Quellen innerer Kraft: Erschöpfung vermeiden - Positive Energien nutzen
Anselm Grün
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Inspirationen für ein authentisches, kraftvolles Leben 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Jeder Mensch erlebt mal Zeiten, in denen innere Leere und Erschöpfung einem die Lebensfreude nehmen. Gerade solche Phasen birgen aber die Chance in sich, Veränderungen zum Guten im eigenen Leben zu bewirken. Gute Gespräche mit nahen Mitmenschen können dabei helfen und sind oft echte Lebenshilfe für Menschen in Krisenprozessen. Manchmal braucht es aber auch den Blickwinkel eines unabhängigen, wohlwollenden Außenstehenden, um eine klare Sicht auf seine Lebenslage zu bekommen. Der Seelsorger Anselm Grün ist so einer, der aus der Außenperspektive heraus Impulse zur Selbsterkenntnis und Selbsthilfe gibt, und einem beim Lesen seiner Bücher durch seine Empathie zum vertrauten Begleiter wird. So auch in diesem Buch, in dem er Menschen Mut macht, sich auf die Suche nach den eigenen Quellen der Kraft zu begeben.
Zuerst gilt es, so Grün, sich mancher trüben Quellen wie Angst, übertriebener Ehrgeiz, Arbeitssucht oder Perfektionismus bewusst zu werden. Denn aus diesen trüben Quellen heraus könnten destruktive Lebensmuster entstehen, die einer gelungenen Lebensführung im Wege stünden. Anselm Grün vermittelt seinen Lesern die Hoffnung, dass Menschen freie Wesen sind, die ihr Leben tatsächlich zum Guten wenden können. Dabei schöpft er nicht nur aus seinem christlichen Menschenbild, sondern auch aus der Bewegung der positiven Psychologie, die der Meinung ist, dass jeder Mensch auch klare Quellen in sich hat, aus denen er schöpfen kann und sollte. Die aktive Imagination nach C.G. Jung, Meditation, gezielte Auszeiten oder Aufenthalte in der Natur sind Wege, die Grün vorschlägt, um an diese Quellen der Kraft heran zu kommen. Als Beispiele persönlicher Kraftquellen nennt er, analog zum Entwickler der Salutogenese Aaron Antonovsky, persönliche Ressourcen wie Hoffnung, Zuversicht und Selbstwertgefühl, und soziale Ressourcen wie Zusammenhalt in Partnerschaft und Familie oder ein gutes Arbeitsklima. Er erwähnt auch die sogenannten Quellen des Heiligen Geistes, wie zum Beispiel Liebe, Freude, Friede, Sanftmut, wie der Apostel Paulus sie beschrieben hat, sowie die Kardinaltugenden Gerechtigkeit, Tapferkeit, Maß und Klugheit. Aus der Quelle des Heiligen Geistes zu schöpfen, heißt für Anselm Grün, sich absichtslos auf das einzulassen, was gerade ist, in Leben und Arbeiten ganz bei sich zu sein. Es erinnert an das Gefühl des Flows wie es der amerikanische Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi beschreibt. Menschen sind nach der Meinung Anselm Grüns in die Welt gesandt, um diese "zu gestalten, zu hegen und zu pflegen. Sinnvoll wird das Leben erst, wenn der Mensch seinen Auftrag erkennt, den er in dieser Welt hat, und ihn auch lebt."
Anselm Grün ist ein moderner, professioneller Seelsorger, der psychologische Ansichten mit seiner tiefen christlichen Überzeugung, dass Menschen zum Leben gerufen sind, verknüpft. 'Quellen innerer Kraft' ist ein Buch, das Menschen unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung inspirieren kann, sich in ihrer Einmaligkeit zu erkennen und authentisch und kraftvoll für sich und andere zu leben.
Sehr schönes Buch 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Habe das Buch dieses Jahr im Urlaub gelesen, da mein Freund es dabei hatte. Es sind sehr gute positive Gedanken dabei, die motivieren und helfen sich wieder mit der eigenen und göttlichen Kraft zu verbinden.
Positive Einstellung gefällt mir 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich mag ihn, den Anselm Grün. Er ist so positiv und gleichzeitig ermahnend eingestellt. Das Leben ist schön. Wir sollten es genießen scheint er uns immer wieder sagen zu wollen. Die besten Entspannungsgeschichten mit positiven Gedanken habe ich in Autogenes Training: in Phantasiereisen gefunden. Hier werden Entspannungsmethoden mit positiven Denken kombiniert. Gelungen!
