Vollgas: Eine Frau, ein Motorrad, 20.000 Meilen Abenteuer

Lois Pryce

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

respekt      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
man fährt im geiste mit und kann nur hallo sagen über soviel unternehmenslust. während des lesens habe ich die route auf der innenkarte mitverfolgt und war so im geiste mit auf dem motorrad.
habe dieses buch meinem schwager, der selbst viel mit dem motorrad unterwegs ist, weitergegeben auch er "fährt voll mit"

Britischer Humor auf dem Motorrad unterwegs      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Die Gründe von Lois aus ihrer sicheren BBC-Welt auszubrechen kann ich als Leser nur allzu gut nachvollziehen und den Mut für diese Reise (fast) alleine von Alaska nach Ushuaia zu fahren, bewundern. Die Autorin lässt sich z.T. sehr blauäugig auf die Abenteuer der Reise ein, findet aber auf alle Schwierigkeiten und Probleme eine Lösung. Wer detaillierte Informationen zu Strecken und Orten sucht ist mit diesem Buch falsch am Platze. Wer jedoch eine humorvolle (britischer Humor!), witzige Motorrad-Reisebeschreibung mit allen Höhen und Tiefen sucht, der ist mit diesem Buch sehr sehr gut bedient.

eines der besten Motorrad-Reise-Bücher      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Dieses Buch ist eines der besten Motorrad-Reise-Bücher, das ich je gelesen habe.

Dabei hätte ich es dank des unglückseligen Titels fast nicht in die Hand genommen.
Der Originaltitel "Lois on the Loose" wurde durch ein peinliches "Vollgas" ersetzt. Mit Ihrer 250er mußte Lois zwar all zu oft Vollgas geben, um in den Anden bei dünner Luft überhaupt noch vom Fleck zu kommen, aber der Titel ist einfach zu klischeehaft. Auf der Rückseite prangt denn passend dazu auch noch ein "born to be wild". Autsch!
Da hat sich der deutsche Verlag einen bösen Schnitzer erlaubt. Schade.
Dies bestärkt mich einmal mehr in der Meinung, daß man Bücher möglichst in der Originalsprache lesen sollte.

Doch auch in der deutschen Übersetzung kommt der (britische?) Humor hervorragend rüber. Gerade durch diesen lustigen, teilweise selbstironischen Stil, gepaart mit einer passenden Lebenseinstellung, wird das Lesen zum Genuß.

So manches Mal konnte ich Lois Gedanken gut nachvollziehen und hab mich fast gefühlt, als ob ich es selbst erlebe.

Ein verdammt toughes Mädchen berichtet da von einer spannenden Reise. Und dies tut sie wesentlich besser als die meißten Motorrad-Reisebuch-Autoren und Autorinnen!


Klasse Buch, unbedingt lesen      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
ich habe das Buch in 3 Tagen durchgelesen und habe mich seehr angenehm unterhalten gefühlt.
TIP: kaufen und weiter verschenken......

Ein starkes Buch über eine lange Reise      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Lois Pryce erzählt von ihrer achtmonatigen Reise auf der Panamericana von Alaska nach Feuerland. Das tut sie mit typisch englischem Humor, immer das Schlimmste erwarten und das Beste hoffen. Ich habe die 360 Seiten in zwei Tagen gelesen. Ein größeres Kompliment kann ich einem Buch nicht machen. Es liest sich wie ein Abenteuerroman, da sich Loise Pryce auf einzelne Episoden beschränkt. Sie erzählt, was ihr besonders im Gedächtnis geblieben ist, ob es die Begegnung mit einem Bären, ein Besuch in einem Tabledanceclub, Montezumas Rache oder ein Bikertreffen in Südamerika ist. Wenn man dem Buch etwas vorwerfen will, dann, dass es kaum Hinweise zur Organisation einer solchen Reise oder zur Ausrüstung bietet. Auch wenn nur die wenigsten Lesen selbst eine solche Tour machen werden, würde ein Anhang mit Tipps zu Ausrüstung und Reiseformalitäten das Buch abrunden.

Fazit: Ein Buch für alle, die eine kurzweilige Geschichte über eine Motorradreise lesen wollen, aber kein Buch für Leute, die selbst eine solche Reise planen und dafür konkrete Informationen suchen.

