Abgefahren: In 16 Jahren um die Welt
Claudia Metz
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 77 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Hervorragend ! Wer Träume lebt.... 5 von 5.00 Punkten
Verfasser es gibt wenig Motorradreisebücher, welche ich 2 oder gar 3 mal gelesen habe. Dies lese ich in regelmäßigen Abständen und ich konnte den beiden vor einigen Jahren bei ihrem Dia-Vortrag im AudiMax in Wien zuhören.
Beeindruckend, abenteuerlich,lesenswert......
Wer danach nicht mit dem Gedanken spielt auf das Motorrad zu steigen und abzuhauen, dem kann wirklich nicht geholfen werden
Ein abgefahrener Reisebericht 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und es hat mir sehr gut gefallen.
Angefangen vom Chaos der Reisevorbereitungen, den Selbstzweifeln, ob man so eine Reise durchsteht bis hin zu der grenzenlosen Freiheit unterwegs zu sein. Man erlebt die Reise gemütlich vom Liegestuhl aus mit, ist mitten im Geschehen und fiebert mit den Abenteurern. Beeindruckend fand ich, wie sich Menschen in Notsituationen immer wieder Lösungen erarbeiten und so mit Hilfe einfachsten Mitteln weiterkommen und sich oft über alle Grenzen hinaus bewegen. Ein guter Reisebericht für alle, die einen längeren Trip planen oder für jene, die von so einem träumen.
Enttäuschend! 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Viel versprechend vom Titel her, enttäuschend zum Lesen. Was wir lesen können, ist der Verschleiß der Motorräder, wie schwer Ersatztteile zu besorgen sind und ob man ohne Genehmigung durch manche Länder fahren darf....viel zu wenig zum Leben vor Ort, zu den Gegebenheiten dort, was schön, was weniger schön war, wie die Leute dort wirklich leben. Will ich wissen, wieviel Öl, Benzing oder Ersatzteile ein Motorrad braucht, lese ich andere Lektüre!!!!
Sehr authentisch ... 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Also ich bin Motorradfahrer und habe nun schon einige sog. Motorradreiseführer gelesen. Von allen ist dieses Buch mit Sicherheit das authentischte Reiseführer. Man mag sich an einigen Passagen reiben und den Schreibstil nicht immer professionell finden, auch ist die Aufmachung, sprich auch Bebilderung, eher dürftig, aber wenn man all die anderen Reiseführer schon mal gelesen hat und die Hinweise auf die diversen Sponsoren mit Geduld übergangen hat, ist dieses Buch - im übrigen auch für Nichtmotorradfahrer - ein kleiner Lichtblick. Ganz objektiv hat dieses Buch vielleicht nur drei oder vier Sterne verdient, aber aus Prinzip sind selbst fünf Sternchen zu wenig.
Das Buchv IST abgefahren!!!! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher geworden. Ich bin beim Lesen in die Geschichte der beiden Weltenbummler so abgetaucht,quasi mitgefahren! Durch den Wechsel zwischen Claudia Metz und Klaus Schubert als Erzähler ist es unheimlich spannend zu lesen, da jeder seinen eigenen Stil, seine eigene Perspektive einbringt.
Ich war von diesem Buch so beeindruckt, daß ich die Dia-show dieser Weltreise besucht habe, so haben sich noch phantastische Bilder aus der ganzen Welt in mein Gedächtnis eingeprägt, die jedes Mal, wenn ich "Abgefahren" lese, wiederkommen.
Wenn es doch nur mehr dieser Bücher gäbe!!!!
zwischen sehr gut und schlecht = befriedigend 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Das Buch ist teils sehr interessant, teils aber auch nervig. Glücklicherweise ist dies ein ständiges Wechselspiel so dass ich nie auf die Idee gekommen bin das Lesen in diesem aufzugeben.
