Def Leppard , Pyromania [Japan Import] (UK Import)
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Meilenstein 5 von 5.00 Punkten
Verfasser DEF LEPPARD, der Fünfer aus Sheffield, formierte sich Ende der Siebziger - damals noch unter Deaf Leopard - und veröffentlichte, nachdem einige Demos eingespielt worden waren, das Debüt "On Through The Night", das vor allem durch die Riffs von Steve Clark Aufmerksamkeit erregte, kommerziell aber noch weitgehend erfolglos blieb. Das zweite Album "High N Dry" konnte im Zuge der NWOBHM, der sich die Band allerdings bis heute nicht zurechnet, immerhin schon mit der Ballade "Bringing On The Heartbreak" in den Charts landen. Der Einsatz als Vorgruppe u.a. für AC/DC führte zu einem Wechsel zu deren Manager Peter Mensch und für das dritte Album "Pyromania" wurde Robert "Mutt" Lange, der sowohl die australische Hard-Rock-Institution als auch FOREIGNER erfolgreich betreut und auch schon bei "High N DRy" witgewirkt hatte, als Produzent gewonnen.
Die Produzentenwahl sollte sich für die Briten als karriereentscheidend erweisen, führte die Kollaboration mit dem versessenen Südafrikaner nicht nur zum Erfolg und absoluten Durchbruch mit diesem Album sondern auch zum Megaseller "Hysteria" - einem Meilenstein der Rockgeschichte (ROCKS 4/08). "Pyromania" und "Hysteria" haben sich beide mittlerweile in über zehn Millionen Exemplaren verkauft, was der Band einen Diamond Award, eine Auszeichnung, die sonst nur anderen Giganten wie den EAGLES, BEATLES oder LED ZEPPELIN zu Teil wurde, einbrachte.
Was macht "Pyromania" aus? Nun, das Album wies eine Mischung an Ingredienzen auf, die seinerzeit (1983) in dieser Form noch nicht angerührt worden war: Weltklasse-Riffs, bombastischen Chor-Gesang, bei aller Härte und Druck ein ausgeprägtes Gefühl für Melodien, eine nahezu fanatisch ausgetüftelte Produktion mit einem - zugegeben - manchmal klinisch sauberen Sound. DEF LEPPARD waren dabei sicher nie so hart wie z.B. IRON MAIDEN, andererseits ging man deutlich drastischer zu Werke als zur damaligen Zeit arrivierte Melodic-Acts wie JOURNEY oder SURVIVOR. Joe Elliott (voc), Rick Allen (dr), Rick Savage (b), Steve Clarke (g) und Pete Willis (g), der während der Aufnahmen durch Phil Collen (GIRL) ersetzt wurde, hinterließen mit dem Album die Blaupause für viele nachfolgende Veröffentlichungen anderer Bands und säten den Nährboden für ihren eigenen Leistungszenith - dem Album "Hysteria". Aber das ist eine andere Geschichte.
Zum Album selbst gibt es nicht mehr viel Neues zu schreiben: das opulente Intro mündet im Rocker "Rock! Rock!", der ebenso wie das schnelle "Stagefright" - wie passend - gerne als Live-Opener genommen wurde. "Photograph" - die Ode an Marilyn Monroe - ist einer der Signature-Tracks, der auch heute noch in keinem Live-Set fehlt und durch seine Charttauglichkeit besticht. Die Powerballade "Too Late For Love" und auch "F-F-F-Foolin" verdeutlichen dann, welche Bedeutung der viel zu früh verstorbene Gitarrist Steve Clarke für das Songwriting der Truppe insbesondere in Bezug auf die Riffs und die Songdramaturgie hatte. Auch die epischen Tracks wie "Die Hard The Hunter" und "Billy's Got A Gun" vermögen restlos zu überzeugen. Der Groover "Rock Of Ages" gehört ebenfalls bis heute in das Live-Programm der tauben Leoparden.
Derzeit sollte man aber davon absehen, das Album zu kaufen, denn für Ende Juni 2009 ist die Veröffentlichung einer Deluxe Edition des Albums angekündigt.
