On Every Street

Durchschnittliche Gesamt-Kundenmeinung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de):

Ein Beitrag aus der Profi-Liga ist dieses Album...      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Die Dire Straits hatten es schon immer drauf, mit ausgefeilten Gitarrenhooks und aufwendigen Soli?s trotzdem coole, unbeschwerte Musik zu machen. Gerade auf "On every street" bewiesen sie das wieder. Das Album besticht durch schönen Rock, der z.B. im Auto gehört einfach Spaß macht. "Calling Elvis", "the bug", "heavy fuel" oder auch "when it comes to you" kommen einfach nur lässig rüber und ziehen mir die Mundwinkel hoch.
Auch die Bluesfreunde kommen voll auf ihre Kosten mit "fade to black" und den absoluten Glanzlichtern "You and your friend" und "Planet of New Orleans" (einer der besten DS-Songs überhaupt) - einfach nicht-verbesserbare Songs - Hammer! Sehr schöne Balladen gibt's mit dem Titeltrack und "Iron hand" ebenfalls.
Einzig "Ticket to heaven" fällt mit den gesetzten Streichereinlagen und dem seichten Country-Style etwas aus dem Rahmen.
Ich höre dieses Album auch hörte noch sehr gerne, weil es m.E. einzigartigen Charakter besitzt. Die hochgelobten Alben aus den 70/80ern in allen Ehren, aber auch Anfang der 90er zauberten die Dire Straits eine handvoll Perlen hervor - nämlich auf diesem letzten DS-Album! Ganz klar: Volle Punktzahl.

deren bestes Studioalbum      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
6 Jahre vergingen seit der letzten Studioaufnahme der Dire Straits, bis sie sich mit 'On Every Street' wieder zurueckmeldeten. Seitdem haben die Dire Straits kein Album mehr aufgenommen, obwohl sie sich nie offiziell aufgeloest haben. Die Musiker sind heute noch befreundet, der zweite Keyboarder Guy Fletscher spielt sogar noch auf Knopflers Solo-Alben mit.

Cowboystiefel und eine Gitarre zieren einmal im Gross- und einmal im Kleinformat das Cover. Sehr gelungenes Artwork. Und die Musik klingt auch genauso. Der Einsatz der Pedal-Steel-Gitarre verpasst dem Ganzen einen gewissen Western-Touch. Weiche Keyboards sorgen zudem fuer Atmosphaere. In 'Calling Elvis' beschwoeren sie den King Of Rock'n'Roll wieder auf. Dort ist die Pedal-Steel auch gleich zu hoeren. Eine entspannte Nummer und zugleich ein grosser Hit. Schoen der Instrumentalpart in der zweiten Haelfte, mit interessantem Rhythmus. 'On Every Street' beginnt melancholisch mit Piano und ruhigem Gesang. Schoen der Saxophoneinsatz und die typischen, etwas jaulenden Knopfler-Gitarren. Spaeter wird aus dem Song eine Midtempo-Nummer, bei dem die cleane Lead-Gitarre das Tempo vorgibt. Zudem gibts natuerlich ein Solo.

'When It Comes To You' ist dann eine Western-Nummer. Knopflers typischer Erzaehlgesang verpasst dabei dem Ganzen das gewisse Etwas. Die Gitarren sind wiedermal schoen rockig. 'Fade To Black' ist eine sanft dahinfliessende Blues-Nummer mit Orgelklaengen und solierender E-Gitarre. Versprueht sowas wie 30er-50er-Jahre-Feeling. Und Knopflers Stimme passt zu solcher Musik einfach perfekt.

Mit 'The Bug' folgt der naechste, kleinere Hit. Let's Do That Twist, sag ich nur. Das ist einfach Rock'n'Roll in seiner Urform, klingt aber keineswegs veraltet, sondern taufrisch. 'You And Your Friend' schlaegt dann wieder melancholischere Toene an. Ueber einen Mangel an Abwechslung brauchen wir uns also nicht zu beklagen. Weiche Keyboards, bluesige Gitarren und der ruhige Gesang stehen bei dieser Nummer im Vordergrund. 'Heavy Fuel' wiederum bringt verzerrte E-Gitarren mit sich. Es wird wieder rockiger, vom Stil und besonders vom Riffing her aehnlich wie 'Money For Nothing'.

