Anne Frank Tagebuch

Anne Frank

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 113 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Eins der besten Bücher, die ich gelesen habe      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das Buch muss man gelesen haben!

Eine tief bewegende Geschichte und innere Entwicklung eines außergewöhnlich klugen, einfühlsamen und doch normalen Mädchens, die in einer höchst unnormalen und grausamen Zeit leben und danach sterben musste.


Das Buch ist so berührend... Das ist ein MUSS!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich habe mir dieses Buch zugelegt weil ich von bekannten davon viel gutes gehöhrt habe.
Es wurde von Amazon.de sehr schnell geliefert. was auch schon wieder ein Dickes Plus ist.
Man muss dieses Buch einfach gelesen haben um zu wissen wie das damals war im Krieg...

Endlose Wut und Ohnmacht...      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Offen gestanden, habe ich bis jetzt noch keine so offenherzigen, erschütternden wie feinfühligen Zeilen gelesen. Sicher, Rousseaus Bekenntnisse sind eine meisterliche Ode an das Leben, Dostojewskis Aufzeichnungen ein existentiell intellektuelles Fegefeuer - obgleich etwas gekünstelt - mögen Kafkas einsame Wege an Brillianz derer Annes etwas überstrahlen, doch niemand kann es mit der Unmittelbarkeit, der Lebendigkeit, der Rein - und Schönheit jener Gedanken eines wohl wahrlich einzigartigen - 13 Jährigen ! - Mädels aufnehmen. Welche wunderbaren Werke hätten nicht noch aus dieser Feder fließen können, sollen und müssen!

Ein Buch, das man immer wieder lesen kann      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Wieder einmal ein Buch, das unter "Das Buch der 1000 Bücher" fällt. Man kann es immer wieder lesen, besonders als junger Mensch, da man sich gut in die Rolle des jungen Mädchens Anne Frank hineinversetzen kann. Man erfährt von ihr viel über die Verbote, die den Juden in Nazideutschland aufgehalst wurden, z.B. nicht ins Schwimmbad gehen dürfen, kein Fahrrad fahren, nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit im Garten sitzen. Sie beschreibt diese Unmenschlichkeiten mit einer derart gefassten Sachlichkeit, die aus erzwungener Gewohnheit entstanden ist und denen sie ins Auge sehen muss. Die Angst in ihrem Versteck in Holland entdeckt zu werden begleitet sie und ihre Familie über Jahre hinweg, bis sie schließlich alle abgeführt und von der Gestapo in Konzentrationslager gebracht werden. Nur Otto, ihr Vater hat von der ganzen Familie das KZ überlebt und später ihr Tagebuch veröffentlicht. Sie schreibt manchmal auch mit Ironie über die anderen Versteckten, wenn sie sich untereinander gezankt haben.

Ein Buch, das immer wieder an das 3. Reich erinnert und immer wieder die Ungerechtigkeiten beschreibt, die nicht vergessen werden dürfen, da dies zur Geschichte Deutschlands gehört... leider.

Dieser Text wurde von einer 17-jährigen verfasst.

Anne Frank      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
sehr gutes Buch - einen Teil habe ich schon gelesen - und es ist nicht nur für die NS Zeit gut - sondern auch für die heutige Jugend - die sich immer mehr von diesen Tatsachen distanziert .

Gelesen habe ich es 1973 damals in der Schule und bis heute sind diese Schicksale mehr als aktuell.

Ein sehr gutes Buch mit ( bis heute ) unvorstellbaren Tatsachen der Anne Frank .

Gut zu lesen - aber : Zeit ist wichtig .

