Gesang der Erde: Roman - Barbara WoodGesang der Erde: Roman
Barbara Wood

Taschenbuch, 10. Juni 2010
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Der Läufer des Clans der Schildkröte hat Angst. Er muss seine Sippe warnen, und während er im Jahr 1150 die gepflasterte Straße entlang läuft, pocht ihm das Herz und die Füße werden blutig. Aber der Läufer darf nicht aufgeben im Roman Gesang der Erde der englischstämmigen U S-amerikanischen Bestseller-Autorin Barbara Wood. Denn "ein dunkler Herrscher kam" - zumindest seine Truppen.
Am Fuß der Klippe sitzt Hoshi'tiwa, die Tochter eines einfachen Händlers, in der Sonne und spinnt an einer Spindel im Schneidersitz Baumwolle für ihr Brautkleid. Im Dorf, das später von Archäologen Chaco Canyon genannt werden soll, geht alles seinen gewohnten Gang: Die Bauern pflanzen Mais, die Frauen kümmern sich um Herd und Kinder, und die Töpfer gestalten die Regenkrüge, für die der Clan im ganzen Umland berühmt geworden ist. Später werden die Archäologen heftig darüber debattieren, warum Hoshi'tiwas Volk, von ihnen unrichtig " Anasazi" genannt, so plötzlich und unvermittelt ausgestorben ist. Jetzt kommen die Kannibalen, und sie entführen Hoshi'tiwa im Auftrag des mächtigen Herrschers Jakàl. Für ihn soll die junge Frau die magischen Krüge fertigen, die für den Regen verantwortlich sein sollen. Wenn sie es nicht schaffen sollte, muss sie sterben. Rund 750 Jahre später fällt dem Arzt Faraday Hightower in der Wüste im Südwesten der U S A in der wilden Landschat des Joshua Tree Parks ein solcher Krug in die Hände. Sein Geheimnis kann er nicht lösen, obwohl er sein Leben dafür gibt. Seine Tochter Morgana übernimmt die Aufgabe. Es ist eine Reise nicht zuletzt zu sich selbst und zur Liebe - eine Reise, an deren Ende Morgana Hoshi'tiwas Tränen in den Händen hält?
Bei Barbara Wood geht es ja meistens um Menschen, die verborgenen Geheimnissen aus der Vergangenheit auf die Spur kommen - wobei sich die Biografie Verstorbener auf geheimnisvolle Weise mit den ihren verquickt. So ist es auch bei Gesang der Erde. Und trotzdem schafft es Wood einmal mehr, auch ihre eingefleischten Fans derart zu fesseln, als sei das Buch der erste Roman, den sie von der Autorin lsen. -Isa Gerck







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