Der Archipel Gulag ist ein historisch-literarisches Werk des russischen Schriftstellers und Trägers des Nobelpreises für Literatur Alexander Issajewitsch Solschenizyn. Der 1974 veröffentlichte Archipel Gulag gilt als sein Hauptwerk und als eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Es ist das bekannteste Werk der - oft im Untergrund entstandenen und verbreiteten ( Samisdat) - Lagerliteratur aus der Stalin- und Chruschtschow-Ära in der Sowjetunion und die bedeutsamste Darstellung und Kritik des Stalinismus innerhalb der Literatur. Der Titel " Archipel" - " Gulag" versteht sich als Kennzeichnung des stalinistischen Justiz- und Lagerwesens als über die ganze Sowjetunion verteilte, abgeschlossene " Inseln" der Unterdrückung und Entmenschlichung. Er ist eine Anspielung auf das Buch Die Insel Sachalin von Tschechow, das Zwangsarbeit und Verbannung im Zarismus beschreibt. Im Teil I: Die Gefängnisindustrie schildert Solschenizyn den seit der russischen Oktoberrevolution betriebenen Ausbau und Aufbau der russischen " Gefängnisindustrie". Er vergleicht die Zustände im Justizapparat der Sowjetunion mit denen der Zarenzeit. Er nennt die Namen von Opfern und Tätern, wobei die " Täter" oft nur wenige Jahre später selbst zu " Opfern" des Systems werden und mit der nächsten Verhaftungswelle selbst im Archipel landen. Solschenizyn schreibt, dass oftmals nicht die Straftat (oder der Verdacht) ausschlaggebend für die Verhaftung war, sondern wirtschaftliche Erwägungen und der Bedarf an Arbeitskräften. Haupttäter - daran lässt Solschenizyn keinen Zweifel - ist für ihn Stalin. Teil I I: Ewige Bewegung behandelt die " Besiedlung" des neu geschaffenen Archipels durch die " Häftlingsströme", die ab 1917 bis in die Entstehungszeit des Buches durch Untersuchungsgefängnisse und landesweite Häftlingstransporte in die Straflager fließen.



Matrjonas Hof [Zweisprachig] - Alexander SolschenizynMatrjonas Hof [Zweisprachig]
Alexander Solschenizyn

Taschenbuch, 1986
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