Die Wette: 42.000 km, 2 Männer, 1 Globus, keine Flugzeuge

Steve Hely

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

witzig, witziger, nicht mehr witzig      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
Auf jeden Fall können die beiden Autoren schreiben, Pointen brechen und allgemeine Klischees überspannen. Allerdings erschöpft sich ihr Stil sehr schnell und wird vorhersehbar. Am interessantesten fand ich, zwischen den Zeilen die Sicht der jungen amerikanischen Gag-Avantgarde auf die Welt kennenzulernen. Und ehrlich, da sind verdammt viele gute Witze dabei. Allerdings gibt es einen entscheidenden dramaturgischen Fehler, nämlich den bewussten Tabubruch von Vali. Zu fliegen, zerstört den Zauber der gesamten Idee. Seine Berichte sind damit "aus dem Rennen". Sie sind nicht mehr ernst zu nehmen. Dabei hätte ein wenig Spannung, wie das Rennen denn nun ausgehen wird, echt nicht geschadet. Da war mehr drin. Im übrigen stört mich der pubertäre Humor über Alkoholexzesse.

Eines haben die Autoren geschafft...      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
... ich werde auf keinen Fall einen ihrer Comics anfassen... ;-)

Tolles Cover, motivierender Klappentext, tolle Idee!
Was kann da noch schiefgehen?
Nun - leider wird fast gar nichts über die eigentliche Reise beschrieben, Vali hat anscheinend auch überhaupt kein Interesse an der Reise an sich, sondern schreibt lieber über sich um zu zeigen ach wie witzig und geistreich er doch ist. hm.
Im Endeffekt die Geschichte 2 nachpubertierender Jungen. Vielleicht kommt die Story in einer durchschnittlichen Highschool gut an.
Ich habe mich gelangweilt.
Schade, denn wie gesagt, die Idee ist gut und allein für den Versuch gibt es 2 Punkte.

EDIT: Von wegen ich werde mir nichts von den Autoren ansehen, wie ich gerade erfarhen habe, schreibt an an "My Name is Earl" mit... hm - finde ich super ;-)

Außergewöhnliche und witzige Reisegeschichte!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Es gab wohl selten eine so abwechslungsreiche Reisebeschreibung. Steve und Vali erzählen abwechselnd von ihren Erfahrungen in Nord- und Südamerika, China, Russland, Europa und in allen Ländern, die dazwischen liegen. Auf was für Ideen und Pläne die beiden Abenteurer dabei jeweils kommen, um ihr Ziel zu erreichen, ist für den Leser oft schlichtweg verblüffend.
Eine besondere Würze erhält das Ganze durch die Vorstellung, dass die beiden Autoren diese Reise tatsächlich gemacht haben. Irgendwie ist es teilweise auch schwer, sich vorzustellen, wie zum Beispiel Vali sich in Brasilien mit einer Graffiti-Gang anfreundet. Doch wie viel Geflunker bei der Reisebeschreibung auch immer dabei sein mag, sie ist und bleibt spannend, einfallsreich und absolut unterhaltsam zu lesen. Und spätestens nach 100 Seiten packt auch den Leser die Abenteuerlust, sodass durchaus die Gefahr besteht, dass man sich plötzlich dabei wieder findet, die Websites diverser Schifffahrtsunternehmen und der Transsibirischen Eisenbahn zu durchsuchen.

Insgesamt ist Die Wette jedem halbwegs reiseinteressierten Leser mit einem bisschen Sinn für Humor ans Herz zu legen. Die 412 Seiten lesen sich wie im Flug und die beiden Abenteuer wachsen einem mit der Zeit richtig ans Herz. Man leidet mit ihnen, wenn sie gegorene Stutenmilch trinken oder frittierte Seidenraupen essen und man freut sich für sie, wenn sie trotz allen Widrigkeiten doch immer weiter kommen. Das liegt nicht nur am Inhalt, sondern auch daran, dass die beiden Autoren, die unter anderem für die TV-Serie American Dad schreiben, durchaus wissen, wie man eine gute Geschichte erzählt.

42.000 km, 2 Selbstdarsteller, 1 Globus, Flugzeuge      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
"Keine Flugzeuge" ... Was mag man sich dabei gedacht haben, dies aufs Cover zu schreiben, wenn der eine Protagonist schon nach kürzester Zeit diese Vereinbarung bricht?
Zum Buch ... zwei andere Schreiber/Schriftsteller und es hätte eine runde Sache werden können. Leider verfiel man auf zwei Comedyautoren, die dann auch meinten, in jeder Zeile witzig sein zu müssen, was gänzlich misslang. Man fragt sich wirklich, was für Menschen bei der Lektüre "aus dem Lachen nicht mehr herauskommen", "Tränen lachen" oder das Ganze für eine "300-seitige Episode der Simpsons" halten (im übrigen hat das Buch 400 Seiten ...?).
Schon mal wirklich die Simpsons gesehen? Oder Monty Pythons Flying Circus? Sollte man tun, dann erkennt man den Unterschied.

Es gibt so viele exzellente Reiseschriftsteller, die sensationell gut von ihren Erlebnissen berichten wie etwa Helge Timmerberg, Douglas Adams, Michael Palin oder Redmond O'Hanlon, um nur einige zu nennen, und die es dabei noch mit links schaffen, witziger zu sein. Dieses Buch ist weder witzig noch informativ, es ist einfach überflüssig.

Lockere Lektüre ohne allzu viel Tiefgang...      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
...aber das ist ja eigentlich auch schon was, wenn man mal zwanglos lachen kann.

