Benjamin von Stuckrad Barre

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Seite 1


Panikherz - Benjamin v. Stuckrad-BarrePanikherz
Benjamin v. Stuckrad-Barre

Taschenbuch, 9. November 2017
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Preis: € 12,99 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, weitere Versandbedingungen s.u.)






Ich glaub, mir geht's nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen: Remix 3 - Benjamin v. Stuckrad-BarreIch glaub, mir geht's nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen: Remix 3
Benjamin v. Stuckrad-Barre

Gebundene Ausgabe, 8. März 2018
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Remix 3
Gebundenes Buch
Gruppenbild mit Selbstauslöser.
" Panikherz" war eine Reise ins Innere. Nun geht es in die umgekehrte Richtung: nach draußen, zu den anderen.
Mit Boris Becker schaut er in Wimbledon das berühmte Finale von Wimbledon. Mit Helmut Dietl scheitert er in Berlin wegen Berlin an Berlin. Dem Freund Christian Ulmen schaut er zu bei der Verwandlung in " Christian Ulmen". Mit Ferdinand von Schirach schweigt er in der Schreibklausur über das Schreiben. Bei Madonna live in L. A. entdeckt er wahrhaftige Künstlichkeit. Mit Thomas Bernhard löscht er eine Redaktionskonferenz über Thomas Bernhard aus. Und Pharell Williams singt den Sommerhit zum Herbstanfang, verspätet sich aber - der Autor fährt unterdessen ein letztes Mal an den See. Außerdem: ein melancholisches Adieu an das bedruckte Papier. Ein Selbstversuch im Tattoostudio. Geschichte wird gemacht - im Wechsel der Frisuren.
Nach der Reise ans Ende der Nacht wird die Welt nun bei Tageslicht betrachtet. Benjamin von Stuckrad-Barre öffnet weit die Augen und schaut, wie die anderen das hinkriegen: das Leben. Die hier versammelten Texte liefern ein akkurates Selbstporträt über Bande, es ist eine Suche nach dem Wir. Das Ergebnis: eine Familienaufstellung. Eine Heldenparade. Eine Götzendämmerung. Der Befund des von der Wirklichkeit irritierten Autors fällt melancholisch aus: Es geht uns nicht gut - wir müssen uns alle mal irgendwo hinlegen. Nur wohin? " Remix 3" endet folgerichtig dort, wo " Panikherz" entstand: am Sunset Boulevard.



Udo Fröhliche: Das Lindenberg-Lexikon von Alkohol bis Zigarre - Benjamin von Stuckrad-BarreUdo Fröhliche: Das Lindenberg-Lexikon von Alkohol bis Zigarre
Benjamin von Stuckrad-Barre

Taschenbuch, 12. November 2016
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Nüchtern am Weltnichtrauchertag - Benjamin v. Stuckrad-BarreNüchtern am Weltnichtrauchertag
Benjamin v. Stuckrad-Barre

Gebundene Ausgabe, 13. Oktober 2016
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Soloalbum - Benjamin v. Stuckrad-BarreSoloalbum
Benjamin v. Stuckrad-Barre

Taschenbuch, 16. März 2005
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Panikherz - Benjamin von Stuckrad-BarrePanikherz
Benjamin von Stuckrad-Barre

Audio CD, 10. März 2016
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Ungekürzte Lesung. 999 Min.
Audio C D
Über Helden und Freundschaft
Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder verführten und verdarben ihn, doch Udo selbst wird Freund und ist später Retter. Und nun eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort - im mythenumrankten " Chateau Marmont" in Hollywood. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden - Bret Easton Ellis, Westernhagen, Courtney Love, Thomas Gottschalk, Kurt Cobain, Helmut Dietl. Stuckrad-Barre erzählt mit seiner eigenen Geschichte zugleich die Geschichte der Popkultur der letzten 20 Jahre.



Panikherz - Benjamin v. Stuckrad-BarrePanikherz
Benjamin v. Stuckrad-Barre

Gebundene Ausgabe, 10. März 2016
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Gebundenes Buch
Abschied von der Nacht: Benjamin von Stuckrad-Barres Comeback
Er wollte genau da rein: zu den Helden, in die rauschhaften Nächte - dahin, wo die Musik spielt. Erst hinter und dann auf die Bühne. Unglaublich schnell kam er an, stürzte sich hinein und ging darin fast verloren. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder prägten und verführten ihn, doch Udo selbst wird Freund und später Retter.
Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Und nun eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort - im mythenumrankten " Chateau Marmont" in Hollywood, in das ihn Udo führte. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden - und trifft viele von ihnen wieder. Mit Bret Easton Ellis inspiziert er einen Duschvorhang, er begegnet Westernhagen beim Arzt und Courtney Love in der Raucherecke und geht mit Thomas Gottschalk zum Konzert von Brian Wilson. Andere sind tot und werden doch gegenwärtig, Kurt Cobain, Helmut Dietl.
Stuckrad-Barre erzählt mit seiner eigenen Geschichte zugleich die Geschichte der Popkultur der letzten 20 Jahre. " Panikherz" ist eine Reise in die Nacht, eine Suche nach Wahrheit, eine Rückkehr aus dem Nebel.



