Rad ab!: 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt
Peter Smolka
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Weit über dem Durchschnitt 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Peter Smolka hat ein Buch verfasst welches nicht auf künstlich erzeugter Spannung oder Phantasieerlebnissen mit Ekelfaktor beruht sondern auf real gemachter Erfahrung. Mit ein wenig Vorstellungskraft bekommt man hier die Chance an einem Abenteuer der besonderen Art teilzuhaben. Besser als bei einigen vergleichbaren Werken hat er das einfache Leben, die Eigenarten und Zustände in den verschiedenen Kulturen und die ihm begegnenden Menschen explizit beschrieben. Ein sehr schön zu lesendes Buch - am besten in der Urlaubsvorbereitung.
Großes Vergnügen 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Auf einer eigenen Reise traf ich einen Radler , der dem Autoren auf dessen Weltreise begegnet war. Äußerst differenziert denkend, genau beobachtend, neugierig auf seine Reiseländer sei dieser Smolka, erzählte der Radler. Genauso ist das Buch. Wie Smolka die Leichenverbrennung am Ganges verfolgt -detailgenau beobachtet, bildhaft aufgeschrieben, zugleich nüchtern, ohne Sensationalismus.
Gelegentlich kommt etwas aus der Gefühlswelt des Autoren heraus -die
wiederkehrende Einsamkeit etwa, wenn er Freunde oder Verwandte verabschieden muss, die ihn für ein paar Wochen auf einer Etappe begleitet haben. Smolka beschäftigt sich offenkundig viel mit den Ländern, die er bereist; so erfährt man viel Ernsthaftes über die Politik und Kurioses aus dem Alltag. In China stehen zum Beispiel nach der Bestellung wegen der andersartigen Handzeichen für Zahlen ruckzuck acht Bier statt zwei auf dem Tisch. Angenehmerweise erliegt der Langzeitradler nicht der Versuchung, die Gefahren so einer Reise zu dick aufzutragen, wie man das aus anderen Reisebeschreibungen kennt. Ich habe die Lektüre genossen.
Hautnah und authentisch 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Erstaunlich, welche Kicks mancher Leser braucht, um einen authentischen Reisebericht spannend zu finden. Dabei gibt es in "Rad ab!" doch wirklich genügend dramatische Momente: Peter Smolka wird in Afrika von einem Elefantenbullen verfolgt und entkommt ihm in letzter Sekunde, er muss in Südamerika auf einem riesigen Salzsee, auf dem er fast die Orientierung verliert, um sein Augenlicht bangen, er flieht vor Steine werfenden Kindern in Afrika und Erwachsenen in Afghanistan... Gerade seine unaufgeregten, eben nicht reißerischen Schilderungen, bei denen man - so man in der Lage ist, sich annähernd in die beschriebene Situation hinein zu denken - seine Gefühle erahnen kann, machen Peter Smolkas Buch für mich so hautnah erlebbar. Zeiten untätigen Wartens, manchmal Nicht-weiter-Wissens, z. B. beim tagelangen Warten auf notwendige Ein- oder Ausreisepapiere, wechseln mit "Hochspannungserlebnissen" ab - eine vierjährige Weltreise birgt eben auch alltägliche Sorgen um banal erscheinende Probleme. Besondere Anerkennung verdient meiner Meinung nach, dass er Fremdes immer beobachtend, nie wertend beschreibt und dabei manche gefährliche Situation durch seinen Humor entschärft: Man spürt das Interesse für die Menschen, denen er auf seiner Weltreise begegnet. Eine überaus gelungene Mischung aus Reisebericht, Begegnung mit fremden Kulturen und auch Konfrontation mit der Einsamkeit, der man auf einer solchen Reise allein um die Welt immer wieder ausgesetzt ist!
