Der weiße Neger Wumbaba. CD

Axel Hacke

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 108 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Lachen tut gut      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ein Buch, in dem sich köstlich blättern lässt und das immer wieder für überraschende Lacher gut ist.

Witziges Buch      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Wer auf solche Versprecher steht, für den ist dieses Buch genau das richtige! Lesen, schmunzeln und gut gelaunt sein - das ist dieses Buch!

So witzig!!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Mit diesem Büchlein hatte ich es mir in der Cafe Ecke im Buchladen gemütlich gemacht. Schon nach den ersten Seiten musste ich so herzhaft lachen, dass ich direkt vom Tischnachbarn angeprochen wurde. Ich versuchte ihm den Inhalt zu schildern und Passagen vorzulesen. In meiner Vorstellung nahm der weiße Neger Wumbaba (der Mond ist aufgegangen..."der weiße Nebel wunderbar") allerdings derart lebhafte Gestalt an, dass ich mich in einen echten Lachflash hineinsteigerte und mittlerweile auch die anderen Tischnachbarn in das Gelächter mit einstimmten. Nun muss ich dazu sagen, dass ich kein kichernder Teenie mehr bin und eigenlich eine Lektüre für meine 10- jährige suchte. Habe selten so lachen müssen, schon gar nicht mit wildfremden Menschen (hätte Provision verlangen können, das Buch wurde von meinen Mitlachern auch direkt gekauft). Wer den "kleinen Erziehungsberater" von A. Hacke kennt, der ist schon etwas gewappnet, aber das übertrifft alles. Hacke hat einen so trockenen Humor, fantastisch...
Meiner Tochter würde ich es allerdings vorlesen, da der Autor sehr schnell von einem "Verhörer" in den nächsten springt ud wenn einem die Originale (die immer mit angesprochen werden)noch nicht so geläufig sind, dann ist das
Buch vielleicht noch nicht wirklich zum selberlesen in der Altersstufe 10 geeignet. Aber ein wunderbares Mitbringsel für jedermann/ frau bei jeder Gelegenheit!!!

nicht alles ist Gold was glänzt!      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Der wenig aufmerksame, aber fantasiebegabte Zuhörer, auch "Verhörer" genannt, kann dem faden "Hänschen klein" durchaus etwas abgewinnen. Denn daraus kann schnell etwas viel Interessanteres werden:

"Aber Mutter Weinezehr
hat ja nun kein Hänschen mehr!
Dabesin sieht das Kind,
eilet heim geschwind."

Die "Verhörer" sind zahlreich und oft besser als das Original. Wer hört je wieder etwas anderes als:

"Kriech nicht da rein!
Das ist das Blut der Erde..." ?

Um wie viel schöner klingt das, als der Text von Udo Jürgens, welcher singt: "Griechischer Wein, das ist das Blut der Erde"

Geradezu legendär ist "der weiße Neger Wumbaba", den man nur noch mit Mühen nicht hört, wenn das abendliche "... und aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar ..." erklingt.

Wer kennt sie nicht, die Texte und Lieder, die man als Kind falsch verstand und zum Teil nie erklärt bekam? Die seltsamen Kirchenlieder oder Schlager aus dem Radio, bei denen man sich nur auf sein Ohr verlassen konnte und die man nie ganz verstand?
Hunderte solcher köstlicher "Verhörer" hat Axel Hacke gesammelt und in mehereren Glossen über die Jahre veröffentlicht. Hier nun sind sie zusammengefaßt in einem Buch und nebst einer kleinen Erläuterung in einigen thematisch etwas schwammigen Kapiteln gegliedert.
Laut lachend verfolgt man die oft peinlichen Erlebnisse der "Verhörer", ihre Fehlleistung und ihre Überraschung (oder ihr Entsetzen) bei der akustischen Lösung ihrer Probleme.
Schmunzelnd liest man einige Textstellen immer wieder, genüsslich im Geiste den falschen Text wiederholend, der doch oft um so viel interessanter und merkfähiger ist als der Text, den der Erschaffer erklingen lassen wollte.
Mit Sorgfalt hat Axel Hacke diese Beispiele zusammengefasst, sieben Bilder steuert Michael Sowa bei. Das genialste Bild, der "weiße Neger Wumbaba", ist titel- und schlagwortbildend auf dem Buchdeckel zu sehen. Doch das ist leider zu wenig, um ein Werk daraus zu machen. Erstens sind sieben - zugegebenermaßen herrliche - Bilder nicht genug; und eine Aneinanderreihung von Glossen und Fallbeispielen macht ebenfalls noch lange kein gutes Buch.

