Orientalismus - Edward W. SaidOrientalismus
Edward W. Said

Gebundene Ausgabe, 2. September 2009
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Endlich: Die Neuausgabe des Klassiker in einer neuen Übersetzung. Aktueller denn je.
In seiner aufsehenerregenden Studie entlarvt Edward Said das Bild des Westens vom Orient als zutiefst einseitig und als eine Projektion, indem der "Orient" schlicht als "anders als der Okzident" verstanden wurde. Er verfolgt die Tradition dieses Missverständnisses durch die Jahrhunderte, in denen Europa den nahen und mittleren Osten dominierte, und zeigt, wie auch heute noch dieses Bild den Westen beherrscht. Weil es dem Orient dadurch verwehrt wird, sich selbst zu repräsentieren, wird ein wahres Verständnis der Kulturen verhindert. Gerade heute, dreißig Jahre nach seinem ersten Erscheinen, hat dieser Klassiker der Kulturgeschichtsschreibung nichts an Aktualität eingebüßt - ganz im Gegenteil.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Auf englisch lesen!      3 von 5 Punkten
Dass Edward Said mit diesem Werk in den 70ern eine Debatte ausgelöst hat, die bis heute aktuell ist, muss eigentlich nicht nochmal erwähnt werden.
Dennoch sollte jede_r der_die Said lesen möchte, dies möglichst auf Englisch tun.
Auch die Übersetzung von 2009 ist leider sehr mangelhaft. Die Sätze sind nicht immer logisch aufgebaut... ganze Absätze sind unverständlich.
Warum gibt es 2010 noch keine vernünftige Übersetzung von Said?

Ein akademisches Enthüllungsbuch      5 von 5 Punkten
Orientalismus war ein Schlag ins Gesicht einer jahrhundertealten Forschungsrichtung. Edward Said wies der Orientalistik nach, ihren Forschungsgegenstand fortwährend in Misskredit gebracht zu haben. Alte Vorurteile gegen die Menschen im Orient wurden nie hinterfragt, sondern systematisch wiederholt. So machte sich die Forschung zum Handlanger der westlichen Großmächte und bestätigte sie in dem Glauben, dass der Orient gelenkt, also beherrscht werden müsse. Saids akademisches Enthüllungsbuch hatte durchschlagenden Erfolg, leitete einen tief greifenden Wandel innerhalb der Orientalistik ein und begründete sogar eine neue Studienrichtung, die postkolonialen Studien". Said, ein gebürtiger Palästinenser mit US-Professur, galt fortan als wichtige arabische Stimme im Westen. Obwohl Orientalismus zum modernen Klassiker avanciert ist, wird das Buch auch kritisch bewertet. Saids selektiver Umgang mit den Quellen rückt seine Untersuchung in die Nähe zur Polemik und schränkt damit ihre fachliche Glaubwürdigkeit ein. Die Lektüre lohnt sich dennoch: Saids grundlegende Auseinandersetzung schärft den Blick für den Umgang mit fremdartigen Kulturen.


sehr gut angekommen      5 von 5 Punkten
habe dieses buch für einen freund bestellt und mein geschenk ist sehr ausgezeichnet angekommen ,sowie ich es meinete.habe damit sehr viel freude verschaft.
ich bin keine bücherleserin
oder sowas-schon gar nicht von solchen intellektuellen werken- versuche aber meine wertschätzung und freundschaft meinen mitmenschen ausdruck zu verleihen und das ist mir mit diesem buch sehr gut gelungen.
also lobenswertes buch
und empfelenswert
sabi