Noch ein Hinweis von mir: Auf der Homepage von Lois Pryce (www.loisontheloose.com) finden sich auch Hinweise zum Bike und zu Ihrer Ausrüstung.

Frust laesst Traeume war werden!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Aus nachvollziehbarem Frust und Eintoenigkeit bei Ihrer Arbeit beschliesst Lois Pryce mit einem Motorrad von Nord nach Sued durch ganz Amerika zu reisen. Ihre naive Art und die Bekanntschaft mit einem Weltenbummler schliesslich laesst sie alle Zweifel und Aengste ueber Bord werfen und so geht sie mit einem kleinen Motorrad auf die ganz grosse Tour. Zunaechst wird sie nur belaechelt und nicht fuer ernst genommen, was sie selber als Zustimmung wertet. Ihre absolut unkomplizierte Art und vor allem dieses Abenteuer aus der Sicht einer Frau miterleben zu duerfen, die ueber ihre eigene Groesse hinauswaechst, ist schlicht und ergreifend toll! Sie teilt authentisch alle ihre Erfahrungen - ob Lust oder Leid, ob Angst oder Mut - dem Leser in amuesanter aber auch tragischer Weise mit. Ihre Weltoffenheit, ihr ausgepraegter Sinn, das Schoene in allem zu sehen und somit Optimismus zu verbreiten, weckt instinktiv die Reiselust. Sie ist der Typ Frau, die sich schnell zurechtfindet und die schnell "Anschluss" bekommt. Punktuell schreibt Sie ueber ihre Stationen, die ihr am meisten in Erinnerung geblieben sind und ihr Abenteuer am meisten gepraegt haben. Wunderschoen leicht zu lesen, lediglich der Schluss ist nach meinem Geschmack abruppt. Doch irgendwann geht jedes Abenteuer mal zu Ende.
Lest dieses Buch, verschenkt es an Freunde, nehmt es als Ansporn fuer das eigene Abenteuer mit dem Motorrad. Wuerde mich nicht wundern, bald mehr von Lois zu hoeren.
Grossartig, spannend, amuesant - absolut empfehlenswert!

Eine Frau, ein Motorrad, 20.000 Meilen Abenteuer      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das alte Problem: auf englisch heißt das Buch: "Lois on the loose" was auch den Inhalt des Buches sehr gut wiedergibt. Aber Vollgas!?
Wer lässt sich nur immer diese absolut unpassenden deutschen Titel einfallen?
Das Buch hat mich begeistert, trotz des Titels.
Flüssig zu lesen, lustig, oft spannend und informativ.
Was mir aber bei allen Motorrad Tour Autoren auffällt: Was das Bike angeht: wenig bis gar keine Informationen. Wer also praktische Tips erwartet, der wird enttäuscht sein von dem Buch. Wer jedoch "nur" einen Abenteuerroman mit Motorrad lesen will, der wird hellauf begeistert sein.

Vollgas      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Eine sehr kurzweilige Geschichte über Lois die mit ihrem Motorrad von Alaska bin in den Süden fährt.
Herrlich zum Lesen - man muß sich nicht ewig reindecken - zum genießen.

gut, aber teilweise ein wenig oberflächlich      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich habe dieses Buch zufällig in einer Buchhandlung liegen gesehen und mal darin gestöbert. Daraufhin musste ich es sofort mitnehmen und hab es binnen weniger Tage verschlungen.

Lois beschreibt ihre Abenteuer auf der Carrera Panamericana in einem lockeren Stil, wobei man die britische Art mögen muss. Ich konnte mich immer sehr gut in Ihre Lage hineinversetzen und auch ihre Qualen und Freuden nachvollziehen.

Das ganze wird leider ein wenig getrübt durch die doch recht straffe Erzählweise. Insgesamt war sie über acht Monate unterwegs aber oft bekommt man den Eindruck, dass sie die 30000km in wenigen Wochen zurückgelegt hatte. In Mexico - so erfährt man viel später - war sie über zwei Monate. Im Buch sind es vielleicht 10 Seiten.

Trotzdem für jeden der (außergewöhnliche) Reiseberichte mag und vielleicht selbst ein wenig dem Traum nachhängt eine lange Motorradreise zu unternehmen ein sehr empfehlenswertes Buch.

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