Diese Deluxe-Edition ist für Neuinteressierte wie für Sammler von gleicher Maßen hohem Interesse. Das Remastering allein ist aus meiner Warte selten ein Argument, sich ein Album erneut zu kaufen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Ur-Produktion an sich keine Beanstandungen zuläßt. Interessant an dieser Edition ist aber vor allem die Zusatz-CD, da der Fan hier den Mehrwert eines bislang unveröffentlichenten Live-Mitschnitts von der Pyromania-Tour 1983 feilgeboten bekommt. Das ist deswegen bemerkenswert, weil die Band sich bis heute ziert, ein offizielles Live-Album zu veröffentlichen. Bislang hat man den wartenden Fans zwar immer mal wieder diverse Live-Takes als Single-B-Seiten, in Form einer EP ("In The Club - In Your Face - Live from Bonn 1992", 5-Track-Mitschnitt aus der Bonner Biskuit-Halle, bei dem der Verfasser dabei sein durfte), oder vom Don-Valley-Konzert auf der Special-Edition von "Vault" angeboten. Daneben konnte man sich von den livehaftigen Fähigkeiten der Combo nur über das grandiose Video "In The Round - In Your Face" und die kürzlich erschiene DVD "Live In Japan - Euphoria Tour" ein Bild machen. Mit 15 Tracks scheint hier ein kompletter Auftritt der Band im L.A. FORUM auf Silberling gebannt. Geboten bekommt der Hörer ein buntes Potpourri aus Songs der ersten drei Alben. Spaßt macht hieran insbesondere der Umstand, daß mit "Rock Brigade", "High 'N' Dry", "Billy's Got A Gun, "Mirror Mirror", "Wasted" und "Let It Go" Songs eingefangen wurden, die heute live nicht mehr oder nur noch selten gespielt werden. Mit dem Cover-Track zum Schluß erweist die Band dann auch noch Creedence Clearwater Revival die Ehre.
Diese Deluxe Edition überzeugt daher rundum, was keine Selbstverständlichkeit ist. Die Deluxe Edition zu "Adrenalize" und zu "Hysteria" weisen nämlich im wesentlichen Bonustracks auf, die der Fan sich bereits mühsam und unter entsprechendem finanziellen Einsatz über diverse Singles zusammen gekauft hat. Für Anhänger der ersten Stunde bieten sie daher kaum einen Kaufanreiz und müffeln ein wenig nach lustloser Zweitverwertung.
Ein unsterblicher Rock-Klassiker 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Eines der Alben, bei denen es mir eiskalt den Rücken runterläuft. Leider gab es in den folgenden Jahren zuviel an Mutt-Lange-Produktionen, und viele Künstler klangen wie Def Leppard (Bryan Adams, Waking up the neighbour), aber Leutchen!, das ist das Orginal, das sind die wahren Meister. British Hardrock vom Feinsten. Nach all den Jahren - immer noch saugut.
Das beste "Pop"-Metal Album überhaupt 5 von 5.00 Punkten
Verfasser In den goldenen Achtzigern wurden wirklich ein paar Perlen veröffentlicht, die bis heute nichts von ihrem Charme verloren haben und die man einfach kennen muss. Die Pyromania gehört definitiv dazu. Das perfekte Mischung aus melodiösem AOR und richtig knackigem Hardrock. Alle Tracks sind supereingängig, trotzdem nicht so verwässert und clean wie die Hysteria-Nummern. Der Leopard hat hier das letzte Mal seine Krallen ausgefahren...;o)) Def Leppard waren hier längst nicht so hart wie auf der AC/DC-lastigen und ebenfalls superben High'n'Dry, aber immer noch wuchtig genug, um sich von Bands wie Journey deutlich zu unterscheiden. Das hat wirklich Klasse!
Die Einzelwertung:
1. Rock Rock (til you drop): Herrlich stampfender und rockender Opener. 9/10
2. Photograph: Der erste Megahit des Albums. Unglaublich genialer Refrain. Besser kann man diese Art Mucke nicht machen 10/10
3. Stagefright: Reinrassiger Metal-Song, der mit Ausnahme vom Chorus auch von Accept stammen könnte. Diesen wiederum finde ich schon zu catchy... 8/10
4. Too late for love: DIE Hardrockhymne der Pyromania und somit der nächste Überknaller. Live der absolute Bringer... 10/10
5. Die Hard The Hunter: Einer, der weniger bekannten Songs, aber deswegen nicht weniger gut. Harter, epischer Rocker mit "Überlänge" (6.15). Hätte gut auf die High'n'Dry gepaßt 9/10
6. Foolin: Was soll man hier nich groß schreiben? Längst ein Hyperklassiker und neben Rock of Ages, der beste Song eines grandiosen Albums. Großartig. 10/10
7. Rock of Ages: Das Intro kennen die jüngeren Semester wohl nur von The Offspring. Ich bevorzuge ganz klar das, was Leppard dem Genuschel folgen lassen. DIE Leppard-Hymne schlechthin und einer, der besten Songs der Heavy-Rock-Geschichte. Das ist Stadionrock pur. 11/10
8. Comin' Under Fire: Gelungener Radiorocker. Nicht ganz so genial wie seine großen Brüder... 9/10
9. Action! Not Words: Der einzige Song, der nicht wirklich überzeugen kann. Irgendwo zu vorhersehbar. 6/10
10. Billy's Got A Gun: Das Gitarrenriff zu Begin erinnert an Led Zeps Kashmir, der Rest ist typisch Leppard.... 8/10
Im Schnitt ne glatte und mehr als verdiente 9...
