Tote Mädchen lügen nicht
Jay Asher
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 84 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Selten ein so schlechtes Buch gelesen 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Der Titel ist vielversprechend, der Klappentext auch... der Inhalt des Buches hingegen ist einfach nur lachhaft. Ein pupertierender Teenager der sich wegen "Kinderproblemen" umbringt? Damit ein Buch zu füllen ist wirklich eine Frechheit. Ich habe das Buch auch nur bis zum Ende durchgelesen, weil ich prinzipiell kein Buch nur halb lese und weil ich bis zum Ende auf ein kleines bisschen Spannung gehofft habe. Dieses Buch ist eher was für 12 jährige Mädchen und nichts für Vollentwickelte, die ein spannendes Buch lesen möchten.
Also: Finger weg!
Durschnittlicher Teenager Roman 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Das Buch war leider nicht so spannend und fesselnd, wie ich es mir aufgrund er positiven Rezensionen versprochen habe. Der Schreibstil die Gedanken des Hauptdarstellers und der Hauptdarstellerin abwechseln darzulegen ist über die Gesamtlänge des Buches recht eintönig.
Inhaltlich ist da Thema interessant, wenn auch nicht packend, was vielleicht auch an der darstellung liegt. Insgesamt drei Sterne für seichte Teenagerunterhaltung, die einem anschließend nicht den Schlaf raubt.
Unentschlossen.. 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Wusste nicht genau ob ich diesem Buch 1,4 oder 5 Sterne geben sollte. Letzendlich habe ich mich für 4 Sterne entschieden.
Der eine Stern abzug ist definitiv dafür, dass ich mir von dem Buch mehr erwartet habe. Die Geschichte weist irgendwie keinen richtigen Spannungsaufbau auf, man wartet immer wieder dass jetzt der Hammerschlag kommt.. Nur kommt dieser leider nicht. Trotz allem habe ich das Buch nicht aus der Hand gelegt und fand die Geschichte interessant.
Die Hauptcharaktäre kommen für mich überzeugend rüber. Wer hier also Spannung erwartet, der wird vergeblich suchen.. Wer eine leichte Geschichte sucht, die ganz interessant ist, der ist hier richtig.
Mal was anderes! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es mal etwas ganz Neues war.
Hannah nimmt vor ihrem Selbstmord Kassetten mit ihrer Geschichte auf. Sie erzählt auf diesen Kassetten wie es durch viele Ereignisse und Verknüpfungen zu ihrem Selbstmord gekommen ist.
Sie nennt hintereinander Namen von Leuten die zu ihrem Selbstmord geführt haben und sorgt dafür das jeder von ihnen diese Kassetten hört.
Sollte dies nicht geschehen, würde eine Kopie bei der Polizei landen.
Wie schon geschrieben, mir hat das Buch wirklich gut gefallen.
gut geschriebener Schwachsinn 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Gleich mal vornweg: Die Idee ist klasse und der Autor kann schreiben. Auch der Schreibstil (kursive Passagen kennzeichnen die Tonbandstimme)und das vermischen dessen mit den Gedanken des Protagonisten, der sich das Tonband gerade abhört, fand ich genial und machte die Story spannend.
Und genau das ist hier der Schwachpunkt: die Story.
Hannah, ein Teenager, hat sich also umgebracht.Während Clay sich die Kassetten anhört, eine nach der anderen wartet man immer darauf dass Hannah etwas ganz schreckliches erlebt.Etwas das ihren tod rechtfertigt. Man wartet darauf, den Grund ihres Selbstmordes zu erfahren. Doch der tritt nicht zutage. Was Hannah beschreibt kann noch nicht mal unter mobbing fallen (Klassenkamerad macht gemeine Listen über Mädchen, anderer Klassenkamerad spannt an Hannahs Fenster, Freundin missbraucht sie als Fahrgelegenheit und lässt sie auf der Party links liegen,...), sowas gehört zum Erwachsenwerden und generell zum Leben.Sowas macht man unweigerlich durch, außer man wächst behütet unter einer Glaskuppel auf ( ach nein, das war ja wieder ein anderes Buch;)
Ich wollte es schon weglegen; gegen Ende des Buches wurde es dann wenigstens ein bisschen spannend- zumindestens passierten ein paar *Krassere* Dinge.
