Der verborgene Schlüssel zu Atlantis: Alte Texte im Fokus einer neuen Theorie

Dieter Bremer

Durchschnittliche Gesamt-Lesermeinung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)


Lesermeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Völliger Quatsch oder mögliche Realität?      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Also im Hinblick auf die bisherigen Theorien zu Atlantis erscheint mit der Ansatz Bremers durchaus für möglich und anhand der dargelegten Herleitungen sogar als wahrscheinlicher als andere Theorien. Insofern kann ich mich den absoluten Kritiker dieses spannend geschriebenen Werkes von Dieter Bremer (DB) nicht anschließen.
Wohl bemerkt - es handelt sich um THEORIEN, denn niemand aus heutiger Zeit war dabei und wie auch von Herrn Bremer richtig bemerkt wird - ist in den alten Überlieferungen sicher viel verdreht, reininterpretiert und dazu gedichtet worden.
Ob man das Ganze nun an Schillers "Ode an die Freude" festmacht, oder andere Texte so wie DB interpretiert, ist aus meiner Sicht nicht weniger richtig oder falsch. Die Religionen, oder die Archäologen interpretieren auch sehr viel und sehr sehr gerne!
Unabhängig davon muss man sich die Frage offen stellen, ob die Theorie von DB bestand hat. Das ist wissenschaftlich gesehen fair und notwendig. Insofern finde ich den Schluss in diesem Buch von DB' "Die Wahrheit über Atlantis wurde gefunden!" ein klein wenig verfrüht und sogar ein wenig überheblich. Daher ein Stern Abzug!
OK - ich habe das zweite Buch noch nicht gelesen, was ich aber jetzt tun werde, denn das erste hat mich als Paläo-Seti Fan neugierig gemacht. Immerhin sind die in diesem Buch aufgeführten Herleitungen und Interpretationen alter Texte und Mythen interessant geschrieben, obgleich ich an manchen Stellen geneigt war mir die Haare zu raufen, weil es ziemlich weit her geholt anmutet. Dennoch las ich weiter, denn die Wissenschaft wäre ohne Querdenker wie DB lange nicht so weit wie heute. Mein Kompliment hat sich DB für diese neue Sichtweise und den Mut dies zu Veröffentlichen auf jeden Fall verdient - und ich denke ich spreche damit für eine Vielzahl Gleichgesinnter.
Sicher wird -wie von den Kritikern bemängelt- ziemlich viel "zurecht gebogen", aber das ist wohl ein legitimes Mittel, wenn es um die Interpretation von Überlieferungen geht, die älter als 10.000 Jahre sind! Die Kunst dabei ist es nämlich die vorhergehende "Biegerichtung" rückgängig zu machen! Das - und nichts andres - versucht DB in diesem Buch. Ob dies wissenschaftlich korrekt erfolgt kann ich nicht beurteilen. Verurteilen DARF man es jedoch nicht! Sonst wären wir nicht intelligenter als die Römer!

Langweilig      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das Buch ist exzellent recherchiert mit einem unglaublichen Fachwissen aber für den Leser sehr langweilig.

Ein Geniestreich für Insider      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Je mehr eine Theorie zu erklären vermag, desto wahrscheinlicher ist sie. Das trifft auch auf dieses Buch zu.
Man muss sich aber schon erst darauf einlassen und das ist nicht ganz einfach. Denn der Autor bemüht sich derart gewissenhaft darum, alles und jedes sofort nachvollziehbar zu machen und Beweise und Hinweise zu liefern, was das Ganze sehr holprig zu lesen macht. Wenn man sich aber erst ein bisschen eingelesen hat, erscheint einem Dieter Bremer's Theorie so schlüssig, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand geben will. Das Buch ist hochspannend und wichtig vor allem für jene, die sich mit Präastronautik auseinandersetzen. Für die breite Masse ist es nicht so geeignet: wer nicht schon Skepsis gegenüber der schulmässigen Geschichte mitbringt, wird wenig Freude haben. Ich will die Leistung des Autors damit sicher nicht schmälern, es braucht dieses Gewissenhafte ganz bestimmt, man will ja nicht einfach wilde Szenarien lesen, sondern will erfahren, wie sich die ganzen Rätsel der Geschichte mit einer einzigen Theorie lösen lassen und man staunt, wie und wo diese Theorie in alten Überlieferungen, in Sagen, in Bildern, Gedichten etc. überall ihre Bestätigung findet. Sehr beindruckend, ein Geniestreich!!! Mein Wunsch jedoch: ein Buch gleichen Inhalts, aber geschrieben in anderer Form, mit durchgängiger Handlung und die ganzen Einschübe mit Fussnoten im Anhang. Muss kein "Dan Brown" werden, aber deutlich lesbarer!

