Griechische Geschichte: Von den Anfängen bis zum Hellenismus Detlef Lotze Taschenbuch, 2. März 2007 Verkaufsrang: 23430 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Geschichtswissen, so trocken wie die Ebene von Marathon 4 von 5 Punkten Informativ, aber so trocken wie die Ebene von Marathon "Als Grundlage für Studenten", so will Detlef Lotze den Inhalt seines Geschichtsbuchs definiert wissen. Nun werden in der Beck'schen Wissensreihe auch so "hochgeisteswissenschaftliche" Themen wie "Die Geschichte der Schule", "Biowetter" oder "Mutter Theresa" angeboten. Insofern kann der Leser nicht von vorne herein wissen, dass es sich hierbei und ein Fachbuch für Universitätsabsolventen handelt. Vielleicht wäre hier eine eindeutigere Betitelung hilfreich. Kommen wir zum Inhalt: Hier kann man Detlef Lotze keine Fehler vorwerfen. Stilistisch einwandfrei reiht er ein geschichtliches Ereignis an das andere und jongliert mit Zahlen, Namen und Fakten. Dieses jedoch in einer derart komprimierten Art und Weise, dass ein geschichtlicher Laie bereits nach wenigen Kapiteln überfordert ist. Fazit: Um den Wert des Buches von Detlef Lotze zu verstehen, sollte man unbedingt über geschichtliches Vorwissen verfügen. Unterhaltung in Form netter Geschichtsanekdoten oder spannender Beschreibungen von Schlachten lässt der Autor aus Platzgründen gänzlich unter den Tisch fallen. Wer nicht vorher bereits ein Geschichts- Fan ist, der wird es auch nicht durch dieses Buch. Wer allerdings seine Wissenslücken auffüllen möchte, dem kann dieses Werk durchaus empfohlen werden.
Natürlich nur ein Überblick, aber als solcher nicht schlecht 4 von 5 Punkten Wenn man die gesamte Griechische Antike auf gerade einmal 112 Seiten präsentiert bekommt, kann man davon ausgehen, dass die Ereignisse nicht wirklich vertieft werden und man nach der Lektüre kein Experte für die Griechische Antike ist. So eignet sich Detlef Lotze`s Werk auch in erster Linie als Einführung und bietet die Möglichkeit, sich z.B. vor Beginn des Geschichtsstudiums in die Materie einzulesen. Für alle, die schon viele Kenntnisse zum Thema haben, eignet sich "Griechische Geschichte - Von den Anfängen bis zum Hellenismus" hervorragend als Zusammenfassung, die zwar keine neuen Informationen bietet, aber beim lernen recht hilfreich sein kann. Es bleibt festzuhalten, dass Detlef Lotze völlig auf detaillierte Betrachtungen verzichtet, daher werden die wichtigsten Personen der Epoche nur erwähnt, aber nicht näher vorgestellt und auch auf unterhaltsame Anekdoten wird gänzlich verzichtet. Kurzum: Detlef Lotze`s "Griechische Geschichte - Von den Anfängen bis zum Hellenismus" bietet einen kurzen, bündigen und schnörkellosen Überblick über die Griechische Antike. Wer sich das handliche Büchlein ausschließlich mit dieser Erwartung kauft, wird sicher nicht enttäuscht werden.
