Lexikon des Überlebens. Handbuch für Krisenzeiten

Karl Leopold von Lichtenfels

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 37 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Lustig für zwischendurch ansonsten...naja      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
Dieses Buch ist meiner Ansicht nach eine wild zusammengewürfelte Ansammlung von zusammenhangslosen "Ratschlägen", auf die die meisten logisch denkenden Menschen von alleine kommen können. Irgendwie hat man den Eindruck, das es wichtigste war es, das Buch irgendwie zu füllen.
Den Knaller fand ich allerdings die immer wieder aufauchende spiritistische/ fundamentalistische Propaganda Angstmache...sehr peinlich...

Mein Fazit: Wer wirklich etwas sinnvolles in dieser Richtung lesen will sollte auf Nehberg und Konsorten zurückgreifen!

Hildegunst von Mythenmetz auf der Titanic      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das Buch kann überhaupt nicht ernst gemeint sein. Wirklich nicht.

Ich bin daher der festen Überzeugung, dass es das Ergebnis eines Pflaumenmusrausches des im Titel genannten Autors ist, während dieser auf der Titanic Richtung Lindwurmfeste reiste...

Ich habe schon lange nichts mehr so köstlich lustiges erleben dürfen, es ist fast genauso skurril wie damals der orange table auf Kanal Telemedial.

Das Leben schreibt doch tatsächlich immer noch die schrägsten Geschichten!

5 Sterne für den Unterhaltungsfaktor! Und die genialen Rezensionen!


Titel hat Thema verfehlt!      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
Da ich sehr viel alleine in der Natur ferner Länder unterwegs bin, hat mir mein Sohn dieses Buch zum Geburtstag geschenkt.
Statt eines Survival Handbuches hatte ich ein Weltuntergangs - Handbuch in den Händen.
Da es sich um ein "Lexikon" handelt, habe ich nach Studium des Inhaltsverzeichnisses als erstes das Kapitel: "Die besonders gefährdeten Gebiete der Erde" aufgeschlagen, dabei musste ich feststellen, dass mein derzeitiges Wohngebiet im "Angriffskorridor der Russen" liegt und in einer Stadt etwas nördlicher, sich das "Hauptquartier der Kommunisten" befindet, Jetzt musste ich erst einmal schauen wie alt das Buch schon ist, aber es wurde erst 2007 gedruckt.
Das Buch baut auf Katastrophenszenarien dessen Eintreffen unwahrscheinlicher ist, als dass ich morgen im Lotto gewinne.
Andere Tipps wiederum kennt schon fast jeder, aber nur sehr wenige können das umsetzen, z.B.: Feuer machen mit Holz an Holz Reibung.
Lustig fand ich den Beitrag zu Vitamine: "Ernährt man sich über eine längere Zeit hinweg hauptsächlich von Getreide und Hülsenfrüchten, treten Vitaminmangelerscheinungen auf. Eine Quelle können dann Vitaminpräperate sein" Frage:(wo war denn nur vor dem Atomschlag die Apotheke?)
Sehr schön fand ich den Beitrag:"Gerben von Häuten und Fellen" darin heißt es: " bla bla bla... . Die Häute und Felle werden darin 1 - 2 JAHRE belassen ..."
In unseren Breiten wäre ich bestimmt bis zur Fertigstellung meines Pelzmantels erfroren, und in den Tropen brauche ich keinen Pelzmantel.
Nach meiner persönlichen Einschätzung und Endtäuschung gehört das Buch in die Kategorie: Dinge was die Welt garantiert nicht braucht!

Nichts fürs Survival...      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich habe mir dieses Buch gekauft, um nützliche Tips bezüglich Notvorrat und Fluchtgepäck gekauft. Und ich bin maßlos enttäuscht von dem Buch.
In einer Katastrophe interessiert es mich nicht:
- wie lange die HWZ von Isotopen ist, da heißt es eh weglaufen
- wie das Vater unser geht, da hätte ich ne Bibel gekauft.
- Notvorrat: viel zu viel Unsinn drin und m.M.n. zu viel, weil letztenendes das Wasser fehlt (wer lagern für 4P. 4800L lt. Buch ein?)
- Fluchtgepäck: Bargeld??, GPS??, Weltempfänger mit Batterien??... und wenn die leer sind? usw. völlig unnütze Sachen, die dann eh keiner mehr braucht. Außerdem muß man beim Fluchtgepäck auch bedenken, dass man das Zeug auch noch selbst tragen muß. Da muß man sich einschränken und nur das nehmen, was sinnvoll ist und nicht irgendwann den Geist aufgibt.

