Breitengrad Null: Auf dem Äquator um die Welt

Mike Horn

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Enttäuscht      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Beim Kauf dieses Buches hatte ich mich auf einen weiteren spannenden Weltreiseroman gefreut, zuvor hatte ich Beinhart gelesen (sehr zu empfehlen), aber leider wurde ich enttäuscht.
Mike Horn mag ja ein irres Abenteuer erlebt haben aber er schildert es so langweilig und unpersönlich, ich konnte mich eigentlich nie in ihn hineinversetzen (wie man das ja sonst gerne in solchen büchern tut). Irgendwie hat mich das Buch an einen Karl May Roman erinnert, der Held löst jedes Problem und man fragt sich nur noch ab und zu; hey wie kommt Mike Horn jetzt wohl aus dieser Situation, die sich zum Glück erst 10mal wiederholt hat, wieder heraus. Am meisten hat mich an dem Buch die langatmige Beschreibung seiner Ausrüstung, die ewigen Probleme mit seinem Boot, die ebenfalls ewigen Probleme mit der Technick und das ständige Zusammentreffen mit seinen Freunden/Sponsoren "angekotzt"!


Materialschlacht am Äquator      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das Abenteuer ist sehr interessant und es gehört sicher sehr viel Mut dazu, dieses zu unternehmen. Doch Mike Horn fehlte es etwas an Professionalität und gesundem Menschenverstand. In Afrika hat er zusammen mit zwei Freunden in 2(!) Tagen einen mehr als 5000m hohen Berg bestiegen und dabei als Proviant lediglich etwas Schokolade und Wasser für 1(!) Tag mitgenommen. Zum Übernachten dienten 2 Sommerschläfsäcke, bei Temperaturen jenseits von 0 Grad.
Dann der klägliche Versuch, durch die Republik Kongo zu ziehen, wo zu dieser Zeit Bürgerkrieg herrschte.
Die Geschichte war es für mich eher Harakiri als ein Abenteuer.

Lesenswert und spannend      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
... aber vielleicht manchem etwas zu eindimensional, nämlich größtenteils allein aus der Sichtweise des gesponsorten Weltumrunders. Ethnologische, anthropologische,politische oder ökologische Sichtweisen , werden eher nicht berücksichtigt. Aber wem bleibt auch die Zeit dazu, wenn man allein im Urwald, im Sturm tausende von Kilometern fern jeden Festlandes, oder inmitten feindlicher Guerillatruppen um sein Leben bangen und kämpfen muß.

Eine Energieleistung die seines gleichen sucht!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Dieses Buch über Mike Horns Umrundung der Erde ist nicht nur ein Erlebnisbericht, sondern beweist dem Leser, dass man an sein Ziel glauben muss um es erreichen zu können. Ein atemberaubendes Buch, bei dem das Abeteuer förmlich selbst beim Lesen spürbar ist! Es ist unvorstellbar das ein Mensch solch ein Abenteuer und diese Strapazen überhaupt wagt und es dennoch mit solch einer Stärke zu Ende bringt. Er beweist mit dem Buch wozu ein Mensch fähig ist, welche Willensstärke uns zu enormen Leistungen treiben kann. Man möchte diese Reise am liebsten vom ersten bis zum letzten Kilometer erleben ohne das Buch weglegen zu müssen!

Alles in allem ein Buch bei dem man lernt nie aufzugeben und an sein Ziel zu glauben!

Reales Abenteuer      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Dieses Buch ist eines der Besten, das ich jeh gelesen habe: Spannend, Packend, Interessant und auch Witzig!

Spannend beschreibt Mike Horn sein waagemutiges Unternehmen, die Erde segelnd, wandernd, paddelnd und schwimmend auf dem Äquator zu überqueren.
Mike trotzt auf seiner Reise einem Biss einer hochgiftigen Schlange, überlebt tosende Stürme und kann sich aus der Gewalt von marodierenden Banden befreien.

Man muss sich vor Augen führen, dass das kein Comic- oder Fantasiebuch ist, sondern Fakt, wahre Begebenheit.


