... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager

Viktor E. Frankl

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Unbedingt lesenswert      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Dieses Buch ist ein Muss für alle, die sich mit der Zeit des Dritten Reiches auseinander setzen wollen. Es gibt genügend Bücher, die die Greueltaten und die geschichtlichen Ereignisse schildern. Aber nur wenige zeigen das Erlebte in einem Konzentrationslager aus der Sicht eines Menschen, dessen einziger Instinkt es ist, diese Zeit zu überleben. Der Autor prangert nicht an und jammert nicht. Er zeigt auf, wie schnell die Ansprüche des Menschen sinken, wenn er alles verliert und täglich um sein Leben kämpft. Kleinigkeiten bilden plötzlich den Mittelpunkt des Denkens, dass nur noch das Hier und Jetzt kennt und das Hoffen, den nächsten Tag zu überstehen. Wer die Schilderungen liest, dem empfehle ich zwischendurch zu reflektieren, wie gut es uns geht. Essen, Trinken, Wärme, Freiheit. Güter, so selbstverständlich, dass wir sie gar nicht (mehr) wahrnehmen.
Nebenbei erklärt der Autor, wie die schreckliche Maschinerie eines KZ's funktionieren konnte. Diese Erläuterungen sind zwar kurz gehalten, aber durchaus ausreichend.

ja zum leben      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
habe das buch noch nicht gelesen...
daher, wie (fast) immer eine perfekte abwicklung über amazon

Nur für emotional gefestigte Leser      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ein Muß für alle Viktor Frankl Fans.
Das Buch beschreibt sehr ausführlich wie der Psychologe das Konzentrationslager überlebte und seine ganze Familie darin verlor.
Die Frage die er stellt ist nicht warum Menschen im KZ starben sondern warum sie so lange überlebt und was sie
am Leben erhalten hat.

sehr gute und einfühlsame Lektüre!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
habe dieses Buch von einer Bekannten empfohlen bekommen und kann es nur wärmstens empfehlen. Die Situation in den KZ-Lagern wird sehr neutral und hautnah geschildert!

Sehr empfehlenswert!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
"Trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager" von Viktor E. Frankl ist eine subjektive Erlebnisschilderung aus der Sicht eines Häftlings. Frankl gelingt es mit einer sehr genauen und zuweilen wissenschaftlichen Betrachtung, die Nöte und Gedanken eines Häftlings zu untersuchen und darzulegen. Ein sehr gutes Buch, welches aus einem anderen Blickwinkel heraus schildert, was Menschen in Konzentrationslagern erlebt haben. Sehr lesenswert!

Hier ist mehr      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
als die, die nur in hehren Worten von einer Sache reden, die sie aus eigener Anschauung nicht kennen. Frankl war Philosoph, Arzt, Psychotherapeut und Begründer der Logotherapie. Und er war Lagerinsasse bei der "Endlösung" der Juden. Die Logotherapie ist eine die Offenheit und die Chancen einer Situation und des Lebens betonende Heilkunde", die Mut machen möchte (nicht zu verwechseln mit der Logopädie-Sprachheilkunde). Frankl`s Buch ist ein Documente humaine", wie es Carl Jaspers nannte, weil es echte Lebenshilfe bieten will. Die seelsorgerische Hilfe besteht nach Frankl für den Menschen in der Hinwendung an die Sache, an andere Menschen, in der Erinnerung an das Geglückte, in der Hoffnung, im Humor und im Gebet. Und wenn das Ganze unvermeidlich und grenzenlos ist, dann gibt es immer noch einen Sinn: das Leiden in Würde tapfer zu ertragen. Wie kam Frankl dazu?
Frankl war Jude. Man steckte ihn im unseligen Reich ins KZ. Er überlebte, seine Eltern, seine Frau, sein Bruder kamen um. Unmittelbar nach seiner Befreiung schrieb er dieses Buch mit dem programmatischen Titel. Er schildert darin das Lagerleben aus der Sichtweise eines teilnehmenden Beobachters". Diese Relativierung hilft ihm auf Distanz zu den Schrecknissen zu gehen. Zugleich erhält er Hoffnung in einer schier ausweglosen Lage. Er wirbt bei den Verzweifelten im Lager für eine mehr biblische Haltung des Dennoch!" Er rät ihnen zu einem Bewusstsein, dass auch die Aussichtslosigkeit unseres Kampfes seinem Sinn und seiner Würde nichts anhaben können, den Mut zu bewahren."
Frankl versucht ein ermutigendes Vorbild zu sein, Denn ich sagte ihnen auch, dass ich, für meine eigene Person, trotzdem nicht daran dächte, die Hoffnung aufzugeben. Denn kein Mensch wisse die Zukunft..."
Nicht nur das Hoffen erfährt Frankl in den Lagern als eine Lebenskraft, auch die Liebe - und er erlebt das auch bei Mithäftlingen. Er schildert wie er inmitten äußerstem Elends liebend an seine Frau denkt, über die er noch nicht weiß, dass sie bereits nicht mehr lebt.
Für den Erzähler Basil Hume ist Franks Schilderung seiner Tagträume inmitten der grausamen Lagerrealität, in denen er in Gedanken mit seiner ebenfalls inhaftierten Frau spricht, einer der bewegendsten Berichte über die menschliche Liebe, die ich je gelesen habe".
Es wird auch deutlich, in welcher Weise der Mensch für Frankl mehr ist als der psychologische Organismus", der er z.B. für Freud war. Er ist ein geistiges Wesen, ein ewiges Geschöpf. In dieser Dimension, als geistige Person, ist der Mensch für Frankl unverletzbar und kann nicht erkranken.

