Im Schatten des Desasters: Zwölf Entscheidungsschlachten in der Geschichte Europas
Klaus-Jürgen Bremm
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Dies ist eine neue Hardcover- Ausgabe 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Leider ist Amazon nicht in der Lage, die richtige Produktbeschreibung zustande zu bekommen. Es handelt sich hier um eine neue und verbesserte Hardcover-Ausgabe.
Tiefgründig... 5 von 5.00 Punkten
Verfasser
... und mit wissenschaftlichem Anspruch. Der Militärhistoriker Klaus-Jürgen Bremm liefert mit dieser Publikation eine sehr gelungene Zusammenfassung zu 12 Entscheidungsschlachten der europäischen Geschichte. Die durch Bremm selbst definierten Auswahlkriterien sind in sich schlüssig. Seine Ausführungen zeugen von einer immensen Recherchearbeit. Der Exkurs zu Strategie und Taktik in der jeweiligen Epoche, der jeder beschriebenen Schlacht hinten angestellt ist, runden das Gesamtbild des Buchen ab.
Ich bezeichne dieses Werk als absolute Leseempfehlung.
Ein kleines Manko ist die Herstellung im "Books-on-Demand-Verfahren". Das Layout wird dem hohen fachlichen Niveau leider nicht gerecht.
Im Schatten des Desasters 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Zu diesem Buch bin ich durch den Autoren gekommen, der es mir angeboten hat. Ohne ihn hätte ich dieses Buch wohl nie gelesen und das wäre ein wahrlicher Verlust gewesen.
Dieses Buch ist sauber recherchiert und das Wissen wurde dann auch leicht verständlich und gut in Worte umgesezt.
Der Autor stellt 12 Entscheidungsschlachten vor und bietet dem Leser in jedem Kapitel einen Exkurs in puncto Militärgeschichte, was Verständnisfragen klärt. Einzelne Schlachten sind sehr penibel, was ich positiv meine, dargestellt.
Die Kopien von Karten im Buch sind von durchschnittlicher Qualität, aber die Quantität überwiegt dennoch.
Die Qualität kann man auch verschmerzen, da die Karten und Statistiken zum Verständnis beitragen. Wie oben schon erwähnt, sind nur 12 Entscheidungsschlachten dargelegt. Manch einer würde sagen, das sei zu wenig. Jedoch ist aus (fast) jeder Epoche eine wirkliche Entscheidungsschlacht vertreten, wie Salamis oder Waterloo.
Besonders gut haben mir die Exkurse gefallen, die zeigen, dass der Autor sich wirklich Mühe beim Schreiben dieses Buches gegeben hat.
Kleines Manko ist, dass der Umschlag nicht sehr stabil ist und leicht verknickt, auch wenn man das Buch sorgfältig behandelt. Diese Contrapunkte verleiten mich jedoch nicht dazu "nur" 4 Sterne zu geben, was auch schon eine Menge ist.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der sich generell für Geschichte interessiert. Zum Schluß ein Gedanke, der mir während des Lesens im Kopf herumschwirrte: Warum war mein Geschichtsunterricht nicht so spannend wie dieses Buch? Ich glaube, das sagt alles aus.
Exzellente Darstellung ausgewählter europ. Schlachten 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Der erste Eindruck, wenn man das Werk von Klaus-Jürgen Bremm in den Händen hält: Ein weiteres Buch über mehrere Schlachten? Es gibt doch schon eine Reihe davon. Warum also?
Nimmt man das Buch näher in Augenschein, weiss man, warum. Beschäftigt man sich heute mit Militärgeschichte, dann liegt es nahe, sich mit den Schlachten und Kriegen der jüngsten Geschichte zu beschäftigen. Schlachten von länger zurückliegenden Kriegen lässt man nur zu gerne im Abseits liegen mit dem Argument: Man kann aus der älteren Militärgeschichte keinen grossen Nurtzen mehr ersehen. Aber stimmt das wirklich?