Super finde ich u.a. den Mut der beiden bei dieser Tour und das ständige wieder aufraffen wenns mal nicht so gut läuft, der Zusammenhalt und die persönliche Sichtweise zu vielen Dingen.
Nervig finde ich Vergleiche zur Normaldeutschen Lebensweise, die hätte sich Klaus verkneifen sollen denn sowas kann zum Bumerang werden.
Natürlich kaufe ich mir einen Reiseführer u. lese ihn mir vorher durch wenn ich 2 Wochen auf die Philippinen möchte und ich fände es dann auch gut wenn dort eine Tauchschule vor Ort ist, soll mir das nun peinlich sein?
Die wichtigste Lektion vom Reisen ist da definitiv noch nicht angekommen. Verurteile niemals andere Lebensweisen. Die eigene Sichtweise ist nunmal "die Eigene" und nicht die von allen und schon gar nicht "die Richtige".
Nicht jeder möchte auf diese Art aus seinem Leben für so lange Zeit ausbrechen, alles hinter sich lassen, aus welchem Grund auch immer, und sich solchen Strapazen aussetzen.
Was ich beim Lesen kaum glauben konnte sind die sich wiederholenden "Vorahnungen" die so detailliert dann auch passieren..., ej, voll die Hellseher die beiden..., wohl eher nach dem Geschehnis sich die Vorahnung gut eingeredet...
Außerdem geht man auf die Kulturen, Leute, Sehenswürdigkeiten in diesem Buch meist viel zu wenig ein, jedoch werden Defekte am Motorrad recht detailliert beschrieben, echt schade sowas!
Achja, das Proletengehabe ala "Die Polizei kann mir nichts anhaben" und "ich mach was ich will" ist teilweise recht peinlich.
Aus meiner Erfahrung hatten die beiden viel Glück, denn in so manch einem Land das sie durchreisten wird solchen Leuten nur allzu oft der Kurze Prozess gemacht.
Zum Lesen ganz ok, den voll Preis würde ich für das Buch aber nicht zahlen wollen, hab es vom Flohmarkt für 50 Cent, so würden es die beiden Hauptpersonen Klaus & Claudia doch auch machen ;o)
Mit Klaus und Claudia um die Welt 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich habe die Zwei bei ihrem unglaublichen Abenteuer um die Welt jeden Abend ein Stück begleitet und mir ist das Herz aufgegangen, stehengeblieben, es hat gerast und sich gesehnt. Wenn ein Buch das schafft, ist es fünf Sterne wert! Zwar ist es an einigen Stellen holperig zu lesen, weil munter durch das Tempusangebot gesprungen wird, aber auch dadurch wird es ein lebendiger Erzählfluss. Mir schien es, zwei Freunde meiner Eltern kämen uns nach 16 Jahren wieder besuchen und erzählten von ihrem Abenteuer, bei dem es um alle Aspekte einer solchen Unternehmung gehen muss: Die Technik, die Versorgung, die Erlebnisse mit fremden Kulturen und das Überwinden von körperlichen und geistigen Grenzen. Mich hat dieses Buch tief beeindruckt!
Abenteuertrip mit einigen Schwächen. 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Man muss sich das als in die Zivilisation eingebundener Mitteleuropäer erst einmal richtig vor Augen führen: Da will ein junges Paar 1981 noch mitten in Zeiten des Kalten Krieges nach Japan ausgewanderte Verwandschaft besuchen - per Motorrad! Aus dem ursprünglich auf mehrere Monate angelegten Trip werden dann volle 16 Jahre, eine Weltumrundung inklusive. Nach der Wiederankunft in Köln sind nur noch eine Handvoll Teile an den beiden japanischen Maschinen original, denn die fahrbaren Untersätze müssen im Laufe der Tour zahlreiche Umbauten (so z.B. als Floßantrieb!) und Reparaturen überstehen.
