Reisefotografie: Praxiswissen eines weit gereisten Profis - Reinhard EiseleReisefotografie: Praxiswissen eines weit gereisten Profis
Reinhard Eisele

Gebundene Ausgabe, 27. Juli 2009
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Der erfolgreiche Reisefotograf Reinhard Eisele zeigt anhand zahlreicher Fotobeispiele, wie man das Fotografieren auf Reisen perfektionieren kann. Zahlreiche nützliche Tipps für Planung, Ausrüstung und die Gestaltung der Bilder machen dieses Buch zu einem hilfreichen Ratgeber für alle, die von einer Reise mehr als nur Urlaubsbilder mit nach Hause bringen möchten. Auch erfahrene Fotografen werden in diesem Buch neue Facetten der Reisefotografie entdecken. Folgende Themen werden behandelt:
- Eine Reise unter fotografischen Aspekten sinnvoll vorplanen
- Die ideale Fotoausrüstung
- Optimale Tages- und Jahreszeiten für gelungene Fotos
- Technische Hintergrundinformationen
- Bilder eindrucksvoll gestalten
- Städte fotografisch entdecken
- Abend- und Nachtaufnahmen meistern
- Faszination Landschaftsfotografie eigene Sichtweisen entdecken
- Gute Fotos auch bei schlechten Lichtbedingungen
- Menschen in ihrem Umfeld fotografieren
- Perfekte Fotos aus der Luft
Auf eindrucksvolle Weise demonstriert Reinhard Eisele, wie durch die fotografische Betrachtungsweise eine Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis werden kann, während sich durch die intensive Beschäftigung mit neuen und ungewohnten Motiven die fotografischen Ergebnisse entscheidend verbessern lassen.
Reinhard Eisele hat auf der ganzen Welt fotografiert. Seine Fotos erscheinen in Magazinen wie GEO, Merian, Stern, Spiegel, HB-Atlas oder National Geographic und werden von Bildagenturen weltweit vertreten. Mehr als 20 großformatige Bildbände über Länder wie Indien, Bali, USA, die Karibik, Hawaii, die Toskana sowie unzählige Kalender dokumentieren seine enorme Bandbreite als Reisefotograf.


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

"Nichts für reine Urlauber"      3 von 5 Punkten
Der Anspruch des Buches ist leider auch die Schwäche. Der Autor widmet gleich ein ganzes Kapitel der Tatsache, dass "anspruchsvolle Reisefotografie nichts mit einer gewöhnlichen Urlaubsreise" zu tun hat.
Was zeigt nun dieses Buch? Ein internationaler Spitzenfotograf läßt sich über die Schultern schauen und schwingt sich auf, als Dreingabe noch eine allgemeine Fotoschule zu vermitteln. Wir lernen etwas über die richtige Ausrüstung, über den goldenen Schnitt und über den Unterschied zwischen der mittenbetonten Integralmessung und der Spotmessung. Ausflüge in die Portraitfotografie und bis hin zur Luftbildfotografie. Das ganze garniert mit atemberaubenden Bildbeispielen - die immer wieder zeigen, wo der "Bartel den Most holt"....
Warum war ich trotzdem nicht so zufrieden?
* für den Professional-Fotografen ist die Hälfte des Buches mit Banalitäten (Beichtungsmessmethoden und Ausflüge zur Schärfentiefen) eher langweilig - es liest sich manchmal so, als wolle Herr Eisele als Oberlehrer einem Schüler das Fotografieren beibringen. Ich hätte mir hier etwas mehr Substanz gewünscht (etwa Länderspezifische Hinweise, Rechtliche hinweise zum allgemeinen Panoramarecht, hinweise zur Akkreditierung bei Veranstaltungen oder auch den Umgang mit Bildagenturen) - hier bleibt das Buch zu "amateurhaft". Immerhin sind die Kapitel über das fotografieren von Menschen sehr lesenswert und sprechen mir in mancher Hinsicht aus der Seele.
* Leider ist das Buch für den Amateur oder den, der bessere Fotos von seiner Studienreise mit heim bringen möchte, nichts weiter als eine Inspiration, aber keine echte Hilfe. Herr Eisele, der als internationaler Spitzenfotograf mit dem Gegenwert eines Kleinwagens in der Fototasche auf Reisen geht, schöpft bezüglich Ausrüstung und Zeitbudget aus dem Vollen - und bezieht seine Hinweise immer wieder auf diese besondere Ausgangssituation. Der Durchschnitts-Fotograf kann sich aber nicht 2 Wochen auf die Lauer legen, um die schönste Frau im Monsun abzulichten, sondern steht mit seiner "EOS 1000" ratlos 1 Stunde vor dem Taj Mahal in der Mittagssonne und sucht die beste Einstellung. Auch der Geschäftsreisende kann allenfalls die "LUMIX" aus dem Sakko holen, nicht aber seine Sekretärin als Trägerin für ein Profistativ mißbrauchen. Und die Hinweise zum Bildaufbau, Belichtung und Schärfentiefe sind so allgemein gehalten, wie in jedem andern Fotobuch auch. Kleine Tipps und Tricks, wie man mit geschränkten Ressourcen zu guten Fotos kommen kann.
Mit diesem Buch hat Reinhold Eisele einmal mehr klargestellt, dass ein Professional-Fotograf absolut andere Ansprüche an die Fotografie stellt, als der Teilnehmer an einer Studienreise.
Für einen auszubildenden Fotograf oder Studierenden ist es sicher ein Muß, zu lesen, wie die fotografische Spitzengruppe arbeitet. Das Bildmaterial ist absolut erstklassig, aber das Buch ist eigentlich ein zu breit aufgestelltes Fotolehrbuch ....
Für den "Kollegen" oder "ambitionierten Amateur" ist das aber irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch....

