Bibelausgaben, Die Bibel: Einheitsübersetzung
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Bibel ohne Wenn und Aber 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich finde diese Bibel gelungen. Diese Ausgabe ist in einer einfachen Sprache gehalten, die man auch verstehen kann.
Daher kann ich sie nur empfehlen.
sehr gut 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Sehr gute Bibelübersetzung mit wissenswerten Kommentaren und umfangreichem Anhang. Einziger Nachteil für mich, die Schrift ist meiner Meinung nach etwas zu klein gehalten. Zu empfehlen wäre die Ausgabe im Format 21,6 x 15,9 cm für den selben Preis.
Ihre heutige Aufforderung zur Rezension des vor kurzem bei Amazon erworbenen Artikels ... 5 von 5.00 Punkten
Verfasser ... emfinde ich als äußerst amüsant. Ich hätte nicht gedacht, dass Inhalte dieses Werkes einer Rezension bedürften. Aber bitteschön. Ich halte die Bibel, selbst in der einfachen Ausführung als Einheitsübersetzung und ohne Goldkante, immer noch für das Buch der Bücher. Es sollte in keinem Haushalt fehlen :-). Viel Spaß beim Studium.
Das Gute Buch 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Die Einheitsübersetzung haben wir zur Konfirmation (röm.-kath.) geschenkt bekommen. Die Textgestaltung ist einfach und versucht nicht zu poetisch zu sein. Die Übersetzung ist stark von Martin Luther beeinflusst. Sinngemäß zusammengehörende Textabschnitte sind mit eigenen Überschriften versehen und am Ende jeder kleinen "Episode" findet man Referenzen zu anderen Bibelstellen mit ähnlichen Themen oder andere Relevanz. Sehr hilfreich. Manche (wenn nicht gar viele) der Fußnoten sind wirklich informativ, die Übersetzer haben es auch vermieden, umstrittene Bibelverse auszulassen (wie in den englischen NIV und RSV) und stattdessen jeweils angemerkt, dass sich besagte Verse in älteren Textzeugen nicht fänden.
Was mich stört ist, wenn es in den Fußnoten zu Genesis 1 heißt, die (Original-)Autoren wollten sicherlich keinen naturwissenschaftlichen Schöpfungsbericht zusammenstellen und wenn die Zeittafel am Ende der Ausgabe die Chronologie der Bibel direkt mit der "wissenschaftlichen" kontrastiert. Solche Bemerkungen sollte man doch aus dem Heiligen Buch heraushalten und für die Debatiertische aufheben
Gut zu lesen, aber für die Auslegung braucht es mehr! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Seit einiger Zeit arbeite ich bereits mit dieser Bibelausgabe und finde Sie recht anständig zu lesen. Die Kommentare zu einigen Stellen und deren Verständnis helfen einem schon sehr zum Verständnis einiger Texstellen. Obwohl die Kommentare doch etwas mager ausgefallen sind. Aber gut es ist halt keine Studienbibel auch wenn sie mancherorts als solche empfohlen wird.
Hier kam die Kritik auf, das vieles hier nur Sinnbildlich wiedergegeben wird in der Aussgabe und das man doch auf die Lutherfassung zurückgreifen soll. Also die Lutherfassung beherbergt selbst fast 3000 Fehler nach meinen Informationen, von daher wäre ich mit solchen Aussagen vorsichtig.
Mit persönlich hätte es auch besser gefallen eine Übersetzung zu schaffen, die sich etwas näher um nicht zu sagen so ziemlich genau am Urtext bewegt.
Aber wie ein Vorrezensent bereits erwähnte als 2 Ausage gut zu gebrauchen.
Was mich ein wenig gestört hat was doch die Tatsache, das bei dieser Aussgabe die Lesebändchen fehlen, schade denn da hätte man nicht sparen sollen.
Alles in allem bin ich mit dem Buch durchaus zufrieden. Sie ist bekömmlich zu lesen aber für den Anfänger nur bedingt zu empfehlen, denn aus Sinnbildlichen Texten lassen sich schnell Sachen falsch interpretieren, von daher entweder jemanden suchen, der einem Antwort geben kann, oder auf eine Studienbibel zurückgreifen.
