72 Tage in der Hölle: Wie ich den Absturz in den Anden überlebte
Nando Parrado
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Ein Buch für schwere Lebenslagen! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Nachdem ich schon das Buch "Überleben" von Piers Paul Read gelesen und den gleichnamigen Kinofilm gesehen hatte, wollte ich mehr darüber wissen. Der Zufall ergab sich, dass ich Nando persönlich kennenlernen durfte. Ich ergriff die Chance, und bekam an diesem Abend dieses Buch von ihm geschenkt, außerdem konnten wir uns noch sehr nett unterhalten. Ich dachte immer, es muss ein außergewöhnlicher Mann sein, ungewöhnlich stark und zäh. Stattdessen traf ich einen Mann, der so menschlich war wie der Nachbar von nebenan, und aus seinen Augen sprach viel Lebenserfahrung, Güte und Menschenkenntnis.
Ich verschlang das Buch und hatte danach nochmals per Mail Kontakt mit Nando. Es ist ein Buch nicht nur für Leute, die diese Geschichte interessiert. Es ist ein Buch für alle Leute, die einen schweren Schicksalsschlag in ihrem Leben hinter sich haben und nicht aufhören können, sich nach dem "Warum" zu fragen. Dieses Buch gab mir die Antwort auf mein "Warum", eigentlich wusste ich sie schon, aber Nando bringt es treffend auf den Punkt. Dieses Buch motiviert weiterzugehen, egal wie schwer der Weg ist.
Auch bei späteren Schicksalsschlägen, die leider kamen, musste ich mir nur nochmal dieses Buch zum Lesen vornehmen.
Wer es gelesen hat, fragt nicht mehr nach dem Warum.
... 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ein unglaublich spannendes und mitreißendes Buch. Ich kenne leider nur die französische Übersetzung und kann daher nichts über die deutsche Übersetzung sagen, aber die Story ist unglaublich - ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen
ergreifend und bewegend 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Das Buch ist gut geschrieben und hinterlässt den Leser tief bewegt und beeindruckt von den Geschehnissen, von denen man ja weiß, dass sie tatsächlich passiert sind.
Wer sich für Biografien interessiert: auf jeden Fall lesen!!!!!
Sehr bewegendes Buch 2 von 5.00 Punkten
Verfasser das Buch ist auf jeden Fall das Lesen wert.
Es ist sehr bewegend,es liest sich wie eine Geschichte,aber wenn man darüber nachdenkt,dass das wirklich passiert ist. Unglaublich.Respekt dem Autor für den Mut,nach Jahren wieder alles aufzuarbeiten.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen,weil es sehr spannend geschrieben ist. Man weiß eigentlich,was passiert,aber Spannung ist auf jeden Fall vorhanden.
Es sind sicher einige Fragen,die offen bleiben,aber das ist im Gesamtpaket nicht schlimm. Klasse Buch und zu empfehlen
Menschliches Allzumenschliches - Schilderung eines gewonnenen Kampfes 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Sensationell, ohne reißerisch zu sein.
Nando Parrado schildert auf sehr sympathische und ehrliche Weise - wie es der Untertitel bereits verrät - wie er einen Flugzeugabsturz und die sich anschließenden 72 Tage in den eisigen Anden überlebt.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt, später zu Tränen gerührt und das "Positiv-Denken" gestärkt.
Ein Buch, das informiert, zum Philosophieren anregt und in keiner heimischen Bibliothek fehlen sollte.
Optimismus und Zufriedenheit sind in keiner Apotheke, aber rezeptfrei im Buchhandel erhältlich.
Unbedingt lesen!
Ein einfühlsames Werk, spannend und fesselnd bis zur letzten Seite 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Vor wenigen Stunden habe ich die letzten Zeilen eines der besten Bücher gelesen, dass ich je in der Hand gehalten habe. In einer einfühlsamen und sehr liebevollen Weise nimmt Nando Parrado den Leser mit in die Anden, in denen er und einige Freunde 72 Tage um ihr Leben kämpften. Anders als im Film "Überleben" und dem gleichnamigen Buch geht der Autor viel stärker auf seine persönlichen Gefühle, Hoffnungen und Ängste, die er in diese 72 Tagen durchlebt hat, ein. Detailliert schildert er weiterhin die Entwicklungen nach dem Absturz und wie die Überlebenden trotz dieser Ereignisse wieder in ihr normales Leben zurück gefunden haben. Zu guter letzt gibt Nando Parrado uns seine ganz persönliche Lehre mit auf den Weg, die er aus diesem Erlebnis gezogen hat, und genau deswegen lohnt es sich, das Buch bis zur letzten Seite zu lesen.
