Jamies Amerika

Jamie Oliver

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Sehr spannend, da überleben keine Vorurteile!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich habe gestern zum ersten Mal nach dem Buch gekocht, Cajun für ein paar Freunde, darunter ein US Südländer. Die Rezepte waren einen Hit, ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Und ich kann kaum warten, den Rest auszuprobieren: es gibt so viele spannende uns so grundsätzlich verschiedene Rezepte in diesem Buch, da können keine Vorurteile über eine auf Junk Food begrenzte Nation überleben. Richtig, richtig spannend.Übrigens: Das Rezept für sein Gumbo ist auch online auf seiner Seite zu finden. Testen!

Perfekte "junge Küche"      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich habe es meinem Freund geschenkt und er ist absolut begeistert. Endlich lernt man Amerika einmal kulinarisch anders kennen, als nur als Land der Burger-Verschlinger.
Die Rezepte sind eingeteilt nach Regionen.

Jamies Amerika      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das neue Buch von Jamie ist nicht schlecht, obwohl ich mir was besseres erhofft habe.
Für Fans aber ein Muss, obwohl viele Rezepte nichts für meinen Gaumen sind !

Amerika ist mehr als ein Hamburgerland      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Die Kritik, Jamie Oliver stelle in seinem zehnten Kochbuch zu anspruchsvolle Rezepte vor, konnte nicht ausbleiben. Aber den Glauben zu erschüttern, in Amerika würden sich alle von Hamburgern und anderen Fast-Food-Produkten ernähren, gehört zu den Absichten, die Jamie Oliver mit diesem schönen Kochbuch verfolgt. Und dass ihm dies so gut gelingt, liegt auch an den vielen Geschichten, die der berühmte Engländer erzählt. Gleich im Vorwort gesteht er, dass er zwar beruflich oft in New York war, dort aber nur die Küche kennenlernte, auf die jeder Tourist stößt.

Verfolgt man die Biographie von Jamie Oliver, ist er nur logisch, dass er irgendwann ein Kochbuch über das Land schreiben musste, dessen Einwohner noch immer an den Mythos glauben, jeder könne es vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen. Aber immerhin kümmert sich Jamie Oliver noch immer um seine Sozialprojekte, obwohl er inzwischen die Staatshäupter am G-20-Gipfel bekocht, die Obamas kennt und ein Medienstar ist. Für mich gehört Jamie Oliver jedenfalls zu den Helden, die Persönlichkeitseigenschaften vorweisen können, die seinen Neidern wahrscheinlich fehlen.

Da ein Rezensent mit dem geheimnisvollen Namen "Wildniswanderer" sich bereits ausführlich zum zehnten Kochbuch von Jamie Oliver geäußert hat und auch andere Lobhudeleien bereits im Netz sind, fällt meine Besprechung kürzer als geplant aus. Festzuhalten ist, dass der Leser keinen repräsentativen Einblick in die amerikanische Küche erhält. Denn Jamie Oliver bereiste mit seiner schwangeren Frau und zwei Kindern nur sechs Orte. Zudem würde eine Kochfibel über ein Land, in dem fast alle Sprachen der Welt gesprochen werden und sich unzählige Kulturen zuhause fühlen, den handelsüblichen Rahmen sprengen. Wie gut es Jamie Oliver gelingt, seine Begeisterung weiterzugeben, merkte ich, als ich am Ende seines Vorworts am liebsten die Koffer gepackt hätte, um die schon lange geplante Motorradtour von Ost nach West endlich zu verwirklichen.

Jamie Oliver macht es mir leicht, die Tradition zu wahren, immer gleich das erste Rezept auszuprobieren. Denn zum Auftakt demonstriert er seinen Lesern, was ein guter Hamburger ist. Und nur wer zum ersten Mal ein JO-Kochbuch liest, wird überrascht sein, dass ohne Freiland- oder Bio-Eier und magerem Hackfleisch ehemals glücklicher Rinder kein wirklich guter Hamburger auf den Tisch kommt. Sein Rezept macht zudem klar, dass Zutaten nur in absoluten Ausnahmefällen aus Tuben gepresst werden dürfen. Wer zu faul ist, die Mayonnaise zu den Frikadellen selber zu machen, wird bei den folgenden Rezepten wohl ebenfalls kleine oder größere Betrügereien begehen. Kurz: Die Rezepte stellen auch einfache Gerichte vor, sind aber nicht so einfach, dass ihre Zubereitung nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Wen das stört, kann das Buch auch zweckentfremden, indem er es aus der Optik eines Gestalters durchblättert. Ich meine, dass es unter diesem Aspekt gesehen, sogar das beste und schönste aller JO-Kochbücher ist.