Schade, denn Idee und Inhalt hätten mehr verdient: Mehr Gliederung, mehr Illustration und vor allem mehr Struktur. Nach zwanzig Minuten ist das schmale Bändchen gelesen, mehrere Lacher sind gemacht, erinnerungsselige Gedanken gedacht und die sieben Bilder betrachtet - und dann? Dann fragt man sich, wo die Glosse aufhört und wo das Buch beginnt, warum der Autor nicht ein wenig mehr literarisch tätig wurde und es dabei beließ, Leserbriefe mit einigen Überleitungen zu versehen und dieses als Buch zu veröffentlichen.

Fazit: Sie werden sich köstlich amüsieren, die Beispiele des Verhörens sind wahrhaft göttlich. Doch mehr als eine überlange Glosse ist es nicht. Das "Kleine Handbuch des Verhörens" ist ein Sammelsurium der Verhörer, mit mageren sieben Bildern von Michael Sowa geadelt - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Abendfüllend...      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
... aus diesem Büchlein vorzulesen. Aber dabei bleibt es nicht. Irgendwie kennt jeder einen "verhörer".
Auch die weiteren Bände sind es wert!

Ford      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Hacke beschreibt in hochgradig lustiger Art das fehlerhafte Hörverständnis von Popkonsumenten, deren Englisch nicht dem des Native entspricht - oder deren Deutschverständnis bei Liedtexten gleichermaßen Aussetzer aufweist. Der weisse Neger Wumbaba ist somit eigentlich der verhörte weiße Nebel wunderbar (der Mond ist aufgegangen). Dafür liefert er eine Fülle an unerhörten Beispielen.
Mir ging's auch oft so: Ich hatte mich lange gefragt, was denn die Stones mit so einem blöden Ford Scorpio am Hut hätten, bis ich mir die CD kaufte und verstand: Nicht Scorpio, sondern Start me up heißt der Song. Und genauso ging's mir jahrelang mit Jackos Thriller, den ich ob seiner komischen Aussprache immer als Dealer mißhört hatte. Tollens Buch mit schön lustigen Zeichnungen von Sowa.

Nicht wirklich interessant      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
Dieses Buch hält nicht wirklich den Erwartungen stand, die man lt. Beschreibungen über den Inhalt voraussetzt.

Es sind einige lustige Passagen zu lesen, doch alles in allem für mich langatmig und z T langweilig. Schade!

nett      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
habe das buch als geschenk für meine mutter gekauft und erst mal selber ein wenig reingelesen. lustig. beim lesen sind mir einige, vor allem fremdsprachige lieder eingefallen, die ich früher oft "falsch" verstanden habe. schade dass es sich beim ersten beispiel um ein englisches handelt... das schreckt, zb meine mutter, erst mal ab. (es geht dann deutsch weiter, also durchbeissen!)

Verhörer allererster Güte      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Wer einmal herzhaft lachen möchte, sich auf Kosten anderer Menschen amüsieren will, dabei aber auch die eigenen Schwächen sieht, dem ist dieses Buch dringenst zu empfehlen. Der Autor versteht es brillant, den Humor auf höchste Stufe zu bringen, und bis zum Ende des Buches das Niveau zu halten. Durch die Wahrung der Anonymität der Zuschriften erreicht er einen hohen Beteilungsgrad an Einsendern und eine ausgezeichnete Bandbreite. So sind hier Verhörer aus Popmusik genau so vertreten wie aus Kinderliedern und Religion. Gerade dieser Aspekt ist der Garant für kurzweiliges Lesen. Aber Vorsicht! Denn wer dieses Buch in der Öffentlichkeit liest, neigt schnell zu unverhofften Humorausbrüchen. Der Sitznachbar in der Straßenbahn wird sicherlich mit Kopfschütteln , wenn er das Buch allerdings kennt, mit Verständnis reagieren.

Sind Tränen nicht das schönste Kompliment für einen Schriftsteller?!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Lange habe ich nicht mehr so gelacht!
Ein Beispiel reiht sich an das andere und bei jedem neuen muss man noch mehr lachen.
Dieses Buch hat meine Erkältung, wegen der ich zu Hause gelangweilt herumsaß, zu einem feucht fröhlichen Abend gemacht. Mit Tränen in den Augen las ich jede Anekdote und erfreute mich vor allem über die Familie, die an der italienischen Grenze nicht verstand, sondern und daraufhin panisch aus dem Auto sprangen und sich mit den Händen nach oben an die Wand stellten. Oder wie die Zeile des berühmten Beatles-Songs 'She's got a ticket to ride ' zu 'She's got a chicken to ride' wurde.

Durchaus eine amüsante, kurze Abendlektüre, die die ganze Familie erheitern kann.

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