Hermannsdenkmal bei Detmold

Nordrhein-Westfalen / Teutoburger Wald

Fotos und Informationen


Hermannsdenkmal bei Detmold Wo die berühmte  Schlacht im Teutoburger Wald stattfand, ist nach wie vor umstritten, jedoch kristallisiert sich mehr und mehr heraus, dass Arminius oder Hermann der Cherusker die Legionen des Publius Quinctilius Varus weiter westlich im Osnabrücker Land bei Kalkriese vernichtete, was entsprechende Fundstücke belegen. Man spricht auch von der Varusschlacht oder Varus-Niederlage. Das Hermannsdenkmal baute man hier in der Nähe von Detmold bei Hiddesen auf dem 386 m hohen Teutberg. Den Gipfel umschließt eine alte Ringwallanlage, genannt die Grotenburg.

Nichtsdestotrotz ist das Hermannsdenkmal am jetzigen Ort eine Sehenswürdigkeit, die in Verbindung mit dem nahegelegenen Naturdenkmal  Externsteine jährlich circa eine Million Besucher anlockt. Der damalige lippische Fürst bestimmte den Errichtungsort auf der Berghöhe, damit das Denkmal weit über Lippe hinaus zu sehen sein sollte. Und so zieht es auch heute noch Gäste an, nicht nur aus Lippe-Detmold, sondern aus der ganzen Welt.

Der Turm ist außen aus Stein und im Innern aus Ziegeln. Die Denkmalsfigur ist aus Kupferblech getrieben. Beide sind je 26,5 m hoch, so dass sich eine Gesamthöhe von 53 Metern ergibt.
Hermann der Cherusker

Aussicht vom Hermannsdenkmal Der Turm, auf dem das eigentliche Denkmal steht, ist begehbar. Von oben hat man eine schöne Aussicht auf das Umland.

Die Schnittdarstellung rechts stammt von Klaus-Michael Dinter, bessere Darstellung unter www.dinterart.de
Zufahrt zum Hermannsdenkmal Schnittzeichnung des Denkmales

"Armin verabschiedet sich von Thusnelda" Gemälde von J. Gehrts, 1884 Natürlich weiß man weder, wie Arminius aussah, noch kennt man seinen germanischen Namen. Die Eindeutschung in "Hermann" begann im 16. Jahrhundert und ist eigentlich falsch. Alle Abbildungen entspringen der Phantasie der Künstler. Das linke Bild zeigt ihn mit seiner Gemahlin Thusnelda.

Eine ausführlichere Beschreibung seines Lebens finden Sie auf meiner Seite  Die Varusschlacht.
Cheruskerfuerst Arminius

Das Denkmal wurde am 16. August 1875 eingeweiht.
Sein Erbauer war der Bildhauer und Architekt Ernst von Bandel.
Kaiser Wilhelm I., Deutscher Kaiser und König von Preußen
reiste mit dem Hofzug und die restliche Strecke vom nächsten Bahnhof mit der Hofkutsche an.
Ernst von Bandel, der Erbauer des Hermannsdenkmales
Einweihungsfeier Hermannsdenkmal Gedenktafel für Ernst von Bandel am Hermannsdenkmal







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