QED. Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie
Richard P. Feynman
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 32 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Lehrmittel 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Artikel als Hilfe zum Unterricht für Tochter gekauft. Artikel wurde so von der Schule empfohlen. Super Hilfe
Lesenswerte Erläuterung 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Es wird verständlich und mit Hilfe vieler Skizzen die Wechselwirkung zwischen Elektronen und anderer Teilchen (hier meist Photonen) erklärt. Zum Lesen nebenbei ist allerdings nichts, da die Erklärungen selber noch einmal gründlich durchdacht werden sollten. Ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen, ziehe aber einen Stern ab, da konsequent allgemein bekannte Begriffe (wie schon in einer anderen Rezension bemängelt z.B. Frequenz) vermieden und umschrieben werden.
Physik für Laien 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Richard Feynman erklärt in diesem Buch die Quantenelektrodynamik (in der Quantenphysik die quantenfeldtheoretische Beschreibung des Elektromagnetismus) so, dass es auch nicht Physiker verstehen können. Er verzichtet weitgehends auf komplizierte Formeln und Fachausdrücke. Natürlich kann er nicht auf jeden Fachausdruck verzichten. Auch kann er nicht auf die von ihm entwickelte Pfadintegralmethode verzichten.
Trotzdem kann man auch als Laie dieses Buch lesen, da der Schreibstil meiner Meinung einfach zu lesen ist.
Wir sich für die Quantenphysik interessiert kommt an diesem Buch schwer vorbei.
Sehr verblüffend :) 4 von 5.00 Punkten
Verfasser dieses buch ist für jeden was der physik interessiert ist und sich mal in eine "neuartige" theorie (nicht wie in der schule)des Lichts und seiner eigenschaften reindenken möchte.
auf jedenfall sehr interessant und vorallem verblüffend, wie man mit dieser theorie das Licht beschriebt!
nur ein stern weniger, weil es ruhig etwas anttraktiver gestaltet sein könnte!
Gelungene Einführung in die Quantenelektrodynamik 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Feynman gibt eine Einführung in die Quantenelektrodynamik, die durch fast vollständigen Verzicht auf Formeln auch für Laien gut verständlich ist. Dabei sieht er von sonst in populärwissenschaftlicher Literatur üblichen, wirklichkeitsverzerrenden Vereinfachungen ab. Für Physiker eröffnet er durch seine Art der Beschreibung durchaus neue Aspekte, die in gängigen Lehrbüchern der QED nicht zu finden sind. Daher ist das Buch sowohl für Laien als auch für Leser vom Fach sehr zu empfehlen.
Schwere Kost, physikalische Allgemeinbildung nötig. 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Auch wenn Feynman dieses Buch als populärwissenschaftlich bezeichnet und weitestgehend auf mathematische Formeln verzichtet steigt schon der Anspruch an den Leser nach 25 Seiten stark an. Physikalische Vorgänge wie Lichtbrechung und Lichtbeugung quantenmechanisch zu erklären und dies zu verstehen setzt mind. Physik-GK/LK oder die Physikvorlesung eines Ingenieurstudiums voraus. Sonst versteht man soviel wie ein Affe bei Lesen von Nietsches gesammelten Werken.
eher langweilig 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Nachdem ich seinen Klassiker ( Sie scheinen wohl zu scherzen Mr. Feynman) gelesen hatte, kaufte ich mir gleich das naechste Buch von ihm und habe es leider bedauert das Geld auszugeben. Gut, fuer Physikanfaenger mag es ja ganz spannend sein mit einfachsten Mitteln die QED zu erklaeren, aber jeder der etwas Vorahnung in Form von Oberstufenphysik und Mathematik hat, wird rasch die Lust am Lesen dieses Buches verlieren. Die Zusammenhaenge werde einfach zu oft wiederholt, sodass man sich rasch unterfordert fuehlt.
Auf der anderen Seite hat man manchmal Aha-Effekte, die das Buch als Ganzes aufwerten. Der lockere Schreibstil traegt ebenfallst dazu bei.
nichts für Anfänger 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Eins vorab: Dieses Buch ist das wohl faszinierendste das ich je gelesen habe. Es führt in einen Bereich der Physik ein der sehr speziell ist und in einem Schulbuch keinen Platz finden wird. Wer sich allerdings so auf das Buch einlassen kann, wie Feynman das will, dem werden Schuppen von den Augen fallen, der wird denken: "Das ist doch ein Märchen was der erzählt" und nur langsam verstehen wie genial die Theorie von QED ist. Und deswegen verdient es die Höchstpunktzahl.
