Lucian

Isabel Abedi

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 65 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Wenn du in meiner Nähe bist, geht es mir gut!      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
... und wenn nicht ? ....
Rebecca lebt mit ihrer Mutter und deren Freundin in Hamburg. Eines nachts, nach einem furchtbaren Alptraum sieht sie Lucian das erste Mal... und ist sofort von ihm gefesselt. Die Beiden begegnen sich von da an immer wieder und merken, dass sie etwas Magisches verbindet. Aber was? Wer oder WAS ist Lucian? Das Komische, er weiß es selber nicht! Ist er der Gute oder der Böse? Fragen über Fragen!....und was hat der Englischlehrer für eine Rolle? Der zweite Teil des Buches ist eine Überraschung. Was ist passiert? Im dritten Teil bekommt man endlich Antworten! Also: Im Großen und Ganzen ist das Buch recht spannend und gefühlvoll geschrieben ,( ich konnte es auch teilweise nicht aus der Hand legen )aber MEINER Meinung nach gibt es zu viele und zu lange Ausschweifungen, die ( mich ) nicht wirklich interessieren. Das Buch heißt ja Lucian, aber wirklich häufig erscheint Lucian erst im letzten Teil . Für mich definitiv zu wenig. Schade! ...und das Ende? Na, ja !

Respekt - eine neuartige und spannend-interessante Story      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Während ich von Isola nicht so angetan war, fand ich Lucian außergewöhnlich.

Abedi verknüpft einige, der uns allen geläufigen Ideen (Schutzengel, Schicksal etc.), zu einer neuartigen Geschichte, die den Hörer schnell in ihren Bann zieht. Insbesondere das feine Austarieren des Alltäglichen mit dem Außergewöhnlichen macht den Reiz von Lucian aus. Ich konnte nicht aufhören zu hören, bis mich nachts gegen halb drei endlich die finale Auflösung erlöste.

Sehr gut entwickelte und ergreifende Geschichte.
Viele Grüße
von Frank

Unfassbar Schön!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
ich habe das Buch vor ein paar Tagen fertig gelesen und es war das erste Buch, bei dem ich wirklich weinen musste. Die extrem emotionale Geschichte hat mich irgendwie mitgenommen. Es ist wirklich alles dabei. Man muss lachen, man muss weinen und man macht sich ebenso Sorgen um Rebecca, wie alle Menschen um sie herum. Das Ende, fand ich ehrlich gesagt, war ein ziemlicher Schock für mich. Die Gefühle und die Verbindung zwischen Lucian und Rebecca wird sehr gut beschrieben, sodass es einen richtig mitnimmt.

Eine Geschichte voller Gefühle!!!
Absolute Kaufempfehlung!!!



Viel Spass beim Lesen ; )

Mal etwas anderes - spannungsgeladen und unvorhersehbar      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Nicht ohne Grund hat dieser Roman bereits so viele guten Bewertungen bekommen. Allerdings muss ich gestehen: ich habe ausversehen den Fehler gemacht, und einen Spoiler gelesen, darum war ich von vorn herein im Bilde, was sich hinter Lucian verbirgt. Und diese Tatsache versetzte mir schon zu anfangs Angst. Ich mag keine Bücher ohne Happy End. Kurzzeitig überlegte ich, das Buch nur angelesen im Schrank verschwinden zu lassen. Ich fühlte mich sofort an den Film Stadt der Engel" erinnert, bei dem ich aus dem Weinen gar nicht mehr herausgekommen bin. Andererseits, gut, dass ich vorgewarnt war, denn so bin ich mit weniger Leidenschaft in das Lesen eingestiegen. Für gewöhnlich brauche ich zwei Tage für ein Buch in dem Umfang wie Lucian es darstellt. Dieses mal habe ich mir 4 Tage Zeit gelassen. Es ist eine schöne Geschichte, tiefgründig, schön erzählt, traurig, leidenschaftlich. Aber was hin und wieder meinen Argwohn erregt hat ist die exzessive Detailüberinterpretation, die die Autorin in Hinblick auf die Umschreibung von Gegenständen, Umgebungen und Landschaften aufbringt. Diese Detailverliebtheit hätte mir an anderen emotionsgeladenen Stellen viel mehr gefallen. So wie ich mir gewünscht habe, dass die Liebesgeschichte an sich mehr Hand und Fuß hat. Der Grund, warum sich Lucian in Rebecca verliebt hat ist gar offensichtlich. Aber warum liebt Rebecca Lucian? Außer der Tatsache, dass sie sich mit ihm verbunden fühlt? Lucians Charakter wird nur im Ansatz verdeutlicht. Das Bild der starken Gefühle wird von einem Moment zum anderen zerissen, der Leser bekommt das Gefühl, das Ende wäre um 50 Seiten gekürzt worden. Es bleiben so viele Fragen offen. Für mich ist das Ende nicht verständlich. Es gab keinen Grund, Lucian wieder zu dem zu machen, was er vorher war. Und wer sagt, dass die Gefahr damit gebannt ist?