Laut dem Buch bräuchte man eine Lagerhalle für all das Zeugs, was man irgendwann mal brauchen könnte...
Sicher sind auch einige nützliche Dinge drin, doch wäre das alles kompakter und ohne blabla sinnvoller gewesen.

mist...      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
ich habe mich richtig darauf gefreut das buch endlich vom postmann zu bekommen,weil ich darauf gehofft hatte, auf alles kommende supi vorbereitet zu sein...aaaber leider fehlanzeige:-(
ich hatte mich auf andere kundenrezensionen verlassen und gedacht ,ich lese mir das interessante schon raus...
allerdings ist der inhalt schon harter tobak...
zb werden immerwieder irgendwelche esoterischen seher zitiert, die von wagen zukunftsvisionen vor 500 jahren geträumt haben usw...oder seitnweise erklärt wie mann nach nem nuklearangriff( wenn mann überlebt hat) seine gitarrensaiten repariert usw, oder wie man aus diversen kräutern schöne salben herstellt, allerdings vergaß der autor für was man diese dann verwenden kann:-(
alles in allem kommt es einem so vor als ob der autor mal n buch schreiben wollte mit allen tricks die er so weiß,ob sie nun was mit überleben zu tun haben oder nicht...
den stern bekommt das buch nur weil ich mir meine eigenen gedanken dazu gemacht hatte - nach dem teilweise in diesem buch zum horten von überlebensgütern,waffen,bürgerwehren, aber andererseits zum flüchten, umziehen usw geraten wird...usw usw
also meine schlußfolgerung:locker bleiben und mal schauen was kommt...
und wer nicht dieser meinung ist-viel spaß! beim lesen des buches

SUPER      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das Buch zeigt ,wie gut man sich auf die bestimmt bald kommende Wirtschaftskrise gut vorbereiten kann.

Notfall-Schmöker mit Esoterik-Anschluss      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Hm... in der Tat ist das "Lexikon des Überlebens" nicht direkt vergleichbar mit anderen Handbüchern. Bereits zu Beginn wird der geneigte Leser mit Katastrophenszenarien in Form von Prophezeiungen von Andreas Rill ("Feldpostbriefe"), Mühlhials und von Alois Irlmaier konfrontiert. Dies stellt so der Autor selbst die Grundlage des vorliegenden Werkes dar. Zusätzlich zieht sich wie ein roter Faden neben den eigentlichen Vorbereitungen und Techniken des Überlebens ein spiritueller Schimmer durch das Buch: So lernet man u.a. etwas über den Sinn von geweihten Kerzen in Ausnahmesituationen...

Neben einer Einführung nebst den oben genannten Katastrophenszenarien geht es nun ans Eingemachte: So gut wie alle möglichen Szenarien werden abgearbeitet.
1. Abspringen von Gebäuden
2. Brände
3. Erdbeben
4. Flutkatastrophen
5. Stürme
6. Vulkanausbrüche
7. Chemieunfall oder C-Waffen Einsatz
8. Seuchenwarnung oder B-Waffen Einsatz
9. Atomunfälle
10. Politische Spannungszeiten
11. Krieg
12. Luftarm und Bombenangriffe
13. Kernwaffeneinsatz
14. Verschüttung
15. Die dreitägige Finsternis

Sehr schön ist auch, dass im Lexikonteil ausführlich und reich illustriert auf einen eher sonnst vernachlässigten Teil eingegangen wird: Der mittel- und langfristigen Zeit nach Tag X. Was tun wenn weder Baumarkt noch Bäckerei noch Supermarkt verfügbar sind? Wenn die komplette Infrastruktur kollabiert ist? In diesem Fall kann man mit diesem Werk lernen wir man beispielsweise selbst Lebensmittel konserviert, Brunnen baut, Brot bäckt und sogar selbst Babynahrung herstellt! Wirklich gelungen.

Weniger gelungen ist das Feld, das gemeinhin als Survival bezeichnet wird: Das (Über-)Leben in der Wildnis. In diesem Buch wird i.d.R. davon ausgegangen, dass eine Basis als Stützpunkt vorhanden ist und man aufgrund von Bevorratung und Logistik nur zum Teil so extrem improvisieren muss wie unter freiem Himmel.