Remix - Benjamin v. Stuckrad-BarreRemix
Benjamin v. Stuckrad-Barre

Taschenbuch, 1. Mai 2004
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Preis: € 9,95 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, weitere Versandbedingungen s.u.)



Der Meister "des meinungsbetonten 100-Zeilers" (< I>taz) ist zurück. Wie schon in Remix betreibt er " Alltagsarchäologie und Gegenwartsstenografie" ( Klappentext), sprich: Er schaut den Leuten aufs Maul und kratzt an den Oberflächen der schönen neuen Medienwelt. Er begleitet einen Tag lang Paola und Kurt Felix, "die Fleisch gewordene James-Last-Platte in der Endlosschleife", aber das ist gar nicht mal böse gemeint. Er macht sich Gedanken über Solarien und " Wohnen, Möbel, Leben", versucht in Tübingen eine Karte fürs Madonna-Konzert zu ergattern ("kei Schoongs") und trifft die Ministerin a. D. Andrea Fischer im Abgeordneten-Restaurant: Am Nebentisch sitzt Helmut Kohl "wie zwei Öltanks. . . und guckt, als habe man von seinem Tellerchen gegessen".
Es geht also wieder mal, immer noch, um Deutsches Theater. Darum, wie wir alle uns in Szene setzen, die einen auf der großen Bühne, die anderen auf Nebenschauplätzen. Das ist nicht immer zum Lachen, etwa bei einer Realsatire wie der M D R-Kuppelshow Je t'aime. Auch die Materialsammlungen mit Klosprüchen und Gästebucheinträgen sind Geschmackssache. Einige der besten Texte kommen ohne die üblichen Promi-Verdächtigen aus und entfalten nicht polemisches, sondern poetisches Potential.
" Im Copy-Shop" blockiert einer stundenlang "den besten Farbkopierer am Platze" - warum? Auf einem Rockfestival fragt sich der " Rockliterat", ob es "richtiges Lesen im falschen Zelt" gibt, und liefert eine hübsche Sozialstudie dieser Versammlungsform. In meinem Lieblingsstück, " Herbst in Berlin", flaniert er durch den sommermüden Tiergarten, "dabei versucht man je nach Charakter, so viele oder so wenig Bucheckern oder Eicheln wie möglich zu zertreten. Am schönsten knacken die Fruchtbecher der Eicheln. . . "
Einige wird die Materialmasse abschrecken, andere werden sich Schritt für Schritt durchlesen. Und einen Stuckrad-Barre entdecken, der sich weiterentwickelt. Neben anderen Süchten scheint er auch seine zwanghafte Neigung zum Kalauer in den Griff zu bekommen. An seinem 26. Geburtstag beginnt er gar zu dichten: " Am neuen Computer sitzen / Glauben, dass jetzt alles / Besser wird / (anders zumindest) / Und seine Ordnung kriegt". Dann: " Noch kürzer werden / Knapper / Besser". Wohlan! < I>-Patrick Fischer



Livealbum - Benjamin v. Stuckrad-BarreLivealbum
Benjamin v. Stuckrad-Barre

Taschenbuch, 25. Mai 2005
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Deutsches Theater - Benjamin v. Stuckrad-BarreDeutsches Theater
Benjamin v. Stuckrad-Barre

Taschenbuch, 15. Mai 2008
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Preis: € 12,95 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, weitere Versandbedingungen s.u.)