Quellen aus der Tiefe 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich bin schon seit mehr als 10 Jahren begeisterter Anselm Grün Leser und kenne wirklich fast alle Bücher von ihm. Und ich kenne somit auch seine Gefahr, sich bei den vielen Publikationen zu wiederholen. Dieses hier ist ein Ausflug in die Psychologie, wobei die Sehnsucht nach einem Zugang zur inneren Quelle auch durchaus ein religiöses Thema ist. Gestern habe ich es wieder zur Hand genommen, weil ich viel von Quellen in dem neuen Buch von Betz "Der Erde nah - dem Himmel entgegen" (Pilgerführerer für die Alpen) sofort fasziniert druchgelesen habe. Jetzt will ich in die Alpen, auf diese tollen Wege, zur Quellensuche!
Kraftquellen 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Dieses Buch führt zu in uns bereits vorhandenen Zugängen göttlicher Kraftquellen, die wir bereits in uns tragen. Die Spiritualität und die echte Lebenserfahrung von Anselm Grün, er weiß was es heißt Herausforderungen zu leben, macht das Buch praktisch und echt ermutigend.
Und wichtig, auch grundlegend auf der Bibel basierend.
Ein Buch, das uns wieder zu unseren inneren Quellen führt 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich war erst etwas zögerlich, ob mir ein 'religiöses' Buch Erhellendes zu dem Thema geben mag. Wie sich herausgestellt hat, gibt es dazu keinen Grund. Anselm Grün zeigt sich auf der höhe der Zeit mit allen Problemen und Schwierigkeiten die wir heute haben. Er beschreibt sehr modern mit moderaten (und auch sehr sinnvollen und hilfreichen) Verweisen zur Bibel und zur heutigen Psychologie, wie wir in dem anstrengenden Alltagsleben wieder zu unserer inneren Kraft finden können. Dabei macht er gerade vor möglichen falschen Vorstellungen (auch der religiösen Art) nicht halt. Ein Buch, das mich nachhaltig beeindruckt hat und das auch noch einige Zeit nach dem Lesen weiter wirkt.
Einziger Minuspunkt: Das schlechte Lekorat. In dem Buch wimmelt es vor Schreibfehlern. Das sollte bei der 6. Auflage eigentlich nicht passieren.
Kein Punktabzug allerdings, da das Buch inhaltlich ohne Abstrich zu empfehlen ist.
Wundervolles Quellenbuch 5 von 5.00 Punkten
Verfasser In Zeiten der Erschöpfung sehnen sich Menschen nach neuer Hoffnung. Sie haben das Gefühl, da gibt es nichts mehr in mir, aus dem ich schöpfen könnte.
Anselm Grün schreibt über trübe Quellen, die unsere inneren Energien abkapseln. Das können negative Gefühle sein, krankhafte Lebensmuster aus der Kindheit oder überhöhte Glaubensvorstellungen.
Klare Quellen dagegen sind Erlebnisse der Kindheit, in denen wir uns an dem scheinbar Überflüssigen erfreuten. Es sind Erfahrungen an Zeiten, in denen wir die Welt um uns herum vergaßen, uns ganz für ein Spiel oder eine Aufgabe begeisterten. Erinnerungen daran eröffnen den Weg zu heilsamen Quellen.
Wer in den Genuss der Quellen des heiligen Geistes kommen möchte, der hat dazu die Chance über heilsame Anstöße (inspiriert durch biblische Beispiele) oder durch die Früchte des heiligen Geistes, wie sie uns Paulus z.B. in der Liebe aufzeigt. Ein anderer Weg, neue Kraft zu schöpfen, führt über Tugenden (Gerechtigkeit, Maßhalten oder Klugheit). Auch helfen uns sinnstiftende Ziele dabei, Orientierung in hektischen Zeiten zu finden. All diese Quellen beleuchtet Anselm Grün liebevoll mit Beispielen aus seinem reichen, praxisnahen Erfahrungsschatz. Weitere Zugänge finden sich in seinem Quellenbuch über den "spirituellen Weg": Dazu gehören geisterfüllte Worte, Gebete und Meditationen, Segens-Rituale, Zeiten der Stille sowie Erfahrungen in der Natur.
Besonders hat mich das Kapitel über Pater Anselms persönliche Quellen angesprochen. In seiner Kindheit träumte er vom Beruf des Maurers. Heute bietet er mit seinen Büchern Worträume an, die zur Entdeckung eigener Kraftquellen inspirieren. In Zeiten der Erschöpfung brechen sie die Schale des Quellkerns auf. In anderen Zeiten fördern sie oftmals ungeahnte Quellen sprudelnd ans Tageslicht.