Nach der Befreiung entwickelt Frankl seine Logotherapie, die auf allen Kontinenten gelehrt wird. Frankl hatte mehrere Professuren in den USA inne. Er heiratete erneut. Mit 70 machte er noch den Pilotenschein mit der Begründung: Ich muss mir nicht alles von mir gefallen lassen". Er meinte damit die Angst vor dem Absturz, gegen die er auch bei seinen Patienten vorging.

Ein Buch über den Sinn des (eigenen) Lebens      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Übern den Inhalt des Buchs - Viktor Frankls Erfahrungen in den Konzentrationslagern der Nazis - ist viel geschrieben worden. Mich hat das Buch tief berührt und ich empfehle es jedem, der sich mit dem "Mensch-Sein" auseinandersetzten möchte. Frankls Erfahrungen und seine analytische, distanzierte Beschreibung des unfassbaren Grauens, der menschlichen Tiefen (wie die Grausamkeiten durch die selbst inhaftierten" Capos"), und auch Höhen (wie des KZ-Lagerleiters, der aus eigener Tasche Medikamente für seine Häftlinge kaufte) machen deutlich, dass die Grenze zwischen "Gut" und "Böse" nichts so einfach zu ziehen ist.

Sollte in jedem Bücherschrank sein      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das Besondere an diesem Buch ist, daß es das grauenhafte Erleben nicht wertet. Man versteht das Warum und Wie, nachdem man das Buch aus der Hand gelegt hat.

Der Inhalt wurde in anderen Rezensionen bereits genügend behandelt, deshalb möchte ich meine Empfehlung dahingehend abgeben, als es lohnt, sich die gebundene Ausgabe zu kaufen.
Man liest dieses Buch öfter.

Sollte jeder Gelesen haben      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Wer dieses Werk gelesen hat, der weiß sein Leben erst richtig zu schätzen. Zudem erfüllt Frankl die Erwartungen eines stilistisch hohen Niveaus. Dass sich dieses Buch mehr zu einer psychologischen Studie entpuppt hat, war vermutlich der Sinn der Sache, doch sind die persönlichen Erlebnisse so schreckhaft, dass diesem Mann wirklich ein Preis verliehen gehört, sich den Erinnerungen an diese schlimme Zeit noch einmal hinzugeben.
Bitte würdigen!

Noch ein Bestseller      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Wenn das Frankl wüßte! Dieses Buch wird zu Recht gefeiert und mit 5ern übersät. Wie nimmt einen Frankl mit auf diese Reise. Für zu viele war es die letzte. Allein schon das Titelbild ist eine abschreckende Faszination: Viele Schienen treffen aufeinander, werden mit Weichen überzogen, zuletzt bleibt ein Gleis. Das Gleis des Todes.

Zu interessant was Frankl über das Lagerleben schreibt. Über nur allzu menschliches Verhalten. Und und und ... Ein gute Warnung für alle Ungläubigen, die den Tatsachen vor über 60 Jahren immer noch nicht Glauben schenken wollen.

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