Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest
Eva-Maria Zurhorst
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 133 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Ermutigend gerade in heutiger Zeit 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Macht Mut. Ist für mich aber teilweise zu ausladend - das ist aber Persönlichkeitssache, denn ich habe bereits viele dieser Ratgeber gelesen.
Ansonsten absolut verständlich geschrieben.
Mir gefällt gut, dass Eva-Maria Zurhorst nichts beschönigt, die Dinge beim Namen nennt und nichts beschönigt und trotzdem ein "JA" findet.
(K)ein Ratgeber zur Selbsthilfe 2 von 5.00 Punkten
Verfasser "Viel Lärm um Nichts". Den Titel der Komödie von William Shakespeare könnte man auch gut auf das Buch übertragen.
Dabei formuliert die Autorin einige durchaus interessante Ansätze. Leider sind diese so gut zwischen überschwänglicher Prosa versteckt das es einfach anstrengt ständig danach Ausschau zu halten. Darüber hinaus werden diese Ansätze nie zu Ende gedacht, noch werden Lösungsstrategien angeboten. Die aufgeführten Beispiele stammen allesamt aus dem persönlichen Erfahrungshorizont der Autorin. Sie sind oft extrem und reflektieren nicht die alltäglichen Situationen, mit denen sich der Leser im alltäglichen Leben auseinandersetzen muss.
Insgesamt finde ich das Buch einfach zu langatmig, inhaltlich zu dünn und von äußerst niedrigem praktischem Nutzwert. Insofern kann ich die Euphorie darum nicht teilen. Von einem Ratgeber zur Selbsthilfe ist dieses Buch meines Erachtens weit entfernt.
spirituelle Selbst-Überforderung.... 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich las dieses Buch bereits vor vier Jahren, als ich in einer schweren Liebes-Sinn-Krise steckte. Zunächst einmal war ich von dem Titel magnetisch angezogen, stellte dieser doch eine Behauptung auf, die zum einen mit meinen eigenen Erfahrungen nicht korrespondierte, dass es nämlich niemals so beliebig gewesen war, mit wem ich zusammenkam, und die zum anderen für mich "aussichtslosen Fall" die Hoffnung beinhaltete, dass mit dem "nächsten halbwegs Geeigneten" "Liebe machbar ist, Herr Nachbar". Genau die "Machbarkeit" wird ja von der Autorin herbeigeredet, es reicht ja schließlich aus, sich als Frau ganz und gar auf die Bedürfnisse des Mannes einzustellen und ansonsten, immer da wo dies nicht weiterhilft, "ganz und gar bei sich selbst" zu bleiben, also immer wieder aufs Neue im bittersten Falle eine Trennung zu riskieren, um aus der Krise einen Ausweg in die Liebe und Partnerschaft hinein zu finden, wenn beide am Scheideweg aus Angst um die Zukunft ihrer Beziehung die Kurve dazu gerade noch kriegen. Im Extremfall führt eine solche Haltung zur vollkommenen Selbstaufgabe, zu einer Art Heiligsein mit nachfolgender Seligsprechung durch den Partner, so er denn die so entstehende "Verschmelzung" wünscht.....Ich finde, dass dieses Buch viele gute Ansätze enthält, schließlich kann der Aspekt der "Selbstüberwindung" in einer Beziehung nicht ganz unnütz sein, andererseits findet sich hier ein Schwarz-Weiß-Denken, eine Gefühlsextremismus, eine "spirituelle Selbstüberforderung", der man schon beinahe nur noch als Heilige gerecht werden kann. Derlei Perfektionierungsdrang in der Anerkennung des Unperfekten habe ich bei einem männlichen Wesen niemals vorgefunden....Und Männer lösen Paarprobleme gerne auch ganz ohne Bedauern auf der pragmatischen Ebene: sie "fliehen", suchen sich eine Neue,liebend gerne eine Jüngere, sofern sie sichs leisten können. Sie sind und sehen die Dinge oft aus einer wesentlich nüchterneren Perspektive.
