Die unglaubliche Reise ins Universum

Lucy Hawking

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Sehr empfehlenswert      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Kinder lieben das Weltall. Stephen Hawking das geniale Genie schafft es mühelos das komplexe Wissen über das Universum so zu erklären, d. es normal Sterbliche verstehen können. Eines der sinnvollsten Bücher - ein must have - sehr empfehlensert für jung & alt.

Reiseführer, Abenteuergeschichte, Bildband und Nachschlagewerk in einem      5 von 5.00 Punkten       Verfasser

Das Leben ist eine einzige Schule und ein Kreislauf des immerwährenden Lernens, als Kind fängt man an und noch als Greis kann man immer wieder neue Dinge erfahren und entdecken, die durch Forschung und Wissenschaft ans Tageslicht geholt werden.

Manches erscheint zunächst unvorstellbar und wird dann doch rasend schnell Realität, weil sich Menschen finden, die suchen und probieren und nicht ans Aufgeben denken, wenn kleinere oder größere Rückschläge Visionen und Vorstellungen vernichten oder zurückschrauben in eine unerreichbare Ferne.

Stephen Hawking ist ein solcher Wissenschaftler, der als Physiker bahnbrechende Theorien entwickelt hat. Seit Jahrzehnten schwer erkrankt und an den Rollstuhl gefesselt sowie auf eine Kommunikationsmaschine angewiesen, hat er doch nie aufgegeben, Wissen zu vermitteln. Als Professor in seinen Vorlesungen früher ebenso wie heute in seinen Büchern, die immer wieder auch populärwissenschaftlichen Boden betreten und den vielen Interessierten unter den wissenschaftlichen Laien Hilfestellungen zum Verständnis des Universums geben sollen.
Gemeinsam mit seiner Tochter Lucy hat Stephen Hawking nach seinem Buch "Der geheime Schlüssel zum Universum" jetzt ein zweites Buch vorgelegt, dass sich mit den Weiten des Alls und Fragen beschäftigt, die sich wohl fast jeder schon irgendwann einmal gestellt hat.

"Die unglaubliche Reise ins Universum", erschienen bei cbj, ist die Geschichte von zwei Teenagern, die mithilfe eines Computers unseren Heimatplaneten vor nahenden Gefahren aus den Tiefen der unendlichen Weite des Universums retten wollen. Nach Abstechern auf den Mars und einen Saturnmond führt die Reise diesmal hinaus aus unserem Sonnensystem und hinein in die unendlichen Weiten des Alls.
Eingekleidet in eine spannende Geschichte vermittelt das Buch unaufdringlich und leicht verständlich Wissen über viele naturwissenschaftliche Gesetzlichkeiten und Phänomene und wird so zu einem profunden Reiseführer durch die Welt der Wissenschaften.

Eingeschlossen in den Kapiteln finden sich in herausgehobenen Kästchen immer wieder Merksätze und wichtige Informationen zum Verständnis unseres Universums und der behandelten naturwissenschaftlichen Teilbereiche. Angereichert mit zahlreichen farbigen Fotos ist das Buch zugleich Reiseführer, Abenteuergeschichte, Bildband, Nachschlagewerk und populärwissenschaftliches Kompendium mit dem Anspruch, Kinder und Erwachsene zu unterhalten, zu begeistern und mitzunehmen auf die Reise zum Kern des Universums. Ein fabelhaftes Buch, dessen Magie sich keiner entziehen kann.

Die Fortsetzung eines erfolgreichen Buches, die aber an ihren Vorgänger nicht ganz heranreicht      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Eine große Zahl von Jugendlichen, aber auch viele Erwachsene haben vor einiger Zeit mit Begeisterung den Roman des wohl berühmtesten Wissenschaftlers und Physikers Stephen Hawking und seiner Tochter Lucy gelesen. "Der geheime Schlüssel zum Universum" war ein Buch, das selbst desinteressierte Jugendliche begeistern konnte für naturwissenschaftliches Denken und für die neuesten Erkenntnisse der Kosmologie.

Mit "Die unglaubliche Reisen ins Universum" legen die beiden nun eine Fortsetzung vor, die an seinen Vorgänger in der Qualität und Spannung leider nicht ganz heranreicht. Doch die vielen in den Romanablauf eingeflochtenen Beiträge namhafter Wissenschaftler werten das Buch sehr auf. Viele sind dem Ruf von Stephen Hawking gefolgt und haben versucht, die aktuellsten astrophysikalischen Forschungsergebnisse so kindgerecht wie möglich zu vermitteln. "Ist da draußen jemand?" oder
"Wie man das Universum versteht", so oder ähnlich lauten die Überschriften über instruktive und verständliche Informationen, die den Fortlauf der Fantasy-Handlung des Romans immer wieder unterbrechen und ergänzen.

