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Wünschelrutengänger am geomantischen Kraftort
Externsteine
Die Externsteine waren schon immer ein geheimnisvoller Ort.
Besonders in esoterischer Literatur wird immer wieder auf eine Bedeutung als
Kultplatz, spiritueller Ort oder sogar Heiligtum hingewiesen. Obwohl in der
Umgebung Relikte
aus der Steinzeit gefunden wurden, gibt es keinen Hinweis auf solche Nutzungen
oder Siedlungen. Eine sichere kultische Nutzung gibt es nur für die christliche
Art ab dem Jahr 1093, als das Paderborner Kloster Abdinghof die Felsen kaufte.
Das Umland war allerdings schon in der Bronzezeit besiedelt. Man findet im
weiteren Umkreis aus dieser Zeit auch Monolithen, Hünengräber und
Steinsetzungen.
Im "3. Reich" beschäftigten sich die
SS-Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe e.V.
und
das sog.
Amt Rosenberg
mit der
"Externsteinforschung".
Die Nationalsozialisten mit ihrer
Völkischen Bewegung
hätten hier gern eine germanischen Kultstätte nachgewiesen, was jedoch nicht
gelang.
Wünschelrutengänger und esoterische Gruppen beschreiben die
Felsen immer wieder als
Kraftort
mit besonderen geomantischen und spirituellen Eigenschaften.
Besonders in der Walpurgisnacht und zur Sommersonnenwende finden hier
überregionale Treffen esoterischer Gruppen statt.
Bei mir macht eine Wünschelrute leider "keinen Zucker", hab's oft probiert.
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