Das Handbuch der tierischen Notnahrung. Ein Survivalhandbuch über die Fertigkeit autark in der Natur überleben zu können
Johannes Vogel
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Ein Buch mit Klassikerpotenzial 5 von 5.00 Punkten
Verfasser
Der Autor Johannes Vogel, Biologe und Survivalexperte, beschreibt in diesem Buch die Möglichkeiten des Überlebens in Extremsituationen alleine mit tierischer Nahrung. Ein Profibuch für Profis geschrieben, die wissen wollen, wie sie sich im Notfall ernähren können. Der Autor beschreibt recht pragmatisch die Erkennungsmerkmale vieler Tierarten, ihre Erlegung, die Schlachtung und die Gefahren, die von einigen Tierarten ausgehen können. Sehr interessant sind auch die Ausführungen zu den verschiedenen Zubereitungsarten unter Berücksichtigung der Nährwertoptimisierung.
Dieses Buch ist sicher kein Mitschwimmer auf der Survival- oder Dschungelsoapwelle, es ist auch kein Effekthascher oder etwa eine besonders perverse Abhandlung zum Verschlingen von Kellerasseln und kleinen Katzen. Hier wird in leicht verständlicher Form erklärt, wie man alleine mit tierischer Notnahrung überlebt. Dabei streift der Autor auf 200 Seiten durch sämtliche Klimazonen der Erde, gibt wertvolle Tipps zum Fallenstellen und zum Fischen. Aber gerade seine grundsätzlichen Erfahrungen zum Beispiel zur Verwendung von Blut, die Verarbeitung von Vögeln, die Verwendbarkeit von Froschteilen oder die richtige Zubereitung von Regenwürmern sind sehr wertvoll.
Negativ ist zu bemerken, daß die S/W Fotos oft recht schlecht wiedergegeben sind und kaum zum Verständnis beitragen. Manche Artikel sind etwas kurzgefasst und zu arg komprimiert. Der Leser spürt den immensen Sachverstand des Autors, der auch eine wirkliche Gabe hat, dieses Wissen didaktisch richtig zu vermitteln, und bedauert, daß hier nicht noch mehr Stoff geboten wird!
Deshalb denke ich, daß dieses Buch in einer 2., verbesserten Auflage, vielleicht durch einen spezialisierten Verlag, eine Chance hätte, zum Klassiker auf diesem Sachgebiet zu werden. Auf meinem Wunschzettel würden stehen: ein paar Tabellen, Farbfotos, weitere Tipps, 250 Seiten Minimum.
Inhalt Top, Bilder Flop 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Die überschrift ist bewusst plakativ gewählt. Die grundsätzliche Idee zu diesem Buch ist sehr gut. Den Kauf wird man nicht bereuen. Es ist klar und gut gegliedert sowie sehr verstädlich und anschaulich beschrieben. Der biologische Background des Autor schimmert an einigen Stellen hilfreich durch. Diese Fachkompetenz paart sich mit fundierter Praxiserfahrung. Der Autor weiß von was er schreibt. Er kann sein Fachwissen ausgezeichnet in einem verständlichen Ratgeber an die Leserin bzw. den Leser bringen. Einzig die Schwarzweißabbildung der Fotos tragen aufgrund Ihrer Unübersichtlichkeit selten zur Klärung bei. Hier hätte ich mir entweder einfache Skizzen anstelle der Fotos oder zumindest Markierungen in den Bildern gewünscht. Deshalb vier anstelle von fünf Sternen. Nichts desto trotz ist dieses Buch unbedingt eine sehr gute und empfehlenswerte Ergänzung zur gängigen Survivalliteratur.
Outdoorküche 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ausführliche Beschreibung, die weitergeht als so manch ein anderes Werk. Hat mir super gefallen und habe oft geschmunzelt. Gute Beschreibung des Themas, was kann ich essen und wo bestehen Risiken (Parasiten u.ä.),die nur im Notfall eingegangen werden sollten.
Einfach empfehlenswert ! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Dieses Buch ist einfach ein muss für jeden, der sich in dem Survival Bereich der tierischen Notnahrung fortbilden möchte.
Tierische Notnahrung 5 von 5.00 Punkten
Verfasser das buch ist kein lexikon oder wurm-kochbuch...
auch ist es kein kinderbuch.
es ist genau das richtige für leute die sich ernsthaft mit dem thema der tierischen notnahrung beschäftigen um in der natur autark überleben zu können.
hier wird einem anwendbares wissen vermittelt!
sehr gut...5 sterne von mir
Gehört in jede Outdoor und Survivalbibliothek 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Was sehen Sie, wenn Sie die Augen schließen und versuchen sich zu dem Buchtitel etwas vorstellen? Genau das ist es nicht! Der Begriff Survival ist in Deutschland mittlerweile so negativ angehaucht, das so ziemlich jeder sofort an Würmer fressen denkt.
