Olympia Anita Shreve Taschenbuch, Mai 2010 Verkaufsrang: 15842 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Es gab noch nie eine Hester Prynne, der es so gut ging! Wir schreiben das Jahr 1899, und Olympia Biddeford, die eigensinnige Tochter einer Familie der Bostoner Oberschicht, hat sich entschlossen, die Grenzen ihres streng behüteten Lebens auf die Probe zu stellen. Die heranwachsende Heldin von Olympia, die ihre Sommerferien auf dem Landsitz ihres Vaters in New Hampshire verbringt, ist entzückt vom Kreis der Künstler, Schriftsteller und Rechtsanwälte, der dort ein- und ausgeht. Sie ist jedoch besonders fasziniert von John Haskell, einem charismatischen Arzt, der sich um die Arbeitergemeinde der nahegelegenen Industrieorte kümmert. Dieser barmherzige Samariter mittleren Alters engagiert Olympia als Assistentin, und ihre Zusammenarbeit entwickelt sich rasch zu einer feurigen Liebesaffäre. Und es dauert nur wenige Wochen, bevor diese leidenschaftliche Übung in ärztlicher Fürsorge ans Licht kommt - mit katastrophalen Konsequenzen für unsere geschwängerte Heldin. Sogar ihr Vater, der sie vergötterte, sieht sie nun als "übermäßig pummeliges sechzehnjähriges Mädchen, dessen Urteilungsvermögen man nicht mehr trauen kann", und besteht darauf, dass sie die Beziehung beendet. "Zu diesem Thema gibt es nichts mehr zu sagen", sagt er. Sie beißt sich in die Lippen, damit sie nicht noch weiter aufschreit. Sie umklammert die Armlehnen ihres Stuhls so fest, dass sie später Krämpfe in den Fingern haben würde. Sie wird sich weigern, ihm zu gehorchen, entschließt sie sich. Sie wird seine angedeutete Herausforderung annehmen und ihre eigene Wege gehen. Aber gleich im nächste Moment fragt sie sich, wie sie das denn bewerkstelligen sollte? Ohne die Unterstützung ihres Vaters würde sie kaum überleben können. Und wenn sie selbst nicht überleben konnte, wie sollte es denn ihr Kind? Letztendlich ist Anita Shreves siebter Roman eine brillante, äußerst unterhaltsame Version von Wuthering Heights, mit Olympia und Haskell an den Stellen von Catherine und Heathcliff. Die Autorin hat für ihren Neuengland-Hintergrund sorgfältig recherchiert, und das gibt dieser Studie einer eigenwilligen Frau eine extra Portion historisches Gewicht. Der eine oder andere Leser mag der Meinung sein, dass die Handlung ein wenig banal sei. Und trotz Olympias Bemühungen, eine unabhängige Frau zu sein, überwindet sie ihre Probleme letztendlich durch den Wohlstand und den Rang ihrer Eltern, was der feministischen Botschaft Shreves ein wenig die Kraft nimmt. Nichtsdestotrotz, Olympia ist eine Liebesgeschichte im klassischen Sinne und sollte als solche genossen werden - es sei denn der Leser ist absolut allergisch gegen Happy-Ends. -Ted Leventhal
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 33 Bewertungen)
Einfach grandios! 5 von 5 Punkten Man erfährt in dem Buch viel über die Zeit in Neuengland (USA) ab 1899. Die Geschichte über die große Liebe zwischen John und Olympia ist einfach wunderschön, romantisch und sehr gefühlvoll. Mein Fazit: Ein von Anfang bis Ende spannendes und mitreißendes Buch, das man nicht aus den Händen legen kann.
Eine skandalöse Liebe um 1899 3 von 5 Punkten Die 15-jährige Olympia beginnt eine Affäre mit John Haskell, dem über 40-jährigen Freund der Familie, verheiratet und Vater von vier Kindern. Die beiden erleben einen Sommer voller Leidenschaft, bis die Affäre auffliegt. Ein Neider führt die Entdeckung herbei. Ein Skandal im Jahre 1899. Die behütete Tochter wird von ihrem Vater aus der Sommerresidenz zurück nach Boston verfrachtet, dort quasi unter Hausarrest gestellt. Die Liebe bleibt nicht ohne Folgen, Olympia ist schwanger. Sie durfte den Vater nie wieder sehen, und kurz nach der Geburt, wird ihr der Sohn weggenommen. Sie wird in eine Schule weit weg von zu Hause geschickt. Bei einem Praktikum während dieser Zeit tritt ihr ein Mann unsittlich entgegen. Sie flüchtet wieder in das Sommerhaus und richtet sich dort ein. Der Vater, der seine einzige Tochter noch immer liebt, obwohl sie ihn mit so viel Schande überschüttet hat, versorgt sie mit dem nötigen Geld. Sie kommt zur Ruhe und erfährt, dass der Sohn in ein Waisenheim in der Gegend gegeben wurde. Sie macht sich auf die Suche und klagt, um den Sohn zurückzubekommen. Sie bekommt Recht, belässt aber den 3-jährigen bei der Pflegefamilie. Im Sommerhaus, was ein ehemaliges Kloster war, macht sie nun ein Heim auf für junge Mädchen, die ungewollt schwanger werden. John Haskell tauchte während des Prozess vor Gericht auf und die beiden sind in der Zwischenzeit verheiratet und glücklich. Nur etwas fehlt, um das Glück perfekt zu machen. Das Buch ist gut geschrieben, basiert auf Tatsachen und der Blick in die Zeit um die Jahrhundertwende ist sehr interessant, wenn man es mit der heutigen Zeit vergleicht.
fantastisches Buch 5 von 5 Punkten Da die Handlung schon genügend besprochen worden ist, behalte ich mir vor, dieses Buch einfach nur zu loben. Ein fantastisches Buch, in das ich mich immer wieder aurfs neue verliebe.
Unglaublich! 5 von 5 Punkten Ein wunderbares Buch, das mir persönlich sehr viel bedeutet da es mein Leben verändert und mich auf den richtigen Weg gebracht hat. -Wirklich sehr empfehlenswert.
Jenseits aller Konventionen 5 von 5 Punkten Auch ich war sehr begeistert von Olympia ... von dieser jungen Frau die stets mutig zu ihrer Liebe steht - jenseits aller Konvention. Anita Shreve schreibt sehr flüssig und lebendig, mit wunderbarer Wortwahl ... so hat sie mich mitgerissen, auch ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Mein einziger Kritikpunkt an diesem wirklich lesenswerten Roman ist der, dass das Ende ein bisschen zu viel Happy End auf einmal enthält.
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