'Iron Hand' schlaegt wieder ruhigere Toene an. Das Gitarrenspiel ist mal wieder Klasse. Anfangs sind nur zwei Gitarren und Gesang, ehe spaeter Keyboards hinzutreten. Bass und Drums folgen. Musik, die sich einfach ins Gehirn reinfrisst. Man kann das nicht so gut beschreiben. Textlich befasst sich das Stueck glaub ich mit dem politischem Machtkampf zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland. Meine ich mal so gelesen zu haben. 'Ticket To Heaven' ist eine Nummer mit Streichern, die ich schon mal auf 'NDR 1 Radio Niedersachsen' gehoert habe. Ein Sender, der Volksmusik spielt. Welch eine Entwuerdigung fuer die Dire Straits. Naja, es ist auch eine harmlose, ungefaehrliche Nummer, aber so etwas auf einem Volksmusiksender zu spielen ist schon eine Vergewaltigung.

'My Parties' ist eine froehlichere Midtempo-Nummer mit schoenem Saxophonspiel. Im Refrain dominiert das Saxophon sogar und steuert sonst einige nette Soli bei. Finde ich Klasse, dass die Dire Straits ab 'Alchemy' das Saxophon entdeckten. 'Planet Of New Orelans' ist mit gut sieben Minuten die laengste Nummer des Albums. Eine ruhige, atmosphaerische Nummer. Wieder gibts das von mir beliebte Saxophon. Mit der kurzen, entspannten Countrynummer 'How Long' klingt die Platte dann aus.

Meiner Meinung nach das beste Studioalbum der Dire Straits. Und dasjenige, welches man am problemlosesten komplett durchhoeren kann. Einfach Kopfhoerer auf und geniessen...

Mark Knopfler zeigt alles, was er kann      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich kam zum ersten Mal mit diesem Album in Berührung, als ich kurz nach dessen Erscheinen bei einem Bekannten im Auto mitfuhr und den Song "You and your friend" hörte. Er hatte sich ein Tape von der CD fürs Autoradio angefertigt, das er mir kurzerhand schenkte, als ich mich vor Begeisterung über die unglaublich schönen, sinnlichen Klänge nicht mehr einkriegen konnte. Es ist eine von den CDs, die ins Gepäck für die einsame Insel gehört, weil sie so vielseitig ist, weil es die Dire Straits sind und weil Mark Knopfler noch einmal alles gezeigt hat, was er kann: zum Beispiel einem die Sinne vernebeln mit melodischen Songs, durchwebt von seinen kraftvollen und zuweilen melancholischen Gitarrensolis.

Mir gefallen übrigens die Stücke am besten, die sonst anscheinend weniger Anklang finden: You and your friend, Planet of New Orleans, How Long und Ticket to Heaven; die beiden letztgenannten gerade deshalb, weil sie auf angenehme Weise durch Country beeinflusst sind und das erstaunlich gut zu Mark Knopfler passt; die beiden erstgenannten wegen der wunderbaren Knopflerschen Gitarre.

Zeitlos      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Ich bin erst über die Solo-Platten von Mark Knopfler zu den Dire Straits gekommen und hab mir mittlerweile fast alle CD`s dieser Gruppe zugelegt. Das abwechslungsreichste und meiner Meinung nach auch schönste Album ist "On every Street". Es ist zeitlose und musikalisch perfekt gemachte Musik, bei der die Country-Elemente dominieren. Aber gerade das macht diese CD zu einem wahren Schatz. Highlight ist das verträumte "Ticket To Heaven", ein Song zum verlieben - schon allein für diesen Song würde es sich lohnen dieses Album zu kaufen!

fast ein country album !      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Das letzte Album der dire straits ist fast ein Country Album (The Bug, Ticket to heaven, How long....)- und nimmt das vorweg, was Mark Knopfler später dann musikalisch machte (und vermutlich schon immer machen wollte!). Kein schlechter Abschied für die dire straits, man muss aufhören, wenn es am schönsten ist!

Leiser Abschied      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
"On every street"- das Abschiedsalbum der Dire Straits. Lange musste man warten, bis ein Nachfolger des "Brothers in arms" Albums auf dem Markt war. Doch als großen Wurf empfinde ich das Album nicht. Gut, der Sound ist zeitgemäß und modern, doch die Songs lassen zu wünschen übrig.
Zwar hat Knopfler mit "Calling elvis" und "On every street" zwei herausragende Songs geschrieben, doch warum eine solch grottenschlechten wie "Fade to black" auf Album genommen? "Ticket to heaven" ist an Schnulzigkeit kaum zu übertreffen und "New Orleans" dümpelt auch nur so vor sich hin. Kurz, dem Album fehlt der Schwung.
Vielleicht ist es auch besser die Fans ein wenig zu enttäuschen, jedenfalls bin ichs, damit diesen der Abschied von der Band leichter fällt.

