De bello Gallico - Der Gallische Krieg - Gaius Julius CaesarDe bello Gallico - Der Gallische Krieg
Gaius Julius Caesar

Gebundene Ausgabe, 10. Juni 2008
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Mit dem Bericht über seine Eroberung Galliens in den Jahren 58 bis 51 v. Chr. verfolgt Caesar das Ziel, seine oft selbstherrlichen Maßnahmen zu rechtfertigen. Seine unerreichte Schlichtheit im Stil und die Klarheit der Sprache lassen den propagandistischen Zweck der Schrift geschickt in den Hintergrund treten. Die Beschreibungen von Sitten, Gewohnheiten und Leistungen der Stämme Galliens, Germaniens und Britanniens sind gleichzeitig die ältesten überlieferten Nachrichten über diese Volksgruppen. Diese zweisprachige, leicht lesbare Ausgabe bietet noch heute eine spannende Lektüre und gehört zweifellos zu den Standardwerken der Weltliteratur.

Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Alte Sprache neu belebt      4 von 5 Punkten
Der Gallische Krieg (de bello gallico) gibt uns Einblick in eine laengst vergangene Zeit und gewaehrt uns Aufschluesse ueber eine ehemals grosse Kultur, die sich selbst ueberlebt und dem Untergang geweiht hat. Das besondere an diesem Werk ist seine Authenzitaet, die verbuergt ist. Julius Caesar hat seinen "Kriegsbericht" als Propagandaschrift verstehen wollen und sich sehr gemaessig ausgedrueckt, obwohl er einer der machthungrigsten und skrupellosesten Machthaber der Menschheitsgeschichte gilt. Sein Werk spiegelt sein Denken wieder und den Anspruch, den die Roemer zu der damaligen Zeit an sich und die restliche Welt stellten. Sie sahen sich als die von den Goettern Beguenstigten und von diesen Entsandten, sich die Welt zu Untertan zu machen. Den anderen Voelkern, die sie fuer Barbaren hielten, fuehlten sie sich ueberlegen und zogen daraus die Legitimation, diese zu unterjochen. Besonders schoen an diesem Werk ist die Zweisprachigkeit, die die Schoenheit des lateinischen, trotz aller Negativerfahrungen als Schueler, erneut lebendig werden laesst. Eine an manchen Stellen sehr freie Uebersetzung, die esauch heute unumgaenglich fuer Schueler macht, eine eigene Uebersetzung anzufertigen.

Übersetzung      3 von 5 Punkten
De bello Gallico ist ein herausragendes Buch. Endlich habe ich mich entschlossen es von vorne bis hinten durch zu lesen. Das ist sehr empfehlenswert, auch für Nicht Lateiner. Ich muß aber zu meinem Bedauern feststellen, dass die Übersetzung recht frei ist. Als Schüler hätte ich sie als unbrauchbar eingestuft. Als Erwachsener, der nur aus Jux und Dollerei endlich den kompletten Bello Gallico liest, reicht mir die Qualität. Ich hätte mir natürlich gewünscht, en passant, auch gleich meine Lateinkenntnisse wieder zu beleben. Das gelingt mit dieser Übersetzung nur schleppend. Vielleicht nimmt ja auch noch ein ausgewachsener Lateinlehrer zu meiner Position Stellung. Trotzdem viel Vergnügen, denn der Inhalt ist natürlich unübertroffen.