Ein direkter Vergleich mit dem Klassikern von Rüdiger Nehberg ist zwar aufgrund der unterschiedlichen Ausgangssituationen und Zielsetzungen nicht ohne weiteres möglich, doch kann man trotzdem das Buch von Lichtenfels als wesentlich ausführlicher respektive die Werke von Nehberg eher als Extrakt betrachten. Besonders Menschen ohne jegliche Vorkenntnisse im Bereich Survival kann dieses Buch - losgelöst vom esoterischen Ballast als gute Einstiegshilfe dienen. Nicht zu letzt aufgrund der Checklisten, den Nahrungsmittelbevoratungsempfehlungen sowie den Verweisen zu entsprechenden Anschriften für Ausrüstung und Literatur - zählen zu den nicht von der Hand zuweisenden Vorteilen dieses Werkes.

Sachlich richtig.      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Was die Checklisten und viele Artikel zu Sachthemen angeht ein gutes Buch zum Thema Survival und Preparedness. Besonders weil es nicht allzuviele bessere Bücher auf Deutsch gibt.

Allerdings ist der religiös/esoterisch motivierte Grundtenor nicht unbedingt das was die meisten Leute brauchen und hören wollen die so ein Buch aus sachlichen Gründen kaufen wollen.

Reicht für 3 Sterne und ne 50/50 Wertung.

Wer bessere Lektüre will muss bei Paladin Press und "Ragnar", Gerhard Buzek und Rüdiger Nehberg suchen.

Hoffentlich nicht ansteckend      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
Karl Leopold von Leuchtenfels nennt er sich und allein das läßt vermuten welch Geisteskind der Autor ist.Zugegeben,mich hat das Buch streckenweise amüsiert,aber labilen und/oder ängstlichen Menschen ist von diesem "Survivalkurs für Spinner" abzuraten.
Spätestens wenn der Weltuntergangsprohet dazu rät ,Luxusgüter und Wertpapiere zu verkaufen und Sparverträge zu lösen,weil dies alles im Falle eines,will man dem Autor glauben schenken,bald eintretenden "Worst Case",nichts mehr wert sei,sollte man das Buch entweder weglegen oder nur noch als das sehen was es ist...ernstgemeinte oder wohlkalkulierte Volksverdummung.
Etwas später wird dann auch noch erklärt warum nur "geweihte" Kerzen nach dem Atomschlag brennen.
Die anschließenden Tipps und Verhaltensregeln,sofern sie wirklich nützlich sind, findet man in jedem Survivalhandbuch. Und das auch ohne Rosenkranz.

Sollten allerdings demnächst die Russen Europa überrennen und zeitgleich ein Asteroid die Erde verwüsten,werde ich der Erste sein der sein Haupt vor Karl Leopold von Leuchtenfels verneigt.

P.S: Ich wunderte mich schon das dieser Schmöcker derart gut abgeschnitten hat,bis ich bemerkte wer hier 2/3 der Rezensionen geschrieben hat.
Wie ich vermute Herr "Kunde" von Leuchtenfels persönlich.

viel Geschwafel, aber auch einige wichtige Basics      2 von 5.00 Punkten       Verfasser
Vowort
Ich habe mir das Buch explizit nicht als Survivalhandbuch, sondern als ein für den Was-Wäre-Wenn-Fall passendes Lexikon gekauft. Für alle die ein Handbuch zum Überleben in der Wildnis o.ä. suchen sei hiermit gesagt, mit diesem Buch seit ihr auf dem falschen Dampfer. Zum Überleben des WWWF allerdings auch, aber dazu mehr unten.

Äusseres
Das Buch ist für ein Lexikon relativ kompakt gehalten und aus zumindest einigermaßen soliden Material (es kriegt immerhin keine Kratzer vom Angucken). Das Innere des Buches ist sauber strukturiert und man findet mit wenig blättern das gewünschte Kapitel.

Inhalt
Das Buch lässt sich grob in vier Kapitel gliedern:
1. Vorgeplänkel mit allen möglichen Szenarien zur Menschheitsvernichtung und kleineren Katastrophen
2. Lexikon
3. Checklisten
4. Literatur- und Webempfehlungen

Der erste Teil des Buches (S.1-83) besteht aus einer Dauerwiederholung der Werbung für ein Prophezeiungsbuch und dessen Prophezeiungen, einigen Katastrophenszenarien und einigen kurzen, aber dafür noch relativ sinnvollen Anleitungen zur Vorsorge und für den Fall was-wäre-wenn, welche aber auch zusammengefasst auf 10 Seiten gepasst hätten.