Ein Buch das mehr Beachtung verdient      5 von 5.00 Punkten       Verfasser

Zunächst sei gesagt, dass ich einen ganzen Berg Literatur dieser Art hinter mir habe -und auch noch vor mir. So lag dieses Buch leider länger im zweiten Stapel, bis Dieter Bremer die Fortsetzung vorlegte. Die habe ich mir vorsorglich schon gekauft. Nun war es also an der Zeit endlich mit dem ersten Teil zu beginnen und schon nach kurzer Zeit war ich froh, dass ich nun mit dem zweiten Band weiterlesen darf. So kann diese Rezension auch nur als Fazit zum ersten Buch verstanden werden.
Das Rätsel um Atlantis ist wohl das schwierigste Puzzle das es zu lösen gilt. Dieter Bremer hat sich viele gute Gedanken gemacht und nimmt den Leser mit auf seine Reise. Für mich war es unzweifelhaft, dass "andere Lebewesen" - der Begriff Alien passt nicht wirklich - in langer Vorzeit auf der Erde waren und deutliche Spuren hinterlassen haben. Und natürlich gab es in meiner Vorstellung immer auch "himmlische Städten" - also Raumstationen und Raumschiffe. Dass "das Atlantis" nicht die ringförmige Anlage am oder im Meer, sondern eine Raumstation ist, ist so einfach wie genial. Eigentlich hätte man darauf schon selber kommen können, aber zum Glück gibt es in diesem Bereich viele Suchende. Und so profitiert der Leser von einer Fülle von Belegen die Dieter hier vorlegt. Im Detail sind viele Dinge natürlich sehr spekulativ. Nicht jeder Beleg überzeugt. Aber kaum hat man das Buch weggelegt, dann entsteht ein deutliches Bild. Und das Gesamtbild seiner Arbeit hat mich überzeugt. Bevor ich hier mit meinen Überlegungen anknüpfe warte ich noch den zweiten Band ab, um zu sehen welche Dinge noch offen bleiben.
Zum Schluß der für mich wohltuende Hinweis, dass Bremer ein "sachlicher" Autor ist. Viele Autoren dieser Bücher sind zu esoterisch. Bremer bringt nachvollziehbare historische Texte und nicht gechannelten Unfug. Wer Däniken, Fiebag, Langbein mag, der liegt hier genau richtig.

Interessante Links in der (alten) Literatur      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
Dieter Bremer versucht in diesem Buch herauszuarbeiten, dass Atlantis eine Raumstation war, die außer Kontrolle geriet und auf die Erde niedersank.
Was er an Textstellen fand, die das belegen sollen, ist erstaunlich. Als Belege sind auch Abbildungen angeführt, die in einigen Fällen auch in diese Richtung interpretiert werden könnten.
Zumindest sind seine Darstellungen nicht weniger zweifelhaft, als die Interpretationen von diversen Archäologen und Geschichtswissenschaftlern zu den gleichen Texten und Abbildungen, die auch in den meisten Fällen nur Vermutungen und Ratlosigkeit zum Ausdruck bringen.
Allerdings scheinen mir auch etliche Beispiele an den Haaren herbeigezogen. Wenn man das alles so akzeptiert, wie es dort steht, dann könnte man auch die Regenrinnen an Häusern als Erinnerung an den Ring von Atlantis und Figuren an manchen Hauseingängen als Kampfroboter interpretieren.
Auch ein literarischer Genuss kam bei mir nicht auf.
Doch sind die Gedanken erfrischend und es lohnt, über viele der Anregungen nachzudenken. Vielleicht kommt man dabei auch zu ganz anderen Sichtweisen.
Wo ich mitgehen kann, das ist z.B. die Vordatierung von Jesus und die Einordnung der Aussagen, die ihm zugeschrieben werden, in einen ganz anderen Kontext. Bemerkenswert war die Herstellung von Verbindungen zwischen Textstellen aus Sagen, Epen usw. verschiedener Kulturkreise - in etlichen Fällen erschien das plausibel. Auch einiges an den aufgeführten Funden im Harz war mir neu und sehr interessant.
In diesem Sinne hat sich für mich das Buch gelohnt.