Mein Fazit: Ein Kochbuch für Amerikaliebhaber, die von diesem Land vor allem deshalb angezogen werden, weil es so viele Gegensätze und Kulturen vereint. Nicht repräsentativ für die gesamte Kochlandschaft, aber für einen Geist, den ich in den meisten Kochbüchern vermisse. Tolle Gestaltung und Bilder, überraschende Varianten scheinbar bekannter Gericht, spannende Geschichten und ein übersichtliches Register. Schön, wenn man von seinen Helden nicht enttäuscht wird.

genial      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
ist alles super gelaufen! das buch ist wie neu! danke schön.. gerne wieder! :-) grüsse aus zürich

Enttäuschend      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich habe das Buch mit grossen Erwartungen bestellt, diese wurden aber in keinster Weise erfüllt. Ich habe kein einziges Rezept gefunden, das mich wirklich anspricht- aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Für mich wars diesmal Schade ums Geld.

Überraschende Vielfalt      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
In Amerika gibt es nur Fast Food? Weit gefehlt!
Jamie Oliver entdeckte auf seinem Roadtrip quer durch die USA die kulinarische Vielfalt der Staaten. Ich war wirklich überrascht und begeistert, wie vielseitig die amerikanische Küche (die es so ja eigentlich gar nicht gibt) ist. Jamie Oliver präsentiert Rezepte mit indianischen, spanischen, asiatischen, jüdischen...Einflüssen. Vieles ist rustikal und traditionell, manches auch ungewöhnlich (z.B. Alligator, der aber auch durch anderes Fleisch ersetzt werden kann...oder Kaffee im Chili con Carne) und raffiniert. Aber immer alltags-und oft auch partytauglich. Die Anleitungen sind im typisch-lockeren Jamie-Ton verfasst und Schritt für Schritt gut nachvollziehbar. Toll sind auch die oft amüsanten Einleitungen zu jedem Rezept, in denen er auch mal vor einer Kalorienbome warnt...
Zu fast jedem Rezept gibt es auch einen Weintipp.
Und last but not least muss ich noch die tolle Aufmachung loben: Es gibt eine interessante Einführung zum Buch und zu jedem einzelnen Teil, also zu jeder Station von Jamies Reise, natürlich auch mit eindrucksvollen Fotos. Da möchte man am liebsten gleich selbst mit den Cowboys losziehen oder mit den Navajo-Indianern am Feuer sitzen.
Absolut empfehlenswert für alle, die das "Besondere" auch im "Einfachen" entdecken möchten und denen es beim Kochen und Essen nicht auf ausgefeilte Dekoration und exotische Zutaten ankommt, sondern auf Geschmack und Genuss.
Sicherlich auch toll als Geschenk für Männer - zum einen wegen der Rezepte (Hähnchen auf der Bierdose, riesige Rinderrippchen mit toller Marinade...), zum anderen wegen des Reisebreichts-Charakters. Wer möchte nicht mal gern so einen Roadtrip durch die Staaten machen? ;-)

Nicht alltagstauglich      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Natürlich sind Jamies Kochbücher immer eine Augenweide: tolles Essen, wunderbare Bilder, angenehme Haptik. Im Gegensatz zu seinen bisherigen Kochbüchern ist dieses allerdings leider für die alltägliche Küche eher unbrauchbar, da die Rezepte größtenteils viel zu ausgefallen sind, um sie abends nach einem langen Bürotag noch auszuprobieren. Aber das liegt vielleicht auch an der amerikanischen Küche im Allgemeinen. Von dieser bin ich jedenfalls auch nach diesem Kochbuch nach wie vor überhaupt nicht überzeugt!Jamies Amerika

juhuuuuuu...endlich      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
gottseidank hat er ein weiteres buch veröffentlich ich liebe seine art zu leben, kochen und finde die ideen zum nachkochen sehr sehr gut man sieht dass die englische küche nicht nur aus mintgelee besteht ein tolles geschenk!!!

Back to the roots      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Nun ist es also da - Jamie Olivers zehntes Kochbuch. Um dieses Buch einzuordnen (und die Überschrift zu verstehen) hier noch einmal die Liste:

Kochen mit Jamie Oliver - Von Anfang an Genial (zur TV-Serie "Naked Chef")
Kochen für Freunde (auch noch Naked Chef? Oder Happy Days?)
Genial kochen mit Jamie Oliver (zu Olivers Twist - diese Buch kam in Deutschland als erstes heraus)
Jamie's Kitchen (zur gleichnamigen Serie)
Essen ist fertig! (zu dem School Dinner Projekt)
Genial Italienisch (zu Great Italian Escape)
Besser kochen mit Jamie (hier bin ich nicht ganz sicher, ob die zweite Staffel von Jamies Kitchen der Hintergrund ist)
Natürlich Jamie (zu Jamie at home)
Jamies Kochschule (zu Ministry of Food)
und jetzt Jamies Amerika (zu Jamies American Roadtrip)

