Sowjetisch-russische Atom- U- Boote. Gefahr aus der Tiefe

Alexander Antonow

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Interessant, aber katastrophal übersetzt      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Dieses Buch gibt einen sehr guten Gesamtüberblick über die Entwicklung der russischen Atom-U-Boote seit dem zweiten Weltkrieg, kratzt bei der Technik aber nur an der Oberfläche. Zudem trüben Übersetzungsfehler den Gesamteindruck erheblich.

Angefangen bei den vom Typ XXI inspirierten Elektro-U-Booten der W- und Z-Klasse bis hin zu den aktuellen Oscar- (Kursk) und Typhoon-Booten werden die drei Generationen des russischen U-Boot-Baus beschrieben und die Vertreter aller Klassen vorgestellt.

Wer die detailversessenen Bücher von E. Rössler/F. Köhl liebt, wird hier aber enttäuscht sein. Die Entwicklung der einzelnen Typen wird zwar beschrieben, die Erläuterungen zum technischen Aufbau aber bleiben immer im Ungefähren. Die reichlich vorhanden Skizzen und Pläne sind allesamt nur Außenansichten, wahrscheinlich gibt es schlicht aus Geheimhaltungsgründen keine Risszeichnungen. Details etwa zu den Sensoren oder der verwendeten Elektronik gibt es gar keine.

Am schlimmsten sind aber die zahllosen Übersetzungsfehler. Nicht nur werden die russischen Begriffe in einer bunten Mixtur mal mit den englischen, mal mit den deutschen Gegenstücken übersetzt, sondern dem Übersetzer mangelt es an grundlegendem Ingenieurswissen. So werden physikalische Maßeinheiten munter durcheinandergewürfelt und schon mal die Leistung in KWh gemessen oder gleich Energie und Leistung synonym behandelt. Es drängt sich leider der Eindruck auf, dass dieses Buch von irgendeiner Agentur ohne Grundlagenwissen übersetzt wurde.

Wer weniger an technischen Details als vielmehr an der Faszination U-Boot interessiert ist, für den kann das Buch aber durchaus interessant sein.

Für Russland ein sehr offenes Buch      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das Buch erläutert die Entwicklung der sowjetischen und russischen Atom U-Boote sehr anschaulich. Wer gehofft hatte das Details preis gegeben werden, wird enttäuscht. Angaben über die Leistungsfähigkeit sollte man mit Vorsicht genießen. Nach langjähriger Erfahrung mit offiziellen russischen Angaben kann man davon ausgehen das Untertrieben wurde. Die Zeichnungen und Fotos könnten natürlich genauer und detaillierter sein. Mir ist aber keine Publikation bekannt die diesen Umfang hat. Westliche Berichte sind meist Spekulation und Schätzwerte. Mehr seriöse Informationen bekommt man nicht! Fazit: Ein Standartwerk das in keiner technischen Sammlung fehlen sollte.

Oberflächlich      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Seit ich den Roman "Jagd auf Roter Oktober" von Tom Clancy gelesen habe bin ich an U-Booten interessiert. Nachdem ich das U-Boot-Sachbuch von Clancy über die amerikanischen und britischen Atom-U-Boote gelesen habe war ich auch an russischen U-Booten interessiert und mir fiel dieses Buch in die Hände. Aber dieses Buch ist nicht sehr detailliert. Es bleiben insbesondere viele Fragen zur Ausstattung der Schiffe mit Funk und Sonar offen. Gut erläutert sind aber die Waffen wie Torpedos und Raketen. Der Schwerpunkt dieses Buches liegt sicherlich auf den strategischen Raketen-Booten. Der Abschnitt über die taktischen Jagd-U-Boote hätte auch detaillierter hinsichtlich der Operationstaktik sein können. Insgesamt ist das Buch nur sehr bedingt zu empfehlen zumal es nicht ganz billig ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

Guter Überblick über die Entwicklung russischer Atom-Uboote.      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das Buch gibt einen guten chronologischen Überblick über die Entwicklung der russischen Atom-Uboote nach dem zweiten Weltkrieg. Es werden alle Uboot-Typen und deren Entwicklung beschrieben. Zu jedem Uboot sind die wichtigsten Daten und Skizzen aufgeführt, und zu etlichen gibt es auch Fotos.

Leider wird nur sehr oberflächlich auf die technischen Aspekte eingegangen. Es werden zwar alle Waffen, Torpedos und sonstigen technischen Systeme erwähnt, jedoch gibt es darüber (außer zu den Raketen) nur wenig Infos. Manche Systeme (z.B. Sonar, Radar) werden lediglich namentlich erwähnt.

Für technisch weniger interessierte Leser, die sich einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung russischer Atom-Uboote machen wollen, ist das Buch aber dennoch empfehlenswert.

J. Schmidt, München


Inhalt nicht bekannt      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
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