Zusammenfassend, ein Buch was ansprechend, nachdenklich und auch lesenswert ist. Aber es gehört nicht zu der Sorte Bücher, die mich so überzeugt haben, dass ich es nochmals lesen würde. Darum gibt es an dieser Stelle nur vier Sterne.

Federleicht      4 von 5.00 Punkten       Verfasser


Zum Inhalt dieses Buches wurde schon reichlich gesagt, daher spare ich mir das an dieser Stelle.

Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch nach dem ersten Kapitel beinahe abgebrochen hätte, denn es beginnt sehr ausschweifend und nicht unbedingt spannend. Weitergelesen habe ich nur, weil ich das zweite Kapitel bereits kannte (steht als Leseprobe im Internet) und dieses wirklich schon weit besser ist. Man kann nicht gerade sagen, dass das Buch rasant an Fahrt aufnimmt. Nichts ist in diesem Buch rasant, es ist ruhig, liebevoll und sensibel geschrieben, so wie man sich das anhand des Covers mit der weißen Feder auch vorstellen kann. Trotzdem zieht Isabel Abedi den Leser langsam aber sicher in ihren Bann und man mag kaum mehr aufhören zu lesen.

Das liegt an den Figuren, die allesamt sehr liebevoll dargestellt werden. Rebekka und ihre ausgeflippte Freundin Suse, der liebe Sebastian, die Familienverhältnisse und Rebekkas Mutter, deren Lebensgefährtin Spatz, ihrem Dad. Selbst die Wellensittiche flattern im Kopfkino lebendig herum. Naja, zumindest bis . ;-) Nicht zu vergessen der mysteriöse Lucian. Man wünscht sich mitten rein in diesen Kreis interessanter und doch so menschlicher Figuren.

Wer auf Action wartet oder auf Schlüsselszenen, die einem das Herz rasen lassen, wird enttäuscht werden. Auch der Fantasy-Aspekt der Geschichte ist winzig. Die Faszination dieses Buches sind die leisen Töne, der stillen Spannung und die beherrscht die Autorin meisterlich! Hin und wieder mögen die Beschreibungen etwas zu ausschweifend sein - Geschmacksache.
Man will trotzdem unbedingt erfahren, was es mit Lucian auf sich hat, und auch wenn die Auflösung am Schluss dem sehr nahe kommt, was man sich selbst schon gedacht hatte, so wirkt sie doch nicht unangenehm vorhersehbar. Eher fühlt man sich gut, weil nichts anderes in Frage gekommen wäre.

Der Schluss hat mir dann leider wie der Anfang nicht so zugesagt und das lag nicht am Ende an sich. Wird am Anfang sehr ausführlich erzählt, wirkt der Schluss sehr runter gerasselt, teilweise habe ich überhaupt nicht verstanden, was nun passiert ist, und mit einem Mal ist das Buch sehr plötzlich zu Ende. Das passt nicht recht zum ansonsten so ausführlichen Stil.
Trotzdem ein sehr schönes, bewegendes Buch, das nicht nur Jugendlichen gefallen wird. Ich glaube sogar fast, dass die Mütter es mehr lieben werden als die Töchter ;-)

Magisch!      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Isabel Abedi ist eine der erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen Deutschlands und das vollkommen zu Recht! Mit Büchern wie "Whisper", "Isola" oder "Imago" bezaubert sie ihre Leser. Und eins haben sehr viele ihrer Jugendbücher gemein: Die Cover sind eher dezent in schwarz gehalten und nur von einer kleinen Illustration geschmückt. Außerdem bestehen die Buchtitel nur je aus einem Wort.

Gleiches gilt auch für ihr neustes Werk: "Lucian"
Die Autorin widmet sich hier einer Liebesgeschichte der besonderen Art, ausgeschmückt mit herrlich fantasievollen Elementen. Die außergewöhnliche Atmosphäre, die allen Abedi-Büchern gemein ist, schafft die Autorin durch viele vage Andeutungen über mysteriöse Sachverhalte. Der Leser muss einfach wissen, was dahinter steckt.