Verbogener Schlüssel      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
Manche Leute - schon Lichtenberg kannte solche Zeitgenossen - lesen, um nicht denken zu müssen. Wir alle kennen Leute, die aus demselben Grund reden und inzwischen gibt es sogar Leute, die schreiben um nicht denken zu müssen. Einer von ihnen ist Dieter Bremer, der ein hübsches Szenario erfunden - verzeihung, es muss richtig heißen, in Schillers Ode an die Freude gefunden - und in Form eines Sachbuches herausgegeben hat.

Was Schillers Ode mit Atlantis zu tun hat? Dieter Bremer zufolge wurde sie bislang völlig missverstanden, besitzt einen "Wahren Kern" und fußt eigentlich auf uralten Überlieferungen aus einer Zeit vor einer durch den Absturz eines Riesenraumschiffes ausgelösten Sintflut. Genauso soll es sich mit unzähligen anderen Schriften verhalten, wie Dieter Bremer nach seinem Schlüsselerlebnis mit der Ode und in über vierzigjähriger Recherche herausgefunden haben will: Neben Platons Dialogen (unserer einzigen Quelle zu Atlantis) sind das zum Beispiel das Nibelungenlied, ein Poem eines katalanischen Dichters, das Gilgamesch-Epos und selbstverständlich auch das, was wir als Bibel kennen.

Beim Lesen gewinnt man den Eindruck, der Autor presst und biegt unbekümmert in sein Szenario, was ihm an Literatur in die Finger gekommen ist. Eine Zeitlang besitzt das Buch einen gewissen Unterhaltungswert, doch auf Dauer gerät die zur Schau gestellte Ignoranz wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methode oder gar herrschender Naturgesetze zur Manie, die fehlende innere Konsistenz macht die Lektüre für denkende Leser unerträglich. Das Szenario wirft weitaus mehr Fragen auf, als es zu "lösen" vermag und jene die es "löst" sind oft erst durch den Autoren zu Fragen gemacht worden.

Ein Urteil eines prominenten Kritikers über Dan Browns Roman "Sakrileg" lautete, "... interessant wie Schulfunk, denn die Hälfte ist aus dem Bereich der Spekulation, der Rest ist Quatsch." Für Dieter Bremers im Gewand eines Sachbuches(!) veröffentlichte Fantsien gilt das ebenso und ließe sich sogar noch steigern, denn die Hälfte ist Unsinn, der Rest ist Quatsch.


Revolutionäres Atlantis-Gedankenmodell      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
selten zuvor hat mich ein Buch dermaßen begeistert wie das von Dieter Bremer. Es stellt das wohl spektakulärste Atlantis-Gedankenmodell dar. Dem Autor ist es gelungen, erstmals eine durchaus kühne Theorie zu offerieren, die durch viele historische Überlieferungen und Aufzeichnungen unserer Vorfahren weit mehr als nur eine bloße Aneinanderreihung von Indizien darstellt. Neben seinen umfangreichen Recherchen und Quellennachweisen, die den Leser zum eigenhändigen Nachforschen und Mittdenken animieren, besitz der Autor einen flüssigen, unkomplizierten Schreibstil, der das Lesen und Aufnehmen selbst komplizierter Sachverhalte leicht werden lässt.

