Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers. Standardausgabe mit Apokryphen
Gebundene Ausgabe, 1985 Verkaufsrang: 8470 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Man kann nicht ein einziges Wort in der Heiligen Schrift genugsam ausgründen. Wir haben und behalten nur die Erstlinge, und wenn wir viel darinnen können und verstehen, so können wir kaum das ABC, und doch nicht recht. Martin Luther über die Bibel.
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Gute Alltagsqualität 4 von 5 Punkten Ich möchte an dieser Stelle nur auf die Besonderheiten dieser Bibelausgabe eingehen, nachdem ich verschiedene andere besitze. Die Bindung und der Einband machen einen hochwertigen Eindruck. Die Seiten sind im Dünndruck verarbeitet, damit man den Umfang (eben incl. Apokryphen) in Grenzen hält, wie es bei anderen Ausgaben auch der Fall ist. Der Satz ist pro Seite 2-spaltig in einer angenehmen, aber doch relativ kleinen serifenlosen Schrift. Die Absätze sind zusammenhängend, Querverweise befinden sich in den Fußzeilen in sehr kleiner aber deutlicher Schrift (also nicht mehr am Ende jedes Verses, oder wie in anderen Bibeln am Rand), in der Form Vers fett gedruckt, a Verweis, b.., c.. etc. Kommentierungen sind recht selten, in erster Linie wird eben auf andere Bibelverse verwiesen; gelegentliche Kommentare zum Verständnis befinden sich auch in den Fußzeilen über den Vers-Querverweisen. Dafür wurde beibehalten, dass besonders bemerkenswerte Textstellen fett gesetzt sind, um sie besser wiederfinden zu können (ursprünglich von Luther selbst; in der Zwischenzeit überarbeitet). Neue Kapitel beginnen mit einer kurzen Inhaltsübersicht (z.B.: Matthäus-Evangelium: Jesu Herkunft und Geburt Kap 1-2, (..), Der Auftritt des Auferstandenen Kap 28) und ein Kapitel kann auch einmal auf der Hälfte der Seite anfangen, um Platz und Umfang zu sparen. Was bemerkenswert ist, dass lyrische Textteile (Psalmen z.B.) so eingerückt sind, dass zusammenhängende Textteile leicht ersichtlich sind. Abgerundet wird die Ausgabe durch farbige Landkarten am Anfang und Ende und ein 80-seitiger Anhang; mit 55 Seiten Sach- und Worterklärungen, 18 S. Stichwortverzeichnis von Aaron bis Zukunft, Ortsregister zu den Landkarten, Maße und Gewichte, Unterschiede der Schreibung von Eigennamen zwischen Luther 1984 und Einheitsübersetzung/Gute Nachricht und eine Zeittafel. Insgesamt gefällt mir diese Bibelausgabe recht gut, zumal ich mich nach vielen verschiedenen Übersetzungen (Elberfelder, Schlachter, NeÜ, Einheitsübersetzung, Interlinearübersetzung, gr. Urtext NT v. Nestle-Aland) wieder für eine Lutherübersetzung entschieden habe. Platz für eigene Kommentare ist bei dem eng genutzen Raum nicht mehr. Wer mehr Kommentare zum Verständnis oder benötigt, sollte entweder zu einer anderen Ausgabe greifen, die umfangereichere Einführungen und Kommentare bietet - ich benutze auch gern einmal die Einheitsübersetzung oder NeÜ (Neue evangelistische Übersetzung bibel.heute). Oder einen zusätzlichen Kommentar; an der Stelle empfehle ich den kompakten "Kommentar zur Bibel" von SCM R. Brockhaus oder die deutlich umfangreichere Wuppertaler Studienbibel. Diese Ausgabe gibt es auch in verschiedenen Einbänden: schwarz, burgunderrot, verschiedene DuoTon, Leinen rot, Halbleinen weiß, Leder mit Goldschnitt und Leder mit Reißverschluss.
