Electro-Shock Blues
Durchschnittliche Gesamt-Kundenmeinung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):
PS: 5 von 5.00 Punkten
Verfasser ... you rock my world.
Vermutlich das Magnum Opus des E'schen Schaffens: ein Album, dass nicht nur durch seine Stimmung, Themen und Emotionen überzeugt, sondern trotz all des allgegenwärtigen Themas Tod und Abschied immer noch Zeit und Ideen für die Songs, Instrumente und die Eels-typische Schräglage hat.
Für mich das einzige Album, dass emotional und inhaltlich auf einer Ebene mit Neutral Milk Hotel's In the Aeroplane Over the Sea steht ... und das ist verdammt weit oben.
Du brauchst diese Platte. 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Electro-Shock Blues ist das Album, das man demjenigen in die Hand drückt, der fragt: "Eels, kenn ich nicht... wie klingen die?" Er wird es sich anhören, wahrscheinlich zuallererst seltsam, nervig, schrullig oder einfach zu depressiv finden, aber irgendwann wird er es womöglich so lieben wie ich.
Mark Oliver Everett ist der Songwriter, der einen dann noch erreicht, wenn man glaubt, weiter weg vom Glück zu sein als jeder andere Mensch. Mark Oliver Everett singt so vertraut und so... wissend von Verlust, Verzweiflung und den Versuchen, irgendwie damit fertig zu werden, dass man in ihn hineinschlüpfen darf. Und mit Elizabeth auf dem Badezimmerboden liegt, zu Honolulu Hurricanes Beerdigung geht, sich zu knirschenden Industrial-Sounds in Trance tanzt und im staubigen Springfield auf einsame Jugendjahre zurückblickt. Diese ersten vier Songs sind irgendwie so eine Art EELS-Essenz.
Es geht weiter. Wer einmal im Strom dieser Gefühle schwimmt, wird mitgerissen. Bei "Efil's God" erreicht Everett die Schmerzgrenze: Der Song ist derartig in sich gekehrt und hoffnungslos, gleichzeitig aber so wunderschön und so aufbäumend gegen das Unheil, dass ein einsamer Mensch sich hier einfach erkannt fühlen muss. "Last Stop: This Town" heißt der Durchbruch; die Gitarre knarzt, die Melodien jubeln, und von hier ab hält E den Kopf hoch.
"Climbing To The Moon" ist dann nochmal ein kleiner Hit, auch für den zuerst abgeschreckten Interessenten von oben sofort hörbar. Die folgenden Songs schließen das Album versöhnlich ab, die weit aufgerissenen Wunden aus der ersten Plattenhälfte werden notdürftig mit Pflastern überklebt, es ist der Blick in die manchmal scheinende Sonne und der Gedanke: Da musst du jetzt einfach durch! Probier's aus, es passiert ohnehin was passieren muss.
Die Wunden werden noch viele Alben nicht vollständig heilen. Und immer wieder wird man sich als Hörer in die Abgründe der ersten Hälfte dieser CD werfen, das volle Leid des Mark Oliver Everett ausschöpfen, sein eigenes darin finden und sich vielleicht wieder so vollständig verstanden fühlen wie nie zuvor.
"Beautiful Freak" - 1996 5 von 5.00 Punkten
Verfasser ein wenig mut - bereitschaft neues zu hören - solltest du mitbringen - alte hörgewohnheiten ablegen - obwohl es so ungewöhnlich nicht wird - nur ist hier und da der einstieg etwas verhangen - bleibt die eine oder andere sequenz hängen - bevor sie verzaubert - treibt ein kindersound die schamesröte ins gesicht - während der bärtige nachbar grinsend von unten nach oben schaut - schmeiß ihm ein altes ei auf die rübe und folge e - dem mastermind - auf eine reise der kontroversen - versuche die faszination zu fangen und schreib mir ein passenderes bild als - ein in zellophan verpackter igel
Facing the demons 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Inspired by the fact that 1998 the Eels band leader "E" became the last living member of his family he made an album that is unique. It faces suicide, cancer and heart attacks. In his words: "Death is the greatest American taboo since sex". The album is divided into "Going to your funeral part I" and "part II". Part one deals with the death of his sister Elisabeth who committed suicide. Whereas in part two his mother, which died of cancer, is in the center of discussion. Each song is a controversial masterpiece. The blithesome sounds of birds and assuasive strings and pipes like in "Ant farm" against the stirring and dissonant noises like in "Cancer for the cure".