Dieses Buch kann mann/frau nicht zwischendurch lesen

Traurig, wahr und in ewiger Erinnerung      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Die Bücher mögen zensiert sein, wie sie wollen, was auch recht ist.
Es gibt private Dinge die nimand was angehen, nur die Familie.
Was man aus diesem Buch liest, ist das Anne Frank bis zu letzt trotz des zweiten Weltkrieges, trotz Angst und Einschränkungen ein den Umständen lustiges Mädchen war.
Obwohl sie erst 13 Jahre war,liest man und fühlt man wie sie ihr Tagebuch führt, das sie sehr klug, gebildet und
schon sehr erwachsen schon schreibt.
Ihre Bücher sind ein Zeitzeugniss für eine Zeit die hoffentlich nie mehr kommt.


Gibt guten Einblick in die damilige Zeit!      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich bin geteilter Meinung über das Buch.
Ich finde es nicht schlecht,weil es einen guten Einblick über das Leben einer versteckten jüdischen Familie gibt. Und wenn man sich das alles so vorstellt, dann finde ich es schon sehr hart wie diese Familie und viele andere Familien haben leben müssen.
Und dass das Buch keinen hohen literarischen Anspruch stellt, na ja, das ist verständlich. Anne Frank war 13 und keine Schriftstellerin, sie wollte kein Buch schreiben, sondern ein Tagebuch.
Das einzige was ich an diesem Buch wirklich kritisiere ist, dass es am Ende wirklich immer das gleiche ist und man wirklich nichts neues erfährt.
Aber trotzdem finde ich sollte man mal einen Blick hineingeworfen haben!

Grausame Zeiten      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Bei diesem Buch wird einem erst bewusst welches Glück man hat in der heutigen Zeit zu leben. Ohne Krieg!
Und wie sinnlos Krige sind.
Man fühlst sich als wär man mitten drin und kann sich gut in die Personen hinein versetzten!



Das wohl berühmteste Tagebuch      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich wollte es schon immer einmal lesen ....

..... erinnert wurde ich an Anne Frank, als ich Mittelbau Dora bei Nordhausen besuchte. Von da an nahm ich mir vor, dieses wohl berühmteste Tagebuch der Welt endlich einmal zu lesen.

Wer war Anne Frank?
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Annelies Marie Frank ist ihr richtiger Name. Sie wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren.

Sie starb im KZ Bergen-Belsen.

das Tagebuch:
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Anne Frank bekam ein Tagebuch geschenkt und von ihrem 14. bis 16. Lebensjahr - also vom 12. Juni 1942 bis zum 1. August 1944 schrieb sie ihre Gedanken darin nieder. Zuerst wurde das Tagebuch in der Wohnung am Merwedeplein in Amsterdam geschrieben, dann aber im Hinterhaus des Gebäudes Prinsengracht 263, wo sich das heutiges Anne-Frank-Haus befindet. Dort hielt sie sich gemeinsam mit ihrer Familie zwei lange Jahre vor den Nationalsozialisten versteckt, um Deportation und Ermordung zu entgehen.

Annes Vater Otto ist es zu verdanken, dass man heute Annes Gedanken über ein Leben im Untergrund während des 2. Weltkrieges nachlesen kann. So ist ihr Leben unvergessen, was ich sehr gut finde.

Dieses Tagebuch wurde in diesem Jahr von der UNESCO in die Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen.

Das mir vorliegende Buch ist von Otto Frank und Mirjam Pressler überarbeitet. Von Mirjam Pressler aus dem Niederländischen übersetzt. Es gab bisher zwei Fassungen des Tagebuches, wobei ich hier die zweite Fassung vor mir habe, die Anne selbst überarbeitet hatte, weil ihr einige Passagen aus ihrer ersten Fassung nicht mehr gefielen.

Dieses Tagebuch ist ein Symbol geworden - ein Symbol und Aufleuchten gegen den Holocaust. Es gehört schon zur Allgemeinbildung kann man sagen und sollte auch in den Schulen unbedingt in den Geschichtsunterricht einbezogen werden.