Ein Buch das zeigt - wenn man will - kann man Berge versetzen! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Auf den Inhalt des Buches möchte ich hier nicht eingehen, denn das haben bereits die anderen Kunden getan....
Dieses Buch ist Pure Motivation! Es ist für "jeden" Lesenswert! Nando zeigt mit seiner dramatischen Geschichte, dass man egal wie schlimm man auch am Abgrund steht - niemals aufgeben darf und dass das Leben immer Lebenswert ist.
Egal ob der Leser vorher ein Optimist war oder Pessimist - nach diesem Buch wird jeder erkennen, dass er sein eigenes Glückes Schmied ist und nach diesem Buch erkennt jeder, dass es sich nicht lohnt den Kopf in den Sand zu stecken!
Fesselnd und tief beeindruckend 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Nachdem ich vor Jahren von der Geschichte des Absturzes in den Anden hörte, habe ich den Film "Überleben" im Kino geschaut und war bewegt wie noch nie. Mittlerweile habe ich den Film bereits mehrfach gesehen und im Jahr 2000 das Buch "Überleben" (übrigens während eines Fluges nach Australien) gelesen und auch anderen geschenkt oder empfohlen. Als "72 Tage in der Hölle" erschien, war ich mir erst nicht sicher, ob ich dieses Buch kaufen sollte. War nicht schon alles erzählt? Dann hat mein Mann es mir zu Weihnachten geschenkt. Und das war gut so! Jeder der diesem Geschehnis mit Interesse begegnet ist, sollte sich das Buch von Nando Parrado nicht entgehen lassen. Es ist fesselnd und tief beeindruckend aus seiner ganz eigenen Perspektive beschrieben. Und wie bereits der Film und das erste Buch über den Absturz, hinterlässt auch Nando Parrados Buch eine andere Sichtweise zum Leben.
Ein bewegendes Buch 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Nach drei Tagen Koma erwacht ein junger Rugby-Spieler und findet sich im zerschellten Rumpf eines kleinen gecharterten Flugzeugs wieder. Verwirrt, bitterlich frierend und von einem klopfenden und pochenden Schmerz gepeinigt, greift er sich an den Kopf, der von gefrorenem Blut verfilzt ist. Der Schädelknochen gibt leicht nach und er begreift voller Schrecken, dass er die zerbrochenen Fragmente seines Schädels gegen sein eigenes Gehirn presst. Sein Freund Roberto Canessa beugt sich über ihn. Wir hatten dich schon aufgegeben ... Wir sind in den Bergen abgestürzt. Das Flugzeug ist abgestürzt. Wir sind hier gestrandet. So beginnt 72 Tage in der Hölle, Nando Parrados erschütternde Schilderung einer der bekanntesten Überlebensgeschichten aller Zeiten des Flugzeugabsturzes eines Rugby-Teams aus Uruguay in den hohen Anden und des dramatischen Kampfes von sechzehn Überlebenden gegen die scheinbar aussichtslosen Bedingungen. Nachdem die Geschichte 1972 weltweit Schlagzeilen gemacht hatte, erschien sie 1973 in dem Buch Überlebt von Piers Paul Read, welches anschließend verfilmt wurde. Lange Zeit weigerte sich Parrado, die Geschichte selbst zu erzählen, da er nicht bereit war, sich der Vergangenheit mit der unerschrockenen Ehrlichkeit zu erinnern, die dieses Buch seiner Meinung nach erfordern würde. Erst ein paar Jahre später er hatte widerstrebend zugestimmt, einen Vortrag auf einer Business-Konferenz zu halten öffneten sich die Schleusen seines Herzen, und zum ersten Mal begriff er die seiner Geschichte innewohnende erstaunliche Kraft, ein tiefes Gespür für Sinn und Verbundenheit hervor zu rufen. Es ist unmöglich, die Schrecken zu beschreiben, denen er in jenen Bergen ausgesetzt war und dennoch nimmt Parrado seine Leser durch alles mit, Seite für Seite, jeden einzelnen quälenden Tag. Es war eine unglaubliche Anhäufung niederschmetternder Ereignisse. Viele starben beim Aufprall, auch Parrados Mutter; seine jüngere Schwester starb in seinen Armen. Eine Lawine tötete weitere Flugzeuginsassen. Es gab zwei gescheiterte Versuche einiger Überlebender, dem Ort zu entkommen, bei denen die eine Gruppe fast erfroren wäre. Und das Essen war so knapp, dass die Überlebenden gezwungen waren, mit Abscheu und Ekel das Fleisch ihrer toten Freunde zu essen,um nicht zu verhungern. Es war aber auch diese