Trotzdem- und ich bleibe dabei- der Inhalt ist Schwachsinn, wenn nicht sogar gefährlich. Ich bin bereits über 20, aber ich könnte mir vorstellen, das manche labilen Teenies auf dieses Buch vielleicht wirklich
hineinkippen könnten, ala so gehts mir eigentlich auch, ich bring mich auch um.
Hannah stellt einen perspektivlosen , egoistischen Teenager da, die allen anderen die Schuld gibt, die scheinbar nie Kommunikation gelernt hat, die diese vielleicht aber auch nicht lernen wollte und die sich selbst viel zu wichtig nimmt.
Es gibt Kinder, die nichts zu essen haben, Familien, die in Armut leben, Teenager, die missbraucht, misshandelt werden. Aber Hannah bribgt sich um, weil sie- nunja scheinbar nicht Besseres mit ihrem Leben anzufangen weiß.
Und die Schuld sollen andere auf sich nehmen? Nein, das kanns nicht sein.
Fazit: als Denkanstoß und Diskussionsbasis für Erwachsene lesbar.Als Unterhaltungslektüre für Jugendliche absolut nicht zu empfehlen.
Interesante Idee... 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Die Idee an sich ist gut. Es ist zugegeben, zimlich langweilig geschrieben, aber es hat auch ein paar sehr gute Stellen. Es fällt mir persönlich zimlich schwerzwischen der Kassete und den Gedanken von Clay zuwechseln. Für 13-15 jährige ist das Buch schon emphelenswert.
Es hat sehr geholfen 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Dieses Buch hat mir wirklich sehr geholfen, nachdem mein Mitschüler Selbstmord begangen hat. Dieses Buch zeigt eine Möglichkeit von vielen, die dazu führen kann. Mobbing wird immer stärker ausgeübt, ohne an Konsequenzen zu denken. Nach diesem Buch sehe ich Mobbing nicht mehr als "Spass" sondern als tödlichen Ernst!
ganz gut 4 von 5.00 Punkten
Verfasser ich habe kurz bevor dieses buch raus gekommen ist oder als es gade raus gekommen ist ein beitarg darüber im radio gehört und da dachte ich hört sich gut und spannend an...aber ich wurde etwase enttäuscht denn ich hatte größe erwartungen an das buch und musste hinterher doch erkennen das es leider nicht so spanend ist wie erwartet!
trotzdem fande ich es ganz gut! Jedoch wird in diesem buch viel wiedeholt!!! Denn Hannah baker erzählt die gründe warum sie sich umgebracht hat....dazu greift sie auf 13 geschichten zurück (die 13 gründe), jede geschichte gehört zu einer person! dadurch das aber alle oder zumindest viele personen in irgendeiner sicht zusammengehören wir vieles oft wiederholt....
Doch ein kleines bisschen spannung tritt auf denn der jeninge der die kassetten mit den geschichten bekommt weiß nicht warum er ein grung ist und wie ich finde möchte dann auch der leser wissen was er denn nun getan hat....
Also man sollte nicht zuviel spannung erwarten! aber ich gebe diesem buch 4 sterne denn es war irgendwie schon gut!!! trotz vieler kritik......
Suizid.Motive 4 von 5.00 Punkten
Verfasser "Tote Mädchen lügen nicht" erzählt die Geschichte von der Higschool-Schülerin Hannah Baker, die sich das Leben genommen hat. Für ein Jugendbuch ein brisantes Thema - wie ich finde. Doch Selbstmord ist bei Jugendlichen die zweithäufigste Todesursache. Von daher ist Suizid wohl ein wichtiges Thema, über das man mit Jugendlichen (leider) sprechen muß. Den Freitod aber in einem Jugendroman zu thematisieren, fand ich anfangs recht fraglich.