Der Schlachten stehen nun einmal im Mittelpunkt nicht nur kriegsgeschichtlicher Darstellungen sondern der Geschichtsschreibung überhaupt. Das Buch von Bremm ist klar und verständlich geschrieben, die Fallstudien sauber recherchiert und dargestellt, enthällt eine Fülle von Informationen zu diesem Thema. Das Buch umfasst 12 Schlachten mit exemplarischem Charakter, angefangen mit der Schlacht bei Salamis 480 v.Chr. über die Belagerung Wiens durch die Türken 1683 bis hin zur Ardennenschlacht 1944. Das Markante daran ist, dass nicht nur die Schlachten selbst detailliert dargestellt werden in ihrem historischen Kontext, sondern es gibt auch zu jedem Kapitel einen Exkurs, in dem ein zeitgenössisches militärisches Thema in grösserer Tiefe dargestellt wird. Das Kapitel über die Ardennenschlacht beispielsweise begleitet ein Exkurs über die Geschichte der deutschen Panzertruppe 1916 bis 1945. Sicher würde man noch die ein oder andere Schlacht erwarten, aber dieses würde den Umfang des Werkes sprengen. Eine umfassende Darstellung ist schon aus Platzgründen gar nicht möglich.
Ich empfehle diese Kriegs- und Schlachtengeschichte jedem militärhistorisch Interessierten mit hohem Anspruch an die Geschichte der Kriegskunst. Ebenso sei dieses Buch dem militärgeschichtlich interessierten Reservisten der deutschen Bundeswehr empfohlen zur Weiterbildung. Denn wer militärisches Denken von heute verstehen will kann aus der Militärhistorie viel lernen.
Beeindruckende Faktensammlung 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Das großformatige Werk besticht mit einer klaren, überschaubaren Gliederung sowie mit einer schier überwältigenden Datenfülle, bei der kein Detail unerwähnt bleibt - eine wahre Fundgrube für jeden interessierten Leser. Das kenntnisreiche Vorwort stammt von dem renommierten Historiker Marcus Junkelmann, der treffend darauf hinweist, dass der Autor bei weitem nicht alle Schlachten beschrieben hat, denen man das Prädikat "entscheidend" zubilligen könnte (wie der Schlacht von Hastings), dass jedoch die in dem Buch aufgeführten keine Fragen offen lassen. Dabei ist das Werk nicht nur für den ausgewiesenen Militärhistoriker geeignet, sondern auch für "Quereinsteiger", die wissen wollen, warum es so und nicht anders gekommen ist (was gerade bei der Schlacht von Waterloo ein beliebtes Diskussionsthema darstellt). Unerschöpflich sind die "geschichtlichen Ressourcen", aus denen der Autor schöpft und dem Leser so ein anschauliches Bild der jeweiligen Epoche vermittelt. Er zitiert nicht nur eine Vielzahl von Zeitzeugen, widmet seine Aufmerksamkeit nicht nur der großen strategischen Linie, sondern beschreibt auch Ausrüstung, Mannschaftsstärken, Witterungsverhältnisse, Logistik sowie all jene - oft entscheidenden - Einzelheiten, die mit diesen Stichpunkten verknüpft sind. Summa summarum also ein Buch, das sich seine fünf Sterne redlich verdient hat.
Empfehlenswert 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Das Buch: Im Schatten des Desasters hat mir insgesamt gut gefallen. Es bietet einen interessanten Einstieg in das Thema, wobei der Verfasser einen guten Mittelweg gefunden hat hinsichtlich der Ausführlichkeit der Darstellung.
Zum Glück entschuldgt sich der Autor auch nicht dafür, dass er es gewagt hat, Schlachtengeschichte zu schreiben. Trotzdem hat er erfreulicherweise die übliche Heldengeschichtsschreibung im Militariastil vermieden.
Auch die Ausstattung mit Karten und Skizzen ist angenehm, ebenso sind die Exkurse und Originalberichte als Hintergrundinformation sehr willkommen.
Allerdings muß ich dem Vorrezensenten K. Holzfuss zustimmen, daß ein weniger verwüstliches Hardcover und Farbabbildungen das Buch noch besser gemacht hätten.