Eines gleich vorweg:
Wer wirklich eine Reisebeschreibung erwartet, mit Details zu Hotels, Orten, Fortbewegungsmitteln, ländlichen Gepflogenheiten oder eine echte Wette, bei der moderne Menschen mit alten Mitteln die Aufgabe bewältigen wollen - Hände weg! Das wird man hier nicht finden.

Wer dagegen ein kurzweiliges Buch sucht, in dem zwei Comedy-Autoren (und aus dem Blickwinkel muss man es wohl sehen) auf lockere Art erzählen, wie sie die Welt sehen und dabei übereinander herziehen - der findet, was er sucht.

Nicht ernst nehmen und lachen.

so muss eine weltreise aussehen, schön abenteuerlich :D      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
42.000 km - 2 Männer - 1 Globus - Keine Flugzeuge
... das verspricht das Cover mit dem schönen Globus und den netten Figürchen drunter.

Beim Klappentext wirds dann noch spannender:
Liebe Leser, hier sind Steve und Vali. Wir sind ein Mal rund um den Globus gereist, und zwar um die Wette. Steve ist nach Weste, Vali nach Osten aufgebrochen, und der Gewinner sollte die beste Flasche Whisky bekommen, die in ganz Los Angeles aufzutreiben war.

Steve und Vali, zwei Amerikaner in ihren 20ern, die offensichtlich bisher nicht viel erlebt haben in Hollywood (sonst wären sie ja nie auf diese zugegebenermaßen geniale Idee gekommen) schließen eine Wette ab. Wer schneller um die Welt ist, ohne dabei in ein Flugzeug zu steigen (allerdings nimmt Vali diesen Zusatz irgendwann nicht mehr allzu ernst ^^).
Anschließend erzählen sie abwechselnd von ihren Abenteuern und das ist meistens extrem witzig. Manchmal musste ich direkt laut auflachen (passiert mir nur bei wenigen Büchern, halte ich aber für einen sehr aussagekräftigen Indikator).

Gut, es kam relativ häufig vor, dass ich mir bei den Aktionen der beiden ein "Typisch Amerikaner!" dachte, aber wenn man darüber hinwegsehen kann, dass Amis nun mal so sind, wie sie sind, dürfte das für die Leserschaft kein Problem darstellen.
Es gibt da nämlich auch einiges, was man aus diesem Buch lernen kann. Einerseits ganz prinzipielle Sachen und interessante Details zu den verschiedensten Städten und Ländern der Welt (Steve und Vali waren ja immerhin in 24 Ländern, das ganze haben sie in weniger als 2 Monaten abgewickelt), aber man erfährt auch das ein oder andere über sich selbst. Ich zum Beispiel hab gelernt, dass ich unbedingt wieder nach Schweden muss. ;)

Ich würde empfehlen, das Buch im Sommer, vielleicht vor dem Urlaub oder im Urlaub zu lesen, denn es weckt so richtig die Abenteuer- und Reiselust. Am liebsten würd ich gleich meine sieben Sachen packen und ins nächste Flugzeug steigen. Bloß irgendwohin. Jetzt weiß ich ja, dass man wirklich überall etwas erleben kann - außer vielleicht auf einem Containerfrachter von Los Angeles nach Shang Hai.

Naja...Gute Idee....schwache Ausführung      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
Nachdem ich eine positive Besprechung gelesen hatte - sofort bestellt und leider enttäuscht worden. Die Idee klingt sehr vielversprechend und auch das Autorenteam hatte auf Grund Ihres Hauptberufes als Drehbuchautoren für "American Dad", "Letterman", "My Name is Earl" mein Interesse geweckt. Leider nur in ganz wenigen Szenen lustig. Mir scheint, dass die Autoren auf Grund des Vorschusses für das Buch mit dem sie wohl die Reise finanziert haben (steht so im Buch - denke das stimmt auch...) gezwungen waren, irgendetwas zusammenzuschreiben. Spannung ist auch sehr schnell raus und die Erlebnisse auch nicht besonders spannend. Ich würde das Buch nicht mehr kaufen....Schade die Idee war wirklich Klasse.

Wirklich witzig - die perfekte Urlaubslektüre      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das Buch ist wirklich unterhaltsam und macht großen Spaß zu lesen. Ich habe
es im Urlaub gelesen und mich ziemlich gut amüsiert - obwohl es
wahrscheinlich mehr ein "Jungs-Buch" ist, denn die beiden Protagonisten,
Vali und Steve, reisen auf abenteuerlichste Weise in entgegengesetzte
Richtungen um die Welt und wer von beiden als erster wieder in Los Angeles
ist, gewinnt eine Flasche Whisky. Sie starten in Los Angeles und dann nimmt
das jeweilige Schicksal seinen Lauf.

Klingt gut, bleibt fad      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
Zwei Freunde vereinbaren eine Wette, es gilt die Welt zu umrunden - Männersachen, fremde Länder, exotische Sitten. Klingt gut, oder? Ja, tut es, aber es fällt nicht halb so witzig und spannend aus, wie es sich anhört. Was irgendwie auch daran liegt, dass man für die beiden narzisstischen Schreiber - zumindest mir ging es so - wenig bis gar keine Sympathie aufbringen kann. Und bei einem solchen "Schelmenroman" ist dies eigentlich eine Grundvoraussetzung.

Gute Unterhaltung      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
ich habe das buch als urlaubslektüre mitgenommen und gerade noch zeit gefunden, in den pool zu springen. es sind zwei überaus amüsante reisetagebücher der zwei kontrahenten, die in gegensätzlichen richtungen die welt umrunden wollen. ich empfehlen das buch meinen freunden weiter, speziell denen, die auch harald schmidt etwas abgewinnen können.

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