Bei diesem Buch handelt es sich jedoch nicht um ein Kochbuch, in dem die verschiedensten Wurmrezepte vorgestellt werden, sondern vielmehr um einen Querschnitt durch die große Menge an Tieren, die in einem Notfall das Überleben sichern können.
Natürlich stellt der Autor auch Insekten, Larven und Würmer als Notnahrung dar, da diese relativ einfach zu sammeln sind. Weitere Themen sind z.B. Krebstiere, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere. Sehr angenehm finde ich, daß der Autor nicht nur auf den Nährwert eingeht, sondern zusätzlich noch Informationen zu Lebensraum, Aufbau, Ernährung etc. des jeweiligen Tieres mit anführt.
Zu jedem beschriebenen Tier wird eine Anleitung gegeben, wie man es waidgerecht töten, vorbereiten und zubereiten kann.
Weitere Themen zu eventuellen Gefahren (Krankheitserreger, Parasiten, Gifte), sowie Fallenbau und Behelfsmittel runden das Thema noch weiter ab.
Der Schreibstil ist neutral und auf das Thema bezogen, jedoch keineswegs im trockenen Stil eines altbekannten Lehrbuches. Der Autor beschränkt sich in seinem Buch auf die Fakten und schmückt diese nicht unnötig mit Anekdoten aus seinem erlebnisreichen Leben aus. Man merkt deutlich, daß der Autor nicht nur die Theorie kennt, sondern auch praktisch probiert hat, wovon er schreibt. Gelegentliche Fachbegriffe wie z.B. Thorax sollten eigentlich zur Allgemeinbildung gehören und stören daher keinesfalls den Lesefluss . Allerdings sollte der Leser nicht zu zart besaitet sein, da gewisse Beschreibungen, Fotos vom Ausnehmen, sowie die Vorstellung bestimmte Tiere (z.B. Spinnen) zu essen dann doch das Wohlbefinden beeinflussen können.
Alles in allem ein überaus empfehlenswertes Buch, welches in keiner Bibliothek des Outdoor- / Survivalinteressierten fehlen sollte. Ich freue mich schon auf weitere Bücher dieses Autoren...
Endlich was anständiges für Survivalisten und Extremreisende! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich bin begeistert.. hab dem Buch nach erhalt innerhalb sehr kurzer Zeit alle Infos und Skills entlockt und aufgesaugt. Und tatsächlich - einige Tricks konnt ich bereits erfolgreich anwenden.
Mir hat sehr gefallen dass es in dem Buch von J. Vogel nicht wie in vielen Bücher nur um Nahrung bzw. Tiere aus dem Urwald oder sonst einer Ecke handelt, sondern ein breites Spektrum abdeckt. Von Nord bis Süd sind nicht nur die wichtigsten Tierarten drin, sondern es wird auch neben den Fallen- und Ausrüstungsanleitungen ausführlich und leicht nachvollziehbar beschrieben wie man die Nahrung findet, fängt und zubereitet. Tiere die sich nicht zu fangen lohnen (Energieverbrauch) wurden von vorne rein weg gelassen, was auch gut so ist und das Buch wiederum realistisch macht wie es nur sehr wenige sind!
Das Buch ist interessant geschrieben. Man liest regelrecht heraus dass es jemand geschrieben hat der Ahnung hat! Auch hat der Autor in keinster weiße übertrieben oder unrelevantes geschrieben, sondern blieb sachlich und realtiätsbezogen.
Deswegen gibt es 5 Sterne.
Gelungene Einführung in das Feld der tierischen Notnahrung 4 von 5.00 Punkten
Verfasser "Das Handbuch der tierischen Notnahrung. Ein Survivalhandbuch über die Fertigkeit, autark in der Natur überleben zu können"
Anders als die meisten Survival-Handbücher auf dem Markt, behandelt dieses Buch erstmalst umfassend und ausführlich einen der wichtigsten Bereiche im Wildnis-Survival.
Auf genau 204 Seiten leistet Johannes Vogel Pionierarbeit auf dem Feld der tierischen Notnahrung. Der Autor ist wohl einer der wenigen seiner Art, die es verstanden haben, Survival als einen Kunst zu begreifen, welche sich vieler Facetten spezialisierter Sachgebiete bedient.
Neben allgemeinen Hinweisen und Regeln im Umgang mit entsprechender Nahrung werden auch nicht zu unterschätzende Gefahren aufgeführt und erläutert.