"Liebe dich selbst und deinen Nächsten
- Glaube an Gott bzw. an die guten Kräfte des Universums
- Suche die Fehler nicht bei deinem Partner, sondern bei dir und bereinige sie
- Versuche, (fast) alles zu vergeben
- glaube an die (beständige) Liebe" , so aus einer anderen Rezension kopiert. Wenn das beide Partner leben, kanns vielleicht funktionieren, aber es gehört schon eine übermenschliche Anstrengung dazu, oder etwa nicht?
Das Wichtigste daran aber scheint mir, wie leicht dieses Konzept zum Machtmissbrauch in einer Beziehung führen kann, wenn sich einer der Partner auf diese Haltung beim anderen verlässt. Dann führt diese Anstrengung, wie gesagt, schlimmstenfalls zur masochistischen Selbstaufgabe und dazu, sich der Verächtlichkeit eines narzisstischen Gegenübers auszusetzen, siehe dazu auch Bücher wie "die Masken der Niedertracht" etc.
Übrigens gibt es eine thematische Nähe zu einem neuen Beziehungsratgeber: "Schatz, wir müssen gar nicht reden".
Hier werden die Unterschiede von Frau und Mann auf die Faktoren "Angst der Frau/Scham des Mannes" zurückgeführt, ebenfalls ein nachvollziehbarer, ziemlich neuer Ansatz. Im Grunde werden dort die gleichen "Verbesserungs-" und "Machbarkeits-Strategien" empfohlen, allerdings ohne die Religion ins Spiel zu bringen. Auch hier besteht allerdings die Gefahr der psychischen Selbstüberforderung. Es hat sowas von "Wo Dir jemand ins Gesicht schlägt, da halte auch die andere Wange hin"...ein auch sehr christlicher Ansatz, wie mir scheinen will. Ob das ein Glück auf Dauer garantiert? Naja, wenigstens sich selbst kann man lieben,wenn man "alles gut und richtig gemacht hat"....
Beziehung als Spiegel - tatsächlich? Ja! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Mir erging es wie so vielen: eine Freundin empfahl mir das Buch und ich runzelte schon beim Lesen des Titels die Stirn: "Liebe Dich selbst und es ist egal, wen Du heiratest" - meint sie das ernst? Wie kann mir das denn egal sein, zu wem ich sage "... bis daß der Tod uns scheidet"?!??
Ein überaus lesenswertes Buch und glauben Sie mir, wenn es Ihnen in die Hände fällt oder Sie anhand dieser Rezensionen überlegen, ob sie es lesen sollen oder nicht - genau dann ist der richtige Moment, um JA! zu sagen und Neues anzusehen. Seien Sie bereit für eine Waschmaschine, die Ihnen nicht im Schongang den Kopf wäscht. Alte Hüte werden genauso unter die Lupe genommen wie sämtlich inneren verborgenen "das-kann-doch-gar-nicht-wahr-sein" in Ihnen. Durchbeißen lohnt sich -und das sage ich aus Erfahrung: Beziehungen sind ein Spiegel und wir können alle wertvolle Erfahrungen sammeln, wenn wir mehr zuhören, was unser Partner, der uns am nächsten steht, uns spiegelt ... in guten wie in schlechten Zeiten ;-)
Super Titel, Kompliment 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Auch die einzelnen Kapitelüberschriften sind provozierend formuliert, so geht man gespannt an den Inhalt heran. Natürlich muss man erst mal mit sich selbst klar kommen, um eine Beziehung leben zu können. Der Partner spiegelt die Fehler des anderen...ich denke, dass wollte die Autorin zum Ausdruck bringen. Es stimmt natürlich nicht so ganz, dass es egal ist, wen man heiratet. Um Gottes Willen. Aber, wenn man mit sich im Reinen ist, kommt man mit fast jedem klar, das ist hier gemeint. Nicht weniger, aber auch nicht mehr...Es gibt aber auch menschliche Exemplare, mit denen man nie und nimmer klar kommt, egal wie gut es einem geht oder wie friedvoll und ausgeglichen man ist. Da gibt es nur noch Ende Aus MikiMaus. Also, besser die Essenz des Buches verstehen, und sich keine allzu großen Illusionen machen. Ansonsten ist das Buch ok.