Solltet ihr tatsächlich diesen Megaseller nicht kennen und könnt mit Bands wie Bon Jovi, Aerosmith, Nickelback oder auch 3 Doors Down was anfangen, kauft diese grandiose Scheibe...
9/10
Harter Rock mit perfekten Songs verschmolzen - Ein Klassiker! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Def Leppard beweisen mit diesem Album, das Melodie und Härte nicht gleich Bon Jovi sein muß (die frühen B.J.-Scheiben mal ausgenommen...;-).
Wahrlich coole Songs, mit genialen Hooklines werden hier mit ordentlicher Power vermählt und von geilen Gitarrensolis gekrönt. Auch die ruhigen Momente geraten göttlich. Sicher bringt der Gesang eine gewisse Theatralik mit ins Spiel; ...wer sich dran stört...
TOP Klassiker der in jede ernsthafte Sammlung gehört...
Gruß und viel Fun damit!
besser !! viel besser wie hysteria 5 von 5.00 Punkten
Verfasser es gibt veröffentlichungen die einen das ganze leben lang begleiten und das hier ist so eine ! als musikcasette vor langer langer zeit gekauft und gehört bis sich das band verabschiedet hat. bessere riffs und melodien sind im bereich hardrock selten zu finden. vieleicht noch bei schenker, rainbow, sabbath ! nur hat dieses album natürlich ein problem ! entweder man kennt es schon und hat es bereits. oder man ist jung und hört sicherlich heute eine völlig andere art von metal. in der ewigen bestenliste des metal gehört das album sicher !!!!! unter die top 20
anspieltipps ? nein komplett der hammer !!!
Wer mit dem Feuer spielt... 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Die "Pyromania" von 1983 ist so eine Platte, wie sie von einer Gruppe nur ein einziges Mal gestemmt werden kann. Ein Klassiker, ein Juwel und auch ein ganz wichtiges Album für Def Leppard und sogar für den Heavy Rock überhaupt. Das 3. Album der Gruppe schlug besonders in den U.S.A. ein wie eine Bombe. Es verkaufte sich wie geschnitten Brot und machte anschließend den Weg frei für viele andere Heavy-Gruppen der 80er Jahre.
Einen ganz großen Verdienst an dem Erfolg hatte der Produzent und Songwriter John "Mutt" Lange, welchen wir von AC/DC und später von Shania Twain kennen. Der Verlierer ist, sicher nicht nur für mich, der Gitarrist und Gründungsmitglied Pete Willis, welcher während den Aufnahmen den Hut nahm oder gehen musste.
Die ersten drei Songs `Rock rock (Till you drop)`, `Photograph` und `Stagefright` sind alle `nur` gut, `nur` gelungen. Der Sänger Joe Elliot erinnert ein wenig an eine Mischung zwischen Bon Scott, Marc Storace (Krokus) und dem jetzigen AC/DC-Quietscher. Die Stimme ist sicher Geschmackssache.
Ab dem 4. Lied `Too late for love` kommen dann nur noch highlights. Ein Klassiker folgt dem anderen. `Die hard the hunter`, `Foolin`, `Rock of ages`, `Comin` under fire` und `Billy`s got a gun`, nur Superlative. Ich möchte den Stil als melodischen, massentauglichen Heavy Metal bezeichnen. Immer wieder begeistert der Chorgesang und die melodischen Gitarrenparts.
Was "Machine Head" für Deep Purple, "IV" für Led Zeppelin, "Paranoid" für Black Sabbath, "Highway To Hell" und "Back In Black" für AC/DC und "The Number Of The Beast" für Iron Maiden, das ist "Pyromania" für Def Leppard. Die damals immer noch recht junge Gruppe wurde über Nacht zu Superstars. 5 Sterne für diesen Klassiker.
def at it`s best 5 von 5.00 Punkten
Verfasser wohl die beste leppard scheibe , neben "high`n dry" von 1981.
harte drums , harte gitarren . besser kann hardrock nicht sein.
ich habe def leppard das erste mal 2002 bei "20 years on MTV" gesehen,
mit "photograph" und dachte nicht schlecht . 2005 habe ich mir eine dvd
gekauft auf der videoclips drauf waren. u.a. zu sehen "cream", "kool & the
gang" und eben auch def leppard mit "foolin`" .ab diesem zeitpunkt dachte
ich , was ist das für eine geile band und wurde daraufhin ein fan von
ihnen. was sie so später machten (ca. 1990`er) war eher belanglos.
aber wer richtig abrocken will, der MUSS "PYROMANIA" haben .
absolut kein fehlkauf ! fehlkäufe kann man nur bei tokio hotel machen !
