Parker's Wein Guide ( WeinGuide): 8000 Weine aus den wichtigsten Weinregionen der Welt getestet und bewertet. Ratschläge für den Weinkauf
Robert M. Parker; Pierre-Antoine Rovani
Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Enttäuschung... 2 von 5.00 Punkten
Verfasser Da ich selber Wein vertreibe und täglich bei meinen Vertriebspartnern sehe was Sie einkaufen um es an den Kunden zu bringen, muss ich leider sagen, das Parkers WeinGuide wohl nur noch in bestimmten Kreisen seine Anhänger hat.
Ich war sehr enttäuscht, man liest im Grunde nichts Neues, sondern nur das, was man eh schon an Hand von Weinzeitschriften weiss...
wenig lesenswert 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Parker hat seine beste Zeit leider hinter sich. Mag sein, dass er Anfangs die französischen Winzer zu recht aufgemischt hat und dies ist sicherlich dem Verbraucher zugute gekommen. Zwischenzeitlich sind die Verbraucher allerdings so mündig, dass man leicht auf seine, inzwischen nur stark Komerz ausgerichteten Tips leicht verzichten kann.
Das Buch ist teils sehr schlecht recheriert und verwendet Informationen wie sie vielleicht vor 20 Jahre noch zugetroffen haben.
Der eigene Geschmack lässt sich von nichts übertreffen und nur auf den sollte man vertrauen.Man sollte sich durch Parkers Empfehlungen nicht verunsichern lassen.
Nicht empfehlenswert. Das Geld investiert man besser in Wein.
Zwiespältiger Parker 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Sicherlich ist Parker`s Wein Guide eine der umfangreichsten Publikationen zum Thema Wein und bezogen auf seinen Informationsgehalt auch durchaus lesenswert. Allerdings trifft dies vor allem auf die Weinbauregionen zu, in denen sich Parker auskennt, also insbesondere Bordeaux, Burgund und Californien. Hier ist der Wein Guide ein echter Weinführer. Außerdem bemüht sich Parker seine oft kritisierte 100 Punkte Bewertung transparent zu machen. Zwar mag man über einzelne Benotungen und Parkers Hang zu fruchtbetonten Weinen trefflich streiten, aber Bewertungen sind halt immer subjektiv gefärbt. So weit so gut; an diesem Teil der "Weinbibel" gibt es auch kaum etwas auszusetzen. Richtig ärgerlich aber sind die meisten anderen Weinbauregionen abgehandelt. Hier sind Parkers Aussagen entweder überholt, unzulässig verknappt, ohne Informationswert oder zeugen schlichtweg von Inkompetenz. Letzteres trifft insbesondere auf den deutschen Wein zu. Man hat den Eindruck er beurteilt ihn aufgrund von "Hören-Sagen". Sein Urteil jedenfalls mag ja vor 20 Jahren noch halbwegs gestimmt haben (z.B. über den Rotwein), inzwischen aber scheint die Zeit an Herrn Parker vorbeigegangen zu sein und seine Benotungen haben den Aussagewert und die Aktualität einer Tageszeitung von 1980. Legt man aber die Inkompetenz bezogen auf den deutschen Wein zugrunde, erscheinen mir seine Urteile über andere Weine und Weinbauregionen ebenfalls in einem eher zwiespältigen Licht.
Dennoch wenn man sich insbesondere über die erst genannten Weinbauregionen und die Qualitäten dortiger Weine informieren und auch Allgemeines zum Thema Wein wissen möchte, ist man mit Parker`s Wein Guide, trotz des hohen Preises von 85? nicht völlig schlecht beraten.
Eine Zurschaustellung von Ignoranz?? 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Nicht dass ich mir dieses - reichlich teure - Werk gekauft hätte. Ich habe noch nie etwas mit den von Parker bevorzugten, fruchtbetonten, oft stark sättigenden, alles andere als süffigen Weinen anfangen können. Parker bzw. die Guru-Stellung, die er genießt, ist meiner Meinung nach dafür verantwortlich, dass man in Spanien klassische Gewächse mit der Lupe suchen muss (früher schmeckte ein Gran Reserva aus dem Rioja unverwechselbar und hatte einen ganz eigenständigen Charakter), man manchem Barolo nicht mehr anmerkt, dass er aus dem Piemont stammt und die Nebbiolo-Traube zur Grundlage hat, viele Winzer versuchen, sogenannte Konzentration durch Konzentratoren zu erreichen und und und.....
Als erklärter Nicht-Parkerianer ist man ja trotzdem neugierig und schaut sich an, was Bekannte im Bücherregal haben....
Die mit drei Punkten mittelmäßige Bewertung hat nichts damit zu tun, dass ich Parker-Weine in der Regel nicht mag - subjektiv würde ich nur einen Punkt vergeben - sondern resultiert aus anderen wesentlichen Mängeln.
1. Ein großer Teil der Weinbewertungen ist allerhöchstens historisch bedeutsam. Zahlreiche der bewerteten Weine werden nicht mehr angeboten und sind auch nicht die Gewächse, die man für gewöhnlich auf Auktionen ersteigern kann. Dieser Kritikpunkt betrifft alle Weinbaugebiete außer Bordeaux, Kalifornien und Teile von Italien.