Liest man das Buch, ist Hannah bereits tot. Doch sie hat 7 Kassetten besprochen, auf denen sie ihre Beweggründe nennt, die zu ihrem Selbstmord geführt haben. Sie haben mit 13 Menschen zu tun, die sie namentlich nennt, zu denen sie auch Geschichten erzählt. Diese Kassetten hat sie verschickt. Jeder der 13 Personen soll sich diese Kassetten anhören und dann weiterreichen. Während man dieses Buch liest, ist es Clay, der diese Kassetten hört. Man begleitet ihn von der ersten bis zur letzten Kassette, kann Hannahs Worten lauschen, erhält aber auch Einblick in Clays Gedanken dazu.
Vom Aufbau her ist dieses Buch zwar sehr einfach, aber auch außergewöhnlich interessant gestaltet. Die beiden verschiedenen Schriftarten zeigen dem Leser, ob Hannah gerade spricht, oder ob es Clay ist, den man gerade begleitet. Manchmal ist dem recht schwer zu folgen, da es nicht immer ganze Absätze sind, die sich abwechseln, sondern sehr oft auch nur einzelne Sätze. Gedanklich so schnell hin und her zu springen, bedarf großer Konzentration beim Lesen.
Zeit sollte man sich für dieses Buch auch nehmen, denn es empfiehlt sich, die Kapitel stets ganz zu lesen, also mindestens jeweils eine Kassettenseite, da es insich geschlossene Episoden sind. Dies fällt aber auch gar nicht schwer, denn hat man das Buch einmal angefangen, kommt man so schnell nicht mehr von ihm los, da einen die Thematik packt und man unbedingt alle Gründe wissen will, weshalb Hannah sich das Leben nahm.
Hannah hat 13 Personen und mit ihnen zusammenhängende Geschehnisse auf ihren Kassetten angesprochen, die sie dazu bewegt haben, sich aus dem Leben zu stehlen. Schon hier stellen sich die ersten Fragen: Ist der Selbstmörder selber Schuld an seinem Tod? Oder sind es wirklich einige seiner Mitmenschen? Kann man seine Mitmenschen überhaupt für so etwas beschuldigen?
Das mag jeder für sich selbst beantworten, für mich jedoch ist es durchaus begründet, andere Menschen für solch eine Entscheidung verantwortlich machen zu können. Menschen, die einem das Leben zur Hölle machen, die einen ausnutzen, die einen mobben, die böse Gerüchte über einen verbreiten oder einen anderweitig tief verletzen - solche negativen Charakterzüge führen durchaus bei sensiblen Menschen zum Suizid. Seien es in deren Augen auch nur Kleinigkeiten, letztendlich ist es die Summe an negativen Erfahrungen, die einen stückchenweise in den Abgrund treibt. Wenn dann auch noch Signale nicht erkannt werden und Hilfe von außen ausbleibt, dann endet es oft tragisch. So geschehen eben auch bei Hannah, die sich total allein und verraten gefühlt hat, die letztendlich so sehr verunsichert war, daß sie nicht mehr wußte, wem gegenüber sie noch offen sein kann.
Schlimm finde ich, daß die Schuldigen sich als solche nicht erkennen, sei es aus Arroganz, aus Dummheit oder aus Gleichgültigkeit anderen Menschen gegenüber. Ob solche Leute dieses Buch verstehen, glaub ich kaum, denn ihr Charakter läßt es wohl nicht zu, sich mit diesen in diesem Buch beschrieben Mitschülern Hannahs zu vergleichen. Junge Menschen, vor allem aber junge Mädchen, die ebenso gehänselt, ausgestoßen, gemobbt und ausgenutzt werden, erkennen sich in diesem Buch wieder. Ob sie aber auch erkennen, daß sie sich Hilfe holen müssen? Auch das wage ich zu bezweifeln. Dazu ist mir das Ende des Buches ein wenig zu offen.