Dutzende von Farbphotos, ebenfalls in den Roman eingeflochten, geben einen schönen Eindruck von der Faszination der Materie, mit der sich das Buch befasst.

Alles in allem aber stehen sich eine sich am Ende doch hinziehende Handlung und die vielen Wissensteile ziemlich unvermittelt gegenüber. Die Fortsetzung reicht an das erste Buch nicht heran. Leider.

Schade, war der erste Band noch perfekt, ist diese Fortsetzung nur Mittelmaß!      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
George trifft die Nachricht wie ein Schlag. Annie, seine beste Freundin, und deren Eltern ziehen in die USA. Während Eric überglücklich ist, betreut er doch die Marsmission eines von ihm entwickelten Roboters, fällt George in ein tiefes Loch. Eben noch war sein Leben perfekt, nun ist alles vorbei. Seine einzige Freundin Annie ist weg, sein Mentor Eric kann ihn nicht mehr unterstützen bei seinen vielen naturwissenschaftlichen Fragen und das verwilderte Nachbargrundstück, indem man so herrlich spielen konnte, ist verwaist.

Als einige Wochen später Annie einen Hilferuf sendet und George bittet, zu ihr nach Florida zu kommen, sieht alles wieder ganz anders aus. Mit Hilfe seiner Großmutter erhält George die Erlaubnis, seine Ferien bei Annie und Eric zu verbringen. Und kaum ist er angekommen, beginnt für George, Annie und Emmet, einem weiteren Feriengast bei Eric, das größte Abenteuer ihres Lebens. Denn Annie will unbedingt auf den Mars, um Homer, den nicht richtig funktionierenden Roboter von Eric, zu untersuchen. Sie glaubt eine Nachricht Außerirdischer aufgefangen zu haben. Wenn nur COSMOS, der Supercomputer, den sie vor einiger Zeit bereits auf eine Sternenreise geschickt hat, funktionieren würde.

Der brillante Roman von Susan und Stephen Hawking, dem wohl berühmtesten lebenden Wissenschaftler der Gegenwart, erfährt also eine Fortsetzung. Konnte "Der geheime Schlüssel zum Universum" von Anfang an begeistern und auch naturwissenschaftlich desinteressierte Jugendliche zum Lesen verführen, beginnt "Die unheimliche Reise ins Universum" höchst langweilig. Sechs, sieben Kapitel, fast die Hälfte des Buches vergehen mit banalem Geschwätz. Wären nicht die brillanten Fotos, die in vier Abschnitten einen Blick auf die Erde, in den Weltraum und verschiedenste Objekte im All erlauben, dem Leser kämen die Tränen.

Auch die vielen wissenschaftlichen Beiträge von einigen Koryphäen ihres Fachs, die dem Ruf von Stephen Hawking nur zu gerne folgten, teil zu haben an den Projekt, aktuellste astrophysische Forschungsergebnisse in eine kindgerechte Form zu bringen - ein Vorhaben, das den Herrschaften ausnahmslos gelungen ist - können begeistern. So unterschiedliche Themen wie "Warum fliegen wir in den Weltraum", "Kontaktaufnahme mit Außerirdischen", "Kam das Leben vom Mars", "Ist da draußen jemand?", Wie findet man einen Planeten im Weltraum", "Die bewohnbare Zone" und "Wie man das Universum versteht" geben faszinierende Einblicke und lassen die flache Geschichte vergessen. Auch unterbrechen immer wieder kurze Einschübe den Text, in dem angesprochene Fragen erläutert und verdeutlicht werden. Das macht aus dem etwas albernen Geschehen des fiktiven Weltraumabenteuers fast eine wissenschaftliche Reise.

Doch im Gegensatz zum ersten Buch, in dem man die Handschrift Stephen Hawkings deutlich erkennen konnte, muss man die tieferen Einblicke und Erkenntnisse des Physikers hier mit der Lupe suchen. Vielleicht liegt dies an der Konzeption, einfach eine weitere Reise anzusetzen, die ohne weitere Überraschungen verläuft. Auch das Finale enttäuscht. Zwar wird es urplötzlich doch spannend und der Gegner erweist sich als ebenbürtig, doch wie in wenigen Sätzen alles zu "Friede, Freude, Eierkuchen" verkommt, ist dann doch zu platt, um zu begeistern.