Wer dieses Buch liest sollte schon ein gesteigertes Wissbegieren für Phyik und "Licht" haben. Für Anfänger, für Leute, denen das Photonenmodell schleierhaft ist werden an diesem Buch keine Freude haben. Feynman ist ein zu guter Physiker um ein Buch zu schreiben das "bei NulL" anfängt. Was ich selbst im Physik-LK mühsam lernen musste deutet Feynman in seiner Einleitung an, setzt es dann als bekannt voraus.
Nichts für Nebenbei! 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Vorneweg klargestellt, ich bin Laie, was die Physik betrifft, aber mein Interesse an Quantenmechanik, auch und vielleicht weil sie so skurril ist und schräg erscheint wurde vor einiger Zeit geweckt. In der Folge habe ich diverse populärwissenschaftliche Bücher gelesen und hierbei stößt jedermann unweigerlich auf den Namen Richard Feynman. Quanten-Elektrodynamik (QED), also die Theorie hinter der Interaktion zwischen Licht und Materie ist zudem ein besonders faszinierender Bereich und deshalb las ich das Buch.
Wer nun den immer wieder auftauchenden Versicherungen vertraut, R. Feynman sei ein genialer Lehrer gewesen und daraus schließt, dieses Buch kann man so mal nebenbei am Strand lesen, irrt gewaltig. Es ist ohne Zweifel sehr gut geschrieben, auch mit viel amerikanischem Witz, aber es gilt doch, ganz dezidiert sich in das hineinzudenken, was Feynman da so schreibt. Wichtig aus meiner Sicht ist auch, das Vorwort gut zu lesen und sich einzuprägen, was dort gesagt wird, nämlich, dass dieses Buch beschreibt, wie man das Verhalten von Licht beschreiben kann, aber eben nicht erklärt. Klingt komisch, ist aber so; es geht nur darum aufzuzeigen, wie man das Verhalten von Licht am besten beschreibt und die besten Vorhersagen treffen kann. Wer nun glaubt, das hätte er oder sie schon in der Schule unter Optik abgehakt, liegt ebenso daneben. Beispiel: in der Schule lernt man, dass an einer reflektierenden Fläche der Einfalls-Winkel eines Lichtstrahls genauso groß wie sein Ausfall-Winkel sei. Tatsache ist, dass das nicht stimmt, und Feynman bringt einen darauf.
Ich selber habe den Fehler gemacht, das Buch am Strand nebenbei zu lesen und war total frustriert. Also, noch ein zweites Mal, mit mehr Aufmerksamkeit und Konzentration gelesen, und schon läuft`s besser.
Fazit : Ein hervorragendes Buch, das ohne Mathematik auskommt (Klasse!), das aber Konzentration des Lesers und dezidiertes Hineindenken erfordert. Für den Interessierten, super, für den allenfalls am Rande Mitredenwollenden , eine Katastrophe.
Tödlichlich langweilig 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich habe schon ja schon einige populärwissenschaftliche Bücher gelesen, aber dieses war definitiv das schlechteste.
Feynman mag ja ein hervorragender Physiker und guter Lehrer sein, aber das Buch ist trotzdem grausam.
Man kommt sich als Leser vor wie ein Kind. Zumindest wird man von dem Buch so behandelt. Konsequent wird auch der allerletzte Fachbegriff vermieden, nichteinmal das Wort "Frequenz" wird dem Leser "zugemutet", stattdessen spricht Feynman einfach von einer "Zahl" (mag auch ein Fehler des Übersetzers sein).
Wirklich...welcher Leser eines Buches über die Quantenelektrodynamik kennt den Begriff "Frequenz" nicht !?!?
Derjenige ist bei dem Thema dann definitiv falsch.
Das Buch mag für jemanden interessant sein der mit dem Thema Physik bei der Hebelwirkung aufgehört hat, aber schon für jemanden mit Physik-Grundkurs oder gar Leistungskurs ist dieses Buch wohl ein Grund für einen Schreikrampf.
Populärwissenschaftliche Bücher sollten durchaus einfach und leicht verständlich geschrieben sein, keine Frage.
Aber dieses Buch hier ist auf einem völlig kindlich-naiven Niveau geschrieben, so daß man sich mit minimaler physikalischer Vorbildung vorkommt wie im Kindergarten.
Ich kann nur abraten.