Zuerst schrieb sie nur für sich persönlich ihre Gefühle und Gedanken auf, dann aber, aber dem Zeitpunkt, als sie im Radio hörte, dass man dies veröffentlichen sollte, über die Leiden des niederländischen Volkes zu berichten, war ihr klar, dass sie nach dem Krieg ein Buch mit ihren Tagebucheintragungen herausbringen wollte. Blos gut, dass Miep Gies und Bep Voskuijl zum Zeitpunkt von Annes Verhaftung dafür sorgten, dass die Tagebücher nicht verschwanden und dem Feuer zum Opfer fielen. So konnte ihr Vater dafür Sorgen, dass sie an die Öffentlichkeit gelangten, so wie es Annes Wunsch war.

meine Meinung zum Buch:
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Ich finde es sehr anregend und interessant zu lesen, wie ein jüdischer Teenager im 2. Weltkrieg erlebte, was geschah.

Die Gedanken und Gefühle Anne Franks, die mit ihrer Familie und Freunden und Bekannten erst einmal sich verstecken und auch noch die deutsche Staatsbürgerschaft nicht mehr behalten durfte. Was ging in ihr vor?

Ich finde es sehr schön, dass das Tagebuch hin und wieder mit s/w-Bildmaterial bestückt ist, was dem Leser möglich macht, sich das Geschriebene noch besser vor Augen führen zu können. Sehr interessant finde ich das Bild vom ersten Tagebuch, welches Anne geschenkt bekam, es war ein kariertes Tagebuch vom Format wie man das so kennt. Es ist am Beginn des Buches zu sehen. Dann folgen erst einmal die Liste der Namensänderungen, die sie vorgenommen hatte in Text und Bildform und dann beginnen die Aufzeichnungen mit dem 12. Juni 1942, Sie redet ihr Tagebuch mit Du an, so wie alle jungen Mädchen das tun.

Gleich folgt ein Nachtrag vom 28. September 1942, der eingefügt wurde.

Es geht weiter mit dem 14. Juni 1942, einem Sonntag. Sie schreibt in der Ich-Schreibweise und erzählt dem Leser davon, wie sie das Tagebuch bekam.

Dann folgen Bilder ihrer Eltern

Man kann als Leser des Tagebuches sehr gut nachvollziehen, wie die Gedankenwelt des Mädchens Anne sich von mal zu mal änderte, wie sie die Zeit dieser zwei Jahre erlebte und verkraftete. Es ist schrecklich mit anhören bzw. lesen zu müssen, was sie miterlebt hat, was sie erleben musste und verarbeiten musste. Ihr Tagebuch war immer bei ihr.

Sie schreibt über ihrer Bekannten und Verwandten, wie sie zu ihnen stand, was sie über sie dachte usw.

Zwischendurch sind immer wieder Nachträge zu lesen, die eingeschoben wurden und mit Datum versehen sind.


Man spürt, dass Anne Frank in diesen zwei Jahren sehr gereift ist.
Ich finde, dass dieses Tagebuch ein wahrhaft historisches Dokument ist, welches eine der schrecklichsten Zeiten widerspiegelt, die hoffentlich so oder ähnlich nie wiederkehren werden.

Nicht nur für Jugendliche      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Diese Zeugnis der Anne Frank wird häufig im Deutschunterricht gelesen. Aber es ist nicht nur etwas für Schüler, sondern auch für Studenten und Erwachsene ist diese Buch absolut lesenwert.
Anne Frank schreibt mit ihren 14/15 Jahren eindrucksvoll die bedrückende Situation in dem Hinterhaus-Versteck, in dem ihre Familie über zwei Jahre lebt, um einer Deportation zu entgehen. Sie schreibt sich die Seele vom Leibe und hat in ihrem Tagebuch ihre einizige Vertraute.
Das Buch ist damit ein Schicksalsbericht. 6 Millionen Juden kamen durch das nationalsozialistische Regime auf grauenhafte Weise ums Leben. Anne Frank ist eine davon.
Wenn man während des Lesens um die Versteckenten bangt, wird einem schnell wieder bewusst, dass das Buch mit dem Tod Anne Franks und dem Großteil der Versteckten endet.

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