Verlorenes Wissen, verbotene Wahrheit: Die geheimen Mysterien der Weltgeschichte
Brian Haughton
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Neugierig geworden, aber nicht lange geblieben... 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich interessiere mich sehr für Mystik, verbotene Wahrheiten, geheimnisvolle Orte, Artefakte, Wesen und Personen. So ist dies Buch vom Titel und der Beschreibung eines, an dem ich nicht vorbei gehen konnte. Ich bin neugierig geworden... dies hat sich aber schnell gelegt. Normalerweise lese ich Bücher wie dieses in einigen wenigen Abenden durch... dieses erforderte sehr viel Durchhaltewillen und einen Zeitraum von einem Monat. Die Kapitel sind kurz, aber sie bleiben langweilig. Es sind nur kleine schwarz-weiß Bilder vorhanden, dies versucht der Verf. zu kompensieren, indem er sich in langatmige Beschreibungen der Orte, Artefakte etc ergeht. Langatmig in einem Kapitel von 6-10 Seiten? In der Tat, das geht. Ich ahnte es vorher nicht. Dann finden sich Hinweise z.B. bei Atlantis auf Lemuria, eben dort auf Atlantis, Blavatskys Name taucht immer mal wieder auf, andere Namen wiederholen sich auch... aber es gibt keine Querverweise, nicht einmal ein Sachregister. Die Kapitel bleiben alleine im Raum stehen, sind nicht miteinander verbunden. Der Verf. erklärt auch nicht eingehender, was die Bedeutungen der Orte, der Artefakte etc sind. Legenden werden nicht umfassend (das geht auf 6-10 Seiten pro Kapitel auch nicht) behandelt, er wählt hier nur Einzelaspekte aus (meistens stellt er nur eine von vielen Theorien etwas genauer vor), immer damit schließend, Antworten nicht zu wissen. Zu viele Themen angerissen, es gelingt dabei aber nicht, den Leser mitzuziehen, die Berichte packen nicht, sondern ich habe nach jedem Kapitel erstmal Pause gemacht. Sonst laden solche kurzen Kapitel dazu ein zu sagen: das Nächste lese ich noch. Hier dachte ich mir: das Nächste lese ich noch... aber erst morgen.
schwach recherchiert, oberflächlich geschrieben 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Der Autor, obwohl archäologisch ausgebildet, referiert in Manier eines Zeitungsreporters über ungelöste archäologische Artifakte und Stätten anhand von dutzenden Beispielen, ohne dass Neues gesagt wird oder ihm auch nur neue Erkenntnisse hinreichend bekannt sind. Seine Statements sind nicht nur auf ungenügenden Recherchen basierend sondern auch oft genug einfach nur falsch (so verwechselt er sogar Süd- und Mittelamerika).
Der einzige Sinn des Buches könnte in der komprimierten Aufzählung der Phänomene, Personen und Stätten bestehen, anhand der Leser sich dann anderweitig hinreichend informieren sollte.
nichts Neues in Deutschland 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Es ist schade drum, das Buch beinhaltet eine Zusammenstellung längst bekannter Phänomene und Mysterien, bietet dabei kaum neue Fakten. Dabei gibt es genug andere Literatur zu den Rätseln dieser Welt, insbesondere von deutschsprachigen Autoren, dazu noch aktuell recherchiert. Wieso bekannte Verlage immer wieder ausländische Autoren bevorzugen, mag zwar marketingstrategisch begründet sein, aber wäre es nicht schön, wieder mehr Autoren aus den eigenen Reihen die Möglichkeit zu geben, ihre Recherchen in sicherlich gefragten Büchern zu präsentieren? Dass es davon genug gibt, beweist sich an den Unmengen an Manuskripten, die sich bei den Lektoren stapeln. Bitte davon mehr!