Im Vergleich mit den ersten neun würde ich es als eine Mischung der innovativen und damals neuen Gerichte in den ersten drei Büchern und dem Roadtrip durch die Regionen aus "Genial Italienisch" bezeichnen. Back to the roots also. (Mein persönlicher Favorit ist nach wie vor "Natürlich Jamie", aber das ändert sich immer mal wieder.) Fakt ist, dass in diesem Buch die ungewöhnlichen Rezepte die Oberhand haben - oder haben Sie in letzter Zeit häufiger Alligator, Schweineschwartenchips oder "Tortillas zum Frühstück" gegessen? Keine Angst - allzu exotische Zutaten wurden durch hier erhältliche ersetzt. Auch die Deep Pan Pizza, der New York Cheese Cake, Macaroni & Cheese und sogar Popcorn sind mit dabei. Traute ich mir beim neunten Buch noch zu, die Rezepte zu beurteilen, ohne sie gekocht zu haben, so wird das diesmal schwieriger. Die Aromen sind ungewöhnlicher und die etwa 150 Rezepte bieten eine großartige Quelle der Inspiration für jeden, der mal wieder etwas Abwechslung sucht. Den klassische Kochanfänger hatte Jamie Oliver vermutlich nicht im Fokus, als er sich zu dem Trip durch New York, Louisiana, Arizona, L.A., Georgia und zu den Navajo und Cowboys aufmachte. Nichts desto trotz werden sicher auch Anfänger die leuchtenden Augen der um einen Tisch versammelten Freunde genießen, wenn sie ihr eigenes Gumbo präsentieren.

Optisch ist es sicher das professionellste, wenn überhaupt noch eine Steigerung möglich war. Tolle Stimmungsbilder, die mich in ihren Bann geschlagen haben. Jedes Rezept ist begleitet von der Ansicht des fertigen Gerichts auf der Nebenseite. Gegliedert ist es diesmal nach den Regionen, aus denen der Autor die Inspirationen hat. Inspirationen deshalb, weil er an vielen Gerichten noch etwas gefeilt hat, bis sie den Weg in dieses Buch fanden. Zu den einzelnen Abschnitten seines Roadtrips gibt es auch jedes mal einen kleinen Text mit den Hintergründen. Es wurde übrigens in der Presse viel spekuliert, ob dieses Projekt (nur) der Versuch Olivers sei, auf dem wichtigen US-Markt stärker Fuß zu fassen. Vermutlich ist das so. Das ist mir als Käufer aber nicht sonderlich wichtig. Ich bin von dem dabei entstandenen Buch absolut begeistert, auch wenn ich es nicht als sein ultimativ Bestes bezeichnen würde, denn das ist immer mal wieder ein anderes. Jetzt hoffe ich nur noch darauf, dass RTL II endlich mit den beiden letzten TV-Serien anfängt. Dann können wir noch mehr schöne Bilder sehen.

Für wen ist dieses Buch also die größte Bereicherung? Ich fange mal ganz unbescheiden mit mir selbst an: Ich habe alle neun Bücher, verpasse selten eine der x-ten Wiederholungen seiner Serien auf RTL II und koche einfach gern. Sowohl für zwei, wie auch für ein Vielfaches davon. Inzwischen habe ich einiges ausprobiert, bin in den letzten zehn Jahren sicher auch anspruchsvoller geworden. Mich hat dieses Buch absolut begeistert. Weil es mal wieder einen neuen Dreh in die Küche bringt. Wo ich bisher immer mal wieder die alten Bücher heraus holte kann ich nun mal etwas ausprobieren, was ich so noch nie zusammen ausprobiert habe. Die vielen Einwanderer haben in Amerika ihre kulinarischen Spuren hinterlassen. Sogar wir Deutschen werden mit der Vorstellung der Hamburgers geehrt, dem ersten Rezept in diesem Buch :o)

Ist es deshalb ein Buch nur für Fans? Nein. Man könnte sogar sagen, dass Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen verwundert vor einem Rezept stehen und neugierig auf das Ergebnis sind. Trotzdem: Wer bisher noch gar keine Berührungen mit dem Herd hatte, für den bietet sich Jamies Kochschule eher an.

Ich habe mir vorgenommen, in nächster Zeit einfach das Buch blind aufzuschlagen und dann das zu kochen, was dort steht. Besonders gespannt bin ich auf die deftig gefüllten chinesischen Pfannkuchen, den geschwärzten Cajun-Fisch und den Brotpudding mit Schoko-Bier-Sauce.
Fünf Sterne!

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