Knapp vier Dutzend Stationen umfasst Stuckrad-Barres Deutschlandreise. Geografisch reicht sie von München (wo der Autor notgedrungen in ein Waschbecken pinkeln musste) bis Sylt (wo B V S B als investigativer Krabbenpuler bei der Imbisskette Gosch anheuerte), thematisch von Bernhard Jagoda (und dem Ritual der Verkündung der Arbeitslosenzahlen) bis zu Claus Peymann (der sich keine Hose kauft, aber mit dem Autor essen geht). Höhepunkt ist freilich ein kleiner räumlicher Exkurs nach Namibia, wohin der rasante Reporter Christoph Schlingensief folgt.
Der Text über Schlingensief gehört vielleicht zum Besten, was über den Apothekerssohn aus Oberhausen, der nicht funktionieren will, je geschrieben wurde. " Manchmal heißt es, Christoph Schlingensief sei gar nichts peinlich. Richtiger ist: Alles ist ihm peinlich, der Verklemmung setzt er Exhibitionismus entgegen und stellt sich zur Verfügung, wirft sich den ersten und zweiten Stein gleich selbst mitten ins Gesicht. (. . . ) Seht her, zeigt er, ich kann es nicht, und das ist nicht schlimm, denn es ist normal. "
Die fast schon zärtliche Ernsthaftigkeit, mit der Stuckrad-Barre hier über Schlingensief schreibt, lässt erahnen, dass ihn das Thema auch persönlich betrifft. Ist nicht auch Stuckrad-Barres Karriere nach einem Skript permanenter Selbstüberforderung abgelaufen? Als halb kalkulierte, halb improvisierte Selbstinszenierung eines jungen Sprachverfertigers, der in alles hineinstolpert und sich selbst dabei beobachtet, wie er abwechselnd - und manchmal gleichzeitig - die Rollen des Medienvirtuosen und des Mediendilettanten spielt. Egomanisch und medien- (also auch: selbst-)kritisch zugleich. " Die Kamera läuft, läuft immer. Und wie andere Menschen in den Spiegel, so guckt Schlingensief auf den Kontrollmonitor: Was machen wir da? Wie sieht es aus, was täuschen wir vor? So wird ein Gespräch mit ihm zur Gegendarstellung, er hilft seinem Gegenüber auf die Beine eigener Sprache; natürlich vergreift er sich dabei immer wieder im Ton und an Sakrilegen. "
Der Ton. Benjamin von Stuckrad-Barre weiß, was die Musik macht. Und sein Grundton ist sehr oft ein polemischer. Das ist dann gut, wenn Stuckrad-Barre diesen Modus nicht nur zur Selbstaffirmation (und das heißt ja meist: zur Herabsetzung anderer) nutzt, sondern zum Dingfestmachen eines Sachverhalts. Beispiel Kabarett. " Wenn die Kritisierten mit dem Fallschirm in Fußballstadien springen und nichts sagen, bloß "18!" schreien, wenn ihre einzige Wahlkampfidee ist, schwul zu sein und Pandabären zu retten, dann muss doch die Kritik umso ernsthafter sein. Stattdessen ist auch bei Dieter Hildebrandt das Rabattgesetz gefallen, billiger waren die Späße nie. "
Am besten ist Stuckrad-Barre dann, wenn er sein Kredo ernst nimmt, dass man "die Dinge immer wieder neu überprüfen" müsse. Und wenn er sich mal einen ganzen Text lang nicht nur jede Häme verkneift, sondern in respektvoller Distanz verharrt, wie in dem schönen Text über Manfred Krug. " Seine Menschenliebe und -kenntnis kehrt die Versehrtheit, das Krummnasige, Komischnasige eines jeden um in etwas Liebenswertes, ohne die Basistragik jeder Existenz zu verniedlichen. " Da wird es einem fast schon warm ums Herz.
Manchmal klingt diese neue Ernsthaftigkeit fast schon rührend sozialdemokratisch, aber diese konstruktive Milde steht Stuckrad-Barre ausgesprochen gut zu Gesicht. Dass er auch das Polemisch-Atmosphärische gut beherrscht, wissen wir ja schon - und natürlich finden sich auch hier reichlich Beispiele (etwa die Beschreibung eines Hotelzimmers: "diese gewiss lieb gemeinte beigefarbene Keimfreihölle heißt natürlich " Management-Suite" und ist eingerichtet wie das Weltbild von Peter Hahne. ").
Vielleicht ist jetzt der Punkt erreicht, an dem sich entscheidet, ob Benjamin von Stuckrad-Barre ein talentierter Selbstdarsteller bleibt oder ob aus ihm noch einmal ein großer Reporter unkonventionellen Zuschnitts (à la Alexander Osang) wird: Die Gretchenfrage ist dabei, ob es ihm gelingt, sich selbst in seinen Texten zurückzunehmen und einfach auf seine Beobachtungen zu vertrauen. Die sind nämlich meist so gut, dass sie für sich selbst sprechen und zusätzlicher Kommentierung nicht bedürfen. ( Selbiges gilt im Übrigen für die zahlreichen vom Autor selbst geschossenen Fotos, die seine Texte auf kongeniale Weise ergänzen - und zusätzlich auch als Postkartenserie erhältlich sind. ).
Aber vielleicht erleben wir derzeit ja auch eine Parallelentwicklung der beiden erfolgreichsten Entertainer der letzten Jahre: Wie sein Vorbild Harald Schmidt hat sich auch Benjamin von Stuckrad-Barre immer mehr vom polemischen hin zum analytischen, ja didaktischen Modus bewegt. Letztes Indiz: seine M T V-Sendung Lesezirkel, in der Stuckrad-Barre als selbst ermächtigte " Undercover-Guerilla der Stiftung Lesen" auftritt. Da ist es nur logisch, dass auch Deutsches Theater mit einem Zitat von Stuckrad-Barres persönlichem Literaturreferenten und Lesezirkel-Dauergast Walter Kempowski endet: " In der Nacht Klavier gespielt, die Kühe, draußen vor dem Fenster, hörten mir zu. Ich brach ab, als ich merkte, daß ich mir wie Chopin vorkam. Außerdem störte es mich, daß auch die Mädchen mir drüben, im anderen Haus, möglicherweise zuhörten und eventuell dächten, ich käme mir wie Chopin vor. " < I>-Axel Henrici


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