Bei "Lucian" spürt man schon zu Beginn, dass dieses Buch zu berühren versteht. Es geht dem Leser unweigerlich nahe und manchmal weiß man gar nicht genau wieso das so ist. Die Geschichte liest sich, als wäre man selbst dabei, obwohl alles doch so vollkommen unmöglich erscheint.

Die Protagonistin Becky nämlich, trifft in diesem Buch ständig auf einen etwas heruntergekommen jungen Mann, der sie vollkommen für sich einnimmt. Obwohl sie ihn das erste Mal bemerkt, als er nachts in ihrer Straße steht und sie scheinbar beobachtet, kann sie einfach kein Misstrauen oder Angst vor ihm empfinden. Und sie treffen sich immer und immer wieder.

Lange Zeit ist dem Leser nicht klar, wie es zu diesen scheinbar zufälligen Begegnungen kommt. Fest steht aber, dass sowohl Becky als auch der namenlose Junge (er nennt sich später Lucian) wirken, als wären sie abhängig voneinander. Mit Becky geschehen zudem ganz merkwürdige Dinge, wenn Lucian nicht bei ihr sein kann. Natürlich verunsichert sie all das.

Oft fragt man sich als Leser, ob es nicht total verrückt ist, dass Becky sich auf Lucian einlässt, wo er doch nichts über sich erzählen kann und auch ansonsten alles andere als gewöhnlich wirkt. Aber trotz einiger Zweifel, kommt Becky nicht von ihm los und vielleicht ist es ja genau diese ungewöhnliche Verbindung, die sie immer wieder zu ihm führt? Das soll hier aber nicht verraten werden.

Sicher ist, dass dieses Buch zu bezaubern weiß und den Leser mit Seele und Herz in diese magische Geschichte einbindet. Ab und zu wirkt Becky vielleicht etwas zu leichtsinnig, aber welcher Jugendliche kennt das nicht, sich Hals über Kopf zu verlieben und plötzlich ist alles andere unwichtig. Erwachsene werden möglicherweise ob dieser Tatsache etwas kritischer an "Lucian" herangehen, aber sich dennoch dem großen Zauber nicht entziehen können. Für Jugendliche - speziell junge Mädchen - ist es eine rührende Liebesgeschichte par excellence.

Hinreißend!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Also eigentlich möchte ich nicht viele Worte verlieren. Man sollte sich einfach drauf einlassen, mich hat es auf jeden Fall umgehauen(habs innerhalb von einem halben Tag/Nacht verschlungen). Ich finde es total überraschend, spannend bis zum letzten Kapitel und sehr schön geschrieben.

Eine Liebe größer als der Tod      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Mit "Lucian" legt Isabel Abedi nun ihren jüngsten Roman für Jugendliche vor. Nach "Whisper" und "Isola" ("Imago" habe ich noch nicht gelesen) war ich natürlich sehr gespannt auf dieses Buch. Und meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Abedi beweist mit "Lucian" wieder einmal, dass sie zu den derzeit besten Jugendbuchautoren gehört.

Sowohl sprachlich-stilistisch als auch inhaltlich kann die Hamburger Autorin überzeugen. Die ausführlichen Beschreibungen von Details sind mir durchweg positiv aufgefallen. Durch diese Schilderungen wird Rebecca nämlich erst richtig lebendig. Es ist (v.a. zu Beginn) der Alltag des fast 17-jährigen Mädchens, der im Vordergrund steht - und völlig aus den Fugen gerät.
An einem scheinbar ganz gewöhnlichen Abend, an dem Rebecca, ihre Mutter Janne und deren Lebensgefährtin Spatz in Erinnerungsstücken schwelgen, fühlt Rebecca, dass etwas seltsames mit ihr vorgeht. Es ist, als würde sich ein "feiner Riss" in ihrem Inneren auftun. Und mit diesem Erlebnis, dem sie zunächst nicht viel Bedeutung beimisst, ändert sich ihr Leben fundamental. Sie wird irgendwie aus der Bahn geworfen, verspürt ungeahnte und für sie bislang unbekannt Ängste und trifft mehrfach auf einen seltsamen Jungen. Zunächst sieht sie ihn bloß unter ihrem Fenster, doch bald trifft sie ihn auch persönlich. Sie spricht mit dem verstört wirkenden jungen Mann und wird selbst immer verstörter, denn irgendetwas an Lucian ist völlig anders. Doch obwohl er ein völlig Fremder ist, kommt er Rebecca doch seltsam vertraut vor und sie fühlt sich immer stärker zu ihm hingezogen. Die Anziehung beruht auf Gegenseitigkeit, doch auch Lucian ist verunsichert. Er fürchtet, dass er Rebecca Leid zufügen könnte und diese Angst treibt ihn fast in den Wahnsinn. Ein radikaler Trennungsstrich wirft Rebecca schließlich vollständig aus der Bahn. Sie wird aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und soll sich in einem neuen Leben einrichten. Doch ihr altes Leben holt sie ein. Bald kann sie sich die Identität von Lucian Stück für Stück erschließen - mit ungeahnten Folgen...