Der von den beiden eingangs erwähnten Globetrottern abwechselnd verfasste Erlebnisbericht wechselt zwischen Licht und Schatten. Bedauerlich beispielsweise der doch äußerst bescheidene Umfang des Buches, den wohl der Verlag vorgab, der allerdings aber auch zu riesigen Einschränkungen bei der Beschreibung einzelner Länder führt. Da werden Kontinente im Eiltempo durchquert, blitzartig der jeweilige Teil der Welt gewechselt - sehr schade, denn so bleiben vielerlei Informationen auf der Strecke.
Desweiteren lesen sich die Beschreibungen aus weiblicher Sicht doch um einiges flüssiger und interessanter als die von Klaus Schubert geschriebenen Passagen. Man wird von einem Abenteuerreisenden keine preisverdächtigen Meisterwerke erwarten, ein besseres Lektorat hätte "Abgefahren" aber doch sehr gut zu Gesicht gestanden. Etwas albern wirkten auf mich die Ausflüge in den esoterischen Bereich, doch das möge jeder mit sich selbst ausmachen. Aber "Däniken meets Easy Rider" war mir dann doch etwas zuviel. Mächtig schmunzeln mußte ich allerdings bei der Beschreibung einer zufällig entdeckten Sexorgie unter pakistanischen Grenzposten. Es muss wohl in der Einöde mächtig langweilig sein...
Als Appetitmacher für den eigenen Ausbruch aus dem Alltagstrott ist dieses Buch sicherlich sehr gut geeignet, Fernweh ist garantiert! Als Informationsquelle über einzelne Länder oder Ratgeber für das eigene Reiseprojekt taugt es allerdings nicht viel, wie auch die Bilderauswahl aus dem riesigen Originalfundus (30 000 geschossene Fotos!) enttäuscht.
Habe mehr erwartet.... 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Dieses Buch ist auf jeden Fall KEINE Lovestory, wie Prisma das schrieb...
Keine Gefühle, kein Wort über Zärtlichkeiten, kein Kuss, nichts....
Wenn man vorher nicht wüsste, das die beiden ein Paar sind, könnte man beim lesen auch darauf kommen, es seien Geschwister oder Kumpels...
Das Paar war 16 Jahre unterwegs...mich würde brennend interessieren, wie die hygienischen Umstände teilweise waren usw,...
Es ist alles sehr schnell aneinandergereit...so nach dem Motto: erst waren wir da, dann sind wir dort gewesen, jetzt wollen wir da hin,....
Ansonsten: Tolles Erlebnis, einfach geschrieben, wahnsinns Fotos:-)
In 16 Jahren um die Welt auf 300 Seiten 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Ein Buch über eine unglaubliche Reise. Mit dem Motorrad um die Welt in 16 Jahren und das auf nur 320 Seiten. Da bleiben pro Jahr gerade 20 Seiten. Das ist in meinen Augen das Problem des Buches. Es ist einfach unmöglich die Vielzahl der Eindrücke in einen so engen Rahmen zu packen. Irgendwie fehlt die Ausgewogenheit zwischen groben Rahmen und erzählenswertem Detail. Ich habe mich beim Lesen der Episoden immer wieder dabei ertappt, dass ich entweder gedacht habe, schade, warum erzählt er das nicht genauer oder warum wälzt er das jetzt so aus. Das Klaus Schubert immer wieder seine politischen und religiösen/spirituellen Ansichten mit in die Geschichten einflechtet hat mich beim Lesen auch eher gestört. Insgesamt merkt man dem Buch an, dass Klaus Schubert kein großer Schriftsteller ist. Die kurzen Episoden von Claudia Metz sind eingängiger zu lesen. Wobei, möglicherweise liegt mir auch nur ihre Sicht auf die Dinge näher.
Fazit:
Ein Buch voller unglaublicher Eindrücke und Geschichten, das leider viel zu kurz ist. Die kleinen Schwächen im Erzählstil sind für mich nicht wirklich von Bedeutung.