Der eigentliche Hauptteil hingegen beschäftigt sich jedoch mit dem Erkennen, Auffinden, Fangen und Zubereiten der Notnahrung. So werden die relevanten Tiergruppen in acht Bereiche (u.a. "Insekten, Larven Würmer und Spinnen", "Weichtiere", "Krustentiere", "Amphibien", "Säugetiere", "Reptilien" ...) untergliedert und in unterschiedlich langen Kapiteln erörtert. Ganz bewusst verzichtet der Autor auf die Gruppen wie Wild oder Großwild, da solche Tiere nur mit erheblichen Aufwand gefangen werden können.
Neben einem extra Kapitel über Konservierung und Haltbarmachung ist das ganze Buch reichhaltig mit Hintergrundinformationen zu den behandelten Tieren gespickt. Mit dem Letzten Kapitel rundet Johannes Vogel sein Buch ab, in dem er uns noch einige hilfreiche Fallen und Behelfe mit auf den Weg gibt.
Der allgemein gelungenen inhaltlichen Darstellung, bleiben an manchen Stellen noch Fragen offen. Schade ist, dass das Buch dem Leser nur Schwarzweißfotos zur Verfügung stellt, auch sind einige Passagen sind noch holprig und etwas verkompliziert. Dem besseren Verständnis halber wären manchmal Grafiken dem nicht immer eingängigen geschriebenen Text vorzuziehen gewesen.
Trotz dieser "Schönheitsfehler" steht die praktische Umsetzbarkeit und die Kompetenz des Autors außer Frage. Dem Leser sei Folgendes gesagt: Das hier hat mit dem berühmtberüchtigten "Würmerfressen" überhabt gar nichts mehr gemein.
Sehr gute Einführung! 4 von 5.00 Punkten
Verfasser Nachdem ich dieses Buch nach 2 Tagen regelrecht "verschlungen" hatte, möchte ich nun meinen Eindruck hier weitergeben.
Das Buch beschäftigt sich mit der tierischen Versorgung auf Extremreisen und leistet hier eine vorbildliche Pionierarbeit. Es werden alle wichtigen Tiergruppen behandelt, die für so eine Situation interessant sein koennte. Besonders die Teile über Wassertiere jeglicher Art sind empfehlenswert und sehr ausführlich. Ob es sich um Krebse, Kraken oder normale Fische handelt - alles findet genug Platz in diesem Buch. Auch auf Tipps für das Auffinden dieser Tiere wurde wertgelegt. Auch die anderen Tiergruppen wie Vögel, Säugetiere etc. wurde ausführlich genug eingegangen, auch wenn die Kapitellängen stark schwanken. Am Schluss wird noch auf Fallen und Behelfe eingegangen, was sehr nützlich ist.
Was etwas störend für mich war, waren die leider recht vielen biologischen "Fachausdrücke", die zwar gut erklärt werden, jedoch absolut unnötig sind. Es stört den Lesefluss, wenn man z.B. Torax statt Brustkorb liest, wo doch der Trivialname absolut genügen würde. Man merkt es da manchmal zu deutlich, dass der Autor Biologe ist. Ebenso ist das Buch teilweise zu oberflächlich in Hinsicht Grammatik und Verdrehern durchgesehen worden, was zwar absolut nicht schlimm, aber doch zumindest schade ist. Das Layout des Buches ist im leichten "Windowsstil" gehalten, was zwar absolut ausreichend ist, aber hätte verbessert werden können. Meine letzte Anmerkung für eine vielleicht spätere Verbesserung neben dem schon Genannten wäre vielleicht eine tabellarische Kurzzusammenfassung am Ende jeden Kapitels, die wieder mehr Übersicht schaffen könnte. Ausserdem hört das Buch etwas abrupt auf.
Das überaus Überragende an diesem Buch ist aber auf jeden Fall, dass es endlich eine sehr brauchbare Einführung in die tierische Notnahrung bietet, die sonst nirgends in diesem verständlichen und nachvollziehbaren Stil zu finden ist. Man merkt deutlich, dass der Autor weiß von was er schreibt und dass die Tipps ausprobiert sind. Das verdeutlicht auch der eine oder andere beschriebene Selbsttest, der manchmal schon zum schmunzeln einläd. Abgerundet wird das Buch durch viele Erlebnisschilderungen, die den sonst etwas trockenen Inhalt auflockern.
Aus dem oben genannten Gründen kann ich zwar nicht behaupten, dass das Buch perfekt ist, es gehört aber auf jeden Fall zur gehobenen Klasse. Somit gebe ich dem Buch 4 von 5 möglichen Punkten.