Nützliche Tipps aber nicht immer praxisnah      3 von 5 Punkten
Das Buch enthält auch für Hobbyfotografen etliche nützliche Tipps. Einige gut gemeinte Ratschläge sind aber für den im Urlaub Fotografierenden schwer oder gar nicht umsetzbar, vor allem wenn einem zeitliche und finanzielle Grenzen gesetzt sind, z. B. mehrmals an einen Ort zu fahren um die besten Einstellungen zu planen. Ob man sich der These anschließt, dass man nicht alles fotografieren soll, um einen eigenen Stil zu entwickeln sei jedem selbst überlassen.
Die fotografischen Tipps sind meist aber nicht immer mit Bildern unterlegt und gut nachvollziehbar. Die Erklärung des goldenen Schnitts ist ziemlich dürftig. Bei der Erklärung des Farbkreises vermisse ich eine Abbildung. So macht das Buch streckenweise einen oberflächlichen Eindruck.
Gut finde ich die thematische Gliederung. Für den Vergesslichen und für eine schnelle Orientierung ist die stichpunktartige Zusammenfassung am Ende der Kapitel hilfreich.
Alles in allem finde ich es das Buch wegen der fotografischen Tipps recht nützlich. Ich habe doch einiges dazugelernt.


Reisefotografie      4 von 5 Punkten
Diese Buch gefällt mir gut, es sind viele Einstellung und Motive gut erklärt, allerdings manchmal etwas zu lang.

Interessant präsentierte, sehr fundierte Informationen      5 von 5 Punkten
Für die Reisefotografie sind viele Faktoren entscheidend: Eine gute Planung, eine passende Ausrüstung, das Auge für das beste Motiv, die Geduld für den richtigen Augenblick und das Händchen für die Nachbearbeitung. All das muss für ein gelungenes Foto stimmen und benötigt jede Menge Übung und Feingefühl. Der Autor geht auf die einzelnen Bereiche ausführlich ein und macht gleichzeitig dem Leser Mut, auch das millionste Foto von Sehenswürdigkeiten zu schießen, gleichzeitig aber auch die Augen für besondere Landschaften, Menschen und andere Sehenswürdigkeiten außerhalb der Touristenüberlaufenen Ziele offen zu halten und sich die Zeit zu nehmen, das Land durch die Kamera auf eine ganz besonders innige Art und Weise kennen zu lernen.
Die vier Kapitel über die unterschiedlichen Arten der Reisefotografie behandeln jeweils eine eigene Disziplin, die für sich genommen wieder ganze Bücher füllt. In diesem Buch wird ein guter Überblick über die wichtigsten Dinge gegeben. Es ist erstaunlich, wie gut der Autor das Wissen auf wenigen Seiten bündelt und gut vermittelt, wofür andere Autoren mehrere hundert Seiten benötigen. Insgesamt sind die Texte sehr informativ und angenehm zu lesen. Der Autor berichtet immer wieder aus seinem eigenen Erfahrungsschatz, wodurch man ein besseres Gefühl für das reine Wissen erhält. Außerdem zieren viele Fotografien das Buch. Einige sind reine Verzierung, aber oftmals wird durch die Bilder auch Wissen vermittelt. So werden verschiedene Perspektiven, Objektive und Filter anhand von vergleichenden Fotografien vorgestellt und auf Besonderheiten in den einzelnen Bildern hingewiesen.
Dem Leser muss vor dem Kauf klar sein, was die Reisefotografie überhaupt ist. Es handelt sich dabei nicht darum, Urlaub zu machen und seinen Urlaub zu dokumentieren. Vielmehr macht man Urlaub, um besondere Orte zu fotografieren und dabei steht die Fotografie im Vordergrund, nicht das Erlebte. Mehr muss der Leser zu Beginn jedoch nicht wissen. Der Autor nimmt den Leser an die Hand und zeigt ihm die Kunst der Reisefotografie und die damit verbundene Begeisterung. Ein tolles Buch mit hilfreichen Informationen, die sehr gut vermittelt werden.

Etwas dünn...      3 von 5 Punkten
Die Bilder sind überwiegend gut. Aber das Buch ist insgesamt recht dünn (Ohne Inhaltsverzeichnis und Register nur 148 Seiten). Gut die Hälfte der Seiten ist mit Bildern belegt. Man bekommt also letztlich nur ca. 70 Seiten mit Informationen in Textform. Bei so wenig Text können viele Themen zwangsweise nur sehr oberflächlich angeschnitten werden. Und insofern ist das Buch eher ein Grundlagenbuch für absolute Anfänger. Ambitionierte Hobbyfotografen oder gar Profis werden in dem Buch nicht viel Neues finden. Wie schon ein anderer Rezensent schrieb, fehlt dem Buch die inhaltliche Tiefe.
Eisele mag ein sehr guter Fotograf sein. Aber nicht jeder, der in seinem Fachgebiet glänzt, ist gleichzeitig ein guter Lehrer und Erklärer. Das Buch ist meines Erachtens auch didaktisch nicht gut aufbereitet. Viele Sätze klingen nach überflüssigen "Füllsätzen" ohne Inhalt. Bei einem Preis von 20 EUR hätte ich noch 4 Sterne vergeben. Für 32 EUR ist das Gebotene im wahrsten Sinne des Wortes etwas dünn; 3 Sterne und die auch nur ganz knapp.


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