Hölle, in der sich ein wahrhaft unbezwingbarer menschlicher Geist zeigte, und es ist die Geschichte dieses Phänomens, die 72 Tage in der Hölle von allen anderen Erzählungen dieser Katastrophe abhebt. Als sie über ein geborgenes Radio erfuhren, dass die gestartete Rettungsmission für das abgestürzte Flugzeug eingestellt worden war, wurde das Vertrauen der Überlebenden zutiefst erschüttert. Parrado hingegen machte eine verblüffende Erfahrung: An diesem fürchterlichen Ort konnte zu viel Gewissheit uns töten ... Ich gelobte mir selbst, dass ich nie vorgeben würde, diese Berge zu verstehen ... Die Regeln hier waren zu schonungslos und verwirrend ... Ich würde leben, als wäre ich bereits tot. Wenn ich nichts mehr zu verlieren hatte ... konnte mich nichts mehr vom Kämpfen abhalten; meine Ängste würden mich nicht mehr davon abhalten, meinen Instinkten zu folgen, und kein Risiko würde zu groß sein. Parrado beschreibt, wie in seinem Herzen mit dem Tod seiner Schwester die Liebe für seinen Vater anfing zu wachsen und sein Wunsch, zu ihm zurückzukehren, ihn unaufhörlich zog wie eine Rettungsleine. Es war eine Liebe, die nicht versagte vielmehr schien sie umso stärker zu werden, je hoffnungsloser die Situation wurde. In einem Buch, in dem der Leser alle Paar Seiten zu Tränen gerührt wird, findet einer der bewegendsten Momente auf dem Gipfel eines 5.000 Meter hohen Berges statt, den Parrado und zwei andere Überlebende heroisch über vier Tage lang in der Hoffnung auf Rettung und Entkommen erklommen haben. Vom Gipfel aus blickt Parrado im Kreis und sieht lediglich endlose Berge, die sich in alle Richtungen erstrecken. Er ist so schockiert, dass er zu Atmen vergisst. Aber dann: Ich fühlte ein scharfes und plötzliches Verlangen ... nach der warmen, starken Umarmung meines Vaters ... Es überwältigte mich: Diese Berge waren in all ihrer Macht nicht stärker als meine Verbindung zu meinem Vater. Sie konnten meine Fähigkeit zu lieben nicht zerstören Der Tod hat einen Gegner, aber dieses Andere ist nicht das bloße Leben. Es ist nicht Mut oder Glaube oder der menschliche Wille. Die andere Seite des Todes ist die Liebe. Für einen kurzen magischen Moment lösten sich alle meine Ängste und ich wusste, dass ich mich nicht vom Tod beherrschen lassen würde ... Ich würde so lange gehen, bis ich keine Kraft mehr hätte, und wenn ich dann hinfiele, würde ich umso näher bei meinem Vater sterben. Das wahrhaft Großartige dieser Liebe aber ist, dass Parrado sich weigerte, sie zu rationalisieren. Nach seiner Rückkehr haben viele ihn als Held betrachtet. Und obwohl er sich selbst nie so gesehen hat, macht die bloße Kraft seiner Würde und Menschlichkeit 72 Tage in der Hölle zu einem erstaunlichen Beleg für das Wunder menschlichen Lebens, wenn sich darin das wirklich Wesentliche zeigt.
Ergreifendes, bewegendes und fesselndes Drama - absolut empfehlenswert! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Das Buch schildert den atemberaubenden Überlebenskampf der Opfer des Flugzeugabsturzes 1972 über den Anden - und ist zugleich eines der gefühlvollsten und bewegendsten Bücher, die ich je gelesen habe.
Es befasst sich mit dem Teil der Geschichte, die in dem Buch "Überleben" unberücksichtigt blieb - mit den Gefühlen und Gedanken der Opfer. Während "Überleben" fast ausschließlich ein Tatsachenbericht ist, erzählt Nando Parrado (der durch unglaublichen Mut, Kraft und Engagement entscheidend zur Rettung zahlreicher Absturzopfer beigetragen hat) auf atemberaubende Weise, welche inneren Kämpfe und Gefühlswallungen seine Triebkraft zum Überleben waren. Er lässt den Leser durch seine Augen blicken und mit ihm Kälte, Angst und Verzweiflung durchleben.
Nando Parrado fesselt den Leser in seinem ergreifenden Buch bis zur letzten Seite und wird mir wohl immer als einer der beeindruckendsten Persönlichkeiten überhaupt in Erinnerung bleiben! Neben vielen tiefgreifenden Gedanken über Freundschaft, Familie und Liebe ist es außerdem spannend zu erfahren, was heute - über 30 Jahre nach dem Absturz - aus den Überlebenden geworden ist.