Nicht überall wo "Stephen Hawking" drauf steht, ist auch "Stephen Hawking" drin - jedenfalls nicht viel. Sind auch die wissenschaftlichen Beiträge brillant, die Fotos wunderschön und die kurzen Erläuterungen sehr gelungen, kann die eigentliche Geschichte kaum mitreißen. Hier ist die Zielgruppe der zehn bis vierzehnjährigen, wissenschaftlich Interessierten mehr gewohnt - zumal der erste Band des Autorenduos bewiesen hat, wie es geht.

"Die unheimliche Reise ins Universum" ist leider nur Mittelmaß - ein Begriff der im Zusammenhang mit dem Namen "Stephen Hawking" schockiert und überrascht. Nur wer auf sehr lockere Art ein wenig mehr von unserem Universum verstehen will und die erste Hälfte des Buches eher auf die Zugaben denn auf die eigentliche Geschichte achtet, wird sich gut unterhalten fühlen. Allen anderen sei "Der Schlüssel zum Universum" empfohlen, ein wirklich gelungenes Debüt von Vater und Tochter Hawking.


Eine Spurensuche im All nach fremdem Leben      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Gibt es Leben im All - diese Frage nicht gestellt von einem Ufologen, sonst gäbe es ja wieder nur Gelächter, sondern von Stephen Hawking ist aktuell und entbehrt nicht einer gewissen Brisanz. Das Buch DIE UNGLAUBLICHE REISE INS UNIVERSUM von Lucy und Stephen Hawking will uns mitnehmen in fremde Gefilde, auf unbekannte Planeten und dort beginnen uns zu zeigen wie Leben entsteht und unter welchen Bedingungen es sich entwickelt. Die Spurensuche im All wird eines Tages eines sicher beweisen, es gibt da draußen Leben, wie hoch es entwickelt ist können zurzeit nur mathematische Wahrscheinlichkeiten voraussagen. Ich persönlich nehme an das dort an ganzes Kaleidoskop an Entwicklungsstufen auf uns wartet. Hoffentlich entdecken wir sie erst und sie uns, wenn wir reif dafür sind.


Das Buch DIE UNGLAUBLICHE REISE INS UNIVERSUM von Lucy und Stephen Hawking nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Suche nach Leben im Universum geschrieben für Kinder und auch zum vorlesen bestens geeignet. Allein die Startsequenz am Anfang sorgt für die notwendige Stimmung beim zuhören.

Dieses Buch ist bereits das zweite Kinderbuch aus den Händen von Prof. Stephen Hawking, Inhaber des Lukasischen Lehrstuhls in Cambridge und eine der größten Kapazitäten im Bereich der Physik. Seine Erkenntnisse zum Bereich der Kosmologie waren bahnbrechend und hier in diesem Buch sind viele der Theorien zudem anschaulich aufbereitet für Kinder.

Die Geschichte der beiden Kinder, welche zusammen mit dem Supercomputer Cosmos auf eine Reise gehen, um nach außerirdischem Leben zu suchen ist spannend, informativ und entbehrt nicht einer der ganzen Sache innenwohnende Logik.

In jedem Abschnitt der Reise werden die Kinder immer wieder vor wissenschaftliche Probleme oder Tatsachen gestellt und das Buch informiert mittels grau hinterlegten Flächen extra nochmals zu besonderen Themen. Ob es die unbemannte Raumfahrt ist oder wie sich Schall im Raum fortpflanzt. Somit wird eine an und für sich erfundene Geschichte aufgelockert durch lose Einsprengsel von fundiertem Wissen. Man könnte als sagen, dieses Buch macht lernen und Wissensgewinn ganz leicht.

Die in dem Buch abgedruckten Farbphotos unterstützen perfekt die Geschichte und sind sehr aussagekräftig. Gerade Bilder sind es, welche nicht nur bei Kindern die Vorstellungskraft und die Fantasie anregen können.

Insgesamt gesehen ist das Buch DIE UNGLAUBLICHE REISE INS UNIVERSUM von Lucy und Stephen Hawking ein gutes Kinderbuch, sachlich und doch spannend, an und für sich mit einer erfundenen Geschichte und doch so dargestellt und mit Sachinformationen versetzt, dass man sich problemlos vorstellen könnte es wäre alles wirklich genau so gewesen.

Empfehlenswert!

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