Zu viel Zeit auf zu wenig Raum 3 von 5 Punkten Dieses Büchlein ist, nach Angaben des Verfassers, vor allem für Studenten konzipiert, um so des öfteren in Seminaren zum Vorschein tretenden elementarsten Wissenslücken vorzubeugen. Also rast Lotze auf nur knapp mehr als 100 Seiten durch 2000 Jahre griechischer Geschichte, beginnend mit der minoischen Kultur, endend mit dem Tod Kleopatras 30 v. Chr. Es stellt sich aber die Frage nach dem Sinn eines solchen Unterfangens. Zwangsläufig kann jedes Thema nur äußerst grob angerissen werden, so daß es zumeist bei der Erwähnung einiger Jahreszahlen und der wichtigsten Namen bleibt. Diese Methodik führt schlechterdings nicht zu einem soliden Faktengerüst, sondern, eher umgekehrt, zu noch mehr Verwirrung auf Seiten des Lesers. Nun mögen ihm oder ihr die Namen Drakon, Solon oder Kleisthenes zwar bekannt vorkommen, jedoch fehlt es an einem tiefergehenden Wissen über Taten und Wirken dieser Personen. Niemand sollte sich also verleiten lassen zu denken, nach der Lektüre dieser Darstellung auch nur einen ungefähren Überblick über die griechische Geschichte bis zum Jahr 30 v.Chr. zu haben. Vielmehr wirft Lotzes Versuch mehr Fragen auf, als er letzendlich beantwortet. Aber auch dieses Ergebnis hat ja was für sich und kann, bei genügend Eigenmotivation und intensiverer Beschäftigung mit der Thematik, zum gewünschten Ziel eines kompakten Überblickswissen führen.
Sehr gelungener Überblick 5 von 5 Punkten Lotzes Buch zählt zu den gelungensten Beiträgen der Reihe, dem Verfasser gelingt das fast Unmögliche, nämlich eine - sehr wohl lesbare - Kurzfassung der griechischen Geschichte zu liefern, die die meisten Themen und Fragestellungen zumindest kurz anspricht und dabei in der Regel jedem wissenschaftlichen Anspruch genügt, soweit es unter den gegebenen Umständen möglich ist, ohne daß das Buch nur für Fachleute lesbar wäre. Als erster Überblick über das Thema oder zur Auffrischung des Wissens um die groben Züge der griechischen Geschichte ist das Buch wirklich zu empfehlen, wenngleich man natürlich kein stilistisches Feuerwerk, sondern "nur" sehr sachliche und konzentrierte Prosa erwarten darf. Im Regal eines Geschichtsstudenten jedenfalls sollte Lotzes Überblick nicht fehlen. In derselben Reihe sind inzwischen übrigens auch gelungene gesonderte Darstellungen der griechischen Frühzeit (Welwei) und des Hellenismus (Heinen) erschienen. Wer einen insgesamt guten Überblick über die Alte Geschichte in einem Band sucht, sollte sich vielleicht die "Geschichte der Antike" von Gehrke/Schneider ansehen.
informativ, aber wenig fesselnd 3 von 5 Punkten Das im Beck-Verlag in der Reihe "Wissen" erschienene Buch "Griechische Geschichte" von Detlef Lotze behandelt die Geschichte der griechischen Staaten von ihren Anfängen im 7 Jh. v. Chr. bis kurz vor Beginn des ersten Jahrtausends n. Chr.. Das Werk ist in vier Hauptabschnitte gegliedert, die der historischen Abfolge folgen (in Stichworten: Vorgeschichte der Griechen - Polisstaaten - Abwehr der Perser - Peloponnesischer Krieg - Alexanders Feldzug nach Asien - Untergang durch Einverleibung in das römische Reich). Es folgen ein kurzes Nachwort, Literaturhinweise und abschließend ein Personenregister. Lotze beschreibt die Geschichte leider wenig fesselnd und gut lesbar, sondern richtet sich eher an den Studenten der Geschichte, als an den einfach allgemeingeschichtlich interessierten Leser. Es ist nicht wirklich einfach, den Stoff "in einem Zug" durchzulesen, statt dessen muß man sich sehr konzentrieren und gegebenenfalls Notizen machen, um die verschiedenen Personen nicht durcheinanderzubekommen. Als "Nachschlagewerk" für einzelne Episoden der griechischen Geschichte ist das Buch für den Durchschnittsleser eher gebräuchlich. Positiv ist, daß Lotze auch auf unterschiedliche Meinungen heutiger Forscher eingeht und diese darlegt. Für wissenschaftlich Arbeitende mag dieses Buch mehr Sterne wert sein, ich gebe jedoch aufgrund der "nur" durchschnittlichen Lesbarkeit 3 Sterne. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |
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