sehr überschätzter wälzer 1 von 5.00 Punkten
Verfasser seit einigen jahrhunderten erfreut sich die bibel erstaunlicherweise einer sehr umfangreichen leserschaft, was nicht zuletzt an dem verbissenen marketing liegt, welches seit der versehentlichen kreuzigung eines propheten im jahre 33 durch die katholische kirche weltweit mit zum teil fragwürdigen methoden durchgeführt wird. das buch gliedert sich auf ziemlich unübersichtliche art und weise in ein "altes" und "neues" testament, obgleich man nie erfährt, wer denn da eigentlich verstorben ist - es versagt also bereits an dieser stelle gegenüber anderen büchern, wie etwa thomas bernhards umfangreichem roman "auslöschung - ein zerfall", wo auch am beginn ein testament erwähnt wird, aber auch schon wenige sätze später klar wird, wer verstorben ist. auf einer tieferen betrachtungsebene fällt auf, dass der anonyme autor sich viel mühe gab, sein buch zu strukturieren (es finden sich auf schritt und tritt den kleinstkapiteln vorangestellte nummern und unterkapitelziffern) jedoch bei all dieser detailverliebtheit die gesamtstruktur der erzählung auf der strecke bleibt. bisweilen wird man in der weiten wüste des angeblich auf historischen fakten aufruhenden erzählungswerkes durchaus fündig und findet griffige metaphern und durchaus spannende schilderungen von schlachten und massenmorden, wie in vielen fantasy-romanen auch, kann, wenn man will, auch durchaus brauchbaren stoff für kalte winterabende finden, wenn kein papier zum unterfeuern das kamins verfügbar ist (dünndruck!). es erstaunt doch sehr, dass teile des epos immer wieder in der schule herhalten müssen für den unterricht, wenn man bedenkt, dass es weit übersichtlichere bücher gibt. ich würde mir wünschen, dass die rezeption dieses überschätzten buches langsam zur ruhe käme und nicht weiterhin so viel unruhe in unserer welt auslöst.
Hat nicht funktioniert 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich habe dieses Buch gekauft, weil es hier einen sehr guten Ruf genießt.
Jedoch musste ich einerseits nach kurzer Zeit feststellen, dass Quellenangaben - sofern überhaupt vorhanden - extrem unpräzise und nicht nachprüfbar sind und somit die Informationen etwas aus der Luft geholt wirken.
Andererseits habe ich auch auch nach längerem Studium und intensiven Betens keinen Erfolg gehabt: Das von mir erbetene Auto bekam ich nicht. (Obwohl nichts davon in dem Buch steht, dass man nicht um Autos bitten dürfe oder so) Ich hab das beten dann sein gelassen, nachdem Gott mir nichtmal einen neuen Computer geschenkt hat. Auch der der süße Geruch des brand-geopferten Stiers hat nichts geholfen. Außer vielleicht meine Nachbarn auf den Plan gerufen.
Auch etwas schockiert haben mich einige Geschichten, in denen berichtet wird, dass Homosexualität ein Greuel ist, dass man seine Tochter verkaufen darf und dass man seinen Nachbarn töten soll, wenn er am Samstag arbeitet. Das halt ich für sinnvoll (wegen der Ruhe), aber etwas überzogen.
Dass das Essen von Muscheln oder Hummer ein Greuel ist, mag sein. Aber warum steht dann nicht geschrieben, dass Massentierhaltung ein Greuel ist?
Insgesamt kann ich das Buch nicht empfehlen. Es ist extrem inkonsistent, viel zu schwammig geschrieben und es gibt deutliche humanere Ratgeber für verirrte Schafe. Nicht zuletzt der enorme Umfang ist gerade für Neueinsteiger ein zu große Herausforderung.
Kaufen oder nicht kaufen? 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Die Einheitsübersetzung - Bei der das neue Testament für Protestanten als akzeptabel gilt. Das AT ist leider voller Fehler. Nun könnte man vermuten, dass es sich bei diesen Fehler um Fehler gem. der Vulgata-Übersetzung handelt, dies ist aber nicht so. Ich vermute eher das diese Fehler von einer neueren englischen Übersetzung entstammen. Die Wortähnlichkeiten an weniger bekannten Stellen, der Bibel, lassen dies erkennen. Wortähnlichkeiten im Kernbereich kommen gewöhnlich durch mündliche Tradierung zu stande. Außerdem läßt sich Fragen wer hat den eigentlich diese Bibel übersetzt? Kenne ich die? Überzeugen die mich? Mittlerweile hat Papst Bendikt eine Neu-Revision gefordert. Die Einheitsübersetzung hatte er aber zu seiner Zeit in Deutschland mitgetragen. (Vor kurzem gab es auf Pro7 eine Sendung in der eine Hure auf Lehramt für kaholische Theologie (und Geschichte) studierte. Also nicht jeder Kahtolik würde mich gleich als Übersetzer überzeugen.)OK, und um welche Einheit geht es? Man könnte meinen das Wort wird so wie "deutsche Einheit" gebraucht; aber hier ist vermutlich eher eine Art Einheitslook für die katholische Kirche gemeint. Problematisch daran ist, dass selbst der spanische Teil der katholischen Kirche seit Jahr und Tag eine Bibel-Übersetzung verwendet welche eindeutig lutherische Wurzeln besitzt. In anderen Ländern sieht es ähnlich aus. (Doch in Deutschland muss man vermutlich an dem Bibeltext so herumbasteln. Vielleicht könnte man die Reformation gänzlich zurückdrängen. Juhu, das Mittelalter wartet.)
