Beautiful Freak
Durchschnittliche Gesamt-Kundenmeinung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
Die zugänglichste CD einer der besten Bands der Welt. 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Es gibt kaum eine Person, der man den Blues eher abnehmen kann als Mark 'E' Everett, dem Frontmann der Eels: Zur Zeit der Aufnahme von 'Beautiful Freak' litt seine Mutter an Krebs und seine Schwester an schweren Depressionen - das nächste Album der Eels, 'Electroshock Blues' sollte sich mit dem Tod der Beiden beschäftigen müssen.
Während diese nächste CD in dementsprechend düsteren, allerdings nie ganz hoffnungslosen Tönen gehalten war, versuchte Everett mit diesem Werk, wie es der Spiegel ausdrückte, den Schmerz des sich abzeichnenden Abschieds von seinen letzten Familienangehörigen "in Schönheit zu ertränken."
Besser lässt sich der Stil dieses Albums kaum zusammen fassen: Unglaublich schöner Pop, allen voran das handwerklich perfekte 'Novacine for the Soul', der jedoch zu keinem Zeitpunkt seicht wird. Bei den Eels gibt es keine Fülltitel, es gibt keine holen, abgedroschenen "Do you love me as much as I love you"-Pop-Phrasen; was es gibt, ist ein Gesamtkunstwerk, dass jene, die sich darauf einlassen, nicht mehr los lassen wird.
'Beautiful Freak' ist aufgrund des eingängigen Pops und des weitestgehenden Verzichts auf große Experimente die wohl 'einfachste' Eels-CD, doch unter dieser einfachen, makellosen Schönheit liegt, wie eingangs erwähnt, ein starker Schmerz, der das Album davor bewahrt, in Kitsch und Oberflächlichkeit zu versinken:
Wenn Everett da in 'Not Ready Yet' singt:
"There's a world outside
and I know, 'cause I've heard talk.
In my sweetest dream,
I would go out for a walk.
But I don't feel I'm ready yet,
not feelin' up for it now."
Und weiß, dass er da unmissverständlich versucht, seiner Schwester Leid nachzufühlen, wird einem klar, dass auch wunderschöne Pophymnen Blues sein können.
Zusammenfassend kann ich jedem nur empfehlen, den Eels eine Chance zu geben, und dieses ihr erstes Album ist für den Einstieg bestens geeignet.
Uneingeschränkt empfehlenswert.
Meisterwerk der Neunziger Jahre 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Für mich gehört dieses Album zu den besten der Neunziger Jahre, aus verschiedenen Gründen. Zu allererst natürlich, weil es einfach ein geniales Album ist. Geile Musik und intelligente Texte. Aber auch, weil es nicht so verkommerzialisiert wurde, weil es keinen Hype gab und schon gar keine entwicklung, wie zum Beispiel nach Nirvanas Nevermind, so positiv diese Bewegung auch zu werten ist. Aber mit diesem Album ist es einfach anders. Kaum einer kennt dieses Album, und wer es kennt, der dann auch wirklich in und auswendig. Aussagen wie "Ja, dass habe ich ein paar Mal gehört. Aber nur nebenbei" wird man nicht hören. Entweder man kennt es oder nicht. Wer vielleicht nur zufällig auf die Musik stößt, sie aber nicht mag, der vergisst das Album schnell. Denn es ist nun mal kein Hit-Album, dass man allein schon aus den wöchentlichen Charts kennt. Eine Eigenart dieses Album ist es auch, dass es niemals bestimmte emotionale Stimmungen in mir hervorruft, sondern nur verstärkt. Wenn ich mich richtig gut fühle, dass macht es mich noch froher. Wenn ich aber traurig bin, dann werde ich noch depresiver. Im Grunde heißt dass, das man das Album immer hören kann, ob zum aufstehen oder zum einschlafen, ob auf einer Party oder zum kuscheln, zum Wut-Entladen oder bei absoluten Glücksmomenten. Von welchem anderen Album kann man das schon sagen. Da müsste man schon ganz tief in die Meisterwerk-Schublade greifen. Und genau da gehört dieses Album auch rein.
grandioses Debütwerk der Band um "E" 5 von 5.00 Punkten
Verfasser In Zeiten der kommerziellen Musik, die meist nur eine kurze Lebensdauer hat, tut ein solches Album gut, dass insgesamt recht melancholisch und irgendwie im heutigen Musikleben eher unerwartet daherkommt. Aber lieder wie "Beautiful Freak", "My Belowed Monster" und "Flower" entwickeln durch ihre tiefsinnigen Texte und die Soundtüfteleien des Frontmanns "E" (Mark Oliver Everett) einen ganz eigenen Charme, der einen so schnell nicht mehr loslässt. Höhepunkt der Soundspielereien ist für mich klar der Song "Your lucky day in Hell", in dem die Titelmelodie des Computerspiels "DOOM" eingeflochten wurde. Fazit: Starkes Album einer genialen Band - für Fans ruhigerer Musik.
This is a brilliant album it rules 5 von 5.00 Punkten
Verfasser I bought this album because of the single which was released from it'Novicaine for the soul'the first time i heard this song i was totally amazed by how meaningful the words were and it made me go out and buy the album.The album completely changed the way i looked at my life it made me think more about why we are here.So go and buy this album now or you will have me to answer too!