Eine Woche voller Samstage
Paul Maar
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Maars Bester! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Der etwas ängstliche Herr Taschenbier wird auf dem Markt wie immer übersehen. Niemand nimmt von ihm Notiz, alle Anderen drängeln sich vor und kaufen am Gemüsestand ein. Ihm bleiben zuletzt nur noch die Reste. Aber das ist er ja gewohnt, er ist zurückhaltend. Doch heute ist alles anders. Denn, auch wenn er es noch nicht weiß: Die vergangene Woche war perfekt:
Am Sonntag schien die Sonne, am Montag kam sein Freund Herr Mon zu Besuch, am Dienstag hatte Herr Taschenbier Dienst und am Mittwoch war die Mitte der Woche. Am Donnerstag gab es Donner - Herr Taschenbier fiel vor Schreck sogar aus dem Bett - und am Freitag lief im Büro so einiges schief und er bekam überraschend frei. Und heute, an einem Samstag, kommt es demzufolge: Das Sams!
Die Menschen auf dem Markt wundern sich sehr über das kleine, seltsame, rüsselnasige Wesen mit den roten Stachelhaaren, das da auf dem Boden hockt. Herr Taschenbier sagt, ohne weiter zu überlegen, dass das ein Sams wäre und nimmt es mit. Hätte er gewusst, dass das Sams sein ganzes Leben umkrempeln würde, er wäre an diesem Samstag sicher nicht aufgestanden - später änderte er seine Meinung, aber bis dahin wurde es eine schwere Zeit für Herr Taschenbier, denn das Sams ist das Gegenteil von ihm: Immer frech, nie verlegen, aufessend, was ihm in die Finger kommt (auch Teller und Papierkörbe), immer die Wahrheit sagend und vor allem, wortwörtlich das machend, was die Menschen nun wirklich nicht meinen. So sollte man sich nicht einfach nur viel Geld wünschen - man bekommt dann entweder sehr viele verschiedene Währungen oder gar einen Wäschekorb voller kleiner Münzen.
Obwohl Herr Taschenbier zunächst alles versucht, das Sams wieder loszuwerden, kommt es immer wieder, sagt: "Papa" zu ihm und scheint ihn wirklich zu mögen. Es hilft ihm, seinem Chef zu widerstehen, nimmt ihm die Angst vor seiner Vermieterin, Frau Rotkohl und macht allmählich einen mutigen, selbstbewussten Menschen aus ihm.
Das durch die Verfilmung berühmt gewordene Kinderbuch von Paul Maar ist ein schönes Vorlese-Buch für fünf bis siebenjährige (natürlich auch schön zum Lesenlernen, dafür aber etwas lang und kompliziert). Der subversive Charakter des Sams gefällt sofort und der brave, ängstliche Herr Taschenbier, der in seiner Hilflosigkeit Beschützerinstinkte wachruft, eignet sich vortrefflich, um zu zeigen, das jeder Mensch sein Leben in die Hand nehmen kann und auch ohne Wunschmaschine glücklich werden kann - er muss sich nur "was trauen".
Dafür aber braucht es das Sams, oder im übertragenen Sinne den Willen, seine eigenen Wünsche zu verwirklichen. Die Herausbildung dieses eigenen Willens wird von den Zuhörenden und Lesenden immer deutlicher als das eigentliche Ziel der Geschichte wahrgenommen.
Dieses "Ich will" ist der Kern der Entwicklung des Herrn Taschenbier, der, wie so viele Menschen, macht, was man von ihm verlangt, bis er - vom Sams - angehalten wird, seiner eigenen, inneren Stimme wenigstens einmal zuzuhören und gelegentlich zu tun, was sie verlangt. Und das immer öfter, bis er sich selbstbewusst durchsetzen kann!
Kindern diese Buch vorzulesen macht sehr viel Spaß, aber auch Erwachsene werden sich an dieser erfrischend anders erzählten Geschichte erfreuen!
Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert und muss die Folgebände auch noch kaufen.
Stefan Erlemann
eine tolles Buch für die ganze Familie 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Das Buch habe ich selber als Kind sehr gerne gelesen und habe es für meine Kinder auch gekauft. Dieses kleine sprachliche Meisterwerk sorgt für ganz viel Spaß für Groß und Klein!
Toller Kinderbuchklassiker 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Das SAMS ist echt kult! Mein Sohn (8 Jahre) liebt es. Wir haben es genossen, gemeinsam darin zu lesen. Wir werden auf alle Fälle weitere Bücher vom SAMS kaufen. Es ist einfach wundervoll!!
Am Montag kommt Herr Mon ..., 5 von 5.00 Punkten
Verfasser am Dienstag hab' ich Dienst, am Mittwoch ist Wochenmitte, am Donnerstag donnert es und am Freitag ist frei ... und am Samstag? Da kommt das SAMS! Natürlich!
Herr Taschenbier wartet recht viel. Doch worauf - das weiß er selber nicht so genau. Seine Vermieterin, Frau Rotkohl ist etwas nervig und mischt sich gerne ein. Zum Beispiel, wenn Herr Taschenbier Besuch von Herrn Mon bekommt - montags mit Mohnblumen. Herr Taschenbier kann sich gegenüber Frau Rotkohl nicht so recht durchsetzen.
Doch das ändert sich gehörig, als das SAMS am Samstag kommt. Das SAMS wirbelt alles durcheinander, mischt Frau Rotkohl richtig auf und ist so richtig rotzfrech. So etwas kennt der brave Herr Taschenbier überhaupt nicht. Das SAMS hört auch überhaupt nicht - nur wenn sich Herr Taschenbier etwas wünscht, dann kann es nicht anders und muss den Wunsch erfüllen.