Atlantis, kein Geheimniss mehr !      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Mit großer Begeisterung habe ich das Buch gelesen. Es ist phantastisch, so als ob einem die Augen geöffnet werden und die Vergangenheit der Menschheit und ihre Geheimnisse plötzlich klar zu erkennen und zu verstehen sind. Das Gilgamesch-Epos hatte ich schon vorher gelesen und NICHTS verstanden. Nun habe ich es mit ganz anderen Augen nochmal gelesen. Dieses Buch vermittelt eine ganz neue,überraschende Sichtweise und ist es allemal wert, dass man sich damit auseinandersetzt.

Keine andere Atlantistheorie löst so viele Rätsel in unserer Vergangenheit      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Wie immer, wenn neue, unsere Geschichte verändernde Zusammenhänge aus alten Texten erkannt werden, gibt es Leute, die lieber an den alten Zöpfen festhalten. Erst recht kann man das verstehen, wenn die mystischen Geheimnisse um einen Religionsgründer wie Jesus durch bisher nicht beachtete, aber jetzt offen gelegte Zusammenhänge in den alten Texten entmystifiziert werden.

Es ist nicht nur logisch, sondern für die Wissenschaft zwingend erforderlich, dass diese phantastischen Fakten in einem Sachbuch wie diesem zusammengefasst sind. Darin wird ein Blickwinkel auf Atlantis angeboten, der mich persönlich sehr überzeugt hat. Keine andere Atlantistheorie löst so viele Rätsel in unserer Vergangenheit, sowohl bezüglich Atlantis als auch vieler anderer offener Fragen zu mystischen oder religiösen Überlieferungen weltweit.

Da diese neuen Erkenntnisse noch mit fast 200 Zitaten und über 40 Abbildungen untermauert werden, könnte man von Kritikern eigentlich konkrete Hinweise auf Unstimmigkeiten erwarten. Diese beschränken sich jedoch - wenn auch nicht ganz unberechtigt - ausschließlich auf das Sachregister.

Insgesamt ein sehr lesenswertes und vor allem spannendes Buch, das jedem empfohlen werden kann, der sich eigene Gedanken zur Geschichte der Menschheit macht und nicht Vorgekautes aus Schulweisheit und Religion kritiklos annimmt. Besonders hat mir übrigens gefallen, dass hier wirklich ausschließlich eine eigene Theorie vorgestellt wird und nicht in endlosen Kommentaren das besprochen wird, was andere angeblich falsch beurteilen. Auch dass die dem Interessenten ja meist bekannten, in anderen Atlantisbüchern viele Seiten verschlingenden Platon-Dialoge hier zugunsten wirklich neuer Überlegungen nicht erneut abgedruckt wurden, finde ich gut.

Ein Buch, das wirklich fassungslos macht      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
Erich von Däniken, der Miterfinder der antiken Weltraumgötter
hat im Autor dieses Buches endgültig seinen Lehrmeister gefunden.

Wo Erich von Däniken unschuldig-harmlose Fragen stellt,
biegt sich der Autor dieses Buches mit Brachialgewalt eine völlig neue Welt zurecht, die nur noch seiner eigenen Logik und seinen eigenen Naturgesetzen gehorcht.

Wo ein Dan Brown wenigstens mit den Mitteln eines Romans arbeitet,
wenn er vorgeblich sensationelle Fakten präsentiert,
verwendet Bremer die Stilmittel eines Sachbuches, was den geneigten Leser mit jeder Seite immer weiter in tiefste Fassungslosigkeit stürzt.

Für ein wissenschaftlich fundiertes Sachbuch ist die präsentierte Thematik nämlich viel zu phantastisch und die Argumentation viel zu wenig in sich schlüssig, da dem Autor offenbar die Grundbegriffe wissenschaftlicher Arbeit nur rudimentär geläufig sind.
Seine Belege sind z.T außerordentlich gewöhnungsbedürftig, wenn als Quelle z.B. eine Ausgabe einer bekannten Boulevardzeitung angegeben wird oder eine bekannte Internetseite, ohne genauere Angabe, was der Autor da denn nun eigentlich gesucht bzw. gefunden hat.

Aus den genannten Gründen wird man beim lesen ab und an den Verdacht nicht los, daß sich das Buch eigentlich als Satire versteht. Ob dem tatsächlich so ist, weiß wohl nur der Autor selbst.



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