Die fremde Braut: Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland Necla Kelek Taschenbuch, 10. Juli 2006 Verkaufsrang: 26225 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Preis: € 8,95 (Bücher versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen
Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland. Ausgezeichnet mit dem Geschwister-Scholl-Preis 2005 Erscheinungsjahr: 2006 Gewicht: 250 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Kelek, Necla Necla Kelek, Türkin mit deutschem Pass, deckt die Ursachen dieses Skandals auf. Sie ist in die Moscheen gegangen und hat mit den ''Importbräuten'' gesprochen, sie forscht den Traditionen nach und zeigt, wie sich die Parallelgesellschaft verfestigt, an der die Integration immer wieder scheitert. Sie erzählt von ihrem Urgroßvater, einem Tscherkessen, der mit dem Verkauf von Sklavinnen an den Harem des Sultans zu Reichtum kam. Ihr Großvater raubte als Partisan seine junge Frau; der Vater kaufte seine Frau für zwei Ochsen und wurde als einer der ersten Türken ''Gastarbeiter'' in Deutschland. Und sie erzählt von ihrem eigenen Weg in die Freiheit. Zwangsheirat ist kein Randphänomen: Jede zweite Türkin in Deutschland gibt an, ihre Eltern hätten den Ehepartner für sie ausgesucht, jede vierte kannte ihren Mann vor der Hochzeit nicht. Leseprobe: Zeynep ist 28 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und lebt seit zwölf Jahren in Hamburg. Sie versorgt den Haushalt ihrer Großfamilie und spricht kein Wort Deutsch. Die Wohnung verlässt sie nur zum Koranunterricht. Sie ist "Import-Gelin", eine Importbraut, eine moderne Sklavin. Tausende junger türkischer Frauen werden jedes Jahr durch arrangierte Ehen nach Deutschland gebracht. Die demokratischen Grundrechte gelten für sie nicht, und niemand interessiert sich für ihr Schicksal. Die türkisch-muslimische Gemeinde redet von kulturellen Traditionen, beruft sich auf Glaubensfreiheit und grenzt sich von der deutschen Gesellschaft ab. Verständnis dafür findet sie bei den liberalen Deutschen, die eher bereit sind, ihre Verfassung zu ignori |