Herr Taschenbier und sein SAMS - die beiden sind ein köstliches Pärchen. Mit diesem Band sollte man SAMS-Reihe beginnen, bevor die anderen Teile in Angriff genommen werden. Das Buch ist zum Selberlesen etwa ab der dritten Klasse und natürlich auch zum Vorlesen geeignet.
Ein schöner Lesespaß für jung und alt 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Zuerst dachte ich, das sei ein Buch für die kleineren. Da meine kleine Schwester alle Sams-Bücher besaß, konnte ich nicht wiederstehen und versuchte es mal mit ,,Eine Woche voller Samstage". Schon nach dem ersten Kapitel merkte ich, dass ich mit meiner Meinung völlig falsch lag. Die Kapitel, die eine Woche im Leben von einem Herrn Taschenbier beschreiben sind nicht nur schön geschriebe, sondern machen auch eine Menge Spaß. Im ersten Kapitel findet er auf der Straße ein Etwas, das sich Sams nennt und ganz schön frech und pfiffig ist.
Die Kapitel sind vor allem total lustig, ich bekam fast in jedem dritten Satz das große Lachen, weil das allesfressende Sams mit frechen Liedern und fiesen Reimen fremde Leute zur Weißglut trieb.
Man sieht, dass der Autor Paul Maar sich bei diesem Buch die Mühe gemacht hat, dass man beim Lesen wieder zum Kind wird. Es ist eine wirklich schöne Geschichte, die sich wirklich lohnt, gelesen zu werden. Ein Lesespaß einfach für alle!
Wortwitzeleien mit Tiefgang - ideal für Kinder, die sich noch etwas wünschen können ... 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Dieses Buch fordert heraus und fördert die Lebenskompetenz junger Menschen. Denn es läßt ausreichend Leerstellen frei, die vom Kind selbst zu füllen sind und stellt das Kind unentwegt vor die Frage: Was würde ICH mir eigentlich wünschen, wenn ich könnte? Damit stehen nicht Probleme im Vordergrund, sondern Möglichkeiten und die Chance, tatsächlich etwas zu verändern. Nebenbei wird durch dieses Buch hervorragend das Sprachempfinden geschult durch Reime, Wortspiele und Wortwitzeleien.
Kurzum: alles, was ein gutes Kinderbuch braucht und erst recht, was ein Kind selbst braucht!
Zeitloser Kinderbuchklassiker 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Es existieren unzählige Beispiele in der Kinder- und Jugendbuchliteratur, in der das eintönige und langweilige Leben einfacher Menschen wie aus heiterem Himmel umgekrempelt wird. Aber einen Verursacher wie das Sams hat die Leserschaft bis dato noch nicht erlebt...
Herr Taschenbier, der menschliche Protagonist, ist vom ersten Satz an dermaßen in die Rolle eines besonders einfach gestrickten Charakters (nett, freundlich, konfliktscheu) gedrängt, dass ihm jeder Leser eine richtige Abwechslung wünscht; vor allem im Hinblick auf seine Hauswirtin Frau Rotkohl, die als ewig herumkeifender Putzteufel im Grunde die legendäre Else Kling aus der Lindenstraße vorwegnimmt und gleichermaßen liebens- und hassenswert herüberkommt.
Das Ur-Sams, das erst im späteren Verlauf humanoide Züge annimmt, ist der definitive Anstoßpunkt für den bis heute anhaltenden Erfolg: Große Klappe, unermüdlicher Dichter-Eifer und eine Freßgier, die vor nichts haltzumachen scheint, lassen jeden Normalitätsanspruch in einem zum Brüllen komischen Chaos versinken und machen EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE zu einem Kinderbuchklassiker, der auch über dreißig Jahre nach seiner Ersterscheinung nichts von seiner Genialität eingebüßt hat.
Wünsch Dir was 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Das Sams
Das Sams ist ein Wesen, das es nicht geben kann, weil es Froschfüße hat und eine Schweinenase, aber das Besondere an ihm ist, dass es Wunschpunkte im Gesicht hat.Herr Taschenbier findet es und es richtet viel Chaos an.Mir gefällt es, weil es witzig und spannend ist.Ich würde es kaufen.
Grandios! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Vor einigen Monaten bekam mein Sohn zum 8. Geburtstag "Eine Woche voller Samstage" geschenkt und war schwer begeistert. Er las es sehr schnell durch und las mir immer wieder lustige Szenen daraus vor. Als er sich dann zu Weihnachten den 2. Teil wünschte, wurde ich neugierig. Ich hatte zwar schon mehrfach von dem frechen Ding gehört, aber was ist ein "Sams" überhaupt?
Nach den ersten Seiten war ich skeptisch. Das Sams ist vorlaut, stur und macht meist nur das, was es will. Je weiter ich jedoch las, desto bezauberter war ich von den lustigen Geschichten. Das Sams hat seine ganz eigene Art, mit Problemen umzugehen, hat ständig witzige Ideen und ist einfach außergewöhnlich. Es macht Unglaubliches wahr und lässt Kinder und Erwachsene träumen.
Schnee im Wohnzimmer? Kein Problem! Die unfreundliche Vermieterin soll nur noch nette Sachen sagen? Natürlich! Da können Kinder noch ganz lange Kinder bleiben. Wir sind schwer beeindruckt und ich freu mich schon auf den zweiten Teil.
Einfach nur schön!
Super Buch 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Also ich find das Buch super; Das Sams ist eine Unterhaltung für ihre Kinder.