Mit bleibt zu hoffen, daß dieses Buch von möglichst vielen Menschen gelesen wird, egal ob Jugendlicher oder Erwachsener, denn es lassen sich selbstverständlich auch Parallelen in jede Altersstufe hinein ziehen. Und ich wünsche mir sehr, daß dieses Buch zum Nachdenken anregt, daß jeder einmal insich kehrt und darüber nachdenkt, wie er mit seinen Mitmenschen umgeht. Es ist durchaus hilfreich, sich einmal gedanklich in die Opferrolle hineinzuversetzen. Denn hier erkennt man dann vielleicht den Sinn des Spruches: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andren zu.
"Tote Mädchen lügen nicht" ist ein trauriger und sehr melancholischer Roman, den man wirklich ganz in Ruhe lesen sollte. Man sollte von vornherein offen für dieses Thema sein, Menschen mit Suizidgedanken also nicht von vornherein als verrückt erklären. Wer sich selbst schon einmal mit Suizidgedanken geplagt hat, sollte sich dieses Buch ruhig auch einmal zu Gemüte führen, denn so kann er erkennen, daß er eben nicht ganz allein auf der Welt ist, dem es leider so ergeht wie Hannah. Vielleicht ist dieses Buch dann doch der erste Schritt, sich einem Menschen anzuvertrauen, der einem hilfreich zur Seite steht und einen wieder ein Stück zurück ins Leben holt.
Für mich persönlich ist dieses Buch sehr interessant gewesen, da ich mich vor geraumer Zeit auch einmal wie Hannah gefühlt und das gleiche Schicksal mit ihr geteilt habe. Jedoch hat man mich noch rechtzeitig gefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Dieser Vorfall ist nun schon über 10 Jahre her, doch vergessen habe ich ihn nicht. Verändert hat er mich natürlich auch. Ich bin seit dem sehr sensibel, was meine Umwelt betrifft, nehme viele Bemerkungen meiner Mitmenschen sehr persönlich und passe höllisch auf, wie weit ich andere Menschen in mein Leben lasse. Vor Enttäuschungen schützt das nicht 100 %ig, aber doch sehr gut. Ich habe auch gelernt, mich zu wehren und rechtzeitig anderen Menschen zu sagen, was mir nicht paßt. Diese Chance hat Hannah leider nicht mehr bekommen. Schade, denn eigentlich war sie ein ganz normales und liebenswertes Mädchen, dem jedoch die Lebensfreude Stück für Stück genommen wurde.
Da brennt mir nur noch eine Frage auf der Seele: War Hannahs Tat nun mutig oder feige? Viele Menschen, so glaube ich, denken, daß es feige ist, sich aus dem Leben zu stehlen, sich seinem Schicksal nicht zu stellen und sich einfach aufzugeben. Die Kirche spricht diesbezüglich sogar von Sünde. Ich jedoch kann sagen, daß es ungeheuer mutig ist, so einen Entschluß zu fassen, der stets gründlichen Überlegungen folgt. Jeder weiß doch, wie schön das Leben sein kann. Jeder möchte doch nur ein klein wenig glücklich sein. Doch was, wenn einem tagtäglich Steine in den Weg gelegt werden, über die man irgendwann nicht mehr laufen kann? Dann verzichtet man lieber auf all die schönen Dinge, die man eventuell doch noch erleben würde, wenn man denn leben würde...
Neben Hannah ist jedoch auch Clay eine Hauptfigur des Romans. Clay, der Hannah eigentlich sehr mochte und sie sich gut als seine Freundin vorstellen konnte. Doch er spielte in ihrem Leben dann leider doch nur eine passive Rolle, was er sich jetzt selbst zum Vorwurf macht. Er hatte Anzeichen für einen Suizid erkannt, sie aber nicht zu deuten gewußt. Nun, durch Hannahs Worte, fällt ihm so manches wie Schuppen von den Augen. Wie schuldig ist er? Ist er nicht vielleicht doch zu jung, zu unerfahren, um derartige Anzeichen zu verstehen, sie richtig einzuordnen? Als junger Mensch hat man das Leben doch noch vor sich, sieht voller Tatendrang und Hoffnung in die Zukunft, so daß der Tod eigentlich nur, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle spielt. Wie soll man dann bitte schön auf die Idee kommen, daß sich ein Gleichaltriger mit Todesgedanken quält? Auch an dieser Stelle regt das Buch sehr zum Nachdenken an.