keine lösungsansätze 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich würde mir das buch nicht mehr kaufen. mir tut es um das geld leid, das ich dafür ausgegeben habe. die authorin hat ihre eigenen erkenntnisse und vorstellungen, die sie einem vermitteln will. sie erläutert zwar ihre ansätze, aber mir wurde nie klar wie diese umzusetzten sein sollten. sie schreibt zwar selber immer, dass ihre theorien verwirrend wirken können, aber erklärt sie dann auch nicht verständlich. in dem hinblick hat mich das buch kein stück weitergebracht. es ist weder unterhaltsam, noch spannend, noch hilfreich...also unbrauchbar. das buch besteht zum größten teil aus schwammigem geschwafel. man hätte es auch gut auf 50 seiten kürzen können.
Ächz 1 von 5.00 Punkten
Verfasser
Moinmoin,
es gibt viele schöne Bücher - aber dieses gehört auf keinen Fall dazu. Darum: große Nicht-Empfehlung für einen Kauf. Dieses Buch ist furchtbar, zäh, naiv, und die Autorin verklärt sich selbst und ihren eigenen Weg so sehr, dass es nur noch nervt. Hilfe!
Vor allem hat es für mich nichts zu tun gehabt mir Heirat und dergleichen. Wer dafür Hilfestellung sucht (aus gutem Grund, denn es ist eine große Entscheidung), der suche dringend weiter. In diesem schrecklichen (!) Buch gibt es keine Lösung - ist leider so!
Ein Plädoyer für die Ehe! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Eva-Maria Zurhorst`s Ehe-Ratgeber bringt es auf den Punkt: Wer seine Ehe retten will, soll bereit sein, sich selbst kritisch zu betrachten und gegebenenfalls Veränderungen vorzunehmen. Es geht nicht darum, sich für den Partner zu verbiegen, aber darum, dem eigenen Selbst innerhalb der Beziehung näher zu kommen. Ein guter Gedanke. Endlich mal ein Buch, in dem nicht steht, wie man durch Tricks und Taktiken versuchen soll, seinen Partner zu halten, sondern wie man zu sich findet und einfach authentischer wird. Da wird die Ehe zum Lernprozess, bei dem am Schluss beide gewinnen können.
Nur für denjenigen, der auch an Gott glaubt 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Hätte ich doch die Rezensionen über dieses Buch genauer durchgelesen - die erste Hälfte des Buches wird erläutert, wieso genau ich ein Psychowrack bin. Die Lektüre empfand ich als äusserst beklemmend und deprimierend. Im 2. Teil wendet sich das Blatt - die Erleuchtung. Habe ich hingegen anwendbare Tips und Verhaltensweisen erwartet, so wurde ich vehement enttäuscht. Die Lösung in diesem Buch ist der Glaube an Gott! Da ich an diesen nicht glaube, habe ich nach wenigen Seiten das Buch zugeklappt und kann es in die Tonne treten ;)
Ein echter Helfer :-) 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich muss zugeben, dass ich das Buch am Anfang mit Widerwillen angefangen habe. Klar wollte ich was ändern, aber musste ich das wirklich? Wäre viel bequemer gewesen, wenn es ein anderer für mich übernommen hätte. Als ich dann endlich das Lesen angefangen habe, konnte ich das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand geben. Es hat mich gefesselt und mir die eine oder andere schlecht schlafende Nacht gekostet, bis ich endlich aufgewacht bin und ich kann nur sagen: "Man war ich blöd, dass ich das nicht schon eher gemacht habe". Ich stand mir ja nur selbst im Weg. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, jetzt läuft alles perfekt, aber ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ein Schritt nach dem anderen und ich durfte feststellen, dass sich tatsächlich in der Beziehung etwas ändert. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen und sage "DANKE" Frau Zurhorst, dass sie es geschrieben und an uns weitergegeben haben.