Friday Night in San Francisco

Durchschnittliche Gesamt-Kundenmeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 25 Bewertungen)


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

..saiten-feuerwerk...      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
der alt-meister....

was die jungs (paco de lucia, al di meola und john mclaughlin) bei diesem live-konzert von 1981 abziehen ist wohl der technisch berauschendste input welchen ich je gehört habe...

der starter "mediterranian sunset" ist sicherlich die stärkste nummerauf der scheibe. ein fast elf-minütiges monster-duell. was hier an feuer geboten wird nahm mir bei ersten mal hören die möglichkeit zu atmen. ich fragte mich ernsthaft: wahnsinn, das geht??

ja es geht, und wie!! di meola spielts hier einfach- total lässig- hat mit dem hohen tempo null problem-fudelt und bearbeitet seine klampfen wie einen nudelteig..
lucia hat hier ein wenig problem dranzubleiben, machts aber schlichtweg auch göttlich...

ich würde behaupten das ist die referenznummer für alle flamenco akustik-gitarristi!!!

der rest fällt keineswegs ab, nur ist man total vom starter geblendet- das niveau sinkt kaum, nummern wie "short tales of the black forrest" oder "frevo rasgado" haben immer noch weltklasse niveau- drei fudelnde, brennende gitarristen die sich die seele aus dem leib spielen...

ein wahnsinn, ein traum.

der sound mag auf der cd nicht so toll sein wie auf platte, allemal ist er so großartig um unfassbares kopfschütteln auch unter nicht-gitarristen auszulösen...

Fazit: habe-muss, und das nicht "NUR" wegen der ersten nummer.... ein tolles beispiel dafür was motivierte musiker aus ihren instrumenten rausholen können. die 5 sterne sind pflicht!!!




für die erste nummer....      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
die fünf sterne gibts nur für die erste nummer und das mehr als verdient! nur deshalb MUSS man diese scheibe im repertoire haben!

bei "mediterranian sunset" liefern sich die beiden virtuosen paco de lucia und al di meola packende duelle auf der akkustischen gitarre, aufbauend auf der wirklich guten komposition von al di meola wird hier abwechselnd soliert, dass nicht nur selbst gitarrespielenden hörern die luft weg bleibt.

das duell geht für mich unentschieden aus. paco spielt emotionaler, di meola steckt ihn technisch locker weg. konkret hört man deutlich, dass paco (links) mit den fingern auf stahlseiten spielt, während di meola (rechts) mit plektron kunstsaiten bearbeitet. auf meiner im timing exakten musikmaschine vermittelt sich für mich der eindruck, dass paco immer ein wenig haspelt, während di meola alle zeit der welt zu haben scheint, um irrwitzig schnell zu spielen. hört man mal eine saite schwirren, einen etwas unsauberen griff, dann ist das immer auf der linken seite...

das soll nicht weiter stören, gehört mein herz doch auch den vergleichsweisen gitarrendilettanten wie neil young, bob dylan oder peter hammill, deren faszination gerade im unperfekten zu finden ist.

in dieser nummer steckt nun alles drinnen, was flamenco und gitarrenjazz ausmacht. unbändige lust am ausleben der improvisationen, emotionen, die einem tränen aus den augen drücken können, nach dem verklingen des letzten tones sitzt man zumeist mit heruntergeklappter kinnlade da...

dann aber wird's ein wenig langweilig, die zur schau gestellte perfektion beginnt ein wenig anzuöden, auch scheint das feuer der protagonisten nach dem hellen lodern der ersten nummer etwas heruntergebrannt - nett vielleicht noch das kurze anspielen des pink panther themas. und versteht mich jetzt nicht falsch - ich mag den john mc laughlin sehr, schätze viele seiner projekte und halte ihn mit für einen der weltbesten gitarristen - sowohl technisch als auch emotional, aber hier ist es mir dann zu viel, wenn er auch noch dazukommt und dann auf einmal drei gitarreros alles geben...

die aufnahme ist beinahe audiophil, sehr natürlich und perfekt belichtet, jedes detail ist klar erhörbar. den besten klang liefert meiner meinung nach die remasterte 180g vinyl version, da haben die gitarren mehr körper, das abheben der fingerkuppen von den saiten ist deutlicher und glaubhafter zu hören. aber auch die CD geht toll und liefert keinen anlass zu pingeliger kritik.

eine mussplatte für alle hörer, von klassik bis jazz - wie gesagt - wegen der ersten nummer!
und schaut mal auf den preis....