Auch die Auswahl der Entscheidungsschlachten hat mich nicht ganz überzeugt, da mir zum Beispiel nicht einleuchtet, weshalb die Ardennenschlacht 1944 eine Entscheidungsschlacht gewesen sein soll. Dennoch meine Bewertung: 5 Sterne
Interessant und Informativ 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Das Buch "Im Schatten des Desasters. Zwölf Entscheidungsschlachten in der Geschichte Europas." hebt sich von den meisten Büchern über "militärische" Themen wohltuend ab, da es sich mit den militärischen und weniger den gesellschaftlichen Aspekten der Geschichte befasst, und der Schlacht den, ihr lange verweigerten, wichtigen Platz bei den historischen Ereignissen einräumt, die unsere Geschichte prägten.
Das Buch behandelt in dreizehn Kapiteln Schlachten von Seeschlacht bei Salamis bis zur Ardennenoffensive, die der Autor anhand von nachvollziehbaren Kriterien als Entscheidungsschlachten definiert. Diese Abhandlungen bieten eine sehr gute Beschreibung des Verlaufes der dargestellten Schlachten, sowie die Beschreibung der Auswirkungen des Ausganges der Schlacht. Neben diesen Beschreibung gibt der Autor allerdings auch viele Exkurse in die Militärgeschichte dem Leser zur Lektüre. Diese befassen sich mit der Waffentechnik, der Taktik, der Organisation einzelner Heere oder Flotten und anderer Themengebiete die sehr zum Verständnis der einzelnen Kapitel beitragen. Zusätzlich wurden zahlreiche Augenzeugenberichte, Briefe, Tagebucheinträge u.v.m. führen die Schlachten plastisch vor Augen, eröffnen dem Leser den Blickwinkel des Zeitgenossen der Ereignisse und runden die Kapitel ab.
Alles in allem stellt das Buch sowohl für den Laien als auch für den Kenner der Materie eine lohnenswerte Lektüre dar.
Der Grund warum ich dem Buch keine fünf Sterne gegeben habe, die es von Inhalt her verdient hätte, ist der Einband, der sich schnell zu rollen beginnt und trotz pfleglicher Behandlung meinerseits an den Ecken schon Auflösungserscheinungen aufweist. Das Buch hätte einen bessern Einband verdient. Trotz dieses leichten Mangels kann ich den Kauf des Buches nur wärmstens empfehlen.
Militärgeschichte als spannende Lektüre 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Noch ein Buch über Entscheidungsschlachten?!Nach der Lektüre von Stig Försters Buch "Schlachten der Weltgeschichte" nimmt man diesen neuen Band mit kritischem Blick in die Hand, ist aber bald schon angenehm überrascht durch die ausführliche und verständliche Darstellung der zwölf Schlachten, deren Einordnung in den jeweiligen politischen Kontext dem Autor ohne langatmige Umschweife durchweg gelingt.
Außer der plausibel begründeten Auswahl der Entscheidungsschlachten, die von der Antike(Salamis)bis zum Zweiten Weltkrieg (Ardennen 1944)reicht, überzeugen die Kapitel durch ihre einheitliche Gestaltung und zweckmäßige Ausstattung mit Karten und Bildern. Hilfreich sind auch die Exkurse über die beteilgten Armeen jeweils am Ende eines Kapitels. Lesenswert sind vor allem als Zusatzinformation die kompakten Darstellungen der antiken Kriegführung mit Trieren, mit Elephanten oder mit römischen Geschützen, ebenso auch die kurze Geschichte der Panzertruppe im Anschluss an das Ardennenkapitel.
Insgesamt ein sehr lesbares Buch, das einem das ansonsten spröde und verpönte Thema der Militärgeschichte näher bringt.
Grundwissen der Abrechnungspraxis in einem Werk 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Das Jahrbuch für die Abrechnungspraxis aus der Hand eines erfahrenen Abrechnungsexperten vermittelt systematisch das Grundwissen der Abrechnungspraxis auf dem Stand des 01.01.2003. Die vorliegende 11. Auflage (2003) enthält zahlreiche Fallbeispiele, die das Verständnis der doch eher trockenen Materie erheblich beleben und auf die Anwendung des Wissens gedanklich vorbereiten. Das Werk ist m. E. für Einsteiger in die Lohn- und Gehaltsabrechnung mit kleineren Vorkenntnissen bereits geeignet und zur Vertiefung und zum Nachschlagen auch für erfahrene Personalreferenten und Abrechner zu empfehlen.