Langeweile trotz Megaleistung 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Schade, ich vermisse Begeisterung und Gefühle in dem Buch. Wer so einen Trip macht, muss doch auch beim Schreiben Begeisterungschübe empfinden. Ich habe mich teilweise gefragt, ist Herr Smolka wirklich mit dem Fahrrad unterwegs, das Fahrrad, die Schmerzen, Pannen, Grenzerfahrungen, das alles hätte er viel mehr in den Vordergrund stellen sollen. Für mich liest sich das Buch wie ein oberflächlicher Reiseführer mit nur einigen wenigen Höhepunkten. Humor entdecke ich nur wenig in dem Buch. Insgesamt empfinde ich das Buch eher als langweilig. Durch dieses Buch entsteht jedenfalls noch kein Fernweh.
Wo bleiben Bezug zu Körper und Rad? 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Langweiliger Reisebericht, Aneinanderreihung kurzer oberflächlicher Beobachtungen viel zu vieler Kulturen.
Es fehlen Spannug, Abenteuer und "Erlebnisse mit dem Fahrrad": Pannen, Unfälle, Verletzungen, körperliche Herausforderungen, Erschöpfung etc.
Keine Seite langweilig 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Fesselnd und mit einer Prise Humor geschrieben, hat man immer das Gefühl dabei zu sein.
Langweilig 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Das Buch liest sich ohne Spannung , eher so als wenn eine anderer die Reise gemacht hat und nur darüber berichtet wird , das geht viel besser bei anderen Radreisenden und Abenteurern.
Hut ab, Peter Smolka versteht nicht nur zu reisen, sondern auch zu schreiben. 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Mir hat das Buch von Peter Smolka sehr gut gefallen. Offenbar ging es ihm nicht nur um die 71.000 Fahrradkilometer, sondern auch darum, die bereisten Länder und die Leute vor Ort kennenzulernen. Neben Abenteuer aus dem Alltag eines Reiseradlers erfahrt man viel Interessantes und Kurioses aus den Ländern oder einfach nur witzige Erlebnisse mit Einheimischen und anderen Reisenden. Mir gefällt es gut, wie er seine Erlebnisse reflektiert, vergleicht und dabei offenbar nicht den Humor vergisst. Um seine 4-jährige Reise in das Buch zu "pressen" hat er sicherlich sehr viele seiner Erfahrungen weggelassen. Schade eigentlich, ich hätte gern mehr davon gelesen.
wenn man in kleinen Happen liest geht's 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Fand das Buch insgesamt ganz ok. Leider fehlt sowas wie ein Spannungsbogen komplett. Deshalb fand ich es ganz gut immer wieder ein bisschen reizulesen. Dadurch blieb alles ziemlich frisch.
Fazit: Es gibt bessere Bücher über Radreisen.
Nicht lange überlegen - der Kauf lohnt sich wiklich! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Nachdem mein Freund und ich diesen Sommer spontan zu einer Radfahrt von München nach Barcelona aufgebrochen sind, hat uns das Radreisefieber gepackt. Als ich nun meinem Freund (der ein absoluter Lesemuffel ist) zu Weihnachten irgendwas schenken wollte, was sowohl mit Radfahren und Reisen, als auch mit Lesen zu tun hat, bin ich durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Das Ende vom Lied war, dass wir uns gestritten haben, wer es von uns zuerst lesen darf...
Peter Smolka nimmt dich mit auf seine Reise und weckt mit seinen Erzählungen das große Fernweh. Auffällig ist, dass sein Schreibstil im Laufe des Buches immer besser wird und man gefesselt weiterlesen muss. Ich fand seine Erlebnisse nahezu durchweg positiv, auch für negative Begegnungen zeigt er Verständis. Jetzt am Ende des Buches bin ich traurig, dass die Tour schon nach 55 Ländern zu Ende ist. Fast habe ich das Gefühl, ich würde den Autoren nun persönlich kennen und er hätte mir seine Geschichte bei einer (oder mehreren) Tassen Kaffee erzählt. Kauft das Buch - es lohnt sich wirklich! :-)