Für Freunde schöner Gitarrenmusik!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Wunderbare Gitarrenstücke schnell und sauber gespielt. Die drei Meister an der Gitarre reißen den Hörer mit ihrer schönen Musik einfach mit. Ein unvergessliches Klangerlebnis. Die Musik erinnerte mich irgendwie an einen feurigen spanischen Flamenco! Klasse!!!!

Als SACD noch besser!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich hatte die LP und später die CD....
Nun musste es im Zuge der audiophilen Aufrüstung also die SACD sein!
Zum musikalischen Inhalt wurde bereits das Meiste, wenn nicht alles geschrieben. Ich persönlich empfinde auch mittels der Konserve die sicherlich unglaubliche Stimmung dieses Abends und möchte den weniger geneigten Rezensenten gerne widersprechen.
Hier geht es mir jedoch um die Vorzüge der SACD!!
Da werden neue Dimenionen offenbar - die reine Freude am Klang!!!!

Ich bin jedes mal wieder begeistert- ein Muss für jeden!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Irgendwann, Mitte der Achtziger war ich auf dem Weg an die Nordsee zum Surfen- Ich hatte von einem Freund eine Cassette mitbekommen ("mußt Du mal hören!") die Musik paßte eigentlich nicht zu meinem damaligen 'Repertoir', habe sie dann irgendwann mal reingeschoben und ich war sofort begeistert- vom 1. Titel (der Rest ist eher langweilig). Seitdem höre ich die CD immer wieder und bin jedes mal aufs Neue wie elektrisiert, unheimlich spannend was die Jungs da veranstaltet haben.

Entfesselte Gitarren      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Drei Gitarren-Superstars in Bestform jubeln sich gegenseitig zu immer atemberaubenderen Leistungen hoch -- "Friday Night in San Francisco" gehört zu jenen Alben, die in jede CD-Sammlung gehören, oder genauer: Sie gehören in jeden CD-Player, und zwar so oft wie möglich!
Was Paco de Lucia, Al di Meola und John McLaughlin an jenem denkwürdigen Abend losließen, gehört zu den Sternstunden der Musikgeschichte. Einer aus der Klassik-Ecke, einer vom Jazz, einer vom Flamenco -- und heraus kommt eben kein Hochgeschwindigkeitsbrei, wie mitunter kritisiert wurde, sondern ein Werk wie aus einem Guss. Ihre Versionen von bis dato relativ Unbekanntem wie auch von bekannt geglaubten Klassikern lassen mich regelmäßig bedauern, dass ich nur zwei Ohren habe.

"Friday Night in San Francisco" besticht, und zwar mit jedem Ton. Die drei Gitarren-Meister improvisieren nicht nur (das tun andere auch), haben nicht nur viel Gespür für Rhythmus und Melodie, sondern sie lassen regelrecht raffinierte Dialoge hören, spielen einander immer wieder den Ball zu -- und dank der Aufnahmetechnik, die ihnen jeweils eine Lautsprecherbox zuweist, lässt sich das auch im Wohnzimmer nachvollziehen. Dazu kommen nachgerade geniale Details -- etwa wenn Paco de Lucia zwischendurch seine Gitarre stimmt, ohne deswegen mit dem Spielen aufzuhören. Das ist keine Effekthascherei, erstrecht keine Musik gewordene Profilneurose, sondern überbordende Freude an der Musik. Entfesselte Gitarren.

Gleich der Anfang, Al di Meolas "Mediterranean Sundance", ist ein Juwel. Kein selbstverliebtes Getue, sondern ein Knaller am anderen, ohne dass die zugrunde liegende Melodie unterginge. Man denkt sich, "das Niveau können die doch gar nicht halten!" -- Aber denkste, sie können! Was diese drei Herrschaften sogleich anschließend aus Chick Coreas "Short Tales of the Black Forest" machen, ist nachgerade unglaublich. Alle 6 Tracks sind so, und alle haben sie viel Seele. Dieses Album "allererste Sahne" zu nennen, wäre dreistes Understatement.
Meine Bewertung lautet nicht "5 Sterne", sondern "Galaxie". Schade, dass dieses Klassement hier nicht vorgesehen ist...

