Wangari Maathai - die Mutter der Bäume
Stefan Ehlert
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Faszinierend 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Es ist faszinierend, wie man das Leben einer so bunten und interessanten Persönlichkeit wie Wangari Maathai auf dermaßen langweilige und nichtssagende Weise schildern kann. Von der ersten Seite an vermittelt dieses Buch lediglich Frust. Man bekommt den Eindruck, dass es dem Autor überhaupt nicht um Wangari Maathai geht, sondern mehr um die Leute um sie herum. So war mir z.B. neu, dass Matthai in Deutschland studiert hat. Doch der Leser erfährt nicht etwa, wie es ihr in Deutschland ergangen ist. Stattdessen wird man detailliert über das Leben eines ihrer Professoren informiert und Matthai wird völlig zur Nebendarstellerin (oder gar Schlimmerem) degradiert. Es ist schon klar, dass es wichtig ist, die Umgebung eines Menschen zu kennen, um dessen Entwicklung verstehen zu können, aber wenn der Hauptcharakter fast gar nicht mehr vorkommt, dann wurde doch um Vieles übertrieben.
Nicht nur für Freunde Wangari Maathais 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich habe gerade dieses kleine Buch gelesen, das zwar eine Biografie der Nobelpreistägerin
Wangari Maathai sein soll, darüber hinaus sehr viele Informationen beinhaltet über das
Leben in Kenia, die politische und soziale Situation, speziell der Frauen und Kinder.
Es enthält auch etwas über den geschichtlichen Hintergrund nach dem Eintritt des Landes
in die Unabhängigkeit, die unglaubliche Korruption, die Entwicklungshilfe, die dort
geleistet wird.
Wer sich über Kenia informieren will, aber kein trockenes wissenschaftliches Werk
lesen möchte, dem kann ich das spannend geschriebene Buch sehr empfehlen.