Clay erfährt durch die Kassetten aber auch so manches Geheimnis über seine Mitschüler und Lehrer. Teilweise stockt ihnen deswegen der Atem, manchmal wird ihm auch speiübel. Angesprochen werden hier unter anderem eine Vergewaltigung und auch ein Autounfall mit Fahrerflucht, der zum Tod eines Menschen führte. Hannah hat hier Situationen beigewohnt, in die jeder mal kommen kann. Wird man sich selbst dann richtig verhalten? Durch diese weiteren angesprochenen Thematiken wird das Buch facettenreich und unheimlich interessant. Es sollte Pflichtlektüre für 14-Jährige werden, über die man dann natürlich auch ausgiebig sprechen sollte, da es brisante, lebensvorbereitende Themen anspricht.
Beim Lesen des Buches kam mir auch immer wieder der Gedanke an Amokläufer. Auch hier wird ja immer wieder behauptet, daß man angeblich nichts Besonderes an ihnen erkannt hätte. Ich bin der Meinung: Man hätte! Wenn man denn aufmerksam beobachtet und vor allem gewollt hätte. Ebenso gehören auch viele Alkoholiker und Drogensüchtige zu den Menschen, die vor der Realität flüchten wollen, die sich ihnen bietet. Auch hier ist es wichtig, einmal zu hinterfragen, warum sie es tun. Mag man auch selbst nicht davon betroffen sein, so sind es vielleicht die eigenen Kinder. Daher ist es meiner Meinung nach auch sehr wichtig, daß sich Eltern dieses Buch einmal unter den genannten Aspekten zur Hand nehmen.
Nur 288 Seiten umfaßt dieses Buch - doch sie berühren einen sehr tief. Natürlich nur, wenn man nicht ignorant, arrogant, überheblich, gleichgültig und narzisstisch ist.
nicht das was ich erwartet hatte 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich habe mir dieses Buch zugelegt, weil es mir empfohlen wurde und nachdem ich auch hier reichlich positive Bewertungen gesichtet habe, dachte ich mir, das kann ja nicht so verkehrt sein.
Leider bin ich von dem Buch doch recht enttäuscht, da es nicht mal ansatzweise das hält was Klappentext und Co versprechen.
Die Grundidee des Buches mit dem Selbstmord und dass die Selbstmörderin anhand von Kassetten schildert, warum es dazu gekommen ist, hat mir schon sehr zugesagt. Allerdings ist die Umsetzung aus meiner Sicht eher holprig.
Was mich am allermeisten gestört hat, war der Schreibstil. Die Kassetteninhalte sind kursiv gedruckt, die normale Handlung im Normaldruck. Zwischen diesen beiden ist ein ständiger Wechsel, so dass man manchmal völlig verwirrt ist wer gerade was sagt. Habe erstmal bis zur Mitte des Buches gebraucht, um mich daran zu gewöhnen.
Des Weiteren bin ich der Meinung, dass es hier überhaupt keinen Spannungsbogen gibt. Sehe überhaupt keine Zusammenhänge zwischen den einzelnen Charakteren. Außerdem sind in meinen Augen die Probleme, die zum Tode geführt haben wirklicher Kinderkram, aber vielleicht kann ich das mit Mitte 20 ja nicht mehr beurteilen. Jeder macht in der Pubertät solche Dinge durch, aber deswegen begeht man noch lange keinen Selbstmord.
Bis zur Hälfte des Buches hab ich immer wieder überlegt, ob ich es nicht einfach aufgebe zu lesen, habe mich dann aber doch durchgerungen. Das Ende ist dann recht ok, hätte aber auch besser sein können.
Fazit: Vielleicht etwas für Leute unter 18. Ich würde es jedenfalls nicht weiterempfehlen.