Entspannter Schlusspunkt      3 von 5.00 Punkten       Verfasser
Wie macht man ein Nachfolgealbum zu einem der bestverkauftesten Rockmeilensteine aller Zeiten, Brothers in Arms? Das war das Problem, vor dem Mark Knopfler und der Rest der Band 1989 standen. Schon damals war klar, dass der Vorgänger kaum zu übertreffen war und "On Every Street" ist beileibe nicht ein Versuch, die epische Breite von "Brothers in Arms" oder gar das unglaublich komplexe "Love Over Gold" zu erreichen. Stattdessen suchte Mark Knopfler den Weg zurück zu den Wurzeln, zurück zum Sound der frühen Alben, wenn auch musikalisch verfeinert.
Was dabei herauskam, ist ein Album, das wie schon der Erstling (1978) durch eine relaxte, blueslastige Grundstimmung geprägt ist und klingt, also ob es in einer Session entstand. Melancholische Balladen (On Every Street, You And Your Friend), Songs zwischen Pop und angesiedelt (Calling Elvis, Heavy Fuel), Country (How Long) und ein reiner Blues (Fade To Black). Vieles klingt schon nach dem Stil der späteren Knopfler-Soloalben, insgesamt ist es aber immer noch unverkennbar Dire Straits.
Es ist ein unspektakuläres, entspanntes Album einer Band, die in ihrer Karriere schon alles erreicht hatte und der es primär nur noch um den Spaß an der Musik ging. Dies muss man berücksichtigen, wenn man "On Every Street" bewerten möchte. Es ist kein schlechtes Album, aber verglichen mit den Meisterwerken wie "Making Movies", "Love Over Gold" und "Brothers in Arms" eine Klasse darunter.

Ziemlich abgebaut      1 von 5.00 Punkten       Verfasser
"On Every Street" ist eine meiner ersten CDs und es bewahrt mich nur diese Nostalgie davor, die Platte aus meiner Sammlung zu verstoßen. Wo ist die Energie der frühen Platten wie "Dire Straits" oder "Making Movies" geblieben, wo die Harmonie von "Brothers in Arms"? Den einzigen Lichtblick stellt der Titelsong dar, der Rest könnte auch als Fahrstuhlmusik durchgehen.

Das beste Studio-Album von "Dire Straits"      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Im Vergleich zu den früheren Alben von "Dire Straits" orientiert sich "On Every Street" weniger am Mainstream der 80/90er Jahre als vielmehr an Bandleader Mark Knopflers Vorliebe für Country- und Folk-Musik. Das lässt die CD eventuell erst beim zweiten oder dritten Hören interessant werden, aber durchhalten lohnt sich: Knopflers einmaliges Gitarren-Spiel kommt, unterstützt von den verbliebenen Band-Mitgliedern und den hervorragenden Gast-Musikern, besser zur Geltung als zuvor. Für die Nostalgiker: Knopflers Gesang klingt immer noch leicht zurückhaltend-dissonant. Ein wunderbarer Kontrast!
Hörenswert sind bis auf die "Radio Bayern 1"-kompatible Nummer "Ticket To Heaven" alle Songs, aber mein Favourite ist "Iron Hand". Ein Folk-Song der wegen des Guitar-Playings und des sphärischen Keybyboard-Sounds unter die Haut geht.
"On Every Street" ist das inoffiziell letzte Studio-Album von "Dire Straits" und gleichzeitig ihr bestes.

Letztes Lebenszeichen einer großartigen Band!      5 von 5.00 Punkten       Verfasser
Anfang der Neunziger Jahre kam das bislang letzte Studioalbum der Dire Straits auf den Markt. Leider muss man sagen, denn wie Mark Knopfler und seine MAnnen hier agieren ist schon meisterlich. Sei es der Single Hit CALLING ELVIS, das wunderbar trockene THE BUG oder die Schilderung einer Mark Knopfler Party (MY PARTIES). Daneben gibt es auch bluesig angehauchte Momente (YOU AND YOUR FRIEND, PLANET OF NEW ORLEANS) und sogar härtere Rocksongs (HEAVY FUEL). Es gibt nur wenige Alben, die man getrost von vorne bis hinten durchhoeren kann - hier ist es der Fall. Und in der Remsatered Fassung auch qualitativ ein Hörgenuss.

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