Ist der Anfang erst einmal getan, gibt es kein zurück mehr.      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Zu erst einmal sollten ein paar Dinge angemerkt werden: Mike Horn ist kein Schriftsteller, er dienste früher in bei der südafrikanischen Armee und beschäftigt sich in seiner Freizeit eher mit dem Planen von Bergbesteigungen, Marathonläufen, Rekordtauchgängen etc.
Dies sollte vorangestellt werden, um zu erklären, warum der Verfasser sich nicht gerade durch eine außergewöhnliche Sprachliche Einzigartigkeit auszeichnet. Dies braucht er aber auch gar nicht, den das Buch lebt allein von seinem Inhalt und nicht von der Rhetorik. Mike Horns Umrundung des Erdballs, immer dem Äquator folgend, ist wohl eines der faszinierernsten Abenteuer der jüngeren Geschichte. Die Anstrengungen und die Selbstüberwindung, die so eine Tour dem Verfasser abverlangte klingen auf jeder Seite, in jeder Zeile ebenso mit, wie die schönen Impressionen und Eindrücke neuer Landschaften, Kulturen, Menschen.
Der Leser wird so schon auf den ersten Seiten derartig in die Atmosphäre des waghalsigen Unternehmens hineingezogen, dass gar nicht mehr daran zu denken ist das Buch wegzulegen, bevor man nicht wieder am Ausgangpunkt nach 40.000 Kilometern angekommen ist.

Der Bruce Willis der Weltumrunder      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
Flüssig zu lesen ist es, aber... Der Autor war mal Söldner, entsprechend martialisch und "Die Hard"-mäßig kommt die Sache 'rüber. Besonders gestört hat mich die unverhohlene Freude des Autors, als in Afrika einer seiner Widersacher (der ihn zugegebenermaßen fast erschossen hätte) umgebracht wird.

Aufzeichnung einer verrückten Idee      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Hat man mit diesem Buch einmal angefangen, legt man es nicht mehr aus der Hand, bis Abenteurer und Extremreisender Mike Horn die Erde einmal umrundet hat. Total verrückt mag die Idee scheinen, aber solches ist man vom Autoren gewohnt, der es sich auch schon nicht hat nehmen lassen, den Amazonas komplett zu durchschwimmen.

Bei seinem Abenteuer "Breitengrad Null" umrundet er, dem Äquator folgend, die gesamte Erdkugel - zu Land und zu Wasser, mit Trimaran, Einboot oder einfach zu Fuß oder schwimmend. 46000 Kilometer ohne die Hilfe von Motoren in 17 Monaten. Dem Äquator zu folgen, das heißt Abenteuer ohne Kompromisse: ohne Umwege Wüsten und Gebirge, Dschungel und Sümpfe zu bezwingen - und drei Weltmeere. Den Atlantik, Pazifik und Indischen Ozean überquert Mike Horn in einem kleinen Trimaran. Auf dem Landweg kämpft er sich durch zu Fuß und mit dem Rad: 17000 Kilometer durch Südamerika, Afrika und Asien. Auf seiner Reise folgt er nicht den Strassen, da er die ganze Zeit versucht, möglichst dicht beim Äquator zu bleiben. In nur 17 Monaten umrundet er so die gesamte Erde. Und er trotzt allen Gefahren, die sich ihm in den Weg stellen: ein Wirbelsturm mitten im Atlantik, die Auseinandersetzung mit wilden Tieren (nicht immer erfolgreich: nur knapp überlebt er den Biß einer Giftschlange), die Gefangennahme durch marodierende Banden in Afrika. Da ist es schlichtweg ein Wunder, dass Mike Horn dieses Abenteuer überlebt hat. Packend erzählt der Reisende seinen Weg und hinterlässt auf jeden Fall Hochachtung für eine total verrückte Idee...


Auf 300 Seiten Abenteuer pur      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Schon die Idee ist absoluter Wahnsinn: Einmal um den Äquator ohne motorisierte Hilfe - zu Fuß, mit dem Mountainbike und dem Trimaran.
Wer sich solch einer Herausforderung stellt, der hat wahrlich was zu berichten. Das Buch ist auch weniger die Wiedergabe eines Reiseberichts, denn eine Survival Tour. Mike Horn hat dieses Abenteuer in 17 Monaten "bestanden" und hat dabei alle 3 großen Ozeane, den Regenwald und etliche Wüsten und Gebirge überquert. Er musste sich durch die Sümpfe Amazonas kämpfen (immer um möglichst nahe am Äquator zu sein), hatte mit allerlei wilden Tieren zu tun und musste sich seinen Weg durch Bürgerkriegsgebiete bahnen. Er geriet in mehrere schwere Stürme, wäre beinahe an Schlangenbissen gestorben, wurde von Rebellen verfolgt und wäre sogar beinahe ermordet worden - ganz zu schweigen von den körperlichen und seelischen Strapazen. Faszinierend zu lesen, sind auch seine unzähligen Begegnungen mit den Menschen auf seiner Reise. Obwohl das Buch doch relativ dick ist, lässt es sich wunderbar und wie von alleine lesen, weil es eben - Abenteuer pur - ist.

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