Before this CD, "E" made two solo records - "A man called E" and "Broken Toy shop". Both very bright and confident. After that he met a drummer called "Butch" in 1995 and the Eels were born. They made the record "Beautiful freak" in 1996 which is very society-critical but still reliantly. All songs - written by E - show his relation to the world.
If "Beautiful freak" was the greeting card to the world, then "Electro shock blues" is the phone call in the middle of the night that the world does not want to answer. This sounds like a cluster of depressive and frustrating songs indeed. And partly it is truth. But E says that specially in this album he "decided to face the demons" and through being faced with death he discovered life.
This album shows the way from the sentence: "I could try, but waking up is harder when you wanna die" (Elisabeth on the bathroom floor - first track) to the feeling: "...and I was thinking 'bout how everyone is dying and maybe it is time to live" (P.S. You rock my world - last track)
Wenn es weder ein noch aus geht... 4 von 5.00 Punkten
Verfasser ..dann ist diese CD genau das Richtige. Zugegeben, ich habe 2-3 Wochen gebraucht, bis ich das Album ganz durchgehört hatte. Man sucht halt erst mal einen richtigen Kracher. Nach und nach findet man diese dann aber, und dann kommts ganz dick.
Wer also Msuik sucht, die einen berührt, während man selber traurig ist, liegt man mit diesem Album richtig.
Wer aber augenblicklich vor Glück quasi überschäumt, der sollte erst noch ein bisschen mit dem Kauf warten, bis es ihm mies geht.
Anspieltips: Last stop: this town; Climbing to the moon; P.S.: You rock my world
"Climbing to the Moon" 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Dieser Song ist einfach durch und durch symbolisch für den wunderbaren Nachfolger des genialen Debüts "beautiful freak".
Melodien, die eine imaginäre Reise zum Mond garantieren, birgt das Album von Anfang bis Ende. Ein roter Faden der tollen, ansprechenden und einfach beeindruckenden Songs führt sich durch die gesamte Spielzeit.
Alleine die Titel der Kompositionen lassen auf den verträumt verworrenen Stil schließen und geben einen ersten Eindruck, mit welch präziser Genialität der Sänger, Gitarrist, Keyboarder und Songwriter, mit dem vielsagenden Namen "e", das Album schuf.
Die Stimmung des Albums ist klar. Deshalb ergibt es sich auch, dass man das Album wohl als Stimmungsmacher vollkommen vergessen kann, aber für die ruhigeren Stunden, nachdenkend, lesend, oder einfach lauschend ist das Album mehr als perfekt geeignet.
Kaufen ja - nein? Mainstream ist es nicht unbedingt. Aber wenn die Hits des Albums zusagen "3 speed" oder "last stop: this town", dann sollte man sich den Rest keinesfalls entgehen lassen. Und manchmal kommt die Hitigkeit erst beim zweiten Mal.
so schön! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser diese cd ist die beste, die ich seit langem gehört habe. bei ps you rock my world kommen mir beinah die tränen, das habe ich bei keinem anderen lied bisher so erlebt. bis auf wenige lieder (z.b. hospital food) ist diese cd perfekt. e's ruhige und doch markante stimme berührt die seele.
eine tolle cd für ruhige, melancholische stunden!
Musik zum fühlen 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Wenn es eine CD geschafft hat mich persönlich zu berühren ist es "electro-shock blues" von den eels. Alle Lieder (ohne Ausnahme) sind kleine Meisterwerke. Oft dauern die Songs zwar nicht viel länger als zweieinhalb Minuten, die haben es dann aber in sich. Hier hat Mark Oliver Everett alias E mal wieder einmal bewiesen, dass er ein sagenhafter Sonwriter ist und auch vor Themen wie dem Tod seiner Schwester, Mutter und seinem Vater, die allesamt in einem Jahr dahinschieden, nicht zurückschreckt. Das Album ist zwar durchgehend sehr düster und traurig, aber es blitzt immer ein kleiner Funken Hoffnung durch. Für mich ist "electro-shock blues", obwohl es von vielen Kritikern verrissen wurde, das beste, weil persönlichste, Album von den eels. Hörtips: "Last stop: this town", "My descent into madness", "Climbing up to the moon", "PS. you rock my world" und eigentlich alle anderen Lieder auch...