2. Wenn Parker mal so eben beiläufig äußert, die deutsche Pinot-Noir-Traube bringe meist einen scheußlichen Wein hervor, tut sich der Verdacht auf, hier gehe jemand mit ignoranter Voreingenommenheit zu Werke. Dieser Verdacht erhärtet sich, wenn man die zahlreichen Schreibfehler bzw. Phantasiebezeichnungen vor allem der Weine aus Deutschland und dem Piemont vergegenwärtigt (wenn man Schloß Johannishoff statt Johannisberg schreibt bezweifel ich, dass Parker oder einer seiner Helfer jemals eine Flasche dieses Guts probiert hat..). Es läßt sich zwar über Geschmack (nicht) streiten, aber die Bezeichnung der Weine der Freien Weingärtner aus Österreich als "drittklassig" dürfte den geäußerten Verdacht erneut bestärken. Wenn man dann noch sieht, welcher Raum Neuseeland und Argentinien, insbesondere aber Chile in einem immerhin 1904 Seiten dicken Werk eingräumt wird (nämlich fast gar keiner), zeigt sich ganz deutlich, dass der Autor weder bemüht war, "die wichtigsten Weinbaugebiete der Welt" (so der Einbandtext) zu bewerten noch unvoreingenommen an diese Aufgabe heranzugehen.
Ich denke dies sind Punkte, die auch denjenigen stören werden, der Parkers Geschmack teilt.
Parker`s Wein Guide - zwiespältig 3 von 5.00 Punkten
Verfasser Sicherlich ist Parker`s Wein Guide eine der umfangreichsten Publikationen zum Thema Wein und bezogen auf den Informationsgehalt auch sehr lesenswert. Allerdings trifft dies vor allem auf die Weinanbauregionen zu, in denen sich Parker auskennt, also insbesondere Bordeaux, Burgund und Californien. Hier ist der Wein Guide ein echter Weinführer. Außerdem bemüht sich Parker seine oft kritisierte 100 Punkte Bewertung transparent zu machen. Zwar mag man über einzelne Benotungen und Parkers Hang zu fruchtigen Weinen trefflich streiten, aber Bewertungen sind halt immer subjektiv gefärbt. So weit so gut; an diesem Teil der "Weinbibel" gibt es auch kaum etwas auszusetzen. Richtig ärgerlich aber sind die meisten anderen Weinanbauregionen abgehandelt. Hier sind Parkers Aussagen entweder überholt, unzulässig verknappt, ohne Informationswert oder zeugen schlichtweg von Inkompetenz. Dies trifft insbesondere auf den deutschen Wein zu. Schade. Möchte man sich allerdings insbesondere über die erst genannten Weinanbauregionen und die Qualitäten dortiger Weine informieren und auch Allgemeines zum Thema Wein wissen, ist man mit Parker`s Wein Guide, trotz des hohen Preises, gut beraten.
Perfekt für Genießer hochwertiger Weine. 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Wer finanziell in der Lage ist sich die besten Weine aus Frankreich, Kalifornien und Australien, zu leisten, für den ist dieses Buch ein unverzichtbarer Führer. Mit den Bewertungen von Robert Parker ist es zwar leicht die besten Weine der Welt zu finden, jedoch auch die teuersten. Ein Buch für den Kenner, Profi und Genießer!
Lohnt nur für französische und kalifornische Weine 1 von 5.00 Punkten
Verfasser Der Schwerpunkt des Buches ist eindeutig Bordeaux, Burgund und Kalifornien. Die anderen Regionen sind teilweise sogar äußerst enttäuschend dargestellt.
Gerade bei Deutschland und Piemont wird klar, daß sich Parker mit diesen Gebieten nicht besonders auskennt. Die Klassifizierung der Weingüter ist dabei teilweise nicht nachvollziehbar.
Andere Gebiete werden nur so kurz beschrieben, daß die enthaltenen Informationen nicht besonders nützlich sind, z.B.:
Österreich: Kurze Einführung, danach 8 Seiten über Alois Kracher.
Portugal: Kurze Einführung, danach 13 relativ knapp gehaltene Seiten über Port.
Die Kapitel über Neuseeland, Chile und Argentinien sind ein Witz: Nach Abzug der Überschrift bleibt eine Seite mit sehr kurzer Beschreibung über den neuseeländischen Wein. Bei Chile und Argentinien gibt es überhaupt keinen Fließtext, sondern nur eine Tabelle mit den besten Produzenten des Landes.
Besonders bei Piemont, aber auch bei anderen Gebieten, ist mir eine Vielzahl von Schreibfehlern, falschen Jahrgangsangaben in Weintabellen und schlechter Recherche aufgefallen.
Weder beinhaltet das Buch die kompletten Bewertungen von Parker (z.B. sind von den Bordeaux-Châteaus meist nicht mehr als 4 Jahrgänge angegeben), noch sind die Notizen besonders aktuell (viele neuere Jahrgänge fehlen).
Für DM 148.- hätte ich auf jeden Fall mehr erwartet!