477 spannende Seiten. 5 Sterne für ein sehr gutes Buch! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser 477 Seiten Spannung und Unterhaltung pur. Ohne Einschränkung 5 **** gebe ich für die Arbeit des Autors Brian Haughton, der heute in Griechenland lebt.
In 5 Kapitel geht der Autor ausgesprochen informativ zu folgenden Oberthemen" ein:
- Geheimnisvolle Orte
- Mysteriöse Artefakte
- Rätselhafte Menschen
- Weitere Geheimnisse
Dabei ist es dem Autor in hervorragender Art und Weise gelungen bekannte Thematiker der Grenzwissenschaft" mit bisher weniger bekannten Themen zu kombinieren. Folglich legt Haughton hier ein Buch vor, das auf 477 eng beschriebenen Seiten dem Einsteiger und dem Kenner eine Fülle an sehr guten Informationen liefert...
Unterstrichen werden muss auch, dass der Autor sich in seiner Veröffentlichung nicht in unhaltbare Spekulationen und esoterische Andeutungen ergießt. Das heißt, er stellt den Lesern in spannender Art und Weise die großen und kleinen Rätsel der Welt vor und führt den Leser in eine rätselhafte Welt.
Der Deutsche Untertitel Die geheimen Mysterien der Weltgeschichte" ist eine gute Wahl. Er reflektiert in sehr guter Art und Weise den Inhalt des Buches. Der Haupttitel ist weniger geschickt gewählt und erinnert auf den ersten Blick an ein Verschwörungsbuch. Dem ist aber nicht so! Haughtons Buch ist kein Verschwörungsbuch.
Herausstreichen muss man, dass es dem Autor gelungen ist, in den rund 50 verschiedenen Unterkapiteln auch für den alten Hasen" der Grenzwissenschaft neue und spannende Informationen zu präsentieren. Die Schreibweise ist gut, flüssig und spannend.
Damit gebe ich dem Buch gerne 5 verdiente Sterne und streiche heraus, dass es für den Kenner und für den Einsteiger ein lohnenswertes Buch ist. Der Preis von 12 Euro ist für ein derart dickes Taschenbuch absolut OK. Ebenso ist jedes Thema bebildert. Auch wenn man sicher nicht alle Aussagen des Autors teilt (deshalb sind die Themen ja auch Mysterien), so kann ich es uneingeschränkt empfehlen.
Lars A. Fischinger
Seriöse, wissenschaftliche Aufarbeitung 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Vorneweg muss gesagt werden: Der deutsche Titel ist etwas irreführend. Keine der Wahrheiten ist verboten - hier hätte eine nähere Übersetzung des Originaltitels besser gepasst (Hidden History: Lost Civilisations, Secret Knowledge and Ancient Mysteries", etwa Versteckte Geschichte: Untergegangene Zivilisationen, Geheimes Wissen und Alte Mysterien).
Die Auswahl der Phänomene ist verwirrend; vor allem die Anzahl real nicht existenter Orte oder Artefakte trägt dazu bei. Einige wirken irrelevant und erwecken den Eindruck, Füllmaterial zu sein.
Alle Artikel sind in einem seriösen Ton geschrieben, nur einige wenige haben einen zu starken esoterischen Touch. Das Buch ist gut lesbar, dazu tragen ebenfalls die nur kurzen Artikel - Kapitel mag man sie nicht nennen - bei.
Der vierte Teil wirkt ebenfalls wie ein Füllstück - es erscheint logischer, die weiteren Beispiele an die jeweilige Kategorie anzufügen als sie später in einem gesonderten Kapitel noch einmal aufzuführen, zumal dann zwischen den Orten schon mal 250 Seiten liegen.
Im Großen und Ganzen ein interessantes Buch, auch wenn die Auswahl der behandelten Themen nicht immer nachvollziehbar ist. Dem Autor wird zugute gehalten, dass er sich um eine seriöse, wissenschaftliche Aufarbeitung der Themen bemüht hat und diese ihm auch in weiten Teilen gelungen ist.