Lötz: Böhmisches Glas 1880 bis 1940
Gebundene Ausgabe, 2003 Verkaufsrang: 385819 Gewöhnlich versandfertig in 4 bis 5 Tagen. Johann Lötz Witwe, die leistungsfähigste Kunstglasmanufaktur Böhmens im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, begründete ihren Erfolg mit aufwändigen, oft an Halbedelsteine erinnernden Farbgläsern im Stil des Historismus. Weltgeltung erlangte die Firma jedoch durch ihre Jugendstilgläser, die sie - ausgehend vom Vorbild des Amerikaners Louis C. Tiffany - zu einer eigenständigen und vielseitigen Produktionslinie zu entwickeln vermochte. Der künstlerische Anspruch der Hütte wurde zudem durch intensive Kontakte zur Wiener Kunstszene, insbesondere zum Künstlerkreis um Josef Hoffmann und Koloman Moser und den Händler und Kunstgewerbeverleger Wilhelm Bakalowits abgesichert. Besonders typisch für die Produktion der südböhmischen Hütte waren um die Jahrhundertwende metallisch irisierende Farbgläser, in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg dann verstärkt einfarbige, miteinander kontrastierende Opalgläser und Künstlerentwürfe in Ätztechnik. Die großformatige Werkmonografie präsentiert einen Querschnitt qualitativ hochwertiger Arbeiten der Manufaktur in brillanten Farbabbildungen. Zusätzlich bietet eine beigefügte CD-ROM mit rund 5000 Modellschnitten die Möglichkeit, sich ein umfassendes Bild von der Produktionsvielfalt der Hütte zu machen. (Englische Ausgabe in Vorbereitung ISBN 3-7757-1322-0)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Einblick in die Lötz Glaskunst 4 von 5 Punkten Ein schönes Buch mit interessanten Einblicken in die Geschichte der Lötz Glasmanufaktur, viele interessante Bilder und ein guter Versuch einer systematischen Dokumentation der Werke. |
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