Gunter glieben glaufen globen... 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Dieses Album bedeutete den Durchbruch für Def Leppard, aber auch den Höhepunkt, den sie danach nie mehr erreichen sollten. Das Debüt der tauben Leoparden klingt etwas bieder, was wohl auch an der Produktion liegt, das zweite Album "High'n'Dry" (geniales Cover übrigens) definierte den Leppard-Sound, wie wir ihn lieben, aber "Pyromania" ist bis heute der absolute Höhepunkt in ihrem Schaffen. Das Album bietet keinen einzigen Ausfall.
Obwohl sie Briten sind und zur NWOBHM gehören, klingen sie amerikanischer als die meisten Ami-Bands, und das ist hier keinesfalls negativ gemeint. Das Album besteht fast nur aus Klassikern - "Rock Rock 'til You Drop", "Photograph", "Too Late for Love", das absolute Highlight "Die Hard The Hunter", "Foolin'", "Rock of Ages" und und und... klingt das nicht wie eine Best Of?
Leider konnten Def Leppard nie mehr an diese Qualität anknüpfen, was definitiv NICHT daran lag, daß Drummer Rick Allen bei einem Unfall einen Arm verlor. Respekt für ihn, daß er nicht aufgab und besonders für den Rest der Band, die ihn nicht fallen ließ. Obwohl sich ihr Stil nicht änderte, hatten die Songs ab "Hysteria" einfach nicht mehr die Durchschlagskraft wie noch hier. Am ehesten reichte noch "Adrenalize" an diese Großtat heran, aber auch nur entfernt.
Genug der Lobhudelei. Nur soviel noch: Wer auf melodischen Metal steht, für den ist "Pyromania" ein absoluter Pflichtkauf.
Absolutes Juwel des Heavy-Rock 5 von 5.00 Punkten
Verfasser Was kann man zu einem solchen Millionenseller noch grosses sagen. Die CD habe ich bereits seit über 10 Jahren (!!!) und wäre es eine LP, dann könnte man sie heute sicher nicht mehr anhören weil die Rillen total ausgedudelt wären.
Songs wie "Photograph", "Die hard the hunter" oder "Rock of Ages" MÜSSEN doch jedem ein Begriff sein und dann natürlich der Übertrack "Foolin'" - für mich der beste Leppard Song aller Zeiten und einer der besten überhaupt.
Wer dieses Album nicht im Platten-(oder CD-) Schrank hat, der ... ja, der tut mir einfach leid !!!
5 Punkte für dieses Jahrhundert-Album !!!
Unverzichtbarer Meilenstein! 5 von 5.00 Punkten
Verfasser DEF LEPPARD wurden mit dem Erscheinen ihres Genie-Streichs PYROMANIA mit einem Schlag zur weltweit erfolgreichsten Band aus dem harten Genre. Vergleichbar mit dem Status von METALLICA den diese mit Ihrem Black-Album erreichten. Dies war aber nicht weiter verwunderlich, strotzt PYROMANIA doch vor erstklassigem Songmaterial das genial von Joe Elliot gesanglich umgesetzt wurde. Jeder Song hat einen sofort ins Ohr gehende Refrain, mit mehrstimmigem "Chorgesang" der ein Markenzeichen der Band werden sollte, perfektioniert auf dem Nachfolger HYSTERIA, der aber wesentlich kommerzieller war wie das vorliegende Album. Sie schafften es wie damals keine zweite Band harte Gitarrenriffs mit unglaublicher Melodiösität und prägnanten, nicht mehr aus dem Ohr gehenden Refrains zu verknüpfen. Vor allem in den USA war dieses Album Mega-erfolgreich, wie die kürzlich verliehene Diamantne (!!!) Schalplatte für 10 Millionen verkaufter Exemplare beweist. Anspieltipps: "Photograph", " To Late For Love", das schnelle "Action! No Words" und die Hymne "Billy's Got A Gun". Ein Meisterwerk des melodischen Metal!