Besternte Nacht in San Franzisko      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Drei Gitarren-Superstars in Bestform jubeln sich gegenseitig zu immer atemberaubenderen Leistungen hoch -- "Friday Night in San Francisco" gehört zu jenen Alben, die in jede CD-Sammlung gehören, oder genauer: Sie gehören in jeden CD-Player, und zwar so oft wie möglich!
Was Paco de Lucia, Al di Meola und John McLaughlin an jenem denkwürdigen Abend losließen, gehört zu den Sternstunden der Musikgeschichte. Einer aus der Klassik-Ecke, einer vom Jazz, einer vom Flamenco -- und heraus kommt eben kein Hochgeschwindigkeitsbrei, wie mitunter kritisiert wurde, sondern ein Werk wie aus einem Guss. Ihre Versionen von bis dato relativ Unbekanntem wie auch von bekannt geglaubten Klassikern lassen mich regelmäßig bedauern, dass ich nur zwei Ohren habe.

"Friday Night in San Francisco" besticht, und zwar mit jedem Ton. Die drei Gitarren-Meister improvisieren nicht nur (das tun andere auch), haben nicht nur viel Gespür für Rhythmus und Melodie, sondern sie lassen regelrecht raffinierte Dialoge hören, spielen einander immer wieder den Ball zu -- und dank der Aufnahmetechnik, die ihnen jeweils eine Lautsprecherbox zuweist, lässt sich das auch im Wohnzimmer nachvollziehen. Dazu kommen nachgerade geniale Details -- etwa wenn Paco de Lucia zwischendurch seine Gitarre stimmt, ohne deswegen mit dem Spielen aufzuhören. Das ist keine Effekthascherei, erstrecht keine Musik gewordene Profilneurose, sondern überbordende Freude an der Musik. Entfesselte Gitarren.

Gleich der Anfang, Al di Meolas "Mediterranean Sundance", ist ein Juwel. Kein selbstverliebtes Getue, sondern ein Knaller am anderen, ohne dass die zugrunde liegende Melodie unterginge. Man denkt sich, "das Niveau können die doch gar nicht halten!" -- Aber denkste, sie können! Was diese drei Herrschaften sogleich anschließend aus Chick Coreas "Short Tales of the Black Forest" machen, ist nachgerade unglaublich. Alle 6 Tracks sind so, und alle haben sie viel Seele. Dieses Album "allererste Sahne" zu nennen, wäre dreistes Understatement.
Meine Bewertung lautet nicht "5 Sterne", sondern "Galaxie". Schade, dass dieses Klassement hier nicht vorgesehen ist...

Das waren noch Zeiten      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Als ich diese CD (damals noch LP) zum ersten Mal hörte, konnte ich meinen Ohren nicht trauen. Aber es wird einem bald etwas langweilig bei diesen Höhenflügen an Geschwindigkeit. Damals hätte ich wahrscheinlich 4 oder 5 Sterne vergeben. Heute weiss man, dass Geschwindigkeitsrausch nicht alles ist und schnell langweilt. Besser zu anderen CDs von diesen wirklich einzigartigen Gitarristen. PS: Beim Lifekonzert war es damals doch ein unglaubliches Erlebnis ...

das ist ein live-album      4 von 5.00 Punkten       Verfasser
wer das klangliche risiko eingeht, live-alben zu kaufen, kann auf der anderen seite das unverblümte können erleben, das auch erst nach einer gewissen aufwärmphase und der interaktion mit dem publikum entstehen kann. dann zeigt sich, dass hier absolute meister am werk sind, die nie werden kopiert werden können. eigentlich gehören solche aufnahmen als klassiker in den lehrkanon einer jeden schule, denn jeder junge sollte gitarre spielen können und mädchen hören das wiederum gerne (scherz). es ist rasend, es ist überraschend, es ist aufregend. und wer sich auskennt- wer kann sich schon so sprachlich auf gitarren verraten, wie al di meola der schüler von paco mit dem padme john?

ein muss für jeden Musikfan      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
gerade vor ein paar Wochen ist mir diese CD empfohlen worden. Ich bin begeistert. Leider beschränkt sich diese Begeisterung allerdings auf: Mediterranean Sundance. Das Lied ist auf dieser CD der Wahnsinn. Der Rest ist ok, aber nicht wirklich so irre. Auf jeder Feier und bei jedem Besuch muss ich aber das erste Lied präsentieren. Es sollte jeden mitreissen. Irre was die drei da gemacht haben.

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