Das Lexikon an sich ist recht zwiespältig, einerseits ist es recht umfassend, weist aber auch große Lücken auf, einige Teile sind unbrauchbar bis falsch, andere hingegen ohne weiterführende Literatur/Wissen unanwendbar, wenige nützlich.
So werden zum Beispiel im Erste Hilfe Teil viele im Ernstfall sinnlose Anweisungen gegeben, wie bei Fieber einen Arzt aufzusuchen (bei einem ABC-Fall garantiert eine gute Möglichkeit den Rest des Lebens damit zu verbringen). Ok nehmen wir an es sei kein ABC-Fall, dann wäre ein Großteil der vorgestellten Maßnahmen ein Freudentanz für jeden Staatsanwalt, da diese nur im Was-Wäre-Wenn-Fall Anwendung finden würden, wenn kein Arzt mehr in absehbarer Zeit verfügbar wäre.
Bei anderen Anleitungen wird dann wieder einerseits gesagt man muss davon ausgehen, dass zivilisatorische Hilfsmittel wie z.B. Feuerzeug und Streichhölzer ausgegangen sind, dafür wird für die Maßnahme aber wieder vorausgesetzt, dass wir alle mögliche Arten von Chemikalien u.ä. mit uns rumschleppen.
In anderen weiten, umfassenden Teilen wird auf Mythen, Weissagungen, Wünschelruten usw. verwiesen bzw. diese erklärt.
Im Allgemeinen ist der lexikarische Teil so gehalten und es ist daher eher amüsant als hilfreich diesen zu lesen, bzw. mir drängte es sich des öfteren auf: "Ich stehe allein im nirgendwo in der Widlnis mit meinen Notfallrucksack ähm Notfall-LKW und habe ein Problem...."
Wenn man hier die Streu vom Weizen trennen würde wäre das Buch weitere 50-70% dünner ausgefallen.

Die Checklisten sind sehr sehr umfangreich und bieten einen guten Überblick über alles was man nach einem Was-Wäre-Wenn Fall brauchen könnte. Leider brauch man für selbiges dann allerdings auch keinen Notfallrucksack mehr, sondern einen LKW bzw. Tieflader für dessen Benzinverbrauch man wiederum einen Tanklaster benötigt usw. usw..
Wenn wir von einem Schutzraum ö.ä. ausgehen würden und packen alles notwendige rein, was auf den Listen steht, bleibt nur noch die Frage übrig: " Jetzt haben wir alles für den K-Fall im Schutzraum und wo gehen wir nun im K-Fall hin, der Schutzraum ist doch voll?"
Hier wäre eindeutig ein bessere Gliederung sinnvoll und eine umfangreichere Beschreibung des wirklich Notwendigen. So wird zwar gesagt, dass ein Spinnrad sinnvoll wäre, aber wer weis heute bitte noch wie man soetwas bedient oder woher man das spinnbare Material herbekommt...???

Im 4.Teil gibt es eine schier erschlagene Ansammlung von Literatur, Web- usw. Tips/Links. Beim Ausprobieren der Weblinks weisen viele auf schon nicht mehr existierende Seite, bzw. Seiten deren Aufbau und Strukturierung eher an Sekten, zu starken Drogenkunsum oder extrem moderne Kunst erinnern lassen. Nur wenige Weblinks führen da noch zum Gewünschten und teilweise wird der Inhalt hochtrabender angeprießen als er ist. Zu den 16 Seiten Buchtips kann ich freilich nichts sagen, da ich es gerne jemand anders überlasse die paar hundert Bücher in seine Schutzbibliothek aufzunehmen und am besten vorher noch zu lesen.

Fazit
Das Lexikon des Überlebens ist in weiten Teilen ein gut geschriebener Roman zum Weltuntergang. Wenn man den Extrakt des nützlichen und brauchbaren herauszieht könnte das Buch locker auf 100 von 490 Seiten komprimiert werden. Viele Anleitungen sind jedoch nicht praxistauglich und ein Laie wird nicht zwischen guten und schlechten Hinweisen unterscheiden können. In 7/10 Fällen war ein Schmunzeln, ein Kopfkratzen oder Lachanfall die Antwort auf den Inhalt des Buches. 1/10 war dekorativ. 2/10 wirklich nützlich.
Allein der Umfang der Themengebiete gibt dem Buch eine Daseinsberechtigung zum Aufzeigen von Fachgebieten, für die man sich dann wirklich sinnvolle Literatur bzw. Wissen anschaffen sollte.
Für den Was-Wäre-Wenn-Fall ist das Buch gut als Brennmaterial zu nutzen. Techniken und Wissen zum Überleben des WWWF sind eindeutig aus anderer Literatur zu erwerben, wenn man wirklich vorhat den WWWF zu überleben.

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