Überarbeitete Version der Martin Luther Übersetzung 4 von 5 Punkten Bei der hier vorgestellten Ausgabe der Bibel handelt es sich um eine vorsichtig von Fachleuten an den heutigen Sprachgebrauch angepasste Version der Bibelübersetzung Martin Luthers, das heißt es handelt sich beim alten Testament um die Ausgabe des Jahres 1964, die zusätzlich die neue Vers- und Kapitelzählung aufweist, bei den Apokryphen um die 1970er Ausgabe, während das neue Testament zuletzt 1984 revidiert wurde. Alle Teile wurden schließlich noch im Jahre 1999 anläßlich der Rechtschreibreform auf den neusten Stand gebracht. Mit ca. 12000 Verweisstellen zwischen den Versen wird versucht die Beziehungen innerhalb der Bibel ansatzweise zu erschließen und den Überblick zu bewahren. Es wurden einige wenige Anmerkungen zur Erläuterung bestimmter Textstellen eingefügt, während wichtige Passagen mit halbfettem Druck versehen sind. Am Ende des Buches finden man noch einige Hilfen zum Verständnis, wie zum Beispiel Angaben zu Maßen und Gewichten oder Sach- und Worterklärungen und ein Stichwortverzeichnis. Schließlich sind auch farbige Karten enthalten, die Palästina zur Zeit des alten und neuen Testaments, den Nahen Osten zur Zeit des alten Testaments und eine Karten versehen mit den Reisen des Apostel Paulus zeigen. Für Kenner des Bibeltextes ist sicher noch intressant, dass bei den Apokryphen das 3. und 4. Buch Esra und das 3. Makkabäerbuch nicht enthalten sind, was bei Ausgaben der Bibel in Lutherübersetzung üblich ist, da er sie nicht mitübersetzt hat. Das Buch selber ist dank verwendetem Bibelpapier, trotz seines gigantischen Umfangs, recht handlich und praktisch ausgefallen. Dadurch sind die Seiten aber auch entsprechend einfach zu beschädigen und knicken relativ schnell, was unschöne Spuren hinterlässt. Der schwarze Einband wurde relativ schlicht belassen, wirkt im großen und ganzen aber sehr stabil. Bereits in einer anderen Rezension wurde kritisiert, dass es lediglich ein weißes Lesezeichen-Bändchen gibt, was bei dem umfangreichen Inhalt doch recht wenig ist.
Die Bibel halt..... 4 von 5 Punkten Zum Inhalt des Buches muss ich ja nichts sagen, jedem das seine was er glaubt. Die Qualität des Buches macht allerdings einen guten Eindruck
Sie werden lachen... 4 von 5 Punkten ...die Bibel, sagte Brecht (Bertolt!) auf die Frage, was lesen Sie am liebsten? Dies zeigt die fraktionsübergreifende Bedeutung dieses Werkes der Weltliteratur, das immer noch, neben Shakespeare, Jahnn, vielleicht Nabokov, Goethe, Joyce und Kafka mit die besten Geschichten bietet. Man darf nur nicht den Fehler machen, alles darin für wahr zu halten.Da hat der Orient wie in tausendundeiner Nacht doch arg viel daran herumgeschmückt. Am besten liest sich Johannes, und am schönsten sind die Stellen, die Jesus als revolutionären Freigeist zeigen. Da liest so mancher gern schnell darüber hinweg und weiter. Denn Kriege und Waffen sind mit ihm nicht zu rechtfertigen, genauso wenig wie die Todesstrafe. Schade ist, daß das Bauch so voller Widersprüche steckt, sodaß sich jeder das herauspicken kann, was ihm am besten in den Kram passt. Und daher wird das Buch zur Waffe für so einige gefährliche Eiferer. Dennoch: Das Buch überhaupt, zudem Grundlage unserer vom Aussterben bedrohten Sprache. Man sollte es kennen. Aber nur als Buch lesen.
gutes Standartwerk 5 von 5 Punkten Da das meine erste Bibel ist und ich weder katholisch noch evangelisch bin, bitte ich alle Kenner des Faches um Nachsicht, falls ich Dinge als gut hervorhebe, die im allg. Standard sind. Vorab: Ich habe mir diese Bibel rein aus Interesse gekauft und werde nichts zum Inhalt, Aufbau und Schreibstiel sagen, da diese meiner Meinung nach hinreichend bekannt sind. Was mir persönlich beim lesen sehr gefallen hat, sind die Sach- und Worterklärungen im Anhang. Sie liefern nützliche Informationen und tragen dadurch zum Gesamtverständnis bei. Ein gutes Beispiel ist der Text zum Wort HERR. Hier wird erläutert wie der richtige Name Gottes höchstwahrscheinlich lautet und wie es zu der allgemein bekannten Wortschöpfung Jehovah kam. Die Landkarten (sie zeigen das heilige Land zur Zeit des alten und neuen Testaments und die Reisen des Apostels Paulus) sind auch sehr aufschlussreich und gut anzusehen. Das Einzige was mir nicht so gut gefallen hat, ist das nur ein Lesebändchen vorhanden ist. Mehrere währen besser um interessante Passagen schneller wiederzufinden. Im Großen und Ganzen bin ich davon überzeugt, dass diese Bibel ihr Geld wert ist. Sie kommt in einem guten handlichen Format daher und ist (ganz schlicht) mit der goldenen Schrift auf dem schwarzen Umschlag schön anzusehen.
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