Abedi erzählt ungeheuer einfühlsam von der Gefühlswelt einer jungen Frau. Von ihren Ängsten und Krisen, von der Suche nach der eigenen Identität und natürlich von der Suche nach der großen Liebe. Die Idee, der die Autorin hier Leben einhaucht ist großartig. Alles ist hervorragend durchdacht - mir ist kein einziges Detail aufgefallen, bei dem man sagen könnte: "Ohhh, da hakt es aber". Alles fügt sich am Schluss zu einem großen Ganzen, das vollkommen organisch ist. Das Buch ist an einigen Stellen auch recht philosophisch. Überlegungen zu Identität, Leben und Tod etc. stehen oft im Mittelpunkt der Darstellung. Die zahlreichen intertextuellen Bezüge zu einem (fiktiven!) Werk der Literatur (Ambrose Lovell ist eine Erfindung der Autorin) werden geschickt in die Geschichte eingeflochten. Die Autorin schafft es, Vergangenheit, Gegenwart, Literatur u.v.m. in die Handlung einfließen zu lassen. Eine reife Leistung!

Das Buch hat mich rundum begeistert! Innerhalb von zwei Tagen hatte ich es durch. Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen Jugendroman mit Tiefgang ist, sollte bei "Lucian" auf alle Fälle zugreifen. Sehr zu empfehlen!

Wer ist LUCIAN?      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Überall Scherben, überall Blut. Rebecca träumt von ihren Tod. Und dann taucht in dieser Nacht vor ihrem Fenster plötzlich ein geheimnisvoller Junge auf. Immer wieder begegnen sich die beiden, sie fühlen sich zueinander hingezogen. Der Junge nennt sich Lucian, hat keine Vergangenheit, keinerlei Erinnerungen, nur die Träume von Rebecca. Ein unsichtbares Band scheint die beiden zu verbinden...

Wow! Mit "LUCIAN" ist Isabel Abedi wieder ein Meisterwerk gelungen. Dieser Roman ist fesselnd, magisch und mit einer Portion Romantik abgerundet.
An manchen Stellen schweift Abedi mit ihren Beschreibungen allerdings etwas zu sehr aus, so dass die Handlung dann nur schleppend voran geht. Zum Glück bekommt sie dann doch noch schnell die Kurve und es geht spannend weiter. Und dann sind die 550 Seiten viel zu schnell verschlungen.

Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Schreibstil und abgesehen davon wirlich tolle Ideen, die sie wunderbar umsetzt und in fantastische Geschichten verstrickt.
Lucian ist in gewisser Hinsicht eine Liebesgeschichte, und zwar eine ganz besondere. Natürlich darf da die Leidenschaft nicht zu kurz kommen, was aber auch nicht übertrieben wurde. Eine tolle Mischung aus Familiengeschichte, Lovestory und Fantasy.

Mit der Figur Lucian hat Isabel Abedi wieder ein völlig neues Wesen erschaffen. Die ganze Zeit versucht man herauszufinden, wer dieser fremde Junge wohl sein mag und warum er so viel über Rebecca weiß, obwohl sie sich doch noch nie begegnet sind. Zu viel will ich jetzt aber nicht verraten. Nur so viel: Es lohnt sich wirklich, Lucians Geheimnis zu lösen.


Einzigartig      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich habe mir vor kurzem dieses Buch gekauft und habe sofort angefangen es zu lesen.
Das Buch war fast an allen Stellen so spannend, dass es mich bis zur letzten Zeile fesselte und somit hatte ich es schon nach zwei Tagen gelesen.
Jedem Jugendlichen zu empfehlen, der sich vorstellen kann, dass es bis auf den Menschen noch etwas anderes geben könnte, dass dich besser kennt als jeder andere.

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