Und was ist wenn man diese traditionellen Übersetzungen vergleicht; man entdeckt (in der Einheitsübersetzung) Übersetzungen die nicht etymologisch, übersetzungstraditionell oder durch sprachkulturelle Betrachtungen erklärbar sind. So wird in der spanische Übersetzung an einer Stelle mit "töten" übersetzung und in der Einheitsübersetzung mit "morden". Wer da keinen Unterschied? Also, wenn es schon die Einheitsübersetzung sein muss, dann als Drittbibel. Daneben sich, wenn man umbedingt erzkatholisch sein möchte die Vulgata oder wenn man ein wenig progressiver ist die spanische Bibel. Oder die Luther-Vulgata - Oder ganz einfach mal die Lutherbibel (1912 Revision)verwenden - oder eine King James Bible 1611 auf jeden Fall etwas stabileres. Dennoch die Bibel ist sprachlich flüssig lesbar und ist als Ergänzung (zu einer zweiten Bibel) eine absolute lohnenswerte Investition. Wenn man eine Stelle nicht versteht ist dann doch mal hilfreich einen anderen Wortlaut zu lesen. Und dann gibt es doch noch Bibeln, die nicht mehr nachvollziehbar sind z.B. die Bibel in gerechter Sprache etc.
Als Bibel bekommt die Einheitsübersetzung nur drei Sterne. Die Bibel selbst hätte sechs bekommen.
So kann man nur hoffen das nach 500 Jahren Kirchenspaltung die Rest-Erz-Katholiken in Deutschland, irgendwann einmal so klug sind die Luther-Texte anzuschaun und damit ihren Frieden finden. Besser ist auf jeden Fall eine lutherische Übersetzung, dennoch kann man diese Übersetzung ruhig kaufen.
mfg Sönke
Problematische Übersetzung 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Vorliegende Bibel ist sicher hinsichtlich des Preis- Leistungs- Verhältnisses kaum zu überbieten. Die einzelnen biblischen Bücher sind durch recht ausführliche Einführungen und einen ausgewogenen Anmerkungsapparat erschlossen, zudem finden sich zahlreiche Erläuterungen, Register und Karten im Anhang.
Leider muß gesagt werden, daß die hier abgedruckte Einheitsübersetzung nicht die beste ist. Zwar die offizielle katholische Übersetzung, die seit 1979 in der Liturgie und in der Pastoral verwendet wird, weist sie doch zahlreiche Schwachstellen auf. Im Bemühen, eine auch für evangelische Christen annehmbare, ökumenische Übersetzung zu schaffen (dies war zu Begin des Projektes 1962 die Intention), wurden zahlreiche Passagen entstellt. Zudem ist die Einheitsübersetzung eine sinngetreue, keine wortgetreue Übersetzung, sie ist somit stellenweise recht weit vom Urtext entfernt.
Zur Zeit wird seitens der deutschen Bischofskonferenz (die Evangelische Kirche Deutschlands hat sich aus dem Projekt zurückgezogen und propagiert wieder die "Luther- Übersetzung") an einer Revision gearbeitet, die aber wohl nur stellenweise Korrekturen anbringen dürfte.
Fazit: Es gibt bessere katholische Übersetzungen, besonders die "Herder"- Übersetzung (z.B. als "Benedikt- Bibel"). Bleibt zu hoffen, das auch die Deutsche Bischofskonferenz dies bald einsieht.
Ein gutes Buch 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Nun, es mag sein, dass sich nicht jedem der tiefere Sinn und die Systematik dieses Werkes vollständig erschließt. Man kann vielleicht sogar bezweifeln, dass es überhaupt einen solchen Menschen gibt. Auch handeln die Themen nicht von einer utopischen Friedenswelt, oft sind Mord- und Totschlag ungeschönt beschrieben. Ebenso ist die Bibel ganz offensichtlich nicht ein Unterhaltungsroman, in dem bestimmte Charaktere dem leichtgeistigen Leser behutsam vorgestellt werden. Wie sieht aber die Welt aus, in der wir leben? Gibt es vielleicht Parallelen zwischen Teilen der Schrift und unserer Welt? Gibt es Parallelen zu anderen heiligen Schriften? Es gibt nun einmal religionsübergreifende, grundsätzliche Wahrheiten. Vielleicht dienen alte Schriften und religiöse Normen dazu, diese Wahrheit für sich selbst zu entdecken. Demnach gibt es möglicherweise keine universelle Wahrheit oder sie ist in jedem als Götterfunke verborgen (Lukas: "Gott wohnt in jedem Menschen", also nicht nur in einer Auswahl oder berufenen Gruppe von Menschen). Wenn also dieses unendliche in uns selbst ist, können wir es, wenn wir an uns arbeiten, uns Form geben, auch entdecken. Vielleicht ist dieses Buch ein interessanter Wegweiser. Möglicherweise können aber